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IKEA Kühlschrank-Ratgeber

Ein Kühlschrank ist aus der modernen Küche kaum wegzudenken. Er ist der wichtigste Frischespender in deinem Zuhause, macht Lebensmittel länger haltbar. Nur – welches ist der richtige Kühlschrank für dich? In diesem Ratgeber erfährst du alles zur Energieeffizienz, zum optimalen Standort oder wie du deinen Kühlschrank richtig einräumst und ihn sauber hältst, sodass Genuss, Aromen und Hygiene bewahrt werden. Kurz und gut – in diesem Kühlschrank-Ratgeber gibt es für dich ein paar echt «coole» Tipps und Tricks für den passenden Kühlgeräte-Kauf.

Die verschiedenen Kühlschrank-Arten

Kühlschrank ist nicht gleich Kühlschrank. Es gibt verschiedene Bauformen, Grössen oder Kühl-Gefrierkombinationen. Zuerst solltest du dir überlegen: Möchtest du einen Einbaukühlschrank, der sich harmonisch ins Design deiner IKEA Küche einfügt? Oder einen freistehenden Kühlschrank, der dir bei Montage und Stellplatz zusätzliche Flexibilität schenkt – und jeden Umzug einfach mitmacht? Zudem interessant: Was soll dein Kühlschrank können? Reicht dir ein Mini-Kühlschrank (zum Beispiel im Arbeitszimmer oder Hobbykeller)? Soll es ein Kühlschrank mit Gefrierfach sein oder gleich eine grosse Kühl-Gefrierkombination, mit der du richtig Stauraum für ganze Wocheneinkäufe hast? Die Kapazität hängt sicher von deinem Bedarf, deiner Haushaltgrösse und auch davon ab, wie oft du zu Tiefkühlkost und -produkten greifst. Du brauchst nur ein bisschen Stauraum für das Allternötigste, wie Eiswürfel oder Glacé? Dann reicht ein kleines Gefrierfach. Wenn du hingegen viel Platz für eisgekühltes Fleisch, Fisch und Co. benötigst, dann ist eine Kühl-Gefrierkombination die bessere Lösung. Für beide Varianten mit Gefriermöglichkeit gilt: Im Vergleich zu einem separaten Kühlschrank und Gefrierschrank sparst du mit einer Kombination Geld, Platz und Energie.

Strom sparen dank Energieeffizienz

Kühlschränke sind praktische Küchenhilfen, welche in der Regel in Dauerbetrieb sind. Deshalb solltest du dich daran orientieren, wie du Stromkosten sparen und der Umwelt etwas Gutes tun kannst. Das entscheidende Kriterium dabei ist die Energieeffizienzklasse. Dieses Zauberwort gibt an, wie sparsam dein Kühlschrank ist. Die Bestnote hierbei ist A+++, dann folgen A++ und A+ (wobei die Unterschiede in der A-Kategorie gering sind). Geräte unter der Energieeffizienzklasse A sind punkto Energieverbrauch nicht empfehlenswert und werden oft gar nicht mehr angeboten. Energiespar-Kühlschränke und Energieklassen sind also wichtige Faktoren, wenn es um Sparsamkeit geht. Und weil der beste Energiespar-Kühlschrank nur energieeffizient arbeiten kann, wenn er auch entsprechend genutzt wird, hier ein paar Tipps, wie du den Stromverbrauch bei Kühlschränken reduzieren kannst.

Stromverbrauch beim Kühlschrank reduzieren – nützliche Tipps

Kühlschränke sind Tag und Nacht für dich da und verbrauchen Energie. Es gilt also: Energiebedarf senken, um Stromkosten zu sparen. Tatsächlich kannst du den Verbrauch deines Kühlschranks beeinflussen: So ist etwa der Stellplatz deines Kühlschranks von Bedeutung. Kühlschränke sollten etwa 6-9 cm von der Wand entfernt stehen, damit Luft zirkulieren kann. Dieser Abstand sollte auch seitlich zu Wänden in der Ecke oder anderen Geräten eingehalten werden. Ausserdem gilt: Ist es im Raum kühler, muss dein Kühlschrank weniger Energie aufwenden, um zu kühlen. Das kannst du zwar nur in Massen beeinflussen, was aber hilft ist, wenn du deinem Kühlschrank direktes Sonnenlicht ersparst und ihn nicht in direkter Nachbarschaft zu Herd, Spülmaschine oder Heizung aufstellst. Wärme macht deinem Kühlschank zu schaffen, das gilt auch, wenn du häufig die Türen öffnest und wieder schliesst, weil er den Temperaturverlust sofort wieder ausgleichen muss. Gerade im Sommer kann ständiges Öffnen und Schliessen die Stromkosten in die Höhe treiben. Viel schonender ist es, wenn du den Kühlschrank einmal öffnest, alles, was du brauchst herausnimmst und den Kühlschrank schliesst. Am besten kontrollierst du immer mal wieder, ob die Tür(en) deines Kühlschranks gut und sauber schliessen.

Optimale Kühlschrank-Temperatur

Die Temperatur im Kühlschrank kann entscheidend dazu beitragen, ob dein Kühlschrank mehr oder weniger arbeiten und damit Strom verbrauchen muss. Für die meisten Lebensmittel gilt: je kälter, desto besser für die Haltbarkeit. Tiefsttemperatur im Kühlschrank bringt aber eher eine höhere Stromrechnung. Als ausreichend für die Haltbarkeit von Lebensmitteln und die Hygiene gelten 7° für den Kühlschrank und etwa -18° für das Gefrierfach. Falls dein Kühlschrank keine Temparaturanzeige hat, kannst du diese mit einem Kühlschrankthermometer testen – gemessen wird immer im mittleren Bereich des Kühlschranks. Im Sommer – oder wenn Kühl- und Gefrierfächer vollgepackt sind – kannst du die Temperaturen leicht senken, ca. um 2-3 Grad.

Kühlschrank optimal einräumen

Die Energieeffizienzklasse, die optimale Kühlschranktemperatur und die Positionierung deines Kühlschranks sind also wichtige Faktoren für energieeffizientes Kühlen. Nun geht es ans ideale Einräumen deines Kühlschranks. Für gute Ordnung und Übersicht sorgt die Innenaufteilung deines Kühlschranks. Achte auf eine sinnvolle Aufteilung: Separate (und verschliessbare) Fächer für schnell verderbliche Lebensmittel, spezielle Schubladen für Obst und Gemüse, eine gute Höhe bei den Fächern der Kühlschranktür für Flaschen und flexibel einsetzbare Einlegeböden erleichtern dir das Ordnunghalten enorm.

Übrigens, jeder Kühlschrank verfügt über verschiedene Temperaturzonen. Denke beim Einräumen daran, damit deine Lebensmittel möglichst lange frisch und aromatisch bleiben:

In die Tür gehören Flaschen. Vor allem angebrochene, da sie stehend nicht auslaufen können. Die Kühlschranktür ist wärmer als der Innenbereich. Und da Wärme nach oben steigt, ist der obere Teil der Tür nochmal wärmer. Darum gehören in den oberen Teil der Tür keine leicht verderblichen Lebensmittel. Oben in der Tür kannst du ohne Bedenken Eier unterbringen, auch haltbare Saucen wie Ketchup und Brotaufstriche wie Marmelade. Auch für den Kühlschrank selbst gilt: Oben ist es wärmer als im mittleren Bereich. Deswegen kommen in die oberste Zone haltbare Produkte wie bestimmte Käsesorten, Butter oder Margarine. In der mittleren Zone ist Platz für andere Milchprodukte. In die unterste, kälteste Zone (direkt über dem Gemüsefach) hingegen gehören leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, angebrochene Wurst oder angebrochene Milchprodukte. Ins Obst- und Gemüsefach kommen – klar – Obst und Gemüse. Da hier spezielle Platten das Obst- und Gemüsefach vor der absinkenden Kälte schützen, ist es in diesen Fächern etwas wärmer als im kältesten Bereich.

Grundsätzlich gilt: Leicht verderbliche Lebensmittel immer gut verschlossen aufbewahren – bei IKEA findest du tolle Aufbewahrungslösungen für den Kühlschrank. Das erhöht nicht nur die Haltbarkeit deiner Einkäufe, auch die Aromen bleiben bewahrt und es entstehen keine unangenehmen Gerüche und Aromaübertragungen. Und noch ein Tipp: Ein voller Kühlschrank gibt dir vielleicht ein gutes Gefühl, trotzdem solltest du deinen Kühlschrank nicht überfrachten. Wenn sich die Produkte in den Fächern nur so stapeln, muss dein Kühlschrank viel mehr Energie aufwenden, um die Kühltemperatur zu halten. Zudem kann es so leichter passieren, dass du etwas nicht siehst, es vergisst und womöglich später wegschmeissen musst.

Welche Lebensmittel gehören nicht in den Kühlschrank?

Tatsächlich gibt es einige Lebensmittel, die nicht im Kühlschrank gelagert werden müssen oder sollten. Bananen und Tomaten zum Beispiel setzen das Gas Ethylen frei – das sorgt dafür, dass andere Früchte schneller verderben. Diese sollten grundsätzlich nie mit anderem Obst und Gemüse zusammen aufbewahrt werden. Werden Tomaten gekühlt, können sie nicht weiter reifen und verlieren so Geschmack. Auch leckere Avocados solltest du aus denselben Gründen nicht in den Kühlschrank tun. Lass sie lieber bei Zimmertemperatur nachreifen. Raus aus der Kühlung, das gilt auch für Knoblauch und Basilikum. Knoblauch spriesst im Kühlschrank und erhält eine gummiartige Konsistenz. Basilikum welkt im Kühlschrank, nimmt den Geruch anderer Produkte an und verliert so sein Aroma. Lieber in der Küche in einem schönen IKEA Töpfchen präsentieren. Auch Honig sollte nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er ansonsten kristallisiert. Bei Öl gilt dasselbe. Richtig gutes Olivenöl zum Beispiel ist zwar kaltgepresst, mag aber keine Kälte. Da bekommt es eine harte Konsistenz. Brot wiederum trocknet im Kühlschrank aus und wird hart. IKEA Brotboxen sind die bessere – und attraktivere – Lösung. Auch Zwiebeln und Kartoffeln sollten nicht Kühlschrank gelagert werden. Zwiebeln enthalten viel Wasser. Im Kühlschrank macht die Feuchtigkeit die Zwiebeln weich und fördert Schimmelbildung. Und bei Kartoffeln (auch Süsskartoffeln) verwandelt Kälte die Kartoffelstärke in Zucker. Die Kartoffeln werden mehlig-süss. Eine Sonderrolle nimmt der Kaffee ein: Als Genussmittel gehört er nicht in den Kühlschrank, weil er in der Kälte seine feinen Aromen verliert und dafür Gerüche anderer Produkte im Kühlschrank annimmt. Was ihn dafür zu einem tollen Gerüchevertreiber macht: Ein bisschen Kaffee im Kühlschrank – und lästige Gerüche werden neutralisiert.

Kühlschrank-Reinigung:

Ein Kühlschrank ist im besten Fall ein ausgeklügeltes, energiesparendes System, das Haltbarkeit und Schmackhaftigkeit von gelagerten Produkten verlängert. Damit im Kühlschrank optimale Hygiene herrscht und es nicht zu Schimmel und Keimbildung kommt und Bakterien keine Chance haben, hier ein paar Tipps: Ganz wichtig ist die richtige Lagerung von Produkten. Sie sollen gut verschlossen, gut eingepackt und separat gelagert werden. Wenn nichts ausläuft, wenn verderbliche Lebensmittel in speziellen Boxen (und nicht einfach nur im Verpackungsmaterial) gut geschützt sind und wenn du auf Trennung und sinnvolle Platzierung in den verschiedenen Temperaturzonen deines Kühlschranks achtest, hast du schon mal viel für mehr Hygiene im Kühlschrank getan. Da Keime aber im Kühlschrank unvermeidbar sind, sollte der Kühlschrank einmal im Monat komplett gereinigt werden. Spezielle Putzmittel und Reinigungsprodukte sind dafür unnötig und oft wegen chemischer Bestandteile auch nicht unbedenklich. Desinfektionsmittel oder antibakterielle Reinigungsmittel kannst du ebenfalls liegen lassen. Es reichen etwas Spülmittel, ein sauberes, nasses Tuch und ein paar Hausmittel zum Putzen. Leere den Kühlschrank komplett aus (zügig, damit der Energieverlust sich in Grenzen hält). Am besten planst du deine Putzaktion vor dem nächsten grossen Einkauf oder vor – bzw. direkt nach – den Ferien, wenn der Kühlschrank ohnehin fast leer ist. Kühlschrankelemente wie Glasscheiben und Plastikelemente kannst du mit der Hand wischen oder ganz bequem in die Spülmaschine tun (Pflegehinweise beachten). Jetzt den Kühlschrank mit einem neuen oder zuvor bei mindestens 80 Grad gewaschenen Lappen und dem Spülmittel auswischen und einmal nachwischen. Danach alles mit einem weiteren neuen oder sauberen Tuch trocken wischen. Hier noch zwei kleine Putztipps für optimale Frische und Hygiene: Achte darauf, dass keine Feuchtigkeit zurück bleibt. Und denke auch an den Ablauf für das Kondenswasser. Den kriegst du zum Beispiel mit einem Pfeifenputzer sauber. Hat sich bereits Dreck festgesetzt, kannst du ihn mit einem Zahnstocher oder Holzspiess herauskratzen. Achte dabei darauf, den Schmutz nicht ins Kondenswasserloch zu schieben.

Die besten Hausmittel gegen Kühlschrankgeruch

Wenn du deinen Kühlschrank sauber hältst, hat auch Kühlschrankgeruch weniger Chancen. Nach einiger Zeit allerding riecht jeder Kühlschrank, schliesslich werden dort viele aromatische Lebensmittel aufbewahrt. Werden die Gerüche im Kühlschrank unangenehm oder beissend, solltest du dich aufmachen, die Gerüche zu neutralisieren. Wo liegen die Ursachen des Kühlschrankgeruchs? In der Regel besteht der Innenraum eines Kühlschranks hauptsächlich aus Kunststoff. Und der nimmt über die Jahre leider den Geruch von gelagerten Produkten an. Auch Gummi-Elemente wie Dichtungen neigen dazu, Gerüche anzunehmen. Den Dichtungsgummi kannst du austauschen oder austauschen lassen. Auch Einzelelemente aus Kunststoff (wie Regalfächer oder Schubladen) kannst du im Notfall auswechseln. Eine weitere Ursache können Papier- und Kartonverpackungen im Kühlschrank sein. Diese nehmen nämlich Gerüche und Feuchtigkeit auf – und kombinieren sie zu einem unschönen Geruchsmix. Deswegen lohnt es sich, Papier- und Kartonverpackungen vorher zu entfernen und nicht in den Kühlschrank zu stellen. Damit generell wenig Geruchsquellen im Kühlschrank vorhanden sind, solltest du vor allem stark riechende Lebensmittel wie Wurst, Käse oder Fisch immer in verschliessbaren Behältern lagern. Die bekommst du natürlich in vielen Formen und Grössen bei IKEA. Eine ungesunde Ursache für üble Gerüche im Kühlschrank kann auch Schimmel sein. In diesem Fall kannst du den Kühlschrank wie weiter oben beschrieben reinigen und am besten abtauen (wenn du Schimmel gefunden hast). Ist der Ablauf für das Kondenswasser nun frei und sauber? Gut, denn hier kann sich Schimmel sonst richtig austoben. Solange der üble Kühlschrankgeruch nicht durch Schimmel verursacht wird, kannst du auch ein paar Hausmittel als gute Geruchsbekämpfer einsetzen: Eine Schale gefüllt mit Natron, Backpulver, Kaffee oder Zitronensaft wirkt Wunder. Frisch gemahlener Kaffee, Natron und Backpulver binden Gerüche und neutralisieren sie. Kaffee verströmt zudem ein tolles Aroma im Kühlschrank. Zitronensaft erfüllt denselben Zweck. Am besten tauschst du deine Hausmittel gegen Kühlschrankgerüche regelmässig aus (Kaffee und Zitronensaft etwa alle fünf Tage, Natron und Backpulver jeden Monat), damit sie ihre Wirkung gut entfalten können.

Kühlschrank kaufen: Welcher ist der Richtige?

Dein Bedarf, die Anzahl Personen in deinem Haushalt, deine Einkaufsgewohnheiten etwa spielen beim Kühlschrankkauf eine Rolle. Willst du einen Einbaukühlschrank, weil er sich ins Design deiner IKEA Küche integriert? Oder lieber einen freistehenden Kühlschrank, weil der so flexibel ist, sich überall aufstellen lässt und bei einem Umzug einfach mitgenommen werden kann? Möchtest du einen reinen Kühlschrank, einen Kühlschrank mit Gefrierfach oder gleich eine platz- und energiesparende Kühl-Gefrierkombination? So oder so – ein Kühlschrank bringt viel neue Frische in deine Küche. Und damit du auch das passende Gerät für dich wählst, beraten dich unsere Küchenexperten im IKEA Einrichtungshaus gerne.

Entdecke auch unsere ausführliche Kaufhilfe für Elektrogeräte, um die verschiedenen IKEA Kühlschränke zu vergleichen und das beste Modell für dich zu finden!