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Ab 2030 nur noch Kunststoff aus recycelten oder erneuerbaren Materialien bei IKEA

Kunststoff findet sich nicht ohne Grund überall in unserem Leben: Er ist robust, langlebig, leicht, vielseitig und gleichzeitig ein günstiges Material. Aber wenn er nicht verantwortungsvoll entsorgt wird, entstehen besorgniserregende Zustände für die Umwelt.

IKEA möchte für Mensch und Umwelt etwas Positives bewirken. Daher haben wir es uns zum Ziel gesetzt, bis 2030 alle Kunststoffe in unseren Produkten aus erneuerbaren oder recycelten Materialien zu fertigen.

Unsere Reise dorthin hat bereits begonnen, und zwar mit dem Plan, Einwegkunststoffprodukte aus unserem Sortiment zu entfernen und sie in mehr und mehr Produkten durch unterschiedliche nachhaltige Kunststoffe zu ersetzen.

Eine Frau isst aus einem IKEA Lebensmittelbehälter aus Kunststoff. Neben ihr ist eine transparente Kunststoffflasche mit Wasser zu sehen.
Eine Frau isst aus einem IKEA Lebensmittelbehälter aus Kunststoff. Neben ihr ist eine transparente Kunststoffflasche mit Wasser zu sehen.

Das Aus für Einwegkunststoffe

Einwegkunststoffartikel verschmutzen Ökosysteme, wenn sie nicht verantwortungsbewusst entsorgt werden. Im Rahmen unseres Engagements für Mensch und Umwelt haben wir im Januar 2020 alle Einwegkunststoffprodukte aus dem weltweiten Einrichtungssortiment entfernt. Dazu gehören Artikel wie Teller, Becher und Trinkhalme. Einwegkunststoffprodukte, die in unseren Restaurants, Bistros und Cafés angeboten werden, werden durch nachhaltigere Einweglösungen ersetzt.

Recycelbarer Kunststoff mit gutem Gefühl inklusive

Wir möchten unseren Kunden nachhaltigere Produkte anbieten, die sie geniessen und lange verwenden können. Anstelle von Rohöl wird PLA aus erneuerbaren Quellen wie Mais, Zuckerrüben und Zuckerrohr hergestellt und ist ein Beispiel für einen Kunststoff, der dieses Ziel möglich macht.

"Kunststoff ist ein robustes, preisgünstiges Material mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Wir müssen sicherstellen, dass der von uns verwendete Kunststoff entweder erneuerbar oder recycelt ist."

Alexander Grouleff, Projektleiter für recycelte und erneuerbare Kunststoffprodukte, IKEA of Sweden

Recycelter Kunststoff lässt sich unterschiedlich nutzen

Wir setzen auf Kreislaufwirtschaft. Neue Methoden für den Umgang mit recycelten Materialien und das Verständnis von Abfall als Rohstoff sind wichtige Schritte auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. PET ist weltweit der am häufigsten recycelte Kunststoff. Er lässt sich ausgesprochen vielfältig nutzen. Wir hoffen, dass unser Beispiel, Produkte aus recycelten und erneuerbaren Materialien ins Angebot zu nehmen, andere Firmen zur Nachahmung anregt. Schliesslich wohnen wir alle auf demselben Planeten!

Mit MEJLS Fussmatte, die aus sechs PET-Flaschen gefertigt wird, hinterlässt du im Flur und auch für die Umwelt gleichermassen weniger Abdrücke.

"Eine Veränderung ist nur möglich, wenn wir mit anderen Hand in Hand gehen und gutes Unternehmertum pflegen. Beim Thema Zusammenarbeit ist es uns wichtig, voranzugehen und Partnerschaften mit anderen einzugehen – von den Lieferanten der Rohmaterialien bis hin zu unseren Kunden und Partnern."

Torbjörn Lööf, Geschäftsführer, Inter IKEA Group

Gemeinsam können wir mehr erreichen

Wir wollen nur noch recycelte oder erneuerbare Kunststoffe in unserer Produktion verwenden. Der Weg dorthin nimmt Zeit in Anspruch und zwingt uns in vielen Bereichen zum Umdenken, aber wir wollen Verantwortung übernehmen und neue Lösungen finden. Unsere Kunden sollen Produkte zur Auswahl haben, die aus nachhaltigen Materialien gefertigt sind und sich später einmal recyceln lassen. Gemeinsam werden wir wirklich etwas bewirken!