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Ilyas' Geschichte

Neue Hoffnung in schweren Zeiten

Als der Konflikt Ilyas zwang, aus Mali zu fliehen, veränderte sich sein Leben über Nacht. In Burkina Faso fand er Sicherheit – und eine neue Aufgabe. Ilyas fand über seine Arbeit beim UNHCR einen Weg, seiner Gemeinschaft zu helfen. Aus Verlust wurde Verantwortung. Heute bringt er anderen Hoffnung.

Ilyas steht draussen in einem Unterstand und trägt seine blaue UNHCR-Arbeitsuniform.
Ilyas sitzt in seiner blauen UNHCR-Arbeitsuniform an seinem Computer in seinem Büro.

Aus Schmerz wird Sinn

Als in Mali der Konflikt ausbrach, veränderte sich Ilyas’ Leben über Nacht. „Gezwungen zu sein, das eigene Land zu verlassen, ist eine schmerzhafte und erschütternde Erfahrung“, sagt er. „Es bedeutet, alles zurückzulassen – dein Zuhause, deine Orientierung, die Menschen, die du liebst, manchmal sogar deine Würde.“

Vom Geflüchteten zum humanitären Helfer

Ilyas fand Sicherheit in Burkina Faso. Dort begann auch sein Weg in die humanitäre Arbeit. „Ich habe meiner eigenen Geflüchtetengemeinschaft mit Engagement und Hingabe gedient“, erinnert er sich. 2019 begann er, mit dem UNHCR zu arbeiten. „Das ist viel mehr als ein Job – es ist eine Lebensaufgabe“, sagt er. „Es ist die Chance, denen Hoffnung zu geben, die das durchleben, was ich selbst erlebt habe.“

Neue Ziele finden

Der Konflikt hatte Ilyas’ Studium unterbrochen, doch seine neue Aufgabe weckte seinen Ehrgeiz erneut. Er machte einen Abschluss in Projekt- und Programmmanagement und begann zwei Masterstudiengänge – einen in Krisenmanagement und humanitärer Hilfe, den anderen in internationaler Zusammenarbeit und humanitärer Unterstützung. „Dieser Weg bedeutet für mich, noch mehr zum humanitären Bereich beitragen zu können“, sagt er.

Eine Aufgabe voller Hoffnung

Für Ilyas ist jeder Tag beim UNHCR eine Chance, schwere Erfahrungen in Hoffnung zu verwandeln. „Meine Erfahrungen, so schwierig sie auch waren, haben mir einen unerwarteten Weg eröffnet“, sagt er rückblickend. „Sie motivieren mich, mit Respekt, Empathie und Professionalität zu helfen.“