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IKEA reduziert seine Geschäftsaktivitäten in Russland und Belarus weiter

IKEA Einrichtungshaus Krise
Corporate news15. Juni 2022
Der Krieg in der Ukraine hat bereits schreckliche Auswirkungen auf das Leben sehr vieler Menschen gehabt. Es ist eine menschliche Tragödie, die weiterhin Menschen und Gemeinschaften in unbeschreibliche Mitleidenschaft zieht.

Hofheim-Wallau, 15. Juni 2022

Am 3. März gaben der Inter IKEA Konzern und die Ingka Gruppe bekannt, dass IKEA seine Geschäftstätigkeit in Russland und Belarus als Folge des Krieges in der Ukraine aussetzt. Seitdem war es eine Priorität, den Mitarbeiter*innen in diesen Ländern Unterstützung und Sicherheit zu bieten, und die Unternehmensgruppen waren in der Lage, allen Mitarbeiter*innen sechs Monatsgehälter sowie zusätzliche Leistungen zu garantieren. 

Leider haben sich die Umstände seitdem nicht verbessert, und der verheerende Krieg dauert an. Unternehmen und Lieferketten in der ganzen Welt sind stark betroffen, und IKEA sieht keine Möglichkeit, den Betrieb in absehbarer Zeit wieder aufzunehmen.

Deshalb haben der Inter IKEA Konzern und die Ingka Gruppe beschlossen, die Geschäftstätigkeit von IKEA in Russland und Belarus weiter zu reduzieren. 

  • Das IKEA Einzelhandelsgeschäft bleibt weiterhin eingestellt und die Belegschaft wird reduziert, was bedeutet, dass viele Mitarbeiter*innen betroffen sein werden.  
  • Um diesen Prozess zu unterstützen, plant die Ingka Gruppe, ihren Bestand an Einrichtungshäusern in Russland zu verkaufen. 
  • Das zu Inter IKEA gehörende Industrie-Geschäft in Russland wird die Belegschaft reduzieren und die Suche nach einem neuen Eigentümer für alle vier Fabriken einleiten. 
  • Der Import und Export von IKEA Produkten nach und aus Russland und Belarus bleibt weiterhin eingestellt. Die beiden Inter IKEA eigenen Einkaufs- und Logistikbüros in Moskau und Minsk werden dauerhaft geschlossen. 

 

Dieser Prozess ist derzeit im Gange, und alle Maßnahmen und Entscheidungen, die getroffen werden, werden von den IKEA Unternehmenswerten geleitet, um die Mitarbeiter*innen bestmöglich zu unterstützen.