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Schritt 2 – Organisiere deine Sachen

Wenn du deine Sachen durchgesehen hast, weißt du, wofür du ein Plätzchen finden musst. Das ist die Gelegenheit, deine vier Wände zu organisieren, damit du wieder unbeschwerter „atmen“ kannst.

Ein langes Sideboard mit Boxen zum Organisieren der Wohnung.
Ein langes Sideboard mit Boxen zum Organisieren der Wohnung.

Wie viel Platz steht zur Verfügung?

Wie oft redest du bei deinem Zuhause von der Quadratmeterzahl an Bodenfläche? So werden Wohnungen und Häuser angeboten und das fällt uns in der Regel meist zuerst ein.

Jetzt ist es an der Zeit, mal dreidimensional zu denken.

Nicht auf die Quadratmeter, sondern auf die Kubikmeter kommt es an. Nutze also jede mögliche Fläche in deinen vier Wänden: an den Wänden, unter den Fenstern, über dem Kleiderschrank oder an der Decke. Denn nicht nur die Bodenfläche ist für Aufbewahrung interessant.

Der richtige Aufbewahrungsplatz

Aufbewahrung muss zu dem passen, was du in ihr unterbringst. Manches wird am besten aufgehängt – an Stangen oder Haken. Andere Dinge verstaust du besser in stapelbaren Boxen. 

Dabei gilt es auch, etwas Spielraum zu berücksichtigen. 

Wenn in der Box gerade genug Platz für die Sachen ist, die sich in ihr befinden, ist sie zu klein. Du solltest noch die Möglichkeit haben, die Dinge umzusetzen oder etwas zu ergänzen. Boxen mit praktischen Griffen erleichtern dir außerdem das Anheben und Versetzen.

Hast du gewusst, dass wir gemäß Untersuchungen in einem bereits chaotischen Raum dazu neigen, noch mehr Unordnung zu machen?

Aufbewahrung dort, wo die Dinge gebraucht werden

Das mag selbstverständlich sein, aber es macht wirklich etwas aus. Auch wenn du die Aufbewahrung öffnest, sollte das, was du am meisten nutzt, gleich vorne gut erreichbar sein. 

Denke immer daran: Wer braucht das, was ich aufbewahre? Bei scharfen Gerätschaften oder Farbeimern solltest du darauf achten, dass sie an einem sicheren Ort weiter oben gelagert werden. Bei saisonaler Bettwäsche bietet es sich an, sie luftdicht verpackt im Dachboden unterzubringen. Ein guter Tipp: Zedernholz sorgt dafür, dass sich kein Ungeziefer in den Textilien einnistet. Kinderspielzeug, Kleidung und Küchenutensilien solltest du schnell greifbar verstauen.

Auf einen ruhigen Eindruck kommt es an

Die Aufbewahrung sollte zum Nutzer passen. Wie z. B. Schränke und Regale in Kindergröße. Die Kinder kommen an alles gut heran und sie fühlen sich eher dafür verantwortlich und du musst weniger aufräumen, da sie es oft schon selbst tun. Es ist immer ein tolles Gefühl, die Dinge dorthin zu räumen, wo sie hingehören. Da spielt das Alter keine Rolle.   

Wenn du etwas Neues besorgst, hilft es, wenn du dir angewöhnst, darüber nachzudenken, wo es hingehören soll. Wofür und wie oft wirst du es im Alltag nutzen? Wenn es dafür keinen Platz gibt, muss eventuell etwas anderes dafür zusätzlich Raum schaffen.

Ein neues Einsatzgebiet für deine Sachen

Du brauchst es nicht mehr? Das heißt nicht, dass es weggeworfen werden muss. Wenn das Organisieren abgeschlossen ist, ist es an der Zeit für die Dinge, die übrig geblieben sind, ein neues Zuhause zu finden.

Ein besser organisiertes Selbst 

Gut gemacht! Du bist auf dem Weg zu einem Leben ohne Ballast, in dem Platz ist für die Dinge, die dir wirklich wichtig sind. 

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