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Nachhaltigkeitsbericht IKEA Schweiz

Die Vision von IKEA ist es, einen besseren Alltag für die vielen Menschen zu schaffen. Dazu arbeiten wir jeden Tag daran, IKEA besser zu machen – für die Menschen, die Umwelt und unser Unternehmen. IKEA Schweiz setzt sich dafür Ziele, bewertet die darauf einzahlenden Leistungen und berichtet offen und transparent über seine Bestrebungen in den drei ESG-Bereichen: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Environment, Social, Governance).

Wir behaupten nicht, auf alles eine Antwort zu haben. Aber wir übernehmen Verantwortung und gehen mit klaren Zielen sowie transparenter Berichterstattung über Fortschritte und bestehende Lücken voran.
Janie Bisset und Andrin HodelCEO & Chief Sustainability Officer und Country Sustainability Manager, IKEA Schweiz
Zwei Personen stehen mit einem Rollwagen in einem Lagergang, umgeben von hohen Regalen voller flach verpackter Kartons.

Umwelt

Wir haben nur einen Planeten – unser gemeinsames Zuhause. Wir leisten unseren Beitrag – gegen den Klimawandel, den Biodiversitätsverlust, die Ressourcenverschwendung und die Wasserknappheit.

Worauf wir stolz sind

  • Wir haben unsere Lebensmittelabfälle weiter reduziert: Die Lebensmittelabfälle in der Produktion liegen neu bei 6.94 g pro Portion (GJ23: 8.21 g) und damit unter unserem Zielwert von 8 g.
  • Wir recyceln einen grossen Teil unserer Abfälle: 78.2 % der betrieblichen Abfälle werden recycelt, und 75 % des Gesamtabfalls gelangen weder in die Verbrennung noch auf Deponien.
  • Mehr Möbel erhalten ein zweites Leben: Unser Secondhand Service nahm im GJ25 insgesamt 42’500 Artikel zurück (GJ23: 19’200) – und übertraf damit unser Ziel von 25’000 Artikeln.
  • 96.6 % unserer eingesetzten Energie stammen aus erneuerbaren Quellen und unsere Betriebe nutzen seit fünf Jahren zu 100 % erneuerbaren Strom.
  • Im GJ25 waren 36 % der angebotenen Speisen pflanzenbasiert (GJ23: 34 %), ein wachsendes Angebot, das zunehmend gefragt ist.

Herausforderungen, die wir angehen

  • Wir haben unsere eigenen Klimaemissionen (Scope 1 und 2) seit 2016 um 44 % reduziert. Unser Ziel für das GJ25 haben wir jedoch aufgrund von Undichtigkeiten in Kühlsystemen nicht erreicht. Deshalb ersetzen wir diese Systeme rascher, um künftige Emissionen zu senken.
  • 45 % unserer Heimlieferungen erfolgen mit emissionsfreien Fahrzeugen. Um bis 2028 einen Anteil von 90 % zu erreichen, benötigen wir zusätzliche Ladeinfrastruktur, besseren Zugang im Winter sowie mehr elektrische Lastwagen. Gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern arbeiten wir daran, diese Voraussetzungen zu schaffen.
  • Unser Wasserverbrauch liegt bei 6.7 Litern pro Besuch und damit über unserem Ziel von 5.9 Litern. Wir erfassen ihn nun genauer, um Einsparpotenziale zu finden und gezielt zu handeln.
  • Unsere Recyclingquote liegt bei 75 %. Gleichzeitig fällt weiterhin zu viel Abfall an, insbesondere Holzabfälle sind schwer zu recyceln. Deshalb testen wir neue Lösungen und suchen gezielt nach Wegen, Mischabfälle besser zu trennen.
  • Für die Schweiz gibt es derzeit noch keine lokale Biodiversitätsstrategie. Wir arbeiten daran – mit einem konkreten Umsetzungsplan ab GJ26.

Soziales

Wir wollen eine positive Kraft sein – für eine gerechtere und gleichberechtigtere Gesellschaft und für bessere Lebensbedingungen: für unsere Mitarbeitenden, die Beschäftigten in unserer Lieferkette und unsere Kundinnen und Kunden.

Worauf wir stolz sind

  • Unser Managementteam ist ausgewogen zusammengesetzt (41 % Männer und 59 % Frauen). Bei unseren Store Manager besteht seit zehn Jahren ein Verhältnis von 50:50.
  • 89 % der Mitarbeitenden erleben ihr Arbeitsumfeld als einen Ort, an dem alle willkommen sind und sie selbst sein können.
  • Wir haben unseren Mindestlohn für eine 40-Stunden-Woche im GJ25 von CHF 4’000 auf CHF 4’300 erhöht, um den Lebenshaltungskosten besser Rechnung zu tragen.
  • In unserer direkten und indirekten Lieferkette wurden bisher keine Fälle von Kinderarbeit festgestellt. Wir führen regelmässig Risikoanalysen durch und pflegen einen engen Austausch mit unseren Lieferanten.
  • Wir unterstützen Geflüchtete in der Schweiz seit 2016: Unsere Programme halfen jährlich rund 31 Personen (GJ24 und GJ25) beim Einstieg in den Arbeitsmarkt.

Herausforderungen, die wir angehen

  • 83 % der Mitarbeitenden fühlen sich durch ihre Arbeit inspiriert und motiviert. Dieser Wert liegt unter unserem Anspruch. Deshalb nutzen wir das Feedback aus Umfragen, um einfache und konkrete Verbesserungen umzusetzen.
  • Unsere Standorte sind noch nicht vollständig barrierefrei. Gemeinsam mit Procap identifizieren wir bestehende Hindernisse – erste Anpassungen haben wir bereits in unserem Service Office in Spreitenbach und im Einrichtungshaus Rothenburg umgesetzt.

Unternehmensführung

Wir handeln ethisch und setzen neue Technologien verantwortungsvoll ein. Wir erwarten von allen Mitarbeitenden bei IKEA Schweiz, dass sie unsere Werte täglich leben.

Worauf wir stolz sind

  • 840 Mitarbeitende nahmen im GJ25 an der KI-Schulung teil (GJ24: 198) und vertieften ihr Verständnis für den verantwortungsvollen Einsatz von künstlicher Intelligenz.
  • 88 % der Mitarbeitenden absolvierten im GJ25 die Auffrischungsschulung zum Verhaltenskodex und frischten ihr Wissen zu Regeln und Werten auf.
  • Alle Mitarbeitenden in sensiblen Funktionen werden zu Korruptionsrisiken geschult. Für diese Anti-Korruptions-Schulungen haben wir eine Abdeckung von 100 % erreicht.

Herausforderungen, die wir angehen

  • Künstliche Intelligenz und die entsprechenden Rahmenbedingungen entwickeln sich schnell. Deshalb überprüfen und aktualisieren wir regelmässig unsere digitalen Ethikgrundsätze, Prozesse und Schulungen – für einen verantwortungsvollen Einsatz von KI.