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So fühlt sich Zuhause 2026 an

Ein dunkelblauer LILLESÄTER Pouf in Gunnared steht im Wohnzimmer.
Einrichtungstrends & ExpertentippsLeben zu Hause28. April 2026Zuletzt bearbeitet: 29. April 2026
Mailand gilt jedes Jahr als der Ort, an dem neue Wohntrends sichtbar werden. Auf dem Salone del Mobile wird deutlich, wie sich unsere Wohnräume verändern, und dieses Jahr sticht eine Entwicklung besonders hervor: Interiors werden wärmer, persönlicher und vielschichtiger.

Minimalismus rückt in den Hintergrund und macht Platz für ein anderes Verständnis von Zuhause. Statt einzelner Statement-Stücke steht zunehmend im Fokus, wie alles zusammenwirkt. Möbel, Textilien und Dekoration bilden ein stimmiges Gesamtbild, das nicht nur die Funktion eines Raumes prägt, sondern auch seine Atmosphäre.
IKEA setzt bewusst früher an und übersetzt diese Entwicklungen in Lösungen, die sofort zugänglich sind: funktional, durchdacht und für viele Menschen erschwinglich. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr zwei zentrale Bewegungen: ein neues Verständnis von Wohnlichkeit und die Rückkehr einer Kollektion, die bei IKEA seit jeher für experimentelles Design steht.

Der „angezogene“ Wohnraum

Im Jahr 2026 wirken Wohnräume vollständiger. Polsterungen, Stoffe und dekorative Details verleihen Tiefe, ohne überladen zu wirken. Gleichzeitig zeichnet sich ein klarer Trend hin zu dunkleren Interiors ab. Während in den letzten Jahren, wenn nicht sogar im letzten Jahrzehnt, vor allem Beige- und Weisstonalitäten dominierten, verschiebt sich der Fokus nun zunehmend hin zu kräftigeren, tieferen Farben in der breiten Masse. Sofas wie das STOCKHOLM 2025 Dreisitzer-Sofa, das VITARNA Himmelbett oder Möbelstücke wie die IDANÄS Vitrine sowie der BERGSHYTTAN Tisch in dunkelbraunem Eschenfurnier zeigen, wie Komfort und Struktur zusammenfinden können. Gleichzeitig gewinnt Persönlichkeit an Bedeutung. Erinnerungsstücke, Fundobjekte oder Reise-Souvenirs werden bewusst inszeniert - nicht als Dekoration im klassischen Sinne, sondern als Teil der eigenen Geschichte. Dieses Prinzip, oft als „Memorabilia“ bezeichnet, verleiht unterschiedlichen Räumen einen individuellen Charakter.

Unperfekt ist das neue Schön

Auch Materialien verändern sich. Glatte, makellose Oberflächen treten in den Hintergrund, während Texturen und handwerkliche Details in den Fokus rücken. Keramik, Holz mit sichtbarer Struktur oder grob gewebte Textilien zeigen die „Hand des Machers“. Perfekt glatte Oberflächen weicher, organischer Formen, die Räume lebendiger und sinnlicher erscheinen lassen. Das zeigt sich in Objekten wie der handgeflochtenen Pendelleuchte SANDKORN / HAVSDJUP aus Rattan oder in Keramikstücken wie dem PELARKAKTUS Dessertteller und dem STOCKHOLM 2025 Teller, bei denen leichte Unregelmässigkeiten und Materialität Teil des Designs werden.

90er-Revival – vertraut und doch neu

Die 1990er-Jahre kehren zurück und werden neu interpretiert. Runde Formen, weichere Linien und ein spielerischerer Umgang mit dem Design prägen viele aktuelle Möbelstücke. Die Einrichtung wirkt zugänglicher und weniger streng. Die IKEA PS Kollektion knüpft an diese Bewegung an. Der neue Sessel greift diese Idee auf: vertraut im Konzept, neu in der Umsetzung. Die Idee von luftgefüllten Möbeln begleitet IKEA bereits seit den 1990er-Jahren. Erst jetzt konnte sie jedoch erfolgreich umgesetzt werden. Die Verbindung aus Komfort, Funktion und unerwartetem Material bringt eine Leichtigkeit zurück, die lange gefehlt hat. Die Kollektion wird am 13. Mai 2026 bei den Democratic Design Days in Älmhult in Schweden vollständig vorgestellt. Der Verkaufsstart in der Schweiz ist am 15. Mai 2026 in allen IKEA Einrichtungshäusern und online.

Materialien, die man spürt

Neben der Form gewinnen haptische Qualitäten zunehmend an Bedeutung. Stoffe wie Leinen und Samt sowie unbehandeltes Holz machen Räume nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar. Bettwäsche, Teppiche und Vorhänge tragen dazu bei, Innenräume ruhiger wirken zu lassen und gleichzeitig Tiefe zu schaffen. Das zeigt sich in Produkten wie dem SCHERSMIN Bettwäsche-Set oder dem BANKKONTOR Teppich, bei denen Textur und Material stärker in den Mittelpunkt rücken - und Wärme sowie eine ruhigere Form von Komfort in den Raum bringen.

Thomas Pukljak, Head of Retail Design bei IKEA Schweiz.

Design, das im Alltag funktioniert

Die Trends des Jahres 2026 lassen sich nicht auf einen einzelnen Stil reduzieren. Vielmehr verweisen sie auf eine übergeordnete Bewegung: mehr Individualität, mehr Materialität und höhere Alltagstauglichkeit. „Ein Zuhause sollte widerspiegeln, wer wir sind und wie wir leben, nicht nur, wie es aussieht. 2026 sehen wir, dass Menschen Räume schaffen, die sich gelebt anfühlen, warm und persönlich sind und in denen jedes Objekt Teil einer Geschichte wird“, sagt Thomas Pukljak, Head of Retail Design bei IKEA Schweiz.

Räume dürfen sich verändern, persönlicher werden und sich an das Leben der Menschen anpassen, die sie bewohnen. Möbel sind weniger feste Elemente, sondern Teil eines Systems, das sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Das Ergebnis ist ein Zuhause, das nicht perfekt sein muss, sondern sich mit jedem Detail ein Stück mehr wie Zuhause anfühlt.


Über IKEA Schweiz

1973 eröffnete IKEA in Spreitenbach das erste Einrichtungshaus ausserhalb Skandinaviens. Heute betreibt IKEA Schweiz zehn Einrichtungshäuser und vier Planungsstudios (Plan and order points) an unterschiedlichen Standorten. Seit Oktober 2023 ist Janie Bisset CEO und CSO von IKEA Schweiz. IKEA Schweiz beschäftigt rund 3’500 Mitarbeitende und erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von rund CHF 1,2 Milliarden.

Über die Ingka Group

Die Ingka Group (Ingka Holding B.V. und die von ihr kontrollierten Tochtergesellschaften) ist eine von zwölf Unternehmensgruppen, die im Rahmen von Franchiseverträgen mit IKEA Systems B.V. IKEA Einrichtungshäuser besitzen und betreiben. Die Ingka Group verfügt über drei Geschäftsbereiche: IKEA Retail, Ingka Investments und Ingka Centres. Mit mehr als 400 IKEA Einrichtungshäusern in 31 Ländern ist die Ingka Group ein strategischer Partner im Franchisesystem von IKEA. Ingka Group verbuchte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 41,5 Milliarden Euro, was einem leichten Rückgang von 0.9% gegenüber dem Vorjahr entspricht (41,8 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2024).