Zurück zur Startseite

Fairness und Gleichbehandlung

Menschen stehen an erster Stelle

Wir bei IKEA engagieren uns für gute Arbeit zu fairen Arbeitsbedingungen.IKEA ist ein inklusives Unternehmen und wir engagieren uns für gute Arbeit zu fairen Arbeitsbedingungen.Wir engagieren uns in unserer gesamten Wertschöpfungskette für gute Arbeit und fördern bei IKEA die Gleichstellung.
Wir wollen unseren Teil zu einem besseren Alltag der Menschen und Gemeinden beitragen, mit denen wir durch unsere Tätigkeiten in Berührung kommen. Deswegen engagieren wir uns in unserer gesamten Wertschöpfungskette für gute, bedeutsame Arbeit und unterstützen die Schaffung von Arbeitsplätzen. Als inklusives Unternehmen fördern wir außerdem Chancengleichheit.
Hintergrundbild
Bis 2030 wollen wir mehr als eine Milliarde Menschen dazu inspirieren, im Einklang mit unserem Planeten einen besseren Alltag zu leben, und sie darin unterstützen.
iWitness Projektreise in Malawi
IWitness Projektreise
Wohin gehen die Spenden der IKEA Foundation?
Im Advent 2016 spendete die IKEA Foundation während der „Let’s Play for Change“-Kampagne 1 Euro pro verkauftem Spielzeug an UNICEF, Save the Children und vier weitere Organisationen. Damit werden Projekte für mehr Kinderrechte weltweit unterstützt.
Mit dem IWitness Programm der IKEA Foundation können sich IKEA Mitarbeiter vor Ort selbst ein Bild von Bildungsprojekten machen. In diesem Jahr geht die Reise mit UNICEF nach Indonesien.
Erfahre mehr zur IWitness Projektreise
FAIRNESS UND GLEICHBEHANDLUNG: MENSCHENRECHTE | LIEFERANTEN | SOZIALUNTERNEHMEN | IKEA FOUNDATION | KAMPAGNE FÜR EINEN GUTEN ZWECK | FLÜCHTLINGE
Menschenrechte
Gleichberechtigung? Erst, wenn alle gleichgestellt sind.
Menschenrechte gelten für alle. Jeden Tag. Deswegen gilt unsere Vision „ein besserer Alltag für die vielen Menschen” gleichermaßen für Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und die Gesellschaft. Unsere Mitarbeiter können faire Behandlung und gleiche Möglichkeiten ungeachtet von Herkunft, Religion, Geschlecht, körperlichen Fähigkeiten, sexueller Orientierung oder Alter erwarten. Weil gleiche Möglichkeiten unsere besten Eigenschaften hervorbringen. Und diese gleichen Möglichkeiten muss es täglich geben. Nicht nur dann, wenn es gerade passt.
Die Achtung der Menschenrechte, basierend auf den UN-Leitprinzipien für Unternehmen und Menschenrechte, ist essenzieller Teil dessen, was wir tun, und natürlich auch Teil unseres Verhaltenskodex für Lieferanten: dem IWAY-Standard.
Drei IKEA Mitarbeiter in einem Interieur bestehend aus zwei orangefarbenen Schreibtischen mit Stühlen, einer weißen Kommode und offenen Wandregalen.
Wir setzen uns für eine verantwortungsvolle Anwerbung von Wanderarbeitern ein.
Weltweit gibt es 200 Millionen Migranten aus allen Erdteilen, wovon mehr als 100 Millionen arbeiten. Manche verlassen ihr Zuhause und haben Glück. Sie finden bessere Arbeit und verbessern ihre Lebensqualität. Doch für viele endet die Hoffnung auf bessere Arbeit mit Schulden durch hohe Vermittlingshonorare und – im schlimmsten Fall – mit Zwangsarbeit. Wir bei IKEA haben eindeutige Standards für die Anwerbung und Anstellung von Arbeitern in unserem Verhaltenskodex IWAY festgelegt. Unter keinen Umständen dulden wir Zwangsarbeit oder Menschenhandel. Außerdem erwarten wir von unseren Lieferanten, dass sie ihre Arbeiter fair behandeln, transparente Anstellungsverträge schließen und gute Arbeits- und Lebensbedingungen bieten.
Wir setzen uns für eine verantwortungsvolle Anwerbung von Wanderarbeitern ein.
Gemeinsam wollen wir etwas verändern.
In vielen Ländern sind die Einstellungsroutinen komplex und viele verschiedene Organisationen sind daran beteiligt. Daher ist es auch für uns wichtig, mit anderen zusammenzuarbeiten. IKEA hat sich mit vier anderen Großunternehmen zusammengetan (HP Hewlett Packard Enterprise, Coca-Cola und Unilever), um die Einstellungsroutinen für Wanderarbeiter zu verbessern. Die Leadership Group for Responsible Recruitment setzt sich für das „Der-Arbeitgeber-zahlt-Prinzip“ ein. Hierbei übernimmt der Arbeitgeber die Einstellungskosten, nicht der Arbeiter.
Um unsere Lieferanten bei diesem Thema zu unterstützen, arbeiten wir mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) zusammen. In Südostasien konnten wir bereits gemeinsam den Bewerbungsweg der Arbeiter von den Lieferanten bis in ihre Heimatländer zurückverfolgen. Mit diesen Erkenntnissen werden wir eine ethisch verantwortungsvolle Anwerbung von Wanderarbeitern fördern und auf eine langfristige Veränderung hinarbeiten.
Hier erfährst du mehr über die Internationale Organisation für Migration
Ein indisches Mädchen in der Schule
Wir glauben an den Schutz von Kindern
Wir tun unser Möglichstes, im besten Interesse von Kindern zu handeln, ob nun beim Entwurf unserer Produkte oder bei den Schritten, die wir in der Bekämpfung von Kinderarbeit unternehmen.
Unser Engagement für Kinder geht tief
Bei unseren Produkten und Einrichtungshäusern versuchen wir immer aus der Perspektive eines Kindes zu denken. Wir wollen, dass unsere Produkte ihre Entwicklung fördern und unsere Einrichtungshäuser zu Spielplätzen werden, in denen sie sich zu Hause fühlen können. Gemeinsam mit Experten für Kindesentwicklung arbeiten wir daran, die Bedürfnisse von Kindern in ihren unterschiedlichen Entwicklungsphasen kennen zu lernen und zu verstehen.
Unmissverständliches Verbot von Kinderarbeit
Wir glauben, dass Kinder ein Recht auf Schutz vor Ausbeutung, Missbrauch und Vernachlässigung haben. Deswegen ist Kinderarbeit für IKEA inakzeptabel und wir arbeiten aktiv an ihrer Bekämpfung. Unser Verhaltenskodex zu Kinderarbeit, der im Jahr 2000 eingeführt wurde, ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit Save the Children und der Hilfestellung durch die International Labor Organization (ILO) und UNICEF.
Langfristige Lösungen
Die Bekämpfung und Beendung von Kinderarbeit ist eine große Herausforderung, die nur überwunden werden kann, indem die darunterliegenden Ursachen ganzheitlich angegangen werden. Daher unterstützt die IKEA Foundation die Kinderrechtsprogramme von UNICEF und Save the Children in 25.000 Dörfern einer Reihe von Bundesstaaten in Indien und Pakistan. Bis 2017 werden wir so insgesamt 15 Millionen Kinder erreichen. Auf der Website der IKEA Foundation findest du mehr darüber hinaus.
LIEFERANTEN
Stärkere Beziehungen aufbauen
Wir wollen, dass jeder bei den Produkten, die wir verkaufen, ein gutes Gefühl hat. Deswegen investieren wir intensiv in die Beziehungen zu unseren Lieferanten und auch in die Beziehungen, die über unsere eigenen hinausgehen. Ca. 600.000 Menschen arbeiten weltweit für Unternehmen, die IKEA direkt beliefert. Und wir wollen sichergehen, dass sie fair behandelt werden.
Deswegen gibt es seit dem Jahr 2000 IWAY, unseren Verhaltenskodex für Lieferanten. Unsere Lieferanten sind dafür verantwortlich, IWAY an ihre Zulieferer zu kommunizieren. Wir unterstützen sie dabei. Alle Lieferanten für Einrichtungsgegenstände müssen die IWAY Anforderungen erfüllen, ansonsten laufen ihre Verträge aus.
No Youtube Player
Was ist der IWAY-Standard?
Der IKEA Verhaltenskodex für die Lieferanten, der IWAY Standard, spielt eine wichtige Rolle für positive Veränderungen. In ihm sind die Mindestanforderungen in Bezug auf Umweltschutz, gesellschaftliche Auswirkungen und Arbeitsbedingungen festgelegt.
Die Lieferanten werden außerdem verpflichtet, bei ihren Zulieferern Überprüfungen durchzuführen.
Zwei Männer stehen in einer Holzfabrik am Fließband.
Zu den Anforderungen des IWAY-Standards gehören:
- Verhinderung von Kinderarbeit sowie die Unterstützung junger Arbeiter
- Schutz vor Zwangsarbeit oder gebundener Arbeit
- Keine Diskriminierung
- Vereinigungsfreiheit
- Zahlung von Mindestlöhnen und Überstundenvergütung
- Ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld, Verhinderung von Luft-, Boden- und Wasserverschmutzung und Senkung des Energieverbrauchs.
Nicht einfach nur ein Teppich
Der flach gewebte TÅNUM Teppich ist ein tolles Beispiel dafür, wie wir unsere zwei Leidenschaften (Abfall zu reduzieren und einen besseren Alltag zu schaffen) miteinander kombinieren konnten. TÅNUM wird aus Resten unserer Stoff- und Bettdeckenherstellung gefertigt. So ist nicht nur jeder Teppich ein absolutes Einzelstück, sondern setzt auch eine mehr als 150 Jahre alte Einrichtungstradition aus Schweden fort.
Die Idee für das Design stammt von Erik Bertell, einem finnischen Designstudenten, der dem Teppich einen modernen Anstrich verpassen wollte. Dieses Ziel wurde eindeutig übertroffen: Die Herstellung von TÅNUM verwandelt nicht nur Abfälle in eine Ressource, sondern versorgt auch erfahrene Kunsthandwerkerinnen in Bangladesch mit einem stabilen Einkommen. Schau das Video an, um noch mehr über TÅNUM Teppich zu erfahren.
No Youtube Player
In der Dorfgemeinschaft durchgeführte Weiterbildung zum Anbau von Better Cotton
Zusammenarbeit mit dem WWF, um das Leben der Baumwollanbauer zu verbessern
Unser Nachhaltigkeitsbericht 2016 (PDF) zum Herunterladen KEA und WWF arbeiten seit über einem Jahrzehnt erfolgreich an der Bekämpfung von Problemen im Baumwollanbau. Dank dieser Bemühungen haben ca. 110.000 Bauern in Indien, Pakistan, China und der Türkei mit nachhaltigerem Baumwollanbau begonnen. Durch geringeren Einsatz chemischer Dünger und natürlichere Alternativen zu chemischen Pestiziden können kleine Farmen bei gleich bleibender Erntequalität ihre Kosten senken. Das eingesparte Geld kann zum Beispiel zur Investition in ein Tropfbewässerungssystem oder zur Ausbildung ihrer Kinder verwendet werden.

Hier erfährst du mehr über unsere Partnerschaft bei Baumwolle
FAIRNESS UND GLEICHBEHANDLUNG: MENSCHENRECHTE | LIEFERANTEN | SOZIALUNTERNEHMEN | IKEA FOUNDATION | KAMPAGNE FÜR EINEN GUTEN ZWECK | FLÜCHTLINGE
SOZIALUNTERNEHMEN
IKEA Sozialunternehmen –
gemeinsam Positives bewirken
Sozialunternehmen versuchen den Alltag der Menschen in ihrer Region zu verbessern. Dazu nutzen sie Geschäftsmodelle, um die Herausforderungen im Bereich Gesellschaft und Umwelt anzugehen, wie z. B. die Bekämpfung von Armut und die Stärkung von Frauen.
Seit 2012 betreibt IKEA verschiedene Partnerschaften mit Sozialunternehmen, die lokale Kunsthandwerker in gefährdeten Gebieten in der Welt beschäftigen. Diese Unternehmen sind überwiegend Selbsthilfegruppen und von Frauen betriebene Kooperativen. Sie können sich durch das Verdienen eines angemessenen Lebensunterhalts Respekt verschaffen und ihren Familien eine bessere Zukunft ermöglichen.
Gemeinsam entwickeln wir einzigartige Produkte und nutzen traditionelles Handwerk und Material, um limitierte Kollektionen in IKEA Einrichtungshäusern in ausgewählten Ländern anbieten zu können.
No Youtube Player
TILLTALANDE – So entstehen Arbeitsplätze
Tahani Al Khatib, Kunsthandwerkerin aus Palästina, erschuf gemeinsam mit IKEA die TILLTALANDE Kollektion.
Tahani Al Khatib, Kunsthandwerkerin aus Palästina, arbeitet für IKEA und die Jordan River Foundation
Am 20. Juni 2018 ehren wir mit dem Weltflüchtlingstag den Mut, die Stärke und das Durchhaltevermögen der über 65 Millionen Menschen, die aufgrund von Krieg und Verfolgung ihr Zuhause verlassen mussten.
Als Reaktion auf die Flüchtlingskrise beschloss IKEA, auf die Weise zu helfen, mit der wir uns am besten auskennen – also, indem wir Geschäfte machen und Arbeitstellen schaffen. Wie zum Beispiel mit TILLTALANDE. TILLTALANDE ist eine Kollektion wunderbar handgearbeiteter Textilien, deren Herstellung im Rahmen von Integrationsmaßnahmen erfolgt. Durch die Beschäftigung von Jordanierinnen und Flüchtlingsfrauen aus Syrien unterstützen wir gleich zwei Gruppen von Kunsthandwerkerinnen.
TILLTALANDE wird in Kooperation mit der Jordan River Foundation hergestellt und entstand aus dem dringenden Bedarf, Menschen Arbeit zu verschaffen und sie so in die Gesellschaft einzugliedern. Aktuell sind mehr als 100 Kunsthandwerkerinnen Teil dieser Initiative. Ihre Zahl wird sich im Laufe des nächsten Jahres verdoppeln und bis Ende 2020 voraussichtlich auf 400 Personen ansteigen.
No Youtube Player
TILLTALANDE wird ab 20. Juni in Schweden (Einrichtungshaus Stockholm) und den USA (Einrichtungshaus Brooklyn) erhältlich sein.
Gute Geschäfte mit moralischem Anspruch
Open Arms ist ein Sozialunternehmen in Texas, das Flüchtlingsfrauen Beschäftigung anbietet. Thang Zuali verwandelt hier IKEA Stoffreste in neue Produkte.
Wir wollten Flüchtlingen die Möglichkeit bieten, ihr Leben wieder aufzubauen – international, aber auch lokal. Open Arms in Austin, Texas begann als eine kleine, lokale Initiative, die mit nur einem IKEA Einrichtungshaus zusammenarbeitete. Ziel des Projekts war es, Flüchtlingsfrauen durch Beschäftigung bei fairen Löhnen zu stärken. Hier verwandeln sie IKEA Stoffreste in neue Produkte.
Inzwischen ist Open Arms ein florierendes Unternehmen und stellt statt der anfänglichen 2.000 Produkte pro Jahr beinahe 20.000 her. Das Programm in Austin hat für IKEA Modellcharakter: Inzwischen arbeiten fast 20 Einrichtungshäuser mit Upcycling-Kollektionen und mehr als 100 Einrichtungshäuser führen größere, internationale Kollektionen, die in Zusammenarbeit mit Sozialunternehmen entstanden. Sie alle haben gemein, dass sie von denselben ethischen Werten und Zielen angetrieben werden: Flüchtlingsfrauen zu ermöglichen, auf eigenen Beinen zu stehen, sich zu integrieren und für sich und ihre Familien zu sorgen.
Yalla Trappan ist eine Sozialinitiative, die im IKEA Einrichtungshaus Malmö einen Nähservice anbietet. Neire Kerimovska und Karin Wingren sprechen hier über einen Kissenbezug.
Thang Zuali ist eine von sechs burmesischen Flüchtlingen, die aus Burma (auch bekannt als Myanmar) flüchteten und ein neues Leben in den USA begannen. „Früher hatten wir kaum das Geld, um Kleidung zu kaufen”, sagt Thang, „aber jetzt können wir wie normale Menschen leben.”
Yalla Trappan ist eine Sozialinitiative, die im IKEA Einrichtungshaus Malmö einen Nähservice anbietet. Neire Kerimovska und Karin Wingren, Customer Relations Managerin, sprechen hier über Kissenbezüge, die von einem Kunden bestellt wurden.
„Wir sind keine Hilfsorganisation. Durch die Zusammenarbeit mit Sozialunternehmen tragen wir zum Lebensunterhalt bei und können unseren Kunden gleichzeitig einzigartige Handarbeit anbieten. Das ist ein gutes Geschäft. Für uns alle.”
Vaishali Misra, Business Leader für Sozialunternehmensinitiativen bei IKEA of Sweden.
PÅTÅR Sonderedition
Die PÅTÅR Sonderedition ist ein hochwertiger Kaffee aus 100% Arabicabohnen, der aus einem einzigen Anbaugebiet bezogen wird, der Region Weißer Nil in Uganda. Es ist ein hochwertiger, frisch-fruchtiger Kaffee in mittlerer Röstung mit leichtem Hauch von Vanille und Karamell.
Ein Kaffee aus einem einzigen Anbaugebiet, 100 % hochwertige Arabicabohnen aus Uganda
Uganda ist das größte Kaffee-Exportland in Afrika, dennoch beträgt die Durchschnittsgröße einer Kaffeefarm weniger als 0,25 Hektar – das entspricht einem Viertel eines Fußballfeldes. Daher ist es nicht leicht bei diesen geringen Ressourcen eine rentable Farm zu betreiben. Um die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Farmer sowie nachhaltigere Anbaumethoden zu unterstützen, ist IKEA eine Partnerschaft mit einem regionalen Kaffeeprojekt eingegangen. So können wir nun unseren ersten Kaffee aus einem Anbaugebiet in unseren IKEA Schwedenshops anbieten: 100% Arabicabohnen aus der Region Weißer Nil. Dies ist ein besonderer Kaffee mit einzigartigem Geschmack, der in Zusammenarbeit mit Tausenden kleinen Kaffeebauern entwickelt wurde.
Guter Kaffee, ohne bitteren Nachgeschmack
Eine fröhlich lächelnde Frau aus Uganda, die in das Projekt Weißer Nil involviert ist
Wir bei IKEA sind immer auf der Suche nach Sozialunternehmern oder Geschäftsmodellen, die unsere Vision teilen. Das Projekt Weißer Nil ist eine solche Initiative, bei dem wir eine Möglichkeit für eine langfristige Partnerschaft sehen, die zu einer positiven Entwicklung beiträgt. Das Projekt begann vor fast 20 Jahren als Versuch, die Kultivierung hochwertiger Arabicabohnen in einer Region zu fördern, die für die Produktion weniger bevorzugter Bohnen bekannt ist. Durch die Förderung dieser Initiative leistet IKEA einen Beitrag zur wirtschaftlichen Stärkung der Bauern und ihrer Familien. Wir sind sehr stolz darauf, der erste globale Einzelhändler zu sein, der Kaffee aus einem einzigem Anbaugebiet, der Region Weißer Nil, einer breiten Masse anbieten zu können.
Ugandische Farmer bekommen Ratschläge und eine Weiterbildung im Rahmen des Projekts Weißer Nil.
Wir sind von der Wichtigkeit überzeugt, Frauen und junge Menschen einzubeziehen, um einen nachhaltigen Lebensunterhalt zu fördern. Das Projekt Weißer Nil regt eine ausgewogenere Aufteilung der Verantwortung an, sowohl in Bezug auf Geschäftliches als auch auf den Familienhaushalt. Dazu gehört auch der für beide Geschlechter ermöglichte Zugang zu Ressourcen, um die Unabhängigkeit von Frauen zu stärken. Dabei geht es auch um die Herausforderungen des Alltags, wie z. B. die Tatsache, dass Zugang zu Wasser direkt an den Kaffeeplantagen dazu führt, dass weniger Menschen, lange und mitunter gefährliche Wege auf sich nehmen müssen, um Wasser woanders herzuholen. Indem diese und viele weitere Problematiken angegangen werden, wird der Kaffeeanbau in der Region Weißer Nil hoffentlich für viele Generationen ein attraktiver Geschäftszweig sein.
Jemand hält frisch gepfückte Kaffeekirschen in der Hand.
Der Beginn einer lang andauernden Partnerschaft
Mit unserer langfristigen Unterstützung der Farmer der Region Weißer Nil, die Arabicabohnen anbauen, gehen wir eine Partnerschaft ein, von der alle Beteiligten profitieren. Die PÅTÅR Sonderedition ist kein karitatives Projekt – es ist vielmehr eine Geschäftsgelegenheit. Die Kaffeebauer bekommen gemeinsam mit unserem Lieferanten die Möglichkeit, über unsere IKEA Einrichtungshäuser ihre Produkte anzubieten. Und wir ergänzen unser Sortiment durch einen hochwertigen köstlichen Kaffee.
Da es aber nicht genügend Arabicabohnen aus der Region Weißer Nil gibt, um sie in allen IKEA Einrichtungshäusern weltweit anbieten zu können, wird diese Sonderedition nur in ausgewählten Ländern verkauft. Wenn sich der Ertrag erhöht hat, wollen wir den Kaffee in mehr Einrichtungshäusern anbieten.
PÅTÅR Sonderedition ist ein hochwertiger, frisch-fruchtiger Kaffee in mittlerer Röstung mit leichtem Hauch von Vanille und Karamell.
Eine Frau läuft einen Weg durch eine Landschaft in Uganda entlang.
Deine Kaffeepause bewirkt etwas
Wie alle anderen Kaffees in der PÅTÅR Serie ist auch die Sonderedition aus Uganda UTZ-zertifiziert und wurde ökologisch gemäß EU-Standards angebaut. Das bedeutet höhere Erträge, bessere Einkommen und Lebensbedingungen für die Farmer sowie den Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen wie Wasser, Muttererde und Luft.
Als Kunde kannst du die Herkunft deines Kaffees nachverfolgen und so mehr über die Plantagen erfahren, auf denen die Kaffeebohnen angebaut werden. Schau mal unter dieser Website nach utz.org/IKEA
IKEA Mitarbeiterinnen treffen die Kunsthandwerkerinnen vor Ort.
Partnerschaften mit Sozialunternehmen
Wir wollen mit unseren Partnern lang andauernde Beziehungen aufbauen und ihre Weiterentwicklung fördern. Aus diesem Grund arbeiten wir mit ihnen zusammen, um ihnen unsere Kenntnisse in Sachen Design, Produktion, Umweltmanagement, Export und in vielem mehr zu vermitteln. Durch uns bekommen die Sozialunternehmen Zugang zum Weltmarkt und somit eine solide Grundlage, um selbstständig und unabhängig zu werden.
Da alle Produkte in Handarbeit enstehen – oder von Kleinbauern produziert werden – und die Unternehmen nur eingeschränkt auf Ressourcen zugreifen können, ist auch die Produktion eher klein. Darum bieten wir die Kollektionen nur in ausgewählten Ländern an. Durch unsere Zusammenarbeit mit Sozialunternehmen möchten wir eine positive wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in der ganzen Welt fördern. Dies sorgt für einen langfristigen nachhaltigen Wandel, wie er durch gemeinnützige Arbeit allein nicht möglich wäre.
Eine Karte zeigt an, in welchen Ländern IKEA mit Sozialunternehmen zusammenarbeitet.
„Sie lernen die Fähigkeiten und beschaffen sich die Ressourcen,
um ihr Leben dauerhaft zu verändern.
Und sie sind nicht mehr länger auf Almosen angewiesen.“
Sumita Ghose, Gründerin und Geschäftsführerin, Rangsutra
Aktuell arbeiten wir mit Sozialunternehmen in Indien, Thailand, Uganda, Schweden, Dänemark, Belgien, den Niederlanden, Kroatien, Rumänien, Jordanien, den USA und Kanada zusammen, suchen aber nach wie vor nach neuen Partnern rund um in der Welt.
Hör dir die inspirierenden Geschichten von zwei indischen Frauen an, einer Sozialunternehmerin und einer Kunsthandwerkerin, die mit IKEA zusammenarbeiten.
No Youtube Player
No Youtube Player
FAIRNESS UND GLEICHBEHANDLUNG: MENSCHENRECHTE | LIEFERANTEN | SOZIALUNTERNEHMEN | IKEA FOUNDATION | KAMPAGNE FÜR EINEN GUTEN ZWECK | FLÜCHTLINGE
IKEA FOUNDATION
Die Möglichkeiten für Kinder verbessern
Die Umstände spielen keine Rolle: Jedes Kind verdient ein Zuhause, einen gesunden Start ins Leben, eine hochwertige Ausbildung und ein nachhaltiges Familieneinkommen. Die IKEA Foundation unterstützt schon seit langem Programme namhafter Organisationen wie z. B. von UNICEF und der Clinton Health Access Initiative, um Kindern und Jugendlichen zu helfen, die in den ärmsten Gebieten der Welt aufwachsen. Denn nur so können sie für sich selbst und ihre Familien eine bessere Zukunft schaffen. Die derzeit geförderten Programme kommen bis Ende 2015 ca. 100 Millionen Kindern zugute.
Auf der Website der IKEA Foundation erfährst du mehr darüber.
Ein Flüchtlingslager
Die IKEA Foundation spendet jedes Jahr mehr als 100 Millionen an Kinderhilfsorganisationen durch Mittel, die aus den Gewinnen des IKEA Konzerns finanziert werden.
So hilft die IKEA Foundation Kindern.
Ein junges Mädchen in der Schule
Frauen und Mädchen fördern
Indem wir Frauen durch Bildung, Fachausbildung, verbesserte Gesundheitsversorgung oder durch Kredite für die Gründung kleiner Unternehmen fördern, können wir die Gesundheit, das Bildungsniveau und die Zukunftsmöglichkeiten für Kinder verbessern. Die IKEA Foundation unterstützt Programme finanziell, die zur Förderung und Bildung von Frauen beitragen und ihnen eine bessere Chance geben, sich selbst und ihre Familien zu versorgen.
Auf der Website der IKEA Foundation findest du mehr über ihre Förderprogramme heraus.
Ein afrikanischer Junge steht vor einer Unterkunft in einem Flüchtlingslager.
Ein besseres Leben für Flüchtlingskinder
Jedes Jahr werden Millionen Kinder gezwungen, aufgrund von Naturkatastrophen und kriegerischen Konflikten zu fliehen. Die IKEA Foundation unterstützt das UN-Flüchtlingswerk mit 76 Millionen €, um Flüchtlingsfamilien in Äthiopien, im Sudan und in Bangladesch Schutz, Fürsorge und Bildungsmöglichkeiten zu bieten. Auf der IKEA Foundation Website erfährst du mehr darüber, wie sie sichere Unterkünfte für Flüchtlingsfamilien entwickeln.
Kleine Kinder, die nicht zur Schule gehen, sind am meisten in Gefahr.
Kinderarbeit verhindern
Seit dem Jahr 2000 haben wir 80 Millionen Euro an UNICEF und Save the Children gespendet, um die Ursachen für Kinderarbeit in Indien und Pakistan zu bekämpfen. Durch unsere Programme konnten wir bereits 12 Millionen Kindern dabei helfen, bessere Schulen zu besuchen, und sie davor bewahren, arbeiten zu müssen. Wir werden unsere Unterstützung ausweiten, um noch viele Millionen Kinder mehr zu erreichen.
Auf der Website der IKEA Foundation findest du weitere Informationen darüber, was sie für die Vermeidung von Kinderarbeit unternimmt.
Ein Kind, das im Schoß seiner Mutter sitzt, während eine Ärztin sein Herz abhört
Soforthilfe
Alle Kinder haben das Recht zu spielen und zu lernen. Doch wenn ihr Leben durch Naturkatastrophen oder kriegerische Konflikte aus den Fugen gerät, verlieren sie oft die Möglichkeit, einfach ein Kind zu sein. Darum bietet die IKEA Foundation finanzielle Unterstützung und spendet IKEA Produkte für Soforthilfemaßnahmen an Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen, UNICEF, Save the Children und das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR).
Auf der Website der IKEA Foundation erfährst du mehr über Soforthilfeprogramme.
FAIRNESS UND GLEICHBEHANDLUNG: MENSCHENRECHTE | LIEFERANTEN | SOZIALUNTERNEHMEN | IKEA FOUNDATION | KAMPAGNE FÜR EINEN GUTEN ZWECK | FLÜCHTLINGE
KOOPERATIONEN
KULLERBYTTA – der Weltpurzelbaumtag
Am 27. Mai 2018 war Weltpurzelbaumtag. Wir haben dazu aufgerufen, unsere drei Avatare bei einem lustigen Online-Spiel purzeln zu lassen – und damit Spenden zu sammeln. Denn für jeden Purzler hat IKEA 0.50 Euro an das Kinderhilfswerk UNICEF gespendet, insgesamt kamen ganze 70.000 Euro zusammen!



Weitere Informationen zur UNICEF Syrien-Nothilfe findest Du hier:
www.unicef.de/syrien
KULLERBYTTA
Spielen ist ein Kinderrecht
Spielen ist für Kinder so wichtig, dass die UN-Kinderrechtskonvention das Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung als wesentliches Kinderrecht festgeschrieben hat. Doch viele Kinder auf der Welt haben kaum Möglichkeiten zu spielen weil sie in Konflikt- oder Krisengebieten leben. Hier setzt die Kampagne der IKEA Foundation „Let´s Play for Change“ an, die Kindern zu ihrem Recht verhelfen will und mit verschiedenen Projekten unterstützt.
No Youtube Player
Gemeinsam verändern wir das Leben der Menschen.
No Youtube Player
Das Iwitness-Global-Citizens-Programm
Dieses Programm bietet IKEA Mitarbeitern die Möglichkeit, aus erster Hand zu erfahren, wie das Geld, das durch IKEA Kampagnen für einen guten Zweck zusammengekommen ist, zu einem besseren Leben für Kinder in den ärmsten Regionen der Welt beiträgt. Mithilfe dieses Programms besuchen Mitarbeiter verschiedene Projekte der Partner der IKEA Foundation und tauschen sich über ihre Erfahrungen mithilfe des Global Citizen Blogs aus.
Ein Mädchen mit Zöpfen und roten Bändern im Haar macht Schularbeiten.
Kindern eine Zukunft schenken – seit 2003 konnte durch diese Kampagne 11 Millionen Kindern geholfen werden
Wenn Kunden im November und Dezember ein Stofftier kaufen, spendet die IKEA Foundation 1 Euro an Save the Children und UNICEF. Durch diese Kampagne kamen seit 2003 insgesamt 77 Millionen Euro zusammen. Damit konnten die Bildungsmöglichkeiten von mehr als 11 Millionen Kindern in 46 Ländern verbessert werden.
Zwei Frauen, die in einem Flüchtlingslager stehen
Kindern eine Zukunft schenken ‒ für Menschen, die alles verloren haben
Seit 2014 kamen durch diese Kampagne 18,1 Millionen Euro zusammen. Wenn Kunden eine LED-Lampe kaufen, spendet die IKEA Foundation 1 Euro an das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR). Damit wird solarbetriebene Beleuchtung finanziert, die Flüchtlingslager nach Sonnenuntergang sicherer macht und es Kindern ermöglicht weiter zu lernen.
Flüchtlinge
Ein besserer Alltag für Flüchtlinge
Aufgrund unserer Werte sind wir überzeugt, dass der IKEA Konzern eine wichtige Rolle darin spielen kann, Menschen aller Hintergründe und Vorgeschichten Möglichkeiten der Entwicklung zu bieten – dies gilt auch für Flüchtlinge.
Bislang haben wir Flüchtlinge aktiv durch eine Vielzahl lokaler Aktivitäten unterstützt, sei es durch die Spende von Produkten, Bildungsprojekte oder ehrenamtliches Engagement von Mitarbeitern.
Derzeit gibt es auf acht Märkten des IKEA Konzerns (Österreich, Deutschland, Italien, Norwegen, Spanien, Schweden, der Schweiz und Großbritannien) Programme, die Flüchtlingen dabei helfen, Arbeitserfahrung zu sammeln, neue Fähigkeiten zu entwickeln und sich in ihre neuen Gemeinden vor Ort zu integrieren. Auf anderen Märkten gibt es parallel Programme in Gemeinden, die Menschen mit Migrationshintergrund, Flüchtlinge oder andere gefährdete Personengruppen unterstützen.
Das alles tun wir, weil es Teil unserer Vision ist, einen besseren Alltag für die vielen Menschen zu schaffen.
IKEA Mitarbeiter Yaser Alwili, Lena van Heuven, Elin Johansson und Mohammad Al Heswani sind sehr zufrieden mit dem Flüchtlingsinklusionsprogramm.
horizontale Linie
Für Beschäftigung sorgen
Mehr als 90 Einrichtungshäuser auf 8 Märkten des IKEA Konzerns haben Flüchtlingsinklusionsprojekte gestartet. In diesen Projekten werden Flüchtlinge beim Erwerb von Arbeitserfahrung, Entwicklung von Sprachkenntnissen und der Integration in ihre neuen Gemeinden unterstützt. Hier erfährst du mehr und kannst ihre Geschichten lesen:
Acht IKEA Märkte haben Programme initiiert, die Flüchtlingen beim Erwerb von Arbeitserfahrung, neuen Fähigkeiten und der Integration in ihre neuen Gemeinden helfen.
Italien
„Zu IKEA zu kommen, war für mich ein bisschen wie nach Hause kommen. Ich wache morgens mit einem Lächeln auf, denn ich weiß, ich gehe an einen Ort, wo ich Menschen helfe, das zu finden, was sie suchen. IKEA hat mir ermöglicht, mich meiner Vergangenheit zu stellen und mir eine Zukunft aufzubauen.”
Alagie Darboe, Mitarbeiter in der Möbel-SB, IKEA Einrichtungshaus Padua
Neun Einrichtungshäuser von IKEA Retail Italien haben über 70 Flüchtlinge beim Erwerb von Arbeitserfahrung unterstützt. Das Programm läuft in Zusammenarbeit mit COGES, einer Nichtregierungsorganisation, die jungen Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund beim Aufbau eines Lebens in Italien unterstützt.
Flüchtlinge werden für drei oder sechs Monate mit festem Vertrag eingestellt, danach wird ihre Arbeit bewertet. Bislang wurde bei zwei Dritteln von ihnen der Vertrag erneuert. Der Rest bekam ein Arbeitszeugnis, das ihnen hilft, ihre nächste Jobmöglichkeit wahrzunehmen.
Das Programm war so erfolgreich, dass alle neun Einrichtungshäuser es 2018 fortsetzen werden. Außerdem gibt es Pläne, zu erörtern, wie sich das Programm möglicherweise in allen 21 Einrichtungshäusern umsetzen lässt.
„Als wertezentriertes Unternehmen bietet unsere Zusammenarbeit mit COGES eine Möglichkeit, Triebfeder des Wandels zu sein – sowohl für IKEA, als auch für die Flüchtlingsgemeinde in Italien. Ziel des Flüchtlingsinklusionsprogramms ist es, Schulungen und Mentorenprogramme anzubieten. Mit ihrer Hilfe sollen Flüchtlinge ihre Fähigkeiten verbessern und sich hier in Italien eine Zukunft aufbauen. Das geht weiter als Sozialhilfe und Unterstützung, täglicher Bestandteil des Lebens hier zu werden. Und es gelingt uns sehr gut!”, sagt Laura Tiberto, HR-Teamassistentin des IKEA Einrichtungshauses in Padua.
Hier erzählt Mitarbeiterin Miriam Egio vom IKEA Flüchtlingsprogramm.
Spanien
„Wir hoffen, dass dieses Programm Menschen weiterhin helfen wird zu wachsen, voranzukommen und sich Möglichkeiten für eine bessere Zukunft zu schaffen.”
Miriam Egio, HR Manager, IKEA Einrichtungshaus Ensanche de Vallecas
Seit 2015 hat Spanien Tausende von Asylanträgen von Flüchtlingen erhalten. Als Reaktion darauf hat IKEA Retail Spanien ein Beschäftigungsprogramm entwickelt, das Teil einer breiteren Partnerschaft zwischen den Nichtregierungsorganisationen ACCEM, ACNUR und CEAR und dem spanischen Ministerium für Arbeit und Soziales ist.
In den IKEA Einrichtungshäusern Ensanche de Vallecas und Murcia erhalten Flüchtlinge die Möglichkeit, ein fünfwöchiges Schulungsprogramm zu durchlaufen. Am Ende dieses Schulungsprogramms sollen sie über die Hilfsmittel und Ressourcen verfügen, die sie brauchen, um Zugang zu einer Beschäftigung im Einzelhandel zu finden. Dazu sind sie jede Woche in einer anderen Abteilung. Hinzu kommen Schulungen, wie man einen Lebenslauf verfasst, und Vorbereitungen auf Vorstellungsgespräche.
Am Ende des Programms konnte sich ein Großteil der Teilnehmer ein Vorstellungsgespräch sichern und über die Hälfte von ihnen fand eine Anstellung – sechs von ihnen landeten bei IKEA.
Durch Berichte aus erster Hand und Gespräche erfuhren die Mitarbeiter in diesen zwei Einrichtungshäusern etwas über das Leben als Flüchtling. Dabei wurde ihnen klar, wie wichtig ihre eigene Rolle in der Unterstützung der Teilnehmer für den Fähigkeitserwerb für eine Anstellung war. IKEA Retail Spanien setzt das Programm nun in so vielen Einrichtungshäusern wie möglich um und sucht dabei nach Möglichkeiten, es auch auf andere Zielgruppen auszuweiten.
Hier erzählt Flüchtling und Mitarbeiter Mohamed Abdullahi, was er von der Arbeit bei IKEA hält.
Schweiz
„Mein Praktikum begann im September 2016. Für mich war es eine gute Möglichkeit, mich in ein internationales Unternehmen einzufinden. Ich bin nun langfristig beschäftigt und finanziell unabhängig.”
Mohamed Abdullahi, Mitarbeiter Logistik, IKEA Einrichtungshaus Aubonne
IKEA Retail Schweiz begann sein Flüchtlingsinklusionsprogramm im Juni 2016. Im Rahmen dieses Programms wurden Flüchtlingen in allen neun Einrichtungshäusern zweimal pro Jahr sechsmonatige Praktika angeboten. In enger Zusammenarbeit mit den Behörden vor Ort werden schließlich vier Praktikanten pro Jahr ausgewählt, in den Einrichtungshäusern zu arbeiten.
„Wir sind sehr froh darüber, dass wir dank dieses Programms die Möglichkeit hatten, sehr motivierte Mitarbeiter zu gewinnen. Dieser Schritt erhöhte auch die Vielfalt im Einrichtungshaus und gab Flüchtlingen die Möglichkeit, ihre Integration in unser Land auf konstruktive und positive Weise voranzubringen”, sagt Bruna Toubia, multikulturelle Trainerin.
Abhängig von früherer Arbeitsfahrung und Sprachkenntnissen arbeiten einige der Praktikanten im Bereich Logistik, Verkauf, in der Rücknahme, der Lebensmittelabteilung oder in anderen Funktionen. Sie erhalten außerdem interkulturelle Schulungen. Nach Abschluss des Praktikums bekommen die Teilnehmer ein Arbeitszeugnis und werden ermuntert, sich auf offene Stellen bei IKEA zu bewerben.
Bis 2019 werden etwa 110 Flüchtlinge aus unserer Region von dem Programm profitieren. IKEA Retail Schweiz hat außerdem das Toolkit für Flüchtlingsinklusion veröffentlicht. Hierin stellt die Organisation anderen Unternehmen ihre Erfahrungen zur Verfügung.
Hier erzählt Mitarbeiter Dan Sandmoen, was er vom IKEA Flüchtlingsprogramm hält.
Norwegen
„Ich bin sehr stolz, Teil eines Projekts zu sein, das Flüchtlingen und Immigranten die Möglichkeit gibt, Arbeitserfahrungen zu sammeln und Norwegisch zu lernen. Das Engagement der Teilnehmer und ihre Wissbegier waren eine echte Inspiration.”
Dan Sandmoen, Team Leader, IKEA Einrichtungshaus Furuset
Die norwegische Regierung forderte das Ressort soziale Sicherheit auf, Ideen und Projekte zur besseren Inklusion neu ankommender Flüchtlinge und Immigranten in die norwegische Arbeitswelt und Gesellschaft vorzustellen. Die Gemeinde Alna in Oslo, in der das IKEA Einrichtungshaus Furuset liegt, hatte die Idee, eine Einrichtung für Spracherwerb im Erwachsenenalter und IKEA Furuset mit ins Boot zu holen.
Um die Bedürfnisse der neu ankommenden Flüchtlinge und Migranten im Bereich Arbeitserfahrung in Norwegen zu erfüllen, ließ sich das Einrichtungshaus Furuset in Zusammenarbeit mit einer Einrichtung für Spracherwerb im Erwachsenenalter ein Hurtigsporet- („Schnellspur”) Projekt einfallen. Konzept dieses Projekts ist es, den Teilnehmern acht Monate Zeit zu geben, Norwegisch zu lernen und gleichzeitig Arbeitsschulungen im IKEA Einrichtungshaus Furuset zu machen. Ziel des Ganzen ist für IKEA, aus dem Projekt neue Mitarbeiter zu gewinnen. Die Schule möchte den Teilnehmern genug Norwegisch vermitteln, damit sie ihren Alltag bewältigen können.
„Dieses Projekt hat meinem Leben komplett verändert. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, dass ich im ersten Jahr nach meiner Ankunft hier in Norwegen eine Arbeit finden würde. Aber jetzt arbeite ich in Teilzeit und verdiene mein eigenes Geld. Gleichzeitig habe ich Arbeitskollegen und -freunde, mit denen ich sprechen und mein Norwegisch verbessern kann.” – Asma aus Afghanistan
Bislang haben 11 von 14 Teilnehmern das Schulungsprojekt in verschiedenen Abteilungen durchlaufen und lernen mit der Unterstützung von Mentoren und Mitarbeitern IKEA Werte und auch sonst alles kennen, was für die Arbeit bei IKEA wichtig ist. Inzwischen wurden fünf neue Mitarbeiter beim IKEA Einrichtungshaus Furuset angestellt und die Hälfte der Teilnehmer hat ihren Sprachtest für Norwegisch bestanden. Mit diesen positiven Vorzeichen in der Hand wird das Projekt Hurtigsporet jetzt auf das IKEA Einrichtungshaus Slependen ausgeweitet. Wir hoffen, so noch mehr zu erreichen.
Hier erzählt Mitarbeiterin Hiliary Jenkins vom IKEA Flüchtlingsprogramm.
Großbritannien
„Seit Beginn des Programms habe ich festgestellt, dass sich unsere Mitarbeiter wieder verstärkt für die IKEA Werte begeistern und IKEA als guten Arbeitgeber zu würdigen wissen – ganz zu schweigen davon natürlich, dass wir ein paar tolle neue Mitarbeiter gewinnen konnten. Eine echte Win-Win-Situation!”
Hiliary Jenkins, People & Communities Leader, IKEA Retail Großbritannien und Irland
Stell dir vor, du musst in ein anderes Land ziehen, hast keine Idee, wie du eine Arbeit finden kannst und auch niemanden, der dir weiterhilft. Zusätzlich hat Großbritannien einen sehr komplizierten und zeitintensiven Ablauf bei der Asylgewährung. Die Krux daran: Bis zur Gewährung darf nicht gearbeitet werden. Diese Tatsache schafft eine Lücke im Lebenslauf, ganz zu schweigen von der emotionalen Isolation, die dies zur Folge hat. Hier ist unsere Partnerschaft mit dem karitativen Verein Breaking Barriers als Unterstützer sehr hilfreich.
Gemeinsam mit Breaking Barriers hat IKEA Retail Großbritannien einen Kundenservicekurs entwickelt, der Flüchtlingen kostenlos zur Verfügung steht. In diesem Kurs erlernen sie alle Fähigkeiten, die sie brauchen, um im Bereich Einzelhandel eine Arbeit zu finden.
Ebenfalls Teil des Projekts ist die Unterstützung beim Spracherwerb Englisch und ein maßgeschneidertes Assessment Center bei IKEA. Dies ermöglicht es den Teilnehmern, ein Vorstellungsgespräch im Bereich Einzelhandel mitzumachen und mehr über IKEA als wertebasiertes Unternehmen zu erfahren. Nach diesem Assessment Center werden einige der Teilnehmer dann zu tatsächlichen Interviews eingeladen. Bislang gab es ein Assessment Center in Tottenham, Croydon und Wembley.
„Inzwischen haben 110 Flüchtlinge das Kursangebot genutzt und 20 von ihnen konnten sich eine Beschäftigung in einem IKEA Einrichtungshaus sichern. Dieses Jahr expandieren wir in weitere Einrichtungshäuser und hoffen, 2019 jedes Einrichtungshaus in Großbritannien an Bord zu haben.“
Hiliary Jenkins, People & Communities Leader, IKEA Retail Großbritannien und Irland
Flüchtlinge und ihr neues Umfeld wachsen gemeinsam.
Patience ist 21 Jahre alt, angehende Journalistin und macht mithilfe des International Rescue Committee und unterstützt durch die IKEA Foundation eine Berufsausbildung.
Patience ist 21 Jahre alt, angehende Journalistin und macht mithilfe des International Rescue Committee und unterstützt durch die IKEA Foundation eine Berufsausbildung.
Wenn Menschen gezwungen sind, ihr Zuhause zu verlassen, müssen sie sich von den meisten ihrer Dinge trennen. Aber egal, was sie auch zurücklassen, drei Dinge haben sie immer im Gepäck, egal, wohin sie gehen: ihre Fähigkeiten, Talente und Ziele.
Die IKEA Foundation* unterstützt das International Rescue Committee (IRC) mit einer Fördersumme von 5 Millionen Euro, um das Leben von Flüchtlingen und jungen Kenianern in den inoffiziellen Siedlungen von Nairobi zu verbessern.
Die Partnerschaft fördert die Eigenständigkeit und finanzielle Unabhängigkeit mithilfe einer flexiblen Schulung und eines Beschäftigungsprogramms, das auf die individuellen Bedürfnisse jedes Einzelnen zugeschnitten wird. Durch die Vermittlung unternehmerischer Fähigkeiten, Starthilfen, Lehrstellen und Beziehungen zu lokalen Arbeitgebern verhilft das IRC Tausenden Menschen zu besseren Chancen für ihre Zukunft.
Flüchtlinge können gemeinsam mit ihrem neuen Umfeld wachsen, wenn sie ihre Fähigkeiten entwickeln, ihre Talente nutzen und ihre Träume erfüllen können. Wenn sie die Möglichkeit zur Arbeit bekommen, gründen sie Unternehmen, in denen wiederum andere beschäftigt werden. Sie haben mehr Geld, das sie vor Ort investieren, und benötigen weniger Unterstützung. Sie verspüren weniger Frustration und sind besser in ihre neue Umgebung eingebunden.
*Der philantropische Zweig des IKEA Konzerns
Mehr zur IKEA Foundation und ihren Partnerschaften findest du auf IKEAfoundation.org
EVENTUELL INTERESSIERT DICH AUCH:
GESUNDES UND NACHHALTIGES LEBEN
Die Summe aller Maßnahmen bewirkt etwas!
Entdecke, wie Wasser sparende Mischbatterien und energiesparende Induktionskochfelder dir zu Hause Geld sparen helfen. Weiter zu „Gesundes und nachhaltiges Leben‟
Wasser sparende Mischbatterien von IKEA senken den Wasserverbrauch um bis zu 50%.
Einbau von Solarzellen auf einem IKEA Einrichtungshaus
KREISLAUFWIRTSCHAFT UND KLIMAPOSITIVES HANDLN
Positiven Wandel schaffen
Finde heraus, wie wir Materialien verantwortungsvoll beziehen und energieunabhängig werden. Weiter zu Kreislaufwirtschaft und klimapositives Handeln