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Leitfaden für die richtigen Töpfe und Pfannen

Einer der Schlüssel zu tollen Gerichten ist das richtige Werkzeug, denn auch deine Auswahl von Töpfen und Pfannen kann über das Gelingen eines Gerichtes entscheiden. Reicht dir eine Basisausstattung, oder sind eine Kasserolle, eine Sautépfanne oder ein Wok sinnvolle Ergänzungen? In unserem Leitfaden zu Töpfen und Pfannen findest du mehr zu diesem Thema heraus - egal, ob du gerade erst zum Kochen findest, oder bereits viele Tricks und Kniffe beherrschst.

Eine Bratpfanne mit Griff aus Edelstahl steht auf einem Kochfeld. In ihr sind Fleischbällchen mit Soße zu sehen, ein Kochlöffel liegt seitlich in der Pfanne.
Eine Bratpfanne mit Griff aus Edelstahl steht auf einem Kochfeld. In ihr sind Fleischbällchen mit Soße zu sehen, ein Kochlöffel liegt seitlich in der Pfanne.

Die Grundausstattung – ein guter Anfang

Für die Alltagsküche sind ein großer Topf (3-5 l), eine Kasserolle (1,5-2 l), eine mittelgroße Bratpfanne (28 cm) und eine Sautépfanne meist ausreichend. Kochgeschirr aus Edelstahl eignet sich hierbei für die meisten Kochunterfangen: Es ist pflegeleicht, meist auf jedem Kochfeld einsetzbar und sehr robust. Sobald du deine Grundausstattung beisammen hast, kannst du dein Repertoire Schritt für Schritt erweitern.

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Die Grundausstattung – Töpfe

Töpfe sind größer als Kasserollen (sie haben ein Volumen von mindestens 2 Litern) und mit zwei Griffen versehen. So lassen sie sich trotz ihres Gewichts und ihrer Größe meist leicht bewegen. Mit ihnen kochst du für die ganze Familie oder wenn du sehr viel Wasser zum Kochen brauchst (zum Beispiel, wenn du Nudeln kochst).

Zu den Töpfen
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Die Grundausstattung – Kasserollen

Kasserollen sind kleinere Töpfe mit einem Volumen von 0,5 bis 2 Litern. Sie sind mit einem langen, geraden Griff versehen. Sie kommen meist zum Garen kleinerer Mengen zum Einsatz, z. B. für Gemüse oder Soßen.

Zu den Kasserollen
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Die Grundausstattung – Bratpfannen

Eine Bratpfanne aus Aluminium mit einer Antihaftbeschichtung ist eine gute Wahl, weil sie das Risiko von angebrannten Speisen vermindert, pflegeleicht ist und dir außerdem ermöglicht, mit wenig Fett zu garen. Eine Pfanne aus Gusseisen hingegen verhilft dir zu einer gleichmäßigen Kruste, weil Gusseisen die Hitze gleichmäßig verteilt und auch lange Zeit speichert.

Zu den Bratpfannen
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Sautépfannen – für schnell Gebratenes

Sautépfannen kommen zum Einsatz, um Fleisch, Fisch oder Geflügel zu bräunen, Gemüse zu sautieren oder Flüssigkeiten einzukochen. Um dabei Spritzer zu vermeiden und das Schütteln des Pfanneninhalts zu ermöglichen, haben sie erhöhte Seiten. Viele Sautépfannen haben einen Deckel, mit dem du den Inhalt ganz oder teilweise abdecken kannst, wenn die Kruste fertig ist oder das Gericht noch durchziehen soll.

Zu den Sautépfannen
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Grillpfannen – die Alternative zum traditionellen Grill

Beim Grillen werden die Säfte des Grillguts durch eine Kruste auf der Oberfläche eingeschlossen. Um diesen Effekt zu erzielen, sind relativ hohe Temperaturen über einen sehr kurzen Zeitraum hinweg notwendig. Die gerillte Oberfläche einer Grillpfanne schenkt deinen Speisen attraktive Griffspuren und halt das Gargut gleichzeitig vom austretenden Fett fern, das sich am Boden der Pfanne sammelt.

Zu den Griffpfannen
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Woks – für gesundes Braten

Für das Garen von Speisen im Wok ist weniger Fett notwendig und das macht diese Art der Zubereitung zu einer gesünderen Variante. Woks haben hohe, geschrägte Seiten, die zu einer effizienten und gleichmäßigen Hitzeverteilung beitragen und Speisen immer wieder zurück in die Mitte befördern, wo die Temperatur am höchsten ist. Woks mit einem runden Boden sind für den Gebrauch auf offener Flamme (wie z. B. auf einem Gaskochfeld) geeignet, Woks mit flachem Boden hingegen für elektrische und Glaskeramikkochfelder.

Zu den Woks
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Bratentöpfe – echte Alleskönner

Bratentöpfe werden meist aus Gusseisen hergestellt, damit sie auf Kochfeldern und im Backofen gleichermaßen verwendet werden können. Sie eignen sich zum Bräunen und Braten von Fleisch, für Eintöpfe, Schmorgerichte und andere Speisen, die langsames Garen erfordern. Bratentöpfe sind meist groß und sehr schwer. Ein Nachteil, der dadurch aufgewogen wird, dass man den Bratentopf meist nicht sehr viel bewegen muss: Sobald er nämlich auf dem Kochfeld oder im Backofen steht, gart das Gericht quasi von alleine. Dank seiner Größe können in einem Bratentopf große Mengen Fleisch, Gemüse und Flüssigkeiten zubereitet werden. Das Beste daran: Du kannst gleich aus dem Topf servieren und musst daher später auch nur ein Kochutensil abwaschen!

Zu den Bratentöpfen
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