LGBTQIA+-Inklusion – Verbündete im Alltag
Das Bekenntnis zur LGBTQIA+-Identität kann eine beängstigende Erfahrung sein, aber wenn die Reaktion Liebe und Akzeptanz ist, macht das unglaublich viel aus.
Wir wissen, dass Unterstützung zu Hause Selbstvertrauen und ein Gefühl der Zugehörigkeit schafft, was in die Welt hinausgetragen wird. Und nicht nur das: Unterstützung und Akzeptanz gibt es kostenlos dazu.
Wenn es viel zu sagen gibt, oder wenig, oder du nicht die richtigen Worte findest, fang einfach mit einer Umarmung an. (Und wenn eine Umarmung nicht erwünscht ist, sag einfach, dass es in Ordnung ist.)

Mehr Raum für Liebe
IKEA Österreich spendet vom 16.5. bis 30.6.2026 €0,50 für jede verkaufte STORSTOMMA Tasche (groß & klein), jedes BLÅHAJ Stoffspielzeug (Babyhai, 55 cm) und jedes FAMNIG HJÄRTA Kissen an den Regenbogenkongress 2026.

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Ein Leitfaden, um im Alltag ein Ally zu sein
Dieser Leitfaden spiegelt unser Engagement als IKEA wider, Räume zu schaffen, in denen sich alle willkommen, respektiert und frei fühlen, sie selbst zu sein. Nutze diese Tipps am Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (IDAHOBIT) und vor allem jeden Tag, um das Leben von LGBTQIA+-Menschen in deinem Umfeld positiv zu beeinflussen.
Lernen durch Zuhören
Manche LGBTQIA+-Begriffe sind dir vielleicht neu. Das ist in Ordnung. Nimm dir Zeit, dich über inklusive Sprache und die Herausforderungen, denen LGBTQIA+-Personen gegenüberstehen, zu informieren. Wenn eine Person von ihren Erfahrungen berichtet, höre zu, ohne das Gesagte herunterzuspielen. Wenn eine Person über Diskriminierung spricht, nimm dies als Realität wahr. Wir alle machen Fehler. Wenn du einen Fehler machst, entschuldige dich einfach und mach weiter.
Inklusive Sprache anwenden
Worte sind wichtig. Sie können Menschen willkommen heißen oder sie ausschließen. Sag „Partner:in“, anstatt von „Ehemann“ oder „Ehefrau“ auszugehen. Verwende „alle“ statt „meine Damen und Herren“. Familien gibt es in vielen Formen: zwei Mütter, zwei Väter, ein Elternteil oder andere Konstellationen. Diese kleinen Änderungen in unserer Sprache tragen dazu bei, dass sich alle zugehörig fühlen.
Sei respektvoll
Alle Menschen verdienen Würde und Respekt. Gehe Gespräche mit Einfühlungsvermögen und Offenheit an. Die Erfahrungen der einzelnen Menschen sind einzigartig und bringen Herausforderungen mit sich, die du vielleicht nicht siehst. Schaffe Verbindungen durch aufmerksame Gespräche. Stelle Fragen, die zeigen, dass dir das Thema am Herzen liegt. Höre zu, um zu verstehen, nicht nur, um zu antworten. Diese kleinen Gesten schaffen Räume, in denen sich alle zugehörig fühlen.
Auf verletzende Kommentare reagieren
Worte haben Gewicht, auch wenn sie nicht böse gemeint sind. Wenn du hörst, dass LGBTQIA+-Begriffe negativ verwendet oder unangemessene Witze gemacht werden, melde dich zu Wort. Erkläre ruhig, warum das verletzend ist. Sprich dich unter vier Augen mit den Betroffenen ab, um ihnen Unterstützung anzubieten. Die meisten Menschen schätzen die Möglichkeit, etwas zu lernen. Dein Eingreifen trägt dazu bei, ein Umfeld zu schaffen, in dem die Identität aller einzelnen Personen mit Würde behandelt wird.
Zu den eigenen Fehlern stehen
Wir alle lernen dazu. Manchmal verwenden wir den falschen Namen oder das falsche Pronomen. Keine Panik. Gib es einfach zu, entschuldige dich ohne Ausreden und setze das Gespräch fort. Wie deine Worte auf andere wirken, ist wichtiger als das, was du eigentlich gemeint hast. Die meisten Menschen schätzen eine ehrliche Entschuldigung und die Bereitschaft, dazuzulernen. Wenn wir zu unseren Fehlern stehen, schaffen wir Raum für echte Verbindungen.
Andere inspirieren
Ein:e Verbündete:r zu sein, beginnt mit Verständnis. Befasse dich mit Büchern, Podcasts und Websites von LGBTQIA+-Personen. Informiere dich über die Herausforderungen in deiner Umgebung, da diese je nach Kultur und verfügbaren Ressourcen variieren. Teile das Gelernte mit Freund:innen und Familie. Nimm an Pride-Veranstaltungen und Community-Treffen teil. Deine Anwesenheit ist ein Zeichen der Solidarität. Da sich die Sprache weiterentwickelt, solltest du dein Wissen durch die vielfältigen Stimmen der LGBTQIA+-Community ständig auffrischen.
Vielfältige Stimmen stärken
LGBTQIA+-Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund haben unterschiedliche Geschichten. Such nach Büchern, Videos und Podcasts von LGBTQIA+-Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen. Halte Ausschau nach Stimmen, die sonst selten zu hören sind. Wenn Menschen erzählen, wie ihre ethnische Zugehörigkeit, Religion, Behinderung oder ihr Alter ihre LGBTQIA+-Erfahrungen prägt, hör aufmerksam zu. Gib ihnen Raum, ohne sie zu unterbrechen. Bedanke dich bei denen, die ihre Erfahrungen teilen, und respektiere ihre Arbeit.
Den ganzen Menschen sehen
LGBTQIA+ zu sein, ist nur ein Teil dessen, was einen Menschen ausmacht. Menschen haben zudem unterschiedliche Hintergründe, Fähigkeiten, Überzeugungen und Kulturen. All diese Aspekte prägen gemeinsam die Lebenserfahrung aller Menschen. Eine LGBTQIA+-Person kann zudem mit Herausforderungen konfrontiert sein, die mit ihrer ethnischen Zugehörigkeit, einer Behinderung, ihrem Alter oder ihrer Religion zusammenhängen. Wenn du LGBTQIA+-Menschen unterstützt, achte und respektiere alle Aspekte ihrer Persönlichkeit.
Namen und Pronomen respektieren
Namen und Pronomen sind wichtig für die Identität eines Menschen. Wenn du die falschen verwendest, kann sich eine Person unsichtbar fühlen. Wenn du dir nicht sicher bist, welche Pronomen eine Person verwendet, ist es in Ordnung, höflich danach zu fragen. Wenn dir ein Fehler unterläuft, entschuldige dich, korrigiere dich und fahre fort. Ziehe keine Rückschlüsse aufgrund des Aussehens. Der geschlechtliche Ausdruck verrät nicht immer, welche Pronomen eine Person verwendet. Die Verwendung der korrekten Namen und Pronomen trägt dazu bei, dass sich eine Person gesehen und wertgeschätzt fühlt.
Annahmen vermeiden
Wir alle fällen schnelle Urteile aufgrund des äußeren Erscheinungsbilds, doch diese sind oft falsch. Kleidung, Stimme oder Verhaltensweisen verraten nichts über die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität. Schaffe Raum dafür, dass Menschen sich so präsentieren können, wie sie es selbst möchten. Verwende geschlechtsneutrale Sprache, wenn du neue Menschen kennenlernst. Stelle offene Fragen, die keine Vorannahmen enthalten. Dieser respektvolle Umgang hilft allen, sich so wahrgenommen zu fühlen, wie sie wirklich sind.
Geschlechtliche Vielfalt unterstützen
Trans* Personen stehen täglich vor ganz besonderen Herausforderungen. Wenn eine Person von ihren Erfahrungen berichtet, höre zu, ohne Fragen zu stellen. Achte auf alltägliche Dinge, die du vielleicht für selbstverständlich hältst: die Benutzung öffentlicher Toiletten, der Zugang zu medizinischer Versorgung, die Aktualisierung von Dokumenten. All dies kann eine große Hürde darstellen. Kleine Gesten zählen. Ein warmes Lächeln oder ein freundliches Gespräch können echte Erleichterung bringen. Ein:e Verbündete:r zu sein, bedeutet Taten, nicht nur Worte. Deine beständige Unterstützung hilft trans* Personen, sich wertgeschätzt und respektiert zu fühlen.
So engagiert sich IKEA für die LGBTQIA+-Community
IKEA setzt sich seit Langem dafür ein, dass sich Menschen aus der LGBTQIA+-Gemeinschaft willkommen, respektiert und geschätzt fühlen, so wie sie sind. Schon 1994 zeigte ein IKEA TV-Spot ein gleichgeschlechtliches männliches Pärchen bei der Suche nach dem passenden Esszimmertisch. Der Spot gilt als einer der ersten LGBTQIA+-freundlichen Werbespots überhaupt und machte damals weltweit Schlagzeilen.
Als Arbeitgeber helfen uns unser Ansatz und unsere Richtlinien zur Inklusion von LGBTQIA+-Menschen dabei, einen integrativen Arbeitsplatz zu schaffen, an dem sich LGBTQIA+-Mitarbeiter:innen willkommen, sicher und wertgeschätzt fühlen. Wir wissen, dass es noch viel zu tun gibt, und werden uns weiterhin auf die Chancengleichheit am Arbeitsplatz konzentrieren und uns auch zu Hause für die Gleichstellung einsetzen.
Zeige der Welt, dass du ein Ally bist











