Boxspringbetten-Ratgeber: Worauf solltest du beim Kauf achten?
Lust, ein bisschen zu träumen? Dann stell dir vor, du würdest schlafen. Nicht einfach irgendwie. Sondern auf einem Boxspringbett. Stelle dir den gemütlichsten Schlaf vor, mit unvergleichlichem Liegegefühl. Stelle dir ein Bett vor, das so hochwertig und edel ist, dass du dich eigentlich nur noch mit einer Krone auf dem Kopf hinein legen willst. Und jetzt stell dir vor, dass dieses wundervolle Bett kein Vermögen kostet. Dass es schon morgen dir gehören kann. Und jetzt: aufwachen! Bei IKEA findest du nämlich genau diese traumhaften Boxspringbetten – zu einem günstigen Preis, in bester Qualität, in wunderschönen Designs. Schau dich gleich mal um, ein ganz neues Schlaferlebnis erwartet dich! Und damit es kein böses Erwachen und vor allem keine offenen Fragen mehr gibt, haben wir dir hier die wichtigsten Informationen zu deinem neuen Boxspringbett zusammengestellt.

- Produktinformationsseite

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Wie ist ein Boxspringbett aufgebaut?
Der Aufbau
Traumhafter Schlaf hoch drei: unten der Boxspring, in der Mitte deine Matratze und oben die Auflage für besonderen Liegekomfort und zum Schutz deiner Matratze. Ein Boxspringbett steht auf Füßen, sodass unter der Untermatratze genug Raum für eine optimale Belüftung ist.
Die Höhe
Aufstehen oder hinsetzen leicht gemacht: Boxspringbetten sind besonders hoch und kommen dir dabei immer entgegen.
Die Rückenlehne
Hoch und gemütlich wie ein Sofa, macht sie dein Bett zur Komfortzone, wenn du dich einfach mal entspannt zurücklehnen willst.
Was ist die beste Matratze für ein Boxspringbett?
Geht es um die richtige Matratze, geht es vor allem um drei Dinge: dein Körpergewicht, deine Körpergröße und – was oft vergessen wird – deine Schlafgewohnheiten. Beim dritten Punkt geht es weniger darum, ob du schnarchst oder im Schlaf redest.
Gerade als Seitenschläfer brauchst du eine etwas weichere Matratze, damit du mit der Schulter tiefer einsinken kannst, um eine gerade Körperposition zu finden. Zu weich darf die Matratze aber auch nicht sein, weil sonst der Lendenbereich zu wenig unterstützt wird. Auch als Rücken- oder Bauchschläfer hast du die Qual der Wahl. Grundsätzlich ist eine härtere Matratze besser, weil du weniger tief einsinkst und dich so nicht bei jeder kleinsten Bewegung im Bett «aus der Matratze» kämpfen musst.
Körpergröße und Körpergewicht sind ebenfalls wichtig. Bist du eher schwerer, brauchst du eine härtere Matratze. Nicht nur, damit du nicht zu weit einsinkst, sondern auch, damit die Federkerne nicht dauerhaft nachgeben und sich ungemütliche Liegekuhlen bilden. Bist du leichter, kannst du auch eine weichere Matratze wählen. Bei der Körpergröße hingegen geht es darum, wie die generelle Verteilung deines Körpers auf der Matratze aussieht. Bist du kleiner, wird dein Körper natürlich auf weniger Federn verteilt, die dadurch mehr Gewicht tragen müssen. Bist du größer, tragen mehr Federn weniger Gewicht.
Am Ende wirst du eine Entscheidung zwischen einer Matratze mit Bonellfedern oder Taschenfedern treffen müssen. Bonellfederkerne verteilen den Druck optimal, sind eher für Personen mit einem Gewicht bis etwa 100 Kilogramm geeignet und gewährleisten ein weiches, federndes Liegegefühl. Genau das, das du vielleicht schon aus Hotels kennst, wo Boxspringbetten mit Bonellfederkern vor allem zum Einsatz kommen. Taschenfedern hingegen liefern stabile punktelastische Unterlagen. Was das bedeutet? Dass Taschenfederkerne für Personen über 100 Kilogramm die bessere Wahl sind und gerade bei Rückenleiden durch die präzise Druckabgabe helfen können. Natürlich kannst du auch auf Federkerne verzichten und eine Kaltschaummatratze wählen – du verzichtest dann aber auf eines der besten Features deines fantastischen Boxspringbettes.