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Reiseserie Teil 3: Reif für die Insel Ljusterö – mit Gewinnspiel!

Vom Wasser aus Ljusterö erkunden – eine Kajak-Tour macht es möglich! © Henrik Trygg

(23.07.2021) Schweden ist schön und eines der liebsten Urlaubsziele der Deutschen. Daher stellen wir euch in lockerer Folge Orte und Regionen im Heimatland von IKEA vor, die definitiv einen Besuch wert sind. Unser Weg führt uns in einer mehrteiligen Blog-Serie durch ganz Schweden – von Jokkmokk im arktischen Norden über die Landeshauptstadt Stockholm bis hin zum südlichen Växjö in Småland. Das Beste: In jedem Beitrag gibt es etwas zu gewinnen. Heute reisen wir auf die Insel Ljusterö, die den besten Fisch, so manche Eigenheit und unschlagbare Ausblicke bietet.

Mit einer schönen Fährfahrt beginnt die Reise nach Ljusterö. © Ola Ericson

Traumreise in die Schärengärten

Die Reise auf die schwedische Insel Ljusterö beginnt mit einer Fährfahrt von Stockholm aus über das glitzernde Wasser der Ostsee. Es geht in den Osten zu den Stockholmer Schärengärten – ein Erholungsparadies für Ruhesuchende. Ob daher wohl die Inspiration für den Namen unseres LJUSTERÖ Sonnenschirms stammt?

Die Schärengärten, auf schwedisch „Stockholms skärgård“, sind eine Gruppierung von mehreren kleineren und größeren Inseln, zu denen auch Ljusterö gehört. Die Schären ziehen sich insgesamt 60 Kilometer über die Ostküste Schwedens. Am Rand des Festlands ordnen sich ungefähr 24.000 Inseln an, von denen nur 200 bevölkert sind. Die Übrigen stehen unter Naturschutz: Vögel ziehen dort in unberührter Natur ihre Nachkommen groß – ein Traum für Hobby-Ornithologen.

Ljusterö ist die größte Insel des Schärengartens – und sie wird immer größer! Bis heute wächst das Eiland aufgrund einer sogenannten Landhebung, die sich nach und nach vollzieht. Jährlich gewinnt die Insel so rund einen halben Zentimeter, der höchste Berg ist aktuell über 50 Meter hoch. Dass wir Ljusterö heute als eine Insel kennen, ist ebenfalls der Landhebung zu verdanken: Vor dem 19. Jahrhundert war das Eiland in Nord- und Süd-Ljusterö geteilt und durch einen Strom getrennt. Erst durch die sich hochschiebende Erdmasse entstand eine Verbindung.

Eine schwedische Insel zum Erholen

Aus Stockholm legen mehrere Fähren ab und landen an den verschiedensten Teilen der Insel an. Alternativ verkehrt von Östanå eine Auto-Fähre direkt zum beschaulichen Ljusterö. Von diesem Anlegeort aus ist das Inselzentrum Mellansjö nur noch drei Kilometer entfernt. Übernachtet werden kann in Ferienwohnungen, kleineren Pensionen sowie in Gästehäusern oder Cottages. Für Reisende, die Küstennähe suchen, bieten sich die Orte Hummelmora, Laggarsvik oder Gärdsvik an.

Sobald das Reisegepäck verstaut ist, kann die Entdeckungstour direkt starten. Ljusterö besteht größtenteils aus dichten, grünen Wäldern sowie Weiden- und saftigen Graslandschaften. Außerdem schmücken 15 kleinere Gewässer und Seen die Insel und laden zum Ausspannen und Baden ein.

Um einen ersten Überblick von der Insel zu erhalten, bieten sich Touren mit dem Fahrrad oder Bus an. Beliebte Ausflugsziele sind dabei die „Ljusterö kyrka“, die einzige Kirche der Insel, sowie das Heimat- und Bootsmuseum in Mellansjö. Durch die vielen Eindrücke hungrig geworden, kann man anschließend die gastronomischen Angebote Ljusterös kennenlernen – aufgrund der Nähe zum Wasser findet sich vor allem Fisch in allen Variationen auf der Speisekarte. Noch heute ist die Fischerei ein wichtiger Bestandteil des Alltags vieler Einwohner*innen. Früher übten sie den Fischfang mit großen Netzen gemeinsam aus. Anschließend wurden Teile des Fangs gegen Getreide getauscht.

Nicht nur im Sommer bietet die schwedische Insel Abwechslung – im Winter werden die Schlittschuhe geschnürt! © Helena Wahlman

Alle Facetten Ljusterös entdecken

Der Vorteil einer Insel ist, dass man sie auch vom Wasser aus kennenlernen kann und so ganz neue Perspektiven erhält. Eine Stand-Up-Paddle- oder Kajak-Tour schafft eine tolle Balance zwischen Inselentdeckung und Abkühlung an heißen Sommertagen. Per Boot ist zudem eine Erkundung der umliegenden Schären möglich. Eine gute Anlaufstelle dafür ist der Ort Linanäs, der im Süden der Insel liegt. Mit dem Blick auf typisch-skandinavische Buchten, zerklüftete Felsen, Schilf- und Waldufer lässt es sich ganz leicht entspannen und abschalten – und mit etwas Glück begleitet eine Schaar Seeadler am Himmel die Reisenden.

Auch an Land ergeben sich spannende Aussichten: Eine Wanderung auf den Berg Huvud im Westen Ljusterös lässt die Herzen nicht wegen der Anstrengung höher schlagen – der Ausblick hingegen ist atemberaubend! Um die bis zu 30 Kilometer weite Sicht zu genießen und neue Energie für den Abstieg zu tanken, darf ein prall gefüllter Picknickkorb mit Leckereien nicht fehlen.

Ljusterö ist aber nicht nur im Sommer sehenswert, auch im Winter geizt es nicht mit seinen Reizen. Sobald im November der erste Schnee fällt, verwandelt sich die Insel in ein Winter-Wunderland. Besucher*innen haben sogar die Chance, Elche aus sicherer Distanz zu beobachten! Im Winter sind die Schärengärten zudem oft zugefroren, und viele wagen sich mit Schlittschuhen aufs Eis.


Über den Autor: Jan Cross

Innovative Bauwerke, neue Podcasts, Umwelt-Tipps für den Alltag und vieles mehr – auf dem IKEA Unternehmensblog schreibe ich über lauter spannende Themen. Wenn ich nicht in die Tasten haue, lade ich meine Akkus beim Sport auf und versuche, eine neue Sprache zu lernen. Oder ich schlafe auf meinem BRIMNES Bett von IKEA aus, das aktuell mein Lieblingsmöbelstück ist. Vielleicht verliert es aber schon bald seine Spitzenposition an den Sessel STRANDMON! Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mich für das kleine Häuschen in der Toskana oder eine Wohnung in Rom entscheiden – Hauptsache, ganz nah an Pizza und Pasta!