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Wichtiger Meilenstein: IKEA am Westbahnhof feiert Dachgleiche – JO&JOE präsentiert Musterzimmer

Bauarbeiter:innen, die auf der IKEA Dachterasse stehen.
PressemitteilungenBerichte und Zusammenfassungen9. Dezember 2020Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2025
Am Wiener Westbahnhof wächst seit 2019 ein einzigartiges und nachhaltiges IKEA Einrichtungshaus in die Höhe. Fast täglich werden neue Baufortschritte verzeichnet – wie auch die für Ende 2020 angesetzte Dachgleiche, die nun trotz Corona planmäßig begangen werden konnte.

Mit der Dachgleiche steht nun der Rohbau des innovativsten Einrichtungshauses, das es aktuell in der IKEA Welt gibt. „Mit dem Projekt am Westbahnhof macht IKEA Wien weltweit zum Vorreiter: Mit diesem Konzept möchten wir uns an die Bedürfnisse der Menschen im urbanen Raum anpassen. Außerdem ist er ein Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit: Völlig autofrei, auf Fußgänger, Öffi-Nutzer und Radfahrer ausgerichtet, trägt er mit 160 Bäumen auf dem Dach und an den Fassadenseiten positiv zur innerstädtischen Biodiversität bei“, erzählt Alpaslan Deliloglu, Country Manager und Chief Sustainability Officer IKEA Österreich. Im Frühjahr waren die Bauarbeiten eine Weile stillgestanden. Aber nur ganz kurz, bis klar war, was aufgrund von Corona machbar ist und was nicht. „Umso erfreulicher ist es, dass nun die Dachgleiche planmäßig stattfinden konnte und wir gut in der Zeit liegen. Hier gilt natürlich auch allen am Projekt Beteiligten ein großes Dankeschön!“, fährt Deliloglu fort.

Mit Zuversicht ins neue (Bau-)Jahr

Der Zeitplan für das Jahr 2021 liegt auch schon vor. „Bis zur Eröffnung im Herbst 2021 steht noch einiges an“, erklärt Sandra Sindler-Larsson, Projektleiterin IKEA am Westbahnhof. „Logevo, unser Experte für innovative Logistiklösungen, hat die Arbeiten in der ersten Dezemberwoche aufgenommen. Im neuen Jahr beginnen wir Ende Jänner mit der Montage des Grid, dem Rahmen des Gebäudes.“ Alle sogenannten „dienenden Elemente“ des Gebäudes (Technik, Aufzüge, Treppen) befinden sich im Grid. „Das schafft völlige Nutzungsfreiheit im Inneren und damit höchstmögliche Flexibilität, auch für zukünftige Entwicklungen, von denen wir jetzt noch gar nichts wissen“, erklärt Jakob Dunkl, querkraft architekten wien. Mitte April soll der Grid dann fertiggestellt sein – genauso wie der Addon, der in der zweiten Februarwoche beginnt. 

„Mit Mitte Oktober wurde bereits mit dem Aufbau der Fassadenarbeitsbühnen zur Herstellung der Gebäudehülle begonnen, die bis Ende Februar für drei Seiten fertiggestellt werden soll. Mitte März folgt dieFassadenseite zur Gerstnerstraße“, erzählt Sandra Sindler-Larrson. Eine nachhaltige Besonderheit am neuen Einrichtungshaus sind die 160 Bäume, die an allen vier Fassadenseiten und auf dem Dach für ein angenehmeres Mikroklima sorgen werden. Mittlerweile steht auch schon fest, wann der erste Baum sein neues Zuhause am Westbahnhof findet: Anfang Mai. Der letzte Kranabbau ist dann für Ende Juni 2021 angesetzt – da werden auch die Rolltreppen angeliefert.

Oase mitten im Großstadtdschungel

IKEA am Westbahnhof soll ein einladendes Einrichtungshaus mit begrünten Fassaden und viel Raum für die Menschen werden – von ansprechender Gastronomie bis zur begrünten Dachterrasse. Diese bietet einen herrlichen Blick über Wien und wird neben einem gastronomischen Angebot auch öffentlich und ohne Konsumzwang zugänglich sein. „Die 160 Bäume werden einen deutlichen, positiven Einfluss auf das Mikroklima in der Umgebung haben, sowohl in punkto Temperatur, als auch bezüglich der Luftfeuchtigkeit. Mit den Bäumen auf der Dachterrasse entsteht eine kleine Oase mitten in der Stadt“, erklärt Jakob Dunkl. Das Haus soll ein Treffpunkt werden, ein Ort, an dem man sich verabredet, bummeln geht, mit Freunden isst. Das siebengeschossige Gebäude wird auf insgesamt fünf Ebenen ein vollwertiges IKEA Einrichtungshaus beherbergen. 250 Mitarbeiter sind für die KundInnen da. Ein ansprechendes Food-Angebot bringt modernes und gesundes schwedisches Flair.

Für Abwechslung und eine belebte Fassadenseite an der Mariahilferstraße sorgen die vier Geschäfte, die zuvor schon angesiedelt waren. „Alle Mieter, die nach dem Umbau wieder an diesen Standort zurückwollen, haben die Möglichkeit dazu. So werden etwa die Apotheke, das Hörgerätestudio, der Friseur und der Bäcker im neuen Haus Platz finden”, sagt Sandra Sindler-Larsson. IKEA hat von Anfang an Geschäftslokale im Erdgeschoß für alle Mieter vorgesehen, die nach dem Abriss/Neubau wieder an diesen Standort zurückwollen. Die bereits vorhandenen vier Geschäfte werden im neuen Haus – auf etwa gleicher Fläche – moderne, freundliche Geschäftsflächen haben. Ein paar kleinere Gebäudeteile sind für unterschiedliche Nutzungen angedacht – etwa für ein Cafè oder Ähnliches.

JO&JOE als perfekter Partner

In den oberen beiden Stockwerken wird mit der Accor Marke JO&JOE ein externer Partner einziehen, der ein spannendes Hospitality Konzept anbietet. Dieses Konzept ist eine Mischung aus Hostel und Hotel für junge Leute oder Geschäftsreisende und will in seinen allgemeinen Bereichen Reisende und Wiener zusammenbringen. Beide Marken, IKEA und JO&JOE, verbindet eine gemeinsame Leidenschaft für Design, Innovation und Nachhaltigkeit. 

Das Musterzimmer zeigt, wie manche Zimmer im neuen JO&JOE in Wien aussehen werden: Es ist ein sogenanntes „Together“, ein Zimmer, das einem Schlafsaal ähnelt und Platz für mehrere Personen oder Reisegruppen bietet. Als Alternative werden „Yours“, das sind Zimmer für zwei bis drei Personen und Privatbad, zur Verfügung stehen. Diese sind auch für Geschäftsreisende gut geeignet.

„Es freut mich, dass wir gemeinsam mit IKEA das erste JO&JOE Open House im deutschsprachigen Raum eröffnen. JO&JOE steht für Hotelkomfort in Kombination mit der Übernachtung in einer gemütlichen Jugendherberge: Wir wollen für unsere Gäste neue, einzigartige Hospitality-Erfahrungen schaffen, mit unterschiedlichen Zimmerangeboten vom Schlafsaal bis zum privaten Doppelzimmer. Gleichzeitig bieten wir ein attraktives, leistbares gastronomisches Angebot sowie Aktivitäten und Veranstaltungen, die auch für alle externen Gäste zugänglich sind. So möchten wir die Verbindung zwischen Reisenden und Einheimischen fördern“, so François Leclerc, Vice President Brand & Operations JO&JOE.

In Bezug auf die Expansionspläne der Marke erklärt Leclerc: „Unser Ziel ist, dass JO&JOE mittel bis langfristig jedenfalls in jeder europäischen Hauptstadt vertreten ist. Konkret werden wir in den nächsten zwei Jahren JO&JOEs in Rom, Rio de Janeiro, Liverpool und Medellin eröffnen.“ 

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