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Nachhaltig feiern – so gelingt dein umweltbewusstes Nachbarschaftsfest

Ein Nachbarschaftsfest legt den Grundstein für ein gutes Miteinander.

(11.08.2022) Warme Sommerabende sind die ideale Zeit, um nachbarschaftliche Beziehungen zu knüpfen, auszubauen oder auch, um neue Nachbar*innen willkommen zu heißen und in die Gemeinschaft aufzunehmen. Ein gemeinsam organisiertes Nachbarschaftsfest bietet dafür eine gute Gelegenheit. Denn es ist nachgewiesen: Wer sich in seiner Nachbarschaft wohlfühlt, lebt zufriedener. Und weil das eigene Zuhause nicht an der heimischen Türschwelle endet, sondern sich auch auf die nähere Umgebung erstreckt, bietet eine solche Zusammenkunft auch eine schöne Gelegenheit, um die eigene Wohnumgebung noch lebenswerter zu machen. Wir haben einige Ideen für nachhaltige Aktionen gesammelt.

Nützliche Ideen für dein Nachbarschaftsfest

Ein Sommerfest mit etwas Nützlichem für alle Menschen in der Umgebung zu verknüpfen, ist doppelt schön, denn davon profitieren alle in der Nachbarschaft langfristig. Wie wäre es also mit einer gemeinsamen Müllsammelaktion im Viertel? Gemeinsam für eine saubere Umgebung zu sorgen, verbindet und schafft gleichzeitig mehr Bewusstsein dafür, auf den eigenen Lebensraum besser zu achten. Daran anknüpfend kann auch ein kleiner Wettbewerb stattfinden und am Ende wird die Person gekürt, die am meisten Müll gesammelt hat.

Eine weitere Idee zur Verbesserung der gemeinsamen Lebensqualität kann eine Begrünungsaktion sein. Ob Blumen, Sträucher oder Bäume – an den neuen Pflänzchen erfreuen sich nicht nur die Menschen, sie tun auch dem Klima gut. Denn bepflanzte Areale heizen sich an warmen Sommertagen weniger auf und wirken gleichzeitig wie natürliche Klimaanlagen. Das Schöne daran: Es ist ein Unterfangen mit langfristiger Wirkung.

Für eine saubere Umgebung sorgt eine gemeinschaftliche Müllsammelaktion. © Thirdman via Pexels
Ob eine Begrünungsaktion oder das Anlegen eines Nachbarschaftsgartens – diese nachhaltigen Aktionen können im Rahmen des Festes umgesetzt werden. © Jonathan Kemper via Unsplash

Im Team lässt es sich leichter planen

Unter dem Motto „tauschen statt wegwerfen“ steht unsere nächste Idee: Bei einer Tauschaktion von Kleidern oder Haushaltssachen kommen eure aussortierten Stücke vielleicht in neue liebevolle Hände. Ebenso gut könnt ihr eine Pflanzentauschaktion ins Leben rufen – vielleicht haben deine Nachbar*innen Ableger oder Pflanzen, die sie gern weitergeben würden? Für welchen Anlass du dich auch entscheidest – ein anschließendes gemeinsames Essen rundet das Fest ab.

Steht das Motto einmal fest, geht es an die Umsetzung. Entspannter wird die Planung, wenn du dir von Anfang an Verbündete suchst, das erleichtert auch die gesamte Organisation. Nun gilt es, die restlichen Nachbar*innen über das geplante Fest samt Motto zu informieren. Ein selbst gestaltetes Plakat im Flur oder am Schwarzen Brett des Hauses oder Flugblätter für die Briefkästen sorgen für Vorfreude und jede*r kann sich den Tag vormerken. Zusätzlich kann auch über Facebook-Gruppen oder auf Nachbarschaftsplattformen eine Veranstaltung angelegt werden, sodass möglichst viele von dem geplanten Fest erfahren.

Gartenparty oder Straßenfest? 

Im nächsten Schritt gilt es, einen passenden Ort für das Fest zu finden. Dafür eignen sich etwa gemeinsam genutzte Grünflächen, der Hof oder ein Park in der Nähe. Vielleicht möchte jemand den eigenen Garten zur Verfügung stellen? Es besteht auch die Möglichkeit, ein Straßenfest zu organisieren – das ist jedoch mit etwas mehr Vorlauf und größerer Planung verbunden, da dafür eine Genehmigung der örtlichen Behörde benötigt wird und die Straße möglicherweise für den Verkehr gesperrt werden muss.

Um für bequeme Sitzgelegenheiten zu sorgen, können die Beteiligten ihre Garten- oder Balkonmöbel zusammenwürfeln. Oder du arrangierst einfach ein gemütliches Picknick-Set-up, das ist mit weniger Aufwand verbunden. Eine gemeinsame Chat-Gruppe erleichtert außerdem die Absprachen. Dort kann auch über Geschirr und Besteck beraten werden – wenn alle Teilnehmenden ihre eigenen Utensilien mitbringen, kann der Umwelt zuliebe auf Einweggeschirr verzichtet werden.

Das Buffet sorgt für Gespräche 

Wenn es um die Essensplanung geht, so macht ein gemeinsames Buffet am meisten Spaß. Dafür bringt einfach jede*r etwas mit – den Lieblingssalat, ein Gericht nach einem bewährten Familienrezept oder vielleicht eine Köstlichkeit aus der eigenen Heimat oder eine, die von einer Reise inspiriert ist? Das erweitert auch kulinarisch den Horizont und schafft eine schöne Grundlage für Gespräche und Austausch.

Ist der Tisch gedeckt, machen kleine Extras das Fest perfekt: Eine tragbare Musikbox sorgt für Stimmung. Mit Spielen wie Sackhüpfen, Hula-Hoop und Straßenmalkreide wird es auch den kleinen Gästen nicht langweilig. An Frisbee, Federball oder Boule haben auch die Erwachsenen Spaß. Tragbare LED-Lampen und Decken sorgen für eine gemütliche Atmosphäre bis in den späten Abend hinein. So ein Tag bleibt in Erinnerung. Und während die gemeinsam gepflanzten Blümchen wachsen, die Umgebung glänzt oder die Eindrücke der Kunstausstellung noch lange präsent bleiben, freuen sich alle bereits auf das nächste Jahr – wenn das Fest auf dem Weg zu einer kleinen Nachbarschaftstradition ist.

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Über die Autorin: Luna Kilian

Für IKEA bin ich als externe Autorin immer auf der Suche nach interessanten Persönlichkeiten, Tipps für guten Schlaf und Dingen, die das Leben schöner machen. Und letztere, die mir besonders viel Freude bereiten, finden bei mir zu Hause ihren Platz im VITTSJÖ Regal. Dort tummeln sich neben meinen Lieblingsbüchern witzige und kuriose Gegenstände. Darunter der Gipsabdruck meiner Zähne unter einer Glasglocke, unsere Hausbar oder mein getrockneter Brautstrauß. Neben dem Horten von Skurrilitäten gilt meine Leidenschaft dem Zirkus. Schon als Kind bin ich in die Manege abgehauen und wurde immer wieder während einer Vorstellung von genervten Artisten meiner Mutter übergeben. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir eine Superkraft wünschen, mit der ich die Zeit anhalten kann – davon haben wir so wenig…


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