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Nachhaltigkeitsbericht: IKEA Schweiz macht Fortschritte in Kreislaufwirtschaft, Klimaschutz und sozialer Verantwortung

Nachhaltigkeitsbericht
IKEA Schweiz veröffentlicht heute ihren Nachhaltigkeitsbericht für die Geschäftsjahre 2024 und 2025. Der Bericht zeigt, wie das Unternehmen seine nachhaltigen Lösungen weiter ausgebaut hat: Seit 2023 wurden mehr als doppelt so viele Artikel über den Secondhand-Service verkauft, der Anteil emissionsfreier Heimlieferungen stieg von 23 auf 45 Prozent und der Mindestlohn wurde um 300 Franken auf 4’300 Franken erhöht.

«Nachhaltigkeit muss sich im Alltag zeigen – darin, wie wir Energie nutzen, Produkte länger im Umlauf halten und Chancen für Menschen schaffen», sagt Janie Bisset, CEO und Chief Sustainability Officer von IKEA Schweiz.

Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht zeigt, wie sich dieser Anspruch im Alltag der Menschen und im gesamten Unternehmen widerspiegelt. In diesem Bericht bündelt IKEA Schweiz ihre Aktivitäten in den drei ESG-Wirkungsfeldern (Environment, Social, Governance): Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. 

Umwelt: Konsequenter Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft

Ein zentraler Schwerpunkt des aktuellen Berichts ist die Kreislaufwirtschaft. IKEA Schweiz betreibt seit 2017 einen Secondhand-Service, bei dem Kund:innen gebrauchte IKEA-Möbel zurückgeben können, welche dann im Zweite-Chance-Markt wiederverkauft werden. Dieses Angebot wird von immer mehr Menschen genutzt. Die Nachfrage ist im Berichtszeitraum erneut deutlich gestiegen: Im Geschäftsjahr 2025 erhielten 42’500 Artikel ein zweites Leben. Dies entspricht einem Wachstum von über 120 Prozent gegenüber dem letzten Nachhaltigkeitsbericht.  

«Die starke Entwicklung unseres Secondhand-Services zeigt, dass Kreislaufwirtschaft im Alltag der Menschen ankommt», sagt Andrin Hodel, Country Sustainability Manager von IKEA Schweiz. «Dieser Bericht unterstreicht, wie IKEA Schweiz ressourcenschonendes Wohnen für eine breite Bevölkerung zugänglich macht, Materialien effizienter nutzt und Produkte langlebiger gestaltet.»

Beim Klimaschutz setzt IKEA Schweiz ihren eingeschlagenen Weg konsequent fort. 96,6 Prozent der verwendeten Energie für Strom, Heiz- und Kühlsysteme stammen aus erneuerbaren Quellen. Zudem gab es einen Ausbau der eigenen Energieproduktion durch eine Solarinstallation in Itingen. Die Solaranlagen auf den Dächern der Schweizer Standorte erzeugten im Geschäftsjahr 2025 37 Prozent mehr Strom als im Geschäftsjahr davor.  

Fortschritte zeigen sich auch in der Logistik: Der Anteil emissionsfreier Heimlieferungen stieg innerhalb des Berichtszeitraums von 23 Prozent auf 45 Prozent. Auch wenn das Ziel von 90 Prozent bis 2028 ambitioniert bleibt, markiert diese Entwicklung einen wichtigen Schritt.

Auch bei der Vermeidung von Food Waste wurden messbare Verbesserungen erzielt: Die Abfälle vor dem Konsum sanken im Vergleich zum letzten Nachhaltigkeitsbericht pro Portion von 8,21 Gramm auf 6,94 Gramm. Seit Beginn der internen Messung im Jahr 2021 hat IKEA Schweiz ihr Food Waste damit bereits um 66 Prozent reduziert und das Ziel des Bundes für 2030 deutlich übertroffen. Möglich wurde dies unter anderem datenbasierte Analysen und durch die Zusammenarbeit mit ausgewählten Plattformen und lokalen Hilfsorganisationen. 

Soziales: Marktgerechte Arbeitsbedingungen und Chancengleichheit

IKEA Schweiz setzt sich weiterhin für marktgerechte Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Teilhabe ein. So wurde im Geschäftsjahr 2025 der Mindestlohn für eine 40-Stunden-Woche um 300 Franken auf 4’300 Franken pro Monat erhöht.  

Ein wichtiges Anliegen bleibt zudem die Unterstützung geflüchteter Menschen beim Einstieg in den Schweizer Arbeitsmarkt. Seit 2016 engagiert sich IKEA Schweiz mit entsprechenden Integrationsprogrammen, mit denen in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 über 60 Personen begleitet wurden. Seit Programmbeginn wurden bereits mehr als 310 Menschen unterstützt.

Wie wichtig Vielfalt und Zugehörigkeit für IKEA Schweiz sind, zeigt sich auch bei den Mitarbeitenden selbst: 89 Prozent gaben in einer internen Befragung an, sich in ihrem Arbeitsumfeld wohl und akzeptiert zu fühlen. Dieser Wert verdeutlicht das Engagement von IKEA Schweiz für ein inklusives Umfeld, in dem unterschiedliche Hintergründe und Perspektiven Platz haben. 

Unternehmensführung: Verantwortungsvolle Führung und Weiterbildung

IKEA Schweiz investiert gezielt in Zukunftskompetenzen und eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Dazu gehört auch, Mitarbeitende auf neue technologische Entwicklungen vorzubereiten und sie im Umgang mit diesen zu stärken.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema künstliche Intelligenz: Im Berichtszeitraum nahmen 840 von insgesamt 3’439 Mitarbeitenden an einer Schulung zur KI-Kompetenz (AI Literacy) teil. Ein verantwortungsvoller Umgang mit KI ist entscheidend, damit IKEA Schweiz das Potential dieser Technologie voll ausschöpfen kann.  

Integrität und Compliance bleiben ebenfalls fest in der Unternehmenskultur verankert: 100 Prozent der Mitarbeitenden in sensiblen Positionen haben die Anti-Bestechungs- und Anti-Korruptionsschulung absolviert.

Bericht nach GRI-Standards erstellt

Der aktuelle, dritte Nachhaltigkeitsbericht von IKEA Schweiz wurde zum zweiten Mal in Anlehnung an die Standards der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt. GRI ist eine unabhängige, internationale Organisation und Anbieterin der weltweit am weitesten verbreiteten Standards für Nachhaltigkeitsberichterstattung. Der Bericht umfasst den Zeitraum vom 1. September 2023 bis 31. August 2025. Mit den erzielten Fortschritten baut IKEA Schweiz ihr Engagement für ein klimafreundlicheres, sozial nachhaltiges und zirkuläres Geschäftsmodell weiter aus und will insbesondere in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Klimaschutz und soziale Verantwortung neue Massstäbe setzen.

Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht 2024/25 ist online verfügbar unter www.IKEA.ch/nachhaltigkeit oder direkt unten. 

Kontakt

IKEA Schweiz, pr.ch@ikea.com

Sustainability Report

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Umwelt

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Sozial

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Über IKEA Schweiz

1973 eröffnete IKEA in Spreitenbach das erste Einrichtungshaus ausserhalb Skandinaviens. Heute betreibt IKEA Schweiz zehn Einrichtungshäuser und vier Planungsstudios (Plan and order points) an unterschiedlichen Standorten. Seit Oktober 2023 ist Janie Bisset CEO und CSO von IKEA Schweiz. IKEA Schweiz beschäftigt rund 3’500 Mitarbeitende und erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von rund CHF 1,2 Milliarden.

Über die Ingka Group

Die Ingka Group (Ingka Holding B.V. und die von ihr kontrollierten Tochtergesellschaften) ist eine von zwölf Unternehmensgruppen, die im Rahmen von Franchiseverträgen mit IKEA Systems B.V. IKEA Einrichtungshäuser besitzen und betreiben. Die Ingka Group verfügt über drei Geschäftsbereiche: IKEA Retail, Ingka Investments und Ingka Centres. Mit mehr als 400 IKEA Einrichtungshäusern in 31 Ländern ist die Ingka Group ein strategischer Partner im Franchisesystem von IKEA. Ingka Group verbuchte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 41,5 Milliarden Euro, was einem leichten Rückgang von 0.9% gegenüber dem Vorjahr entspricht (41,8 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2024).