Welche Matratze passt zu mir? Tipps für deinen Matratzenkauf
Wir bieten dir viele verschiedene Matratzen an, denn schließlich hat jeder Mensch einen anderen Körperbau. Hier geben wir dir Tipps, welche Matratze zu dir passt – was Matratzenmaterialien, Festigkeit und Größe betrifft, damit du mithilfe dieses Leitfadens die gewünschten Eigenschaften deiner idealen Matratze leichter eingrenzen kannst, bevor du schließlich deine Favoriten persönlich ausprobierst. Dazu solltest du jede Matratze mit einem passenden Kopfkissen für deine Schlafposition für 5 Minuten testen.


1. Welche Materialien für Matratzen gibt es?
Eine Matratze besteht aus einem Federkern oder aus Schaumstoff, damit deine Wirbelsäule sich in der natürlichen Haltung ausrichten kann, dein Körper druckentlastend gestützt wird und entspannen kann. Federkern- und Schaummatratzen gibt es in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Festigkeiten. Sie können Komfortzonen besitzen, die verhindern, dass bestimmte Körperteile zu stark einsinken. So gut wie alle werden gerollt verpackt angeboten, damit du sie einfach transportieren oder liefern lassen kannst.
Federkernmatratzen: leicht federnd
In Federkernmatratzen befinden sich Metallfedern, die das Gewicht deines Körpers gleichmäßig verteilen, sodass kein Körperteil unter besonderem Druck steht. Alle Federn sind mit mindestens einer Schaumstoffschicht (oder einer Naturlatexschicht) ummantelt, was für zusätzlichen Komfort sorgt.
In der Regel kommen in Federkernmatratzen nur Taschenfedern oder Bonellfedern zum Einsatz. Taschenfedern sind alle einzeln mit Stoff umhüllt und reagieren unabhängig voneinander, wohingegen Bonellfedern untereinander verbunden sind. Stell dir diese Fragen, damit du weißt, welche Matratze zu dir passt:
- Du schläfst nicht allein? Dann passt eine Matratze mit Taschenfedern besser als eine Matratze mit Bonellfedern zu dir, da sie die Schlafbewegungen deiner Partnerin oder deines Partners abfedern und so deren Auswirkungen minimieren.
- Du schwitzt oft im Schlaf? Matratzen mit Taschenfedern lassen die Luft zirkulieren, sodass dir nicht so schnell zu warm wird.
- Ein Federkernbett besteht aus einer Federkernmatratze in einem selbststützenden Rahmen (in der Regel aus Kiefer). Das ist schon fast ein komplettes Bett. Die meisten besitzen eine doppelte Federkernschicht.
- Bei manchen Matratzen liegt ein Federkern aus Taschenfedern zwischen mehreren unterschiedlichen Schaumschichten, damit sie eine robuste, druckentlastende Stütze bieten.
Schaummatratzen: wie eine Umarmung
In Schaummatratzen wird eine Kombination unterschiedlicher Schaumstoffe verwendet, um eine gute Stütze zu bieten, sich den Konturen des Körpers anzupassen und druckentlastend zu wirken.
In der Regel kommen in Schaummatratzen Memoryschaum und Polyurethan zum Einsatz. Memoryschaum ist dicht, aber elastisch und formbar, sodass er die Blutzirkulation in den Muskeln und der Haut verbessert, damit du bestens entspannen kannst. Polyurethan sorgt für eine stabile Schlafumgebung und kann so behandelt werden, dass er sich sehr fest oder weich anfühlt – je nachdem, welche Matratze du brauchst. Kaltschaum ist langlebiger als einfacher Polyurethan und nimmt schnell wieder seine ursprüngliche Form ein. Diese Fragen helfen dir herauszufinden, welche Matratze du brauchst:
- Du schläfst nicht allein? Schaumstoff dämpft die Erschütterungen durch Bewegungen ab und nimmt sie auf.
- Dir ist im Schlaf oft zu kalt? Schaumstoff lässt den Körper einsinken und wirkt daher in der Regel wärmer als eine Federkernmatratze.
2. Welchen Härtegrad für die Matratze wählen?
Wie wählst du eine Matratze mit der für dich besten Festigkeit? Dabei spielt deine Schlafposition eine wichtige Rolle. Dein Körpergewicht allein macht dich nicht aus, aber es wirkt sich auf die Stütze aus, die du im Schlaf brauchst. Und wenn du dir ein Bett teilst, empfehlen sich vielleicht sogar zwei schmale Matratzen mit unterschiedlichen Festigkeiten.
Mittelfeste Matratzen passen am besten für:
- Alle, die am liebsten auf der Seite schlafen und weniger als 60 kg wiegen. Warum? Da diese Matratzen sich an Schultern und Hüften anpassen, insbesondere wenn sie Komfortzonen besitzen. Ein Tipp: Dazu passt am besten ein hohes Kopfkissen.
- Alle, die am liebsten auf dem Rücken schlafen und weniger als 60 kg wiegen. Warum? In diesem Fall wird verhindert, dass Nacken und unterer Rücken zu tief einsinken. Ein Tipp: Dazu passt am besten ein niedriges Kopfkissen.
- Alle, die am liebsten auf dem Bauch schlafen und weniger als 60 kg wiegen. Warum? In diesem Fall wird die Wirbelsäule am wenigsten belastet. Ein Tipp: Dazu passt am besten ein sehr niedriges oder gar kein Kopfkissen.

- Produktinformationsseite
Feste Matratzen passen am besten für:
- Alle, die am liebsten auf der Seite schlafen und 60-85 kg wiegen oder mehr. Warum? Da diese Matratzen sich an Schultern und Hüften anpassen, insbesondere wenn sie Komfortzonen besitzen. Ein Tipp: Dazu passt am besten ein hohes Kopfkissen.
- Alle, die am liebsten auf dem Rücken schlafen und 60 kg wiegen oder mehr. Warum? In diesem Fall wird verhindert, dass Nacken und unterer Rücken zu tief einsinken. Ein Tipp: Dazu passt am besten ein niedriges Kopfkissen.
- Alle, die am liebsten auf dem Bauch schlafen und 60 kg wiegen oder mehr. Warum? In diesem Fall wird die Wirbelsäule am wenigsten belastet. Ein Tipp: Dazu passt am besten ein sehr niedriges oder gar kein Kopfkissen.

- Produktinformationsseite
3. Welche Matratzengröße brauche ich?
Du hast eine bestimmte Matratze im Auge? Achte darauf, dass sie zu deinem Schlafbereich, Bettgestell und deinem Körper passt. Dazu misst du am besten deinen Bereich oder das vorhandene Bettgestell aus und vergleichst die Maße mit den Produktmaßen. Deine Füße sollten schließlich nicht über das Bett hinaushängen. Außerdem brauchst du Platz, um dich leicht bewegen und drehen zu können. Wenn du dein Bett mit einer anderen Person teilst, empfehlen sich zwei einzelne Matratzen, da dadurch der jeweilige Bedarf besser abgedeckt ist als bei einer Doppelmatratze. Unsere Matratzenmaße sind: Einzelmatratze (80 oder 90 cm x 200 cm), Doppelmatratze (140, 160 oder 180 cm x 200 cm).

- Produktinformationsseite
4. Pflegeleichte Hilfsmittel und Pflegetipps
Unabhängig davon, welche Matratze am besten für dich ist, mit einem Matratzenschoner hält sie länger, da sie vor Staub und Schmutz geschützt wird und länger frisch bleibt. Andere Möglichkeiten deine Matratze zu pflegen sind, sie zweimal im Jahr abzusaugen und sie ca. alle sechs Monate zu drehen, damit sie sich gleichmäßig abnutzt. Drehen bedeutet, sie wie eine Schallplatte zu drehen, nicht wie einen Pfannkuchen zu wenden. Ein Topper wirkt wie eine Schutzschicht. Er funktioniert am besten bei einer Federkernmatratze. Bei einer Schaum- oder Latexmatratze kann er den Komfort beeinträchtigen.
365 Nächte mit deiner Matratze – Schlaf mal drüber!
Hast du mit unseren Matratzenkauf-Tipps entdeckt, welche Matratze am besten zu dir passt? Dann braucht es etwas Zeit, damit du dich an deine neue Matratze gewöhnst. Deswegen geben wir dir 365 Tage (und Nächte) Zeit herauszufinden, ob ihr wirklich zueinander passt. Wenn es irgendwo hakt, kannst du in diesem Zeitraum einfach zurückkommen und sie gegen eine andere Matratze umtauschen.