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Matratzenrecycling soll in die Schweiz kommen

Matratzenrecycling
Jährlich werden in der Schweiz rund eine Million Matratzen entsorgt und überwiegend verbrannt. Dabei gehen wertvolle Rohstoffe verloren. IKEA Schweiz engagiert sich deshalb als Vorstandsmitglied in der Matratzen-Allianz, welche in einem Pilotprojekt gemeinsam mit dem Kanton Aargau zeigt: Matratzenrecycling ist auch in der Schweiz im grossen Stil möglich.

Das Pilotprojekt im Kanton Aargau soll aufzeigen, wie Schaumstoffe, Textilien und Metalle getrennt und wiederverwertet werden können und wie sich ein effizientes Sammel- und Logistiksystem aufbauen lässt. Der Pilot markiert einen wichtigen Schritt hin zu einem schweizweiten Matratzenrecyclingsystem.

IKEA will Matratzen zurück in den Kreislauf bringen

Als einer der grössten Matratzenanbieter in der Schweiz bemüht sich IKEA Schweiz, Matratzen künftig zu recyceln statt zu verbrennen. Als Gründungs- und Vorstandsmitglied der Matratzen-Allianz bringt IKEA Schweiz die Branche zusammen, Expertise ein und setzt sich für ein nachhaltiges, skalierbares System ein. 

«Wir wollen deutlich machen, dass auch Matratzen wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden können – mit klaren Prozessen, verlässlicher Qualität und messbarem Nutzen», sagt Lara Mogge, Sustainability Business Partner bei IKEA Schweiz. «Als grosser Anbieter haben wir die Verantwortung und die Möglichkeit, hier voranzugehen und Lösungen aufzuzeigen.»

Unterstützt wird IKEA Schweiz durch Ingka Investments – einen Geschäftsbereich der Ingka Gruppe. Durch die Beteiligung an RetourMatras, Europas grösstem Matratzenrecycler, fördert Ingka Investments den Ausbau von Matratzenrecycling-Infrastruktur in mehreren europäischen Ländern. Beispielsweise wird in Frankreich und den Niederlanden bereits erfolgreich vorgemacht, wie Matratzenrecycling funktioniert. Diese Erfahrungen sollen nun auch in die Schweiz einfliessen.

Vorgezogene Recyclinggebühr als Grundlage für ein schweizweites Matratzenrecycling

Damit Matratzenrecycling schweizweit möglich wird, braucht es eine verlässliche Finanzierung. Eine vorgezogene Recyclinggebühr stellt sicher, dass Sammlung, Logistik und industrielles Recycling flächendeckend möglich werden.

Analysen europäischer Referenzprojekte belegen die Wirksamkeit einer solchen Gebühr: Bereits heute werden bis zu 65 Prozent der Matratzen getrennt gesammelt und bis zu 80 Prozent der enthaltenen Materialien zurückgewonnen – mit dem Ziel, beide Quoten in den kommenden Jahren durch Optimierungen weiter zu steigern.

Die Matratzen-Allianz macht deshalb die Einführung einer vorgezogenen Recyclinggebühr nach dem Vorbild von Elektrogeräten zu ihrem erklärten Ziel.   

 

Kontakt

IKEA Schweiz, [email protected]