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IKEA Ratgeber Bürobeleuchtung

Herzlich willkommen zum IKEA Ratgeber rund um das Thema Bürobeleuchtung. Wir möchten ein wenig Licht ins Dunkel bringen und dir verraten, wie du dein Büro richtig beleuchtest.

IKEA Ratgeber Bürobeleuchtung

Warum die richtige Bürobeleuchtung so wichtig ist

Die richtige Bürobeleuchtung kann Müdigkeit verringern, Konzentration und Produktivität verbessern und ganz allgemein viel für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden tun. Das bedeutet im Umkehrschluss natürlich auch, dass eine schlechte Bürobeleuchtung negative Auswirkungen auf dich haben kann. In diesem Ratgeber geben wir dir Informationen zu Tageslichtlampen, Beleuchtungsmethoden, Lichtstärken, Leistungssteigerung durch Licht, Kostenersparnis durch niedrigen Energieverbrauch und viel mehr.

Das richtige Licht am Arbeitsplatz – Was ist zu beachten?

Eine gute Büroarbeitsplatz-Beleuchtung ist wichtig, um entspannt und produktiv arbeiten zu können. Das richtige Beleuchtungsniveau, die optimale Platzierung der Lampen, der adäquate Lichteinfall und viele weitere, einfache Tipps werden dir helfen, ein neues Arbeitsgefühl zu erleben.

Hohes Beleuchtungsniveau

Zwei Werte sind wichtig, um Beleuchtungsstärke messen zu können. Lumen (lm) gibt die Lichtstärke an. Je höher der Wert, desto mehr Lichtstrom wird von einer Leuchte ausgestrahlt. Da uns das aber noch nicht wirklich viel sagt, wenn wir die optimale Beleuchtungsstärke für dein Büro ermitteln wollen (weil grosse Räume viel mehr Licht benötigen als kleine Räume), achten wir vor allem auf den zweiten Wert: Lux (lx). Ein Lux ist die Helligkeit, die dem Lichtstrom von einem Lumen auf einem Quadratmeter Fläche entspricht. Klingt ganz schön kompliziert? Ist übersetzt ganz einfach: Je mehr Lumen auf eine Fläche treffen, desto höher der Lux-Wert, desto höher das Beleuchtungsniveau. Lumen-Wert der Lichtquelle, Abstand der Lichtquelle zur Fläche und Abstrahlwinkel bestimmen den endgültigen Lux-Wert auf einer Fläche. Keine Sorge: Es gibt einige Websites, auf denen du Lux und beleuchtete Fläche berechnen lassen kannst. Oder du wendest dich gleich an eine Fachkraft in deiner Nähe, die dir bei Beleuchtungsniveau und Beleuchtungsstärke hilft. Dein Büro ist ein Ort, an dem feine Arbeiten wie Lesen oder Tippen verrichtet werden, die ein hohes Beleuchtungsniveau verlangen. Darum sind für Büros Werte von 500 bis 1000 Lux vorgeschrieben oder empfohlen (für ältere oder am Sehorgan eingeschränkte Personen liegen die empfohlenen Werte bei 750 bis 1500 Lux), wobei eher das Maximum das Ziel sein sollte. Noch eine Faustregel zum Schluss, die mit etwas weniger Rechnerei auskommt: Für eine gute Bürobeleuchtung kannst du auch mit Watt rechnen. Etwa 6 bis 10 Watt pro Quadratmeter sind eine ganz gute Ausgangslage.

Ratgeber Bürobeleuchtung: richtiges Licht am Arbeitsplatz

Ausgewogene Helligkeitsverteilung

Weiter geht es mit der Verteilung des Lichts im Büro. Stellst du eine sehr helle Schreibtischlampe in einen ansonsten dunklen Raum, wäre der Kontrast für deine Augen schon in kurzer Zeit zu viel und sie ermüden. Das Zauberwort heisst hierbei «Leuchtdichte». Diese ist das Mass für den Helligkeitseindruck, den das Auge von einer beleuchteten Fläche hat. In der näheren Arbeitsumgebung sollte der Unterschied zwischen hellster und dunkelster Fläche nicht grösser sein als 3:1, in weiterer Umgebung maximal 10:1. Achte also darauf, dass du Licht gleichmässig in deinen Arbeitsräumen verteilst. Am besten setzt du auf eine Mischung aus Indirekt- und Direktbeleuchtung plus Arbeitsplatzleuchte plus Tageslicht. Das bedeutet konkret: Indirekte Deckenleuchten schaffen eine Grundhelligkeit im Raum. Direktbeleuchtung leuchtet deinen Arbeitsplatz gezielt aus (und wird dabei seitlich zum Arbeitsplatz positioniert, um Blendung und Reflexionen, z.B. auf dem Bildschirm, zu vermeiden). Deine Arbeitsplatzleuchte hingegen nutzt du je nach Bedarf und ganz individuell. Tageslicht schliesslich ist elementar und so wichtig für dein Wohlbefinden. Dank Sonnenlicht produziert dein Körper Vitamin D, Tageslicht wirkt stimulierend und motivierend. Und ein Blick ins Grüne oder in den Himmel ist auch eine tolle Abwechslung. Damit Tageslicht nicht störend blendet, solltest du darauf achten, den Arbeitsplatz parallel zu Fenstern oder Glastüren auszurichten.

Blendungsbegrenzung

Jede Lichtquelle hat das Potential, dich zu blenden. Teilweise spürbar, teilweise aber auch fast unmerklich. Eine Leuchtquelle am Rand des Sehfeldes fällt dir vielleicht sehr lange nicht störend auf. Für deine Augen aber ist sie eine ständige Belastung. Genauso verhält es sich mit Reflexionen von grellem Sonnenlicht oder Deckenleuchten auf deinem Bildschirm oder auf spiegelnden Flächen wie polierten Arbeitstischen oder glänzenden Tapeten im Raum. Blendung erschwert das Sehen. Du kennst sicherlich den Moment, wenn du einen spannenden Film schaust und sich die Wohnzimmerlampe die ganze Zeit auf dem Fernseher spiegelt? Bei der Arbeit ist diese Blendung noch störender, vor allem, weil du viele Stunden im Büro sitzt. Darum: Stelle und hänge Büroleuchten so auf, dass du Blendung und Reflexionen vermeidest – indirekt und direkt. Falls du dabei Probleme hast, kannst du auch einen Blendschutz einsetzen. Das können spezielle Milchglasschirme an deinen Lampen sein, aber auch matte Aufleger für spiegelnde Flächen wie deinen Schreibtisch. An Fenstern oder Glastüren kannst du mit Rollos oder Gardinen arbeiten, für die Wände, die Decke und den Boden deines Büros verwende nicht-spiegelnde Oberflächen.

Die richtige Lichteinfallsrichtung

Geht es um Bürobeleuchtung, geht es vor allem um den oder die richtigen Schatten. Diese tragen nämlich zur Modellierung deines Arbeitsraumes bei. Was das bedeutet? Wenn du Licht richtig (ein-)setzt, wirft es Schatten, die dir und deinen Augen dabei helfen, die Umgebung richtig wahrzunehmen. Darum sollte die Lichteinfallsrichtung von künstlichem Licht sich immer nach dem Einfall von Tageslicht richten. Denn nur wenn die Schattenbildung in deinem Büro natürlich erscheint, wirkt das beruhigend auf dich und deine Augen. Ungewöhnliche, harte Schlagschattenbildung hingegen wird als Störung wahrgenommen und kann unterbewusst Unwohlsein auslösen. Harte Schatten sorgen ausserdem für zu starke Kontraste zwischen Hell und Dunkel in deinem Sichtfeld. Das ermüdet die Augen. Warum ist die richtige Lichtrichtung ausserdem noch so wichtig? Blendung haben wir ja bereits erwähnt. Künstliches oder natürliches Licht, das direkt in deine Augen beisst, tut niemandem auf lange Sicht gut. Vor allem nicht deinen Augen, deinem Kopf, deiner Konzentration und damit deiner Produktivität. Darum achte darauf, dass Licht die Arbeitsfläche erhellt, ohne direkt oder über Winkel zu blenden. Zu natürlichem Tageslicht: Richte deinen Arbeitsplatz immer so aus, dass er parallel zu Tageslichtquellen steht und sie nicht vor oder hinter sich hat.

Ratgeber Bürobeleuchtung: optimale Lichteinfallsrichtung

Natürliche Lichtfarbe

Was bedeutet Lichtfarbe? Auch auf den ersten Blick weisses Licht besitzt eine Farbe. Oder genauer: eine Farbtemperatur. Diese reicht von blau (kalt) über weiss (neutral) bis rot (warm) und wird in Kelvin gemessen. Für Büroarbeiten ist alles ab einer neutralweissen Beleuchtung mit etwa 4000 Kelvin geeignet. Falls dir höhere Kelvin-Werte (zum Beispiel Tageslichtweiss bei etwa 5300 bis 6500 Kelvin) nicht zu grell sind, kannst du auch gerne darauf setzen. Es gilt nämlich: Je höher die Farbtemperatur, desto aktivierender wirkt das Licht. Also: Motivation, Produktivität und Wohlbefinden am besten aus Tageslichtleuchten ziehen.

Energieverbrauch der Bürobeleuchtung

Jetzt haben wir dir viel von der optimalen Bürobeleuchtung erzählt. Eine wichtige Frage aber bleibt: Wie sieht es mit Energieverbrauch und damit Kosten für so viel Licht aus? IKEA hilft dir, Energie zu sparen. Denn wir setzen ausschliesslich auf LED-Lampen fürs Büro. LED sind «light-emitting diodes» oder «lichtemittierende Dioden». Sie verbrauchen 85% weniger Energie als herkömmliche Leuchtmittel und halten etwa 20 mal länger. Und weil sie kaum Hitze entwickeln und nur ganz wenig Platz brauchen, erlauben sie uns obendrein spannende Lichtdesigns für dein Büro, die mit herkömmlichen Leuchtmitteln nicht möglich wären. Zwar sind sie in der Anschaffung etwas teurer, auf lange Sicht aber viel günstiger als herkömmliche Leuchtmittel.

Verstellbare Lichtschutzvorrichtungen

Manchmal kann auch Tageslicht zu viel werden. Nicht nur, weil es dich blendet oder auf Oberflächen in deinem Büro reflektiert. Sondern auch, weil permanente direkte Sonneneinstrahlung schädlich für Haut und Augen sein kann. Und weil du das natürliche Tageslicht im Gegensatz zu Lampen und Leuchten nicht einfach dimmen oder an- und ausschalten kannst, schaffen klassische Sonnenschutzvorrichtungen wie Rollos, Lamellenvorhänge und Jalousien ganz einfach Lichtschutz. Etwas mehr Design kommt in deinen Arbeitsraum, wenn du mit modernen Schiebegardinen arbeitest. Die werden an Schienen vor dem Fenster angebracht – gerne auch in mehreren Lagen. Wenn du mit verschiedenen Schichten von Gardinen (egal ob klassische oder Flächengardinen) arbeitest, kannst du lichtdurchlässige mit lichtundurchlässigen Gardinen verbinden – und so das Licht besser regulieren.

Die optimale Beleuchtung für einen Bildschirmarbeitsplatz

Wie eine optimale Beleuchtung für einen Bildschirmarbeitsplatz aussehen muss, bestimmt die Bildschirmarbeitsverordnung. Im Grunde genommen hast du alles, was für die optimale Beleuchtung bei der Arbeit am Bildschirm notwendig ist, hier bereits nachlesen können. Nochmals zusammenfassend: Störende Blendwirkungen, Reflexionen und Spiegelungen auf dem Bildschirm und sonstigen Arbeitsmitteln durch Büro-Lampen oder Tageslicht sind zu vermeiden. Mindestens 500 Lux gelten (gemäss der Verordnung 3, Art. 15 zum Arbeitsgesetz) als vorgeschrieben für Computerarbeitsplätze, empfohlen werden Werte, die bei etwa 1000 Lux liegen (bei älteren Personen oder Personen mit eingeschränktem Sehsinn noch höher). Ausserdem sagt die Bildschirmarbeitsverordnung: Fenster müssen mit einer Lichtschutzvorrichtung versehen sein, die es dir jederzeit erlaubt, natürlichen Tageslichteinfall zu regulieren. Generell muss die Beleuchtung des Bildschirmarbeitsplatzes dem Sehvermögen und der Arbeitsaufgabe des Nutzers oder der Nutzerin angepasst sein oder sich anpassen lassen. Neben dem Thema Beleuchtung geht es in der Bildschirmarbeitsverordnung um viele weitere Punkte – es lohnt sich auf alle Fälle, sie zu lesen.

Ratgeber Bürobeleuchtung: BildschirmarbeitsplatzRatgeber Bürobeleuchtung: Inspiration für Büromöbel
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Verschiedene Arten von Bürobeleuchtung – was eignet sich am besten?

Wenn du den Ratgeber aufmerksam durchgelesen hast, weisst du an dieser Stelle bereits: Eine Mischung aus indirekter und direkter künstlicher Beleuchtung, einer Arbeitstischlampe und natürlichem Tageslicht ist eine gute Kombi, wenn es um Licht am Arbeitsplatz geht. Egal ob individuelles Home-Office, lebendiges Grossraum- oder stilvolles Einzelbüro: Deine Arbeit verdient es, ins beste Licht gesetzt zu werden. Mit diesen Lampen klappt das ganz sicher:

Büro-Deckenlampen

Deckenlampen setzt du am besten ein, um für stimmungsvolles indirektes Licht zu sorgen. Dabei kannst du bei IKEA aus vielen verschiedenen Büro-Deckenleuchten auswählen. Büro-Hängelampen (zum Beispiel stilvolle Pendelleuchten) sorgen für die Grundhelligkeit, indem sie indirektes Licht an die Decke und in den Raum schicken. Denke daran, sie mit Blendschutz auszustatten (falls sie diesen nicht von Haus aus besitzen), damit sie dich oder andere nicht blenden oder Reflexionen erzeugen. Mit Spots hingegen kannst du gezielt Arbeitsbereiche beleuchten. Das lohnt sich zum Beispiel dort, wo du viel Lesearbeit verrichten musst. Achte aber darauf, dass die Lichtstrahlen der Spots nie direkt auf Gesichtsfelder von Personen im Raum zeigen.

Büro-Deckenlampe PULTBüro-Deckenlampe FLOALTBüro-Deckenlampe ALÄNGBüro-Hängelampe HEKTARBüro-Deckenlampe NYMÅNEBüro-Deckenlampe RANARP

Büro-Stehlampen

Büro-Stehleuchten eignen sich perfekt für den zweiten Teil der optimalen Lichtmischung: dem direkten künstlichen Licht. Stelle sie so an deinem Arbeitsplatz auf, dass sie dich und andere weder blenden, noch auf Bildschirm oder Arbeitsfläche Reflexionen und Blendungen erzeugen. Die Standleuchten setzt du am besten ein, um individuelle Lichtszenarios zu erschaffen. Punktuell auf wichtige Dokumente gerichtet – oder als zusätzliches Lichtmittel, wenn dir die Umgebungshelligkeit nicht genügt. Im Idealfall – und wenn du nicht alleine arbeitest – leuchtet eine Stehlampe ein bis vier Arbeitsplätze gleichzeitig aus. Clever ist hierbei übrigens ein Deckenfluter. Der schenkt zielgerichtet nach unten Licht, während er zudem indirektes Licht spendet, indem er nach oben die Decke anleuchtet.

Büro-Stehlampe JANSJÖBüro-Stehlampe VIDJABüro-Stehlampe KLABBBüro-Stehlampe HEKTARBüro-Stehlampe REGOLITBüro-Stehlampe ÅRSTID

Büro-Tischlampen

Dein Arbeitsplatz ist dein eigenes kleines Königreich? IKEA Schreibtischlampen übernehmen hierbei die Aufgabe des Hofdieners in Sachen Licht. Sie stehen dir zur Verfügung, um auf kleiner Fläche genau dort Licht zu machen, wo du es brauchst. Unsere LED-Tischlampen brauchen dabei ganz wenig Energie, leuchten aber trotzdem alles bestens aus. Zudem zählt unser Sortiment Tischlampen mit integrierter Ladefunktion fürs Smartphone.

Schreibtischlampe FORSÅSchreibtischlampe HÅRTESchreibtischlampe weissSchreibtischlampe HEKTARSchreibtischlampe TERTIALSchreibtischlampe RANARP