Einfache Spielideen – und warum wir sie alle probieren sollten
Welche Arten von Spiel gibt es? Wie beeinflusst es die Entwicklung eines Kindes positiv? Und warum ist das Recht zu spielen für Kinder so wichtig? Dies sind nur ein paar der Fragen, denen wir in unseren drei IKEA Spielstudien – der aktuellste stammt aus dem Jahr 2017 – nachgegangen sind.


Spielend lernen
Unsere drei IKEA Spielstudien stellen das weltweit bislang grösste Forschungsvorhaben zum Thema Spiel dar. Die Ergebnisse aus den erhobenen Daten und ihre weitere Erkundung fliessen direkt in die Entwicklung der wunderbaren, sich ständig verändernden Welt des Zuhauses ein, von der unser IKEA Kinderweltsortiment natürlich ein Teil ist.
Die Vorteile des Spielens
Unsere Untersuchungen zeigen, dass wir durch Spiel Bindungen aufbauen, Kreatives leisten, unsere Akkus aufladen, dem Alltag entkommen und uns Unbekanntes erschliessen. Diese fünf Vorteile des Spiels sind es, die es zu einem Grundbedürfnis des Menschen machen. Und sie sind auch der Grund, warum die UN-Konvention zum Recht des Kindes, Spiel als ein universelles Recht aller Kinder aufführt.
Trommelwirbel … Wir stellen vor: Den IKEA Mini-Spielleitfaden!
Im Rahmen von Let’s play! haben wir die Ergebnisse der IKEA Spielstudie 2017 in einen kleinen, ausdruckbaren IKEA Mini-Spielleitfaden zusammengefasst. Und das nicht nur, um dich darüber zu informieren, was wir über das Spielen gelernt haben, sondern auch, um Ideen zu vermitteln, wie Spiel im wichtigsten Spielplatz überhaupt seinen Platz finden kann, dem Zuhause nämlich.
Als Kinder entwickeln wir unser Beziehungsgeflecht durch Spiele. Je älter wir werden, desto erwachsener drücken wir Kraft und Kreativität aus. Das bedeutet aber nicht, dass wir aufhören, zu spielen!“
Roy Landsmaid, Psychologe
Wie man spielt
„Wir alle haben schon einmal gespielt. Aber je älter wir werden, desto zäher fliesst der Spieltrieb in uns”, besagt der Mini-Spielleitfaden, der sich als wild verstreute Anregung für neue Spielideen und -möglichkeiten sieht.”
Hier ein paar der Spielarten, über die der Leitfaden berichtet – und eine Idee zu jeder von ihnen.
Freestyle-Spiel
Dabei geht es um: Spontanität und fehlende Struktur. Hier lassen wir uns in die Welt fallen, die Kinder beim Spielen von Natur aus entstehen lassen.
Beispiel: Küchenband – schnappt euch Töpfe und Pfannen und spielt dann mit Küchenutensilien auf ihnen. Und nicht vergessen: Laut ist gut!
Bau-etwas-Spiel
Dabei geht es um: das gemeinsame Bauen mit deinem Kind. Hierbei werden gemeinsam Dinge erkundet, mit ihnen experimentiert und Probleme gelöst – um das Ergebnis dann später zu feiern.
Beispiel: Stell ein Modellbau-Set zusammen (Klebstoff, Schere usw.) und sammle dann saubere Haushaltsabfälle, um ein Bastelprojekt zu gestalten.
Nachahm-Spiel
Dabei geht es um: fantasiereiches Spiel, bei dem Erwachsene und Kinder entspannt Aufgaben erledigen, indem sie in ein Spiel verwandelt werden.
Beispiel: Einfache Rezepte backen, bei denen Kinder die Regie übernehmen können. Mit Messbechern lässt sich das zeitraubende Abwiegen von Zutaten umgehen.
Dreckige-Schuhe-Spiel
Dabei geht es um: Körperliches Spielen erleichtert uns loszulassen. Wir rennen herum und schütteln soziale Konventionen ab. Das schenkt Energie. Es werden Endorphine freigesetzt, die ein Glücksgefühl vermitteln.
Beispiel: Eine einfache Sportveranstaltung mit Drei-Beine-Rennen, Sackhüpfen oder Eierlöffel-Rennen.
Einfach-loslegen-Spiel
Dabei geht es um: Kreatives Spiel, bei dem Fantasie gefragt ist. Es entsteht eine wunderbare Welt jenseits von Regeln und Verpflichtungen.
Beispiel: Du malst und kringelst dich über das Papier, der Stift verliert dabei nie den Kontakt zum Papier. Danach malst du die Formen aus, die zwischen den Linien entstanden sind.
Förmliches Spiel
Dabei geht es um: Ein etwas weniger spontanes und strukturierteres Spiel, bei dem alle trotzdem eine Auszeit vom Alltag bekommen, indem sie eine ganz klar umrissene Herausforderung lösen.
Beispiel: Stapelspiele wie LATTJO sind der ultimative Test für ruhige Hände – und Nerven aus Stahl!