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Foodwaste vermeiden mit diesen leckeren Tipps – Mitarbeiter*innen-Rezepte des Monats Mai

(20.05.2022) Im Alltagsstress geht es manchmal drunter und drüber – da kann eine ausgewogene Mahlzeit schnell in den Hintergrund rücken. Es ist nicht immer leicht, Gerichte zu finden, die allen schmecken, schnell zubereitet werden und dazu auch noch gesund und nachhaltig sind. Um dir die Suche in Zukunft zu vereinfachen, stellen wir monatlich die Lieblingsrezepte unserer eigenen Mitarbeiter*innen vor. Dabei steht jedes Mal ein anderes Motto im Vordergrund, unter dem unsere Kolleg*innen ihre leckersten Geheimtipps einreichen. Die besten fünf präsentieren wir dir – zum Nachkochen oder als Inspiration für eigene Kreationen.

Ein ganzer Monat gegen Foodwaste

Diesen Monat möchten wir ein Zeichen gegen Foodwaste, also Lebensmittelverschwendung, setzen. Auch wenn der Blick in den Kühlschrank manchmal ernüchternd ist, kann er gleichzeitig die Kreativität fördern: Reis vom Vortag, ein angefangener Brotaufstrich, Frischkäse und eine traurig ausschauende Karotte ... aus Vielem lässt sich im Nu ein leckeres Gericht zaubern!

Bis zu 10 Prozent der weltweiten Treibhausgase verursachen Lebensmittel, die hergestellt und nicht gegessen werden. Dieser Foodwaste muss vermieden werden und das geht ganz einfach: aufessen statt wegwerfen! Das spart Ressourcen und Geld. Bei IKEA steht übrigens der Mai ganz im Zeichen von „Gemeinsam Lebensmittel retten“. Aus diesem Grund suchen wir jetzt schon eure leckersten Rezepte für den Weg zur Zero-Waste-Küche.

Selbstgemachter Hühnchen-Ei-Brotaufstrich von Gabriele

Schnell neue Kraft tanken: Gabriele aus Rostock verwertet übrig gebliebene Reste des Vorabends zu einem leckeren Aufstrich für das Pausenbrot. Dafür püriert sie Hühnerfleisch mit gekochten Eiern, Kräutern, Gewürzgurken, Crème fraîche und Mayonnaise. „Wer es gerne scharf mag, greift auch noch zu Chili“, rät Gabriele, die als Greeterin und Kassiererin im Kundenservice tätig ist.

Vielfältige Gemüse-Nudelpfanne von Daniel

Auch Daniel aus Dortmund hat einen tollen Tipp für den Kampf gegen Lebensmittelabfälle: Der Distribution Services Mitarbeiter richtet altes Gemüse mit frischer Pasta an. Dafür würfelt er Zutaten wie Paprika, Karotten, Zucchini und Maiskölbchen, brät sie mit etwas Knoblauch in einer hohen Pfanne oder einem Wok in etwas Öl an und verfeinert sie mit Brühe, Sojasoße, Zitronen- und Agavendicksaft. „Alternativ kann man auch weitere Gemüsereste oder Fleisch hinzugeben“, erklärt Daniel.

Bei Daniel bekommt altes Gemüse eine zweite Chance.
Andreas Auflauf beweist, dass auch mit süßen Gerichten Foodwaste bekämpft werden kann!

Das Anti-Foodwaste-Westernblech von Laura

Dieses Problem dürfte wohl jede*r kennen: Am Ende der Woche ist von den unterschiedlichsten Gemüsesorten etwas über – ob eine halbe Paprika, eine Viertel Zucchini oder die vier Cherrytomaten, die an den vorherigen Tagen nicht verwendet wurden. Unsere Mitarbeiterin Laura aus Saarlouis hat eine gute Lösung gefunden, um Foodwaste zu vermeiden. Sie stellt ihre Reste zu einem Westernblech zusammen. Die Möglichkeiten dabei sind extrem vielfältig – fast alle Zutaten lassen sich je nach Ernährungstyp zu einer leckeren Mahlzeit kombinieren. Und Laura fügt hinzu: „Das Gericht schmeckt auch am Folgetag noch lecker!“

Mit Andreas Auflauf altes Obst verwerten

Auch mit süßen Leckereien kann man Lebensmittelabfälle clever vermeiden! Bei unserer Mitarbeiterin Andrea aus Dortmund bilden schrumpelige Äpfel und altes Brot die Grundlage für ihren knusprigen Auflauf. Du magst keine Äpfel? Kein Problem – andere Kernobstsorten wie Birnen oder Pflaumen eignen sich ebenfalls, zudem können die eingesetzten Nüsse gegen Mandeln eingetauscht werden. „Wir essen diesen Auflauf gerne als Dessert oder süße Zwischenmahlzeit“, verrät Andrea. Ihr Tipp: Mit Puderzucker bestreuen und mit Vanillepudding anrichten!

Knusprige Kartoffelchips von Jessica

Abends ein paar Chips naschen gehört für viele zu einem guten Filmabend dazu. Doch kennst du schon Zero-Waste-Chips aus Kartoffelschalen? Unsere Mitarbeiterin Jessica aus Wuppertal verarbeitet den vermeintlichen Abfall im Backofen zu umweltfreundlichen Snacks. Dafür legt sie die Schalen mit der hellen Seite nach oben auf ein Backblech mit Backpapier oder einer Backmatte, gibt zu den Kartoffelresten Öl, Salz, Pfeffer und ausgewählte Kräuter und lässt die Zutaten einfach für 15 bis 20 Minuten bei 200 Grad Celsius schön kross backen. „Dieses Rezept geht schnell und ist auch ein super leckerer Zwischengang“, verrät sie.

Vielen Dank für die tollen Rezepte – und dir viel Spaß beim Nachkochen und Foodwaste-Vermeiden! Du suchst weitere Leckerbissen? Dann wirf einen Blick in unsere bisherigen Mitarbeiter*innen-Rezepte: Hier stellen wir dir die besten One-Pot-Gerichte und Tipps zum Kochen mit Kindern vor!


Über die Autorin: Anja Stähler

Ich kümmere mich bei IKEA um alles, was mit Übersetzungen, Lektorat und Sprache zu tun hat – damit es die IKEA Webseite und alle Informationen zu unseren Produkten beispielsweise auf Deutsch gibt, Texte verständlich sind und nach „typisch IKEA“ klingen. Mein liebstes IKEA Möbel ist IVAR – es ist das flexibelste, robusteste Regalsystem, das ich kenne – und aus einem nachhaltigen Material. Egal wie viele Bücher ich auch hineinstelle, es findet sich immer noch Platz für einen weiteren Boden. Meine geheimen Leidenschaften sind Reisen und Nähen – ich bringe mir von meinen Reisen nicht nur schöne Fotos mit, sondern oft auch besondere Stoffe, die ich dann zu Kleidung, Taschen oder anderen Dingen vernähe.


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