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Produktsicherheit

Erschwingliche Produkte gehören zum Kern unseres Unternehmens. Aber das bedeutet nicht, dass wir bei Qualität oder Sicherheit Abstriche machen. Produkte von IKEA müssen stets sicher sein, sowohl aus gesundheitlicher als auch aus umwelttechnischer Perspektive.

Wir streben stets danach, die jeweils strengsten Sicherheits- und Qualitätsgesetze und -standards der Märkte zu erfüllen, auf denen wir tätig sind. Diese Zielsetzung ist uns sogar so wichtig, dass wir hin und wieder über die Forderungen der jeweiligen Gesetzgeber hinausgehen und unsere eigenen, strengeren Vorschriften entwickeln. Bei der Entwicklung eines neuen IKEA Produkts achten wir sehr darauf, dass wir das Versprechen einhalten können, das wir unseren Kunden bezüglich seiner Sicherheit im Gebrauch geben.

Ein Kind hüpft auf einem grauen Sofa in einem Wohnzimmer mit schwarz-weiß gestreiftem Teppich
Ein Kind hüpft auf einem grauen Sofa in einem Wohnzimmer mit schwarz-weiß gestreiftem Teppich

Sichere Produkte entwickeln

Bei IKEA ist die Risikobewertung in Sachen Produktsicherheit ein entscheidender Teil des Produktentwicklungsprozesses. Unsere Designer, Produktentwickler und Techniker bewerten hierbei in jeder Phase der Produktentwicklung die Sicherheit, Qualität und Umweltauswirkungen des neuen Produkts.

Wenn wir unsere Produkte testen, beziehen wir beabsichtigte Nutzungsarten genauso in den Bewertungsprozess mit ein, wie unbeabsichtigte. Dies hilft uns, mögliche Sicherheitsrisiken zu identifizieren und zu minimieren.

Jedes Produkt durchläuft einen langen Prozess von Tests und wird erst dann zum Verkauf freigegeben, wenn wir von seiner Sicherheit überzeugt sind. Aber auch nach Verkaufsstart eines Produktes setzen wir seine Bewertung fort und testen es regelmäßig, um gegebenenfalls Verbesserungen vornehmen zu können.

  • Zwei Testlabors. Ein gemeinsames Ziel.

    IKEA besitzt zwei Testlabors: Eines in Älmhult, Schweden, und eines in Schanghai, China. In unseren Labors testen wir Produkte auf die Einhaltung verschiedenster Standards in den unterschiedlichsten Bereichen, die von Chemikalien, Brandsicherheit, Oberflächen, Korrosion, Beleuchtung und Elektronik bis hin zu Funktion und Haltbarkeit, Waschbarkeit und Montage reichen.

    Die Ergebnisse der Tests im IKEA of Sweden Testlabor spielen eine wichtige Rolle in unserer Produktentwicklung. Denn durch die frühzeitiges Einbindung des Testlabors in den Entwicklungsprozess erreichen wir, dass das jeweils am besten geeignete Material für jedes Produkt zum Einsatz kommt und die Konstruktion robust und sicher ist. Dieser Ablauf versorgt uns zudem mit Einsichten, die auch in der Entwicklung anderer Produkte eine Rolle spielen.

    Das Zuhause sicherer machen

    Alle IKEA Rollos sind frei von Schnüren. Als wir uns der potenziellen Risiken von Schnüren bewusst wurden, nahmen wir sie aus dem Programm und reduzierten auf diese Weise deutlich das Verletzungsrisiko. Und dies ist nur ein Beispiel dafür, wie wir unnötige Gefahren durch fortlaufende Tests und Weiterentwicklung unserer Produkte eliminieren.

    Schon gewusst? Unser Testlabor in Schweden unterstützt unsere Produktentwicklung mit durchschnittlich 15.000-16.000 Einzeltests pro Jahr.


Kindersicherheit

Die Sicherheit unserer Kunden kommt für IKEA immer an erster Stelle. Und ganz besonders gilt das für die wichtigsten Menschen der Welt, unsere Kinder! Und weil sie beim Spielen nicht immer an ihre Sicherheit denken, übernehmen wir das für sie. Unserer Meinung nach ist der beste Ausgangspunkt für die Entwicklung sicherer Produkte, so viel wie möglich darüber herauszufinden, wie sie später im realen Leben genutzt werden.

Wir wissen, dass Babys die Welt um sich herum erkunden, indem sie alles in den Mund nehmen, es schmecken und darauf kauen. Um diesen Vorgang zu simulieren, werden alle IKEA Stofftiere Speichelenzymen ausgesetzt. So stellen wir sicher, dass das Herumkauen auf ihnen ganz sicher keine schädlichen Chemikalien aus dem Stoff löst.

  • Sorglos bunt

    So sehr IKEA auch bunte Produkte für Kinder liebt: Farben, die dafür bekannt sich, krebs- oder allergieauslösend zu sein oder auch nur unter Verdacht stehen, werden bei uns nicht verwendet. Die Farben unserer MÅLA Serie sind frei von giftigen Inhaltsstoffen. Nur für den Fall, dass ein Kind gerne mal ein kunterbuntes Mahl aus MÅLA zu sich nimmt.


Chemikalien? Nur die, die wir brauchen!

Chemikalien spielen eine wichtige Rolle bei der Herstellung von IKEA Produkten. Sie können Materialien die gewünschte Oberfläche verleihen und schenken uns in Färb- oder Druckprozessen wunderschöne Farben. Leime verleihen unseren Produkten Stabilität. Lacke und andere Beschichtungen machen sie kratzfest, korrosions- und flüssigkeitsbeständig. Mit anderen Worten: Chemikalien sind unvermeidbar. Und doch sind wir sehr streng bei der Auswahl der Chemikalien, die wir verwenden.

Unser Ziel ist schnell formuliert: Wir tun alles in unserer Macht stehende dafür, dass unsere Produkte frei von Chemikalien sind, die für Mensch und Umwelt schädlich sein könnten. Wir sind stolz darauf, schädliche Substanzen proaktiv aus unserem Sortiment zu nehmen, oftmals lange, bevor uns ein Gesetz dazu zwingt. Und indem wir Chemikalien in Gruppen unterteilen, können wir schädliche Gruppen von Chemikalien gleich komplett aus dem Sortiment nehmen, statt nur eine schädliche Substanz durch eine andere zu ersetzen.

Indem wir auf Beimischung schädlicher Chemikalien in Produkten verzichten, ermöglichen wir ihnen einen längeren Lebenskreislauf, weil sie auch im Fall von Recycling sicherer sind.

  • Eine Sache weniger, um die du dich sorgen musst.

    Bisphenol A (BPA) ist eine weit verbreitete Chemikalie, die für ihre negativen Auswirkungen auf die Gesundheit bekannt ist. Daher entschied sich IKEA im Jahr 2006, BPA aus all unseren Kinderspielzeugen aus Kunststoff zu entfernen. 2012 dann gingen wir noch einen Schritt weiter, indem wir BPA aus all unseren Produkten entfernten, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, also Lebensmittelverpackungen, Küchenutensilien und Flaschen.

    Sichere Materialien entwickeln

    Wann immer IKEA ein neues Material in Erwägung zieht, wird es zuerst hinsichtlich seiner Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit überprüft, bevor es in IKEA Produkten verwendet werden darf.

    Perfluoralkoxy-Polymere (PFAs) zum Beispiel, die häufig wegen ihrer schmutz- und wasserabweisenden Eigenschaften in Textilien zum Einsatz kommen, sind schädlich für Mensch und Natur. Daher entschied sich IKEA, die gesamte Gruppe vollständig fluorierter Chemikalien in Textilien auslaufen zu lassen und sie durch sichere Alternativen zu ersetzen, die nicht schädlich sind.