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IKEA Sozialunternehmer – Gemeinsam etwas bewirken

Wir bei IKEA möchten für so viele Menschen wie möglich einen besseren Alltag schaffen. Dazu gehören auch die Millionen Menschen, die ausgegrenzt werden und keinen Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Daher arbeiten wir mit Sozialunternehmern zusammen, die Geschäfte nutzen, um Armut zu reduzieren, Frauen zu fördern und soziale und ökologische Probleme in den Dorfgemeinschaften anzugehen.

Wir arbeiten mit Sozialunternehmern zusammen, überwiegend Kunsthandwerkerinnen. Dies bietet uns die Möglichkeit, massgeschneiderte Services und unseren Kunden schöne, einzigartige Produkte anzubieten, während wir für Flüchtlinge und gefährdete Gruppen Arbeitsplätze schaffen. Die handgearbeiteten Produkte werden weltweit oder in ausgewählten Ländern sowie vor Ort verkauft. Wir weiten unsere Unterstützung auch auf Sozialunternehmen ausserhalb des IKEA Geschäfts aus. Alle diese Kooperationen sind Teil unserer Initiative namens IKEA Sozialunternehmertum.

Eine IKEA Designerin mit indischen Kunsthandwerkerinnen, die sich zusammen einen handgewebten Korb ansehen und über die Webtechnik sprechen.
Eine IKEA Designerin mit indischen Kunsthandwerkerinnen, die sich zusammen einen handgewebten Korb ansehen und über die Webtechnik sprechen.
Eine geflohene Kunsthandwerkerin aus Palästina hält ein blaues Kissen mit grossen Augen in der Hand, das sie für eine IKEA Kollektion gefertigt hat.

    Mit Sozialunternehmen eine bessere Zukunft gestalten

    Die Sozialunternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten, beteiligen die Kunsthandwerkerinnen. Ausserdem kooperieren wir mit Stiftungen und anderen Unternehmen, die soziale Probleme angehen. Wenn wir den Lebensunterhalt der Kunsthandwerkerinnen verbessern können, ist dies ein wichtiger Schritt, um ihnen mehr Respekt zu verschaffen und dafür zu sorgen, dass ihre Familien und Dorfgemeinschaften einer besseren Zukunft entgegen sehen.

    „Ein Handwerk ist nicht nur ein Beruf oder eine Möglichkeit, den Lebensunterhalt zu verdienen, es ist ein Rettungsring.“

    Tahani Al Khatib, Kunsthandwerkerin aus Palästina, die für IKEA und die Jordan River Foundation arbeitet

    Zwei IKEA Designerinnen sitzen mit indischen Kunsthandwerkerinnen zusammen und besprechen die gemeinsame Kollektion.

      Gemeinsam Ideen entwickeln

      Die IKEA Designerinnen arbeiten direkt mit den Kunsthandwerkerinnen zusammen, um die Produkte einer jeden Kollektion zu entwickeln. Dazu verwenden wir traditionelle Handarbeiten wie Sticken, Weben und Töpfern.

      Gemeinsam entwickeln wir einzigartige Produkte, für die traditionelle Kunsthandwerke und Materialien eingesetzt werden. Daraus entstehen limitierte Kollektionen, die in den IKEA Einrichtungshäusern in ausgewählten Ländern erhältlich sind, sowie Produkte, die das ganze Jahr über verkauft werden, wie INNEHÅLLSRIK Kissen und PÅTÅR Kaffee.

      Eine indische Kunsthandwerkerin bestickt einen Kissenbezug mit einem modernen, unregelmässigen Druck in Türkis, Grau und Schwarz.

        Mehr als 1.000 indische Frauen in der kunsthandwerklichen Kollektive Rangsutra arbeiten gemeinsam daran, schöne, handgearbeitete Textilprodukte für IKEA zu erstellen.

        Eine unregelmässige Keramikschüssel aus braunem Ton wird durch eine Kunsthandwerkerin mit einem Messer perfektioniert.

          Unsere Kooperation mit Doi Tung DP, Thailand, hat bis jetzt zu verschiedenen einzigartigen Kollektionen von handgearbeiteten Textilien, Keramik und Papierprodukten geführt.

          Zwei hellgraue, handgearbeitet Vasen und eine breite, niedrige Servierschale aus der IKEA HANTVERK Kollektion

            Produkte, die Arbeitsplätze schaffen

            HANTVERK, das ist das schwedische Wort für Handwerk. Für unsere Kollektion aus handgefertigten Körben, Keramik, Textilien und mehr gibt es einfach keinen passenderen Namen. Sie wurde von Sozialunternehmern in Indien, Thailand, Jordanien und Rumänien entwickelt. Ihre Geschäftsidee basiert darauf, dort Arbeitsplätze zu schaffen, wo sie am meisten gebraucht werden.

            Mit Herz und Hand hergestellt

            Die thailändische Keramikerin Kiang Aitao, die indische Korbweberin Kavitha Nagaraj und die syrische Näherin Abeer Almnajed sind drei der Kunsthandwerkerinnen hinter den einzigartigen, handgearbeiteten Artikeln der HANTVERK Kollektion.

              Kiang Aitao

                Kavitha Nagaraj

                  Abeer Almnajed

                  „Noch mehr Menschen brauchen die Möglichkeit, sich einen anständigen Lebensunterhalt zu verdienen, und IKEA kann unseren Kunden einzigartige Produkte und Services anbieten. Das nenne ich eine gewinnbringende Angelegenheit für alle Beteiligten.“

                  Vaishali Misra, Business Leader, IKEA Social Entrepreneurship

                  PÅTÅR Kaffee aus einer einzigen Anbauregion

                  Um die Kaffeeanbauer in der Region „Weisser Nil‟ in Uganda zu unterstützen, hat sich IKEA mit einem Sozialunternehmen zusammengetan, das die Bohnen direkt von ca. 13.000 Kleinbauern kauft. Dank der Kooperation haben sie ein stabiles Einkommen und lernen gleichzeitig nachhaltigere Anbaumethoden kennen. Das heisst, dass du zu besseren Lebensbedingungen in der Region „Weisser Nil“ beitragen kannst, indem du einfach eine Tasse unseres hochwertigen PÅTÅR Kaffees der Sonderedition geniesst.

                    Hier stellen wir die Kaffeeanbauer aus der Region „Weisser Nil“ vor, die die Kaffeebohnen für unseren PÅTÅR Sonderedition anbauen.

                    Hier stellen wir die Kaffeeanbauer aus der Region „Weisser Nil“ vor, die die Kaffeebohnen für unseren PÅTÅR Sonderedition anbauen.

                      „Das haben wir gemacht!“ – hier stellen wir die Kunsthandwerkerinnen vor, die durch die Sozialunternehmen, in denen sie arbeiten, etwas bewirken

                      In diesem kurzen Film werden die Frauen gezeigt, die den Alltag in ihren Dorfgemeinschaften besser machen, indem sie für uns schöne Produkte herstellen.

                      Ein grosser Raum in einer indischen Fabrik, in der ein schwedischer Designer mit einer der indischen Kunsthandwerkerinnen über Bananenfasern spricht.

                        Wir fördern Frauen durch Geschäfte

                        Wie möchten lang andauernde Geschäftsbeziehungen mit unseren Partnern aufbauen und fördern ihre Weiterentwicklung. Deshalb arbeiten wir zusammen, um Kenntnisse über Design, Produktion, Umweltmanagement, Export und mehr auszutauschen.

                        Durch uns bekommen Sozialunternehmer Zugang zum Weltmarkt und so ein starkes Fundament für ihre Unabhängigkeit, während wir IKEA Kunden einzigartige handgefertigte Produkte anbieten können. Mach mit bei unserer Bewegung für einen positiven Wandel, indem du dein Zuhause mit diesen Produkten schmückst.

                        Drei Flüchtlingsfrauen, die Kunden in einem IKEA Einrichtungshaus einen Nähservice anbieten, sehen sich gemeinsam ein Stoffmuster an.

                          Lokal hergestellt, lokal angeboten

                          Wir arbeiten international und lokal mit Sozialunternehmen zusammen und schaffen so Arbeitsplätze für Menschen, die ansonsten auf dem Arbeitsmarkt Schwierigkeiten haben, z. B. Einwanderer und Flüchtlingsfrauen.

                          Sie schaffen neue Produkte aus Stoffresten oder stellen u. a. für IKEA Kunden massangefertigte Näharbeiten her. Yalla Trappan im IKEA Einrichtungshaus in Malmö, Schweden, und Open Arms in Austin, Texas, sind Beispiele für Sozialunternehmen, die Frauen durch fair bezahlte Arbeit fördern.

                          „Sie erlernen die Fähigkeiten und bekommen die Ressourcen, um in ihrem Leben etwas dauerhaft zu verändern. Und sie sind nicht auf Wohltätigkeit angewiesen.“

                          Sumita Ghose, Gründerin und Geschäftsführerin von Rangsutra

                          IKEA Sozialunternehmertum treibt unsere Ziele voran

                          Bis jetzt haben wir nur mit Sozialunternehmern zusammengearbeitet, die Produkte und Services für unsere Kunden anbieten können. Die positiven Auswirkungen dieser Kooperationen führten dazu, dass wir beschlossen, noch mehr zu tun. Daher haben wir die Arbeit durch einen neuen Ansatz ergänzt. Von nun ab wird das IKEA Unternehmertum Sozialunternehmen inner- und ausserhalb des IKEA Geschäfts unterstützen.

                          Zwei Farmer stehen in einem Feld und sprechen mit einer Frau, die eine Wettervorhersage-App über die Qualität der Erträge erstellt hat.

                            Liisa Smits, Gründerin von Ignitia, ein Unternehmen, das Wettervorhersagen für die Tropen zur Verfügung stellt, wodurch Farmer in Westafrika wetterbedingte Risiken besser abschätzen und die Widerstandsfähigkeit ihrer Feldfrüchte stärken können. Ignitia wird durch unser neues Förderprogramm unterstützt.

                            Soziale Investitionen – für alle Beteiligten ein Gewinn

                            Sozialunternehmer haben oft nur begrenzten Zugang zu finanzieller Unterstützung, Firmennetzwerken und Lieferketten. Dabei hilft die IKEA Sozialunternehmerinitiative. Wir stellen neuen Sozialunternehmern unsere Netzwerke und Kenntnisse zur Verfügung und ermöglichen etablierten Unternehmen weiteres Wachstum. Ausserdem bieten wir ihnen bessere Möglichkeiten, nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Auf diese Weise können wir mehr für Menschen, die Gesellschaft und die Umwelt bewirken.

                            „Wenn wir Sozialunternehmer bei ihren Expansionsplänen unterstützen, ermöglicht dies ihnen, grösseren Einfluss zu haben. Ausserdem bekommen wir die Möglichkeit, von ihnen zu lernen.”

                            Åsa Skogström Feldt, Führungskraft, IKEA Sozialunternehmertum

                            Gemeinsam dauerhafte Veränderungen bewirken

                            Unsere ersten Kooperationen führten zu kleinen limitierten Kollektionen, die in acht Einrichtungshäusern in drei Ländern angeboten wurden. Heute stellen diese Unternehmer Kollektionen her, die in 180 Einrichtungshäusern in 27 unterschiedlichen Ländern erhältlich sind!

                            Wenn wir uns gemeinsam mit unseren Sozialunternehmerpartnern weiterentwickeln können wir zusammen positive wirtschaftliche und soziale Entwicklungen fördern und langfristig für nachhaltige Veränderungen sorgen. Während wir so unseren Beitrag für Gleichstellung, Einbeziehung und einen angemessenen Lebensunterhalt leisten können, lernen wir gleichzeitig, wie wir unser Unternehmen noch mehr auf Kreislaufwirtschaft ausrichten und nachhaltiger gestalten können.

                            IKEA Designer und indische Kunsthandwerkerinnen besprechen Webtechniken vor Ort.

                              Die Prototypen der BOTANISK Kollektion wurden gemeinsam in einem Designer-Workshop in Madirai in Indien entwickelt. BOTANISK wird ab März und Juni 2020 in ausgewählten Ländern erhältlich sein.

                              Heute stellen uns fast dreissig Sozialunternehmerpartner global und lokal Produkte und Services zur Verfügung. Ausserdem unterstützen wir zwölf Sozialunternehmer ausserhalb unseres Geschäfts und tragen so zur Schaffung von Arbeitsplätzen und einem guten Einkommen für mehr als 20.100 Menschen in der ganzen Welt bei.

                              Kennzahlen

                              • 28 Sozialunternehmer, die global und lokal IKEA Produkte herstellen und Services entwickeln
                              • 12 Sozialunternehmer, die ausserhalb unseres Geschäfts unterstützt werden, um ihr Geschäft erweitern zu können
                              • 8 Einrichtungshäuser in 3 Ländern boten die ersten Kollektionen an, die in Sozialunternehmen entstanden sind; heute werden sie in 180 Einrichtungshäusern in 27 Ländern verkauft.
                              • 20.100 Menschen haben einen Arbeitsplatz und verdienen ihren Lebensunterhalt. Dies ist das Ergebnis unserer Kooperationen mit Sozialunternehmen. Dies hat positive Auswirkungen auf über 120.000 Menschen.