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IKEA Ratgeber Geschirrspüler

Die verschiedenen Geschirrspüler-Arten

Saubere Sache! In diesem Geschirrspüler-Ratgeber von IKEA erfährst du etwa, warum ein Einbaugeschirrspüler glänzend dafür geeignet ist, dein Geschirr sauberzumachen und sich viel besser ins Bild deiner Küche fügt als ein Standgeschirrspüler. Du lernst alles über die Programme und die Bedienung deines Geschirrspülers, damit er den Abwasch sauber erledigen kann. Es geht aber auch um Energieeffizienz und einen reduzierten Wasserverbrauch, die dein Portemonnaie und die Umwelt schonen. Und um das gute Gefühl, dass du dich in der Zeit, in der dein Geschirrspüler arbeitet, zurücklehnen und anderen Dingen widmen kannst.

Was bedeutet vollintegrierbarer Geschirrspüler

Das ist die eleganteste Lösung. Vollintegrierbare Geschirrspüler verschwinden komplett in der Küchenzeile und sind von aussen nicht mehr als Geschirrspüler wahrzunehmen. Sie fügen sich nahtlos ins Design deiner IKEA Küche ein und bieten das rundeste Bild. Das Display und die Front des Geschirrspülers zeigen sich nur, wenn du die Schranktür öffnest – schön stimmig. Die meisten IKEA Geschirrspüler besitzen zudem die Funktion „Beam-On-Floor“, welche dir mit einem Lichtspot auf dem Boden anzeigt, ob der Geschirrspüler noch in Betrieb ist oder das Programm bereits beendet ist. Unser Modell HYGIENISK beamt zudem die Restdauer des Programms auf den Boden – damit du immer schön den Überblick behältst. Bei IKEA setzen wir auf vollintegrierbare Einbaugeräte, weil der Look und Stil deiner attraktiven Küche erhalten bleibt. Der Einbau-Geschirrspüler ist sozusagen das Glanzstück bei den Spülmaschinen.

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Was bedeutet teilintegrierbarer Geschirrspüler

Teilintegrierbare Geschirrspüler werden ebenfalls mit einer Front im Look der Küche verkleidet, allerdings bleibt das Display auch bei geschlossener Schranktür sichtbar. Das ist vielleicht ein bisschen weniger harmonisch für den Gesamtlook, aber funktionell, denn so kannst du beispielsweise jederzeit die Restlaufzeit ablesen.

Was bedeutet unterbaufähiger Geschirrspüler

Unterbaufähige Geschirrspüler werden – wie integrierbare Geschirrspüler auch – unter die Arbeitsplatte geschoben. Der Unterschied zu voll- und teilintegrierbaren Geschirrspülern: Die Front bleibt unverkleidet. Diese Art des Geschirrspülers – oft in einer feinen Edelstahloptik oder einem sauberen Weisston designt – macht den Küchenhelfer sichtbar und unterbricht den einheitlichen Look einer Küche.

Worauf ist beim Kauf neuer Geschirrspüler zu achten?

Bevor wir uns um die wichtigsten technischen Details deines neuen Geschirrspülers kümmern, geht es um die grundlegenden Dinge: Stromanschluss, Wasseranschluss und Platzangebot. Dein Geschirrspüler braucht Strom und Wasser. Darum ist es wichtig, vor der Planung deiner Küche oder der Anschaffung eines neuen Geschirrspülers darauf zu achten, dass dort, wo der Geschirrspüler stehen soll, auch Anschlüsse vorhanden sind. Nicht, dass du später Kabel und Rohre verlegen musst. Obwohl der Anschluss eines Geschirrspülers oft relativ einfach ist, ist es empfehlenswert, ihn von einer Fachkraft anschliessen zu lassen. Mach dir auch Gedanken über das Platzangebot und messe deine Küchenzeile gut aus. Generell hängt die Grösse, die dein Geschirrspüler braucht oder haben kann von zwei Hauptkriterien ab: Wie viele Personen leben in deinem Haushalt? Für einen Single-Haushalt reicht oft der kleinstmögliche Geschirrspüler, eine Familie hingegen braucht etwas Grösseres. Und: Wie viel Platz hast du wirklich zur Verfügung in deiner Küche, wenn alle Unterschränke, Kühlschrank, Ofen samt Kochfeld und alles, was du brauchst, eingeplant ist? Wir bieten dir IKEA Geschirrspüler in zwei verschiedenen Grössen an: 45 cm und 60 cm. So findest du eine gute Lösung fürs Geschirr spülen, die sich dem vorhandenen Platz, selbst in einer kleinen Küche, perfekt anpasst.

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Energieeffizienz

Geschirrspüler sind Elektro-Geräte, die Strom benötigen, um ihre Arbeit zu tun. Du kannst aber Energie sparen, indem du auf sparsame Geschirrspüler setzt. Diese findest du, wenn du vor allem auf die Energieeffizienz achtest. A+++ ist am sparsamsten, es folgen A++ und A+.

A++A+++

Wasserverbrauch

Neben dem Energieverbrauch ist auch der Wasserverbrauch deines Geschirrspülers ein wichtiges Kaufkriterium. Wasser kostet Geld, ist eine wertvolle Ressource und sollte möglichst nicht verschwendet werden. Achte deshalb auf möglichst niedrige Angaben beim sogenannten Jahreswasserverbrauch. Die findest du bei den technischen Informationen deines neuen Geschirrspülers. Das ist ein Richtwert, der sich an 280 Standardreinigungszyklen pro Jahr orientiert. Spülst du öfter, kann die Zahl höher ausfallen, spülst du weniger, wird sie kleiner. Gröbere Verschmutzung deines Geschirrs muss übrigens nicht immer auch mehr Wasserverbrauch bedeuten. Spezielle Programme deines Geschirrspülers können den Wasserverbrauch ebenfalls senken, weil sie mit weniger Wasser, aber dafür über einen längeren Zeitraum spülen. Auswirkungen auf den Wasserverbrauch hat auch der Härtegrad des Wassers. Je nach Härtegrad solltest du in regelmässigen Abständen Spülmaschinensalz im Geschirrspüler verwenden.

Geschirrspülprogramme

Damit dein Geschirrspüler so effektiv, aber auch so energie- und wassersparsam wie möglich seine Arbeit erledigt, verfügt er idealerweise über viele verschiedene Programme, inklusive einer bequemen Zeitvorwahl und eine einfach bedienbare Programmwahl. Die Programme passen sich dem Verschmutzungsgrad deines Geschirrs an. Hier eine kurze Übersicht über die verschiedenen Programme:

- Eco-Programme oder auch Sparprogramme spülen energieeffizient bei meist niedrigen Temperaturen – was allerdings etwas mehr Zeit braucht.

- Das Kurzprogramm oder Schnellprogramm eignet sich gut, um schnell leicht verschmutztes Geschirr wieder sauber zu kriegen.

- Mit einem Intensivprogramm rückst du auch gröberen Verschmutzungen zu Leibe – allerdings immer noch mit weniger Wasserverbrauch als wenn du mit der Hand schrubben würdest.

- Ein Automatikprogramm ist ein spezielles Spülprogramm, das den Energie- und Wasseraufwand anhand der Verschmutzung des Geschirrs selbstständig bestimmt.

- Für Weingläser, die besonders empfindlich und oft zerbrechlich sind, bietet sich das Weinglasprogramm an. Dabei werden die anspruchsvollen Gläser besonders schonend gereinigt. Kunststoffstifte und Weinglashalter in unseren Geschirrspülern sorgen zusätzlich für sanften Schutz.

- Mit dem Vorwaschprogramm rückst du besonders hartnäckigen Verschmutzungen zu Leibe. Dein Geschirrspüler übernimmt das lästige Schrubben mit der Bürste – ganz entspannt.

- Das Nachtwaschprogramm ist ein Segen – vor allem für offene Wohnkonzepte! Hierbei arbeitet dein Geschirrspüler ganz leise. Oder besser: Noch leiser als sonst, denn dein IKEA Geschirrspüler ist von Haus aus schon sehr schweigsam.

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Geschirrspülfunktionen

Programme sind das eine, Funktionen das andere. Auch hier kannst du dir viel Komfort in die Küche holen. Wir stellen dir die wichtigsten und komfortabelsten Funktionen gleich mal vor:

- Automatisches Türöffnen: Alle IKEA Geschirrspüler verfügen über die Funktion „Automatisches Türöffnen“. So kann Feuchtigkeit nach oben abziehen und das Geschirr trocknet schnell und effektiv. Diese Funktion kann auch ausgeschaltet werden.

- Beam-On-Floor und Time-Beam-On-Floor: Bücken, um nachzusehen, wie weit dein Geschirrspüler ist? Muss nicht mehr sein. Dank dieser Funktionen werden Laufzeit und andere wichtige Infos direkt auf den Küchenboden projeziert. Ein Blick genügt – und du weisst genau, was dein Geschirrspüler tut.

- Höhenverstellbarer oberer Geschirrkorb: Manchmal braucht man einfach mehr Platz. Da ist diese Funktion ideal. Höhere Gläser, grosse Schalen und vieles mehr kannst du so ganz einfach in deinem Geschirrspüler unterbringen.

- Verzögerter Start: Du kannst deinen Geschirrspüler so einstellen, dass er verzögert startet. Bis zu 24 Stunden später!

- Was das bringt: Unter anderem günstigere Stromkosten, wenn du einen besseren Tarif abwartest. Oder fertig gespültes Geschirr und Besteck, während du ausser Haus bist.

- Wasserstopsystem: Diese Funktion sorgt für ein gutes Gefühl. Das System erkennt, wenn Wasser bei deinem Geschirrspüler ausläuft und unterbricht sofort die Wasserversorgung. So steht dein Zuhause garantiert niemals unter Wasser und es entstehen keine teuren und lästigen Wasserschäden.

- LED Beleuchtung im Innenraum: Ein Highlight, im wahrsten Sinne des Wortes. Sparsame und langlebige LED (bis zu 85 Prozent weniger Energieverbrauch und 20 mal mehr Lebensdauer als herkömmliche Leuchtmittel) sorgen dafür, dass du immer den Überblick über das Innere deines Geschirrspülers behältst. So kannst du deinen Geschirrspüler noch effektiver befüllen und – vor allem – sicherer ausräumen. Das eine scharfe Messer im Korb übersiehst du so garantiert nicht mehr.

Geräuschpegel

Geschirrspüler sind wunderbare Küchenhilfen – vor allem, wenn sie ihre Arbeit so leise wie möglich verrichten. Moderne Küchen sind heute oft Wohnküchen und Treffpunkt für die ganze Familie. Laute Betriebsgeräusche würden die Atmosphäre stören. Darum lohnt es sich, beim Kauf auf die Schallemission deines neuen Gerätes zu achten. Je niedriger die Dezibel-Zahl, desto leiser arbeitet der Geschirrspüler. 50 Dezibel sind eine gute Richtlinie, Werte darunter noch besser.

Geräuschpegel

Tipps zur richtigen Bedienung des Geschirrspülers

Essenreste entfernen

Ein bisschen Sauce ist nicht schlimm. Grobe Essensreste solltest du hingegen entfernen, bevor du das Geschirr in den Geschirrspüler tust. Diese können das Gerät verstopfen (bis hin zur Überschwemmung), für üble Gerüche sorgen oder Spuren am eigentlich sauberen Geschirr hinterlassen. Auch Eingebranntes solltest du vorher einweichen und möglichst entfernen. Ansonsten musst du nicht vorspülen, dein Geschirrspüler ist nämlich ein elektrischer Tellerwäscher mit echter Reinigungskraft.

Kein normales Spülmittel verwenden

In den Geschirrspüler gehören nur spezielle Reinigungsmittel. Normales Spülmittel oder Glasreiniger und andere Putzmittel solltest du niemals in den Geschirrspüler füllen – es sei denn, du möchtest eine Schaumparty in der Küche veranstalten.

Geschirrspüler nicht überladen und richtig beladen

Wenn du zu viel in den Geschirrspüler lädst, können Wasser und Reinigungsmittel nicht mehr problemlos an das Geschirr gelangen. Auch können falsch gestapelte Geschirrteile die Rotoren oder Düsen blockieren. Für ein einfaches Ein- und Ausräumen platzierst du Töpfe, Pfannen, Schüsseln und Teller auf dem unteren Fach, Gläser, Tassen und kleines Geschirr auf dem oberen – so wie es vorgesehen ist. Staple nicht wild übereinander und stelle Töpfe, Schüsseln, Gläser, Teller und Co. mit der Öffnung nach unten, damit sich kein Wasser darin sammeln kann.

Nur spülmaschinenfestes Geschirr nehmen

Modernes Geschirr ist in der Regel spülmaschinenfest, darum musst du dir keine Sorgen machen. Anders sieht es dagegen bei altem Geschirr (zum Beispiel dem Geschenk zur ersten Wohnung von deiner Grossmutter) aus. Kläre in diesem Fall vorsichtshalber ab, ob bestimmtes Geschirr spülmaschinenfest ist. Ist es nicht spülmaschinenfest, musst du es sanft mit der Hand spülen – sonst können Farben verblassen oder es kann stumpf werden. Auch nicht in den Geschirrspüler gehören: Gegenstände aus Holz, scharfe Messer (werden stumpf), antihaftbeschichtete Pfannen, Silberbesteck oder (lackierte) Töpferwaren, zum Beispiel die Mitbringsel aus den letzten Ferien.

Richtiges Spülprogramm wählen

Ist dein Geschirr nur leicht verschmutzt und hast du etwas Zeit für den Spülvorgang? Dann reicht oft ein Kurz- oder Sparprogramm. Um Wasser und Energie zu sparen, sind Eco- und Sparprogramme die allerbeste Wahl. Es lohnt sich, diese für den normalen Alltaggebrauch zu nutzen und nur zwischendurch ein Intensivprogramm zu starten, wenn du mit gröbsten Verschmutzungen zu kämpfen hast. Das Automatikprogramm passt sich zudem automatisch der Verschmutzung an – für alle, die es einfach mögen. Der beste Tipp, um keine Energie zu verschwenden, egal für welches Programm: Lass den Geschirrspüler nicht mit einer halbvollen Ladung laufen, wenn es nicht unbedingt sein muss.

Regelmässig Spülmaschinenreiniger verwenden

Der Geschirrspüler beseitigt Schmutz auf deinem Geschirr. Wer aber reinigt den Geschirrspüler? Ganz richtig, ein Gerät reinigt sich nicht etwa mit jedem Waschgang selbst, sondern braucht regelmässig Pflege. Das übernehmen handelsübliche Spülmaschinenreiniger. Orientiere dich an den Herstellerangaben, dann weisst du, wie oft du deinen Geschirrspüler säubern solltest. Damit werden Ablagerungen wie Kalk oder Essensreste entfernt und unangenehme Gerüche beseitigt. Du sorgst zudem indirekt dafür, dass dein Geschirr noch etwas sauberer – und die Lebensdauer deiner Maschine verlängert wird.

Entdecke auch unsere ausführliche Kaufhilfe für Elektrogeräte, um Geschirrspüler zu vergleichen und das beste Modell für dich zu finden!

Salz verwenden und regelmässig prüfen

Eine ganz einfache Möglichkeit, deinen Geschirrspüler wie neu zu halten: Salz verwenden. Geschirrspülsalz macht das Wasser weich. Vor allem, wenn du in einer Gegend wohnst, in der es eher hartes (also kalkhaltiges) Wasser gibt, ist Salz ein Segen für deine Maschine. Was ist Spülmaschinensalz? Im Grunde genommen speziell gekörntes und gereinigtes Natriumchlorid. Dieses entzieht dem Wasser Magnesium und Kalzium – genau die Stoffe, die das Wasser hart machen und zu Kalkablagerungen auf Geschirr und Spülmaschinenbrennstäben führen. Also: Salz verwenden und regelmässig nachfüllen und der Spülmaschine etwas Gutes tun.

Wir hoffen sehr, dass dir unser Ratgeber rund ums Thema Geschirrspüler geholfen hat. Und noch mehr hoffen wir, dass dir dein IKEA Geschirrspüler ganz viel Arbeit in der Küche abnehmen wird. Denn dafür ist dein energieeffizienter, cleverer und hochwertiger Küchenhelfer gemacht.