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IKEA und ich – unser neuer Look

Heutzutage sind die Mitarbeiter-Outfits, wie fast alles bei IKEA, blau und gelb. Doch das war nicht immer so!

(27.10.2021) Blau und Gelb, die Farben der schwedischen Flagge sind fest mit IKEA verbunden. Sie stehen für unsere schwedischen Wurzeln und wer schonmal bei IKEA war weiß, dass nicht nur unsere Gebäude und die berühmte FRAKTA Tasche in diesen Farben gehalten sind, sondern auch die Bekleidung, mit der IKEA seine Mitarbeiter*innen ausstattet.

Heute kaum mehr vorstellbar: In den 70er und 90er Jahren trugen die IKEA-Mitarbeiter*innen Bekleidung in knalligem Rot.

Im Wechsel der Jahre

Wie vieles andere ist auch die IKEA Bekleidung Entwicklungen und Moden unterworfen.  Die älteren unter uns erinnern sich vielleicht sogar daran, dass die Mitarbeiter*innen in den 70er und 90er Jahren mal Bekleidung in knalligem Rot trugen, während in den 80er Jahren schon einmal die blau-gelbe Farbkombination angeboten wurde. Diese Tage sind – je nachdem wen man dazu befragt - leider oder Gott sei Dank vorbei. Gelbgestreift, dunkle Blautöne, Weinrot, Weiß, sachliches Grau, knalliges Gelb, das sind die Farben, an denen Eingeweihte auf den ersten Blick erkennen konnten, ob jemand in der Logistik, im Verkauf, bei IKEA Food oder Communication & Interior Design arbeitet. Aber auch diese Generation unserer IKEA Firmenkleidung gehört schon bald der Vergangenheit an.    

Ein verbindender Look, der Freiraum für Individualität lässt

Was wir tragen und wie wir uns präsentieren sagt viel darüber aus, wer wir sind. Das gilt für die Träger*innen unserer Mitarbeiterbekleidung ebenso, wie für die Marke IKEA. Die neue Kollektion trägt den Namen „Me and IKEA“ – also „Ich und IKEA“. Sie schafft auf der einen Seite einen einheitlicheren Look, indem die Grundfarben für Mitarbeiter*innen aller Bereiche auf Blau und Gelb reduziert werden. Auf der anderen Seite lässt sie aber mehr Freiheit dabei, eine Zusammenstellung zu finden, die unsere Kolleg*innen in ihrer alltäglichen Arbeit optimal unterstützt, ihrem persönlichen Geschmack und ihren Bedürfnissen entspricht. Dazu ist sie unterteilt in die eigentliche Bekleidung, hinzu kommen funktionale Artikel wie Schürzen, Warnwesten, verschiedenen Funktionsjacken, Kopfbedeckungen oder Werkzeugtaschen und frei wählbare Accessoires wie Schlüsselbänder, Namensschilder, Gürtel oder Schals und Mützen. Gudrun Kaltenbach, die den Rollout der neuen Kollektion für IKEA Deutschland steuert, sagt: „Wie die Kleidung sitzt, wie sie meine Bewegungen im Alltag mitmacht und wie wohl ich mich fühle, wenn ich sie trage, hat direkte Auswirkungen darauf, wie wohl ich mich während meiner gesamten Arbeitszeit fühle. Wir wollen unsere Kolleg*innen durch gut designte, bequeme Kleidung darin unterstützen, dass sie gerne bei IKEA arbeiten und unsere Farben mit Stolz tragen. Man strahlt diese Zufriedenheit einfach in jeder Begegnung mit den Kund*innen auf Schritt und Tritt aus.“ 

Auch in den 80er Jahren trugen die Mitarbeiter*innen bei IKEA schon Outfits in blau und gelb. Diese sahen aber noch komplett anders aus, als die aktuelle Kollekton.

Aus diesem Grund hat sich IKEA bewusst dazu entschieden, die Kleidungsstücke als genderneutrale Kollektion in allen Größen jeweils in loser und körpernaher Passform anzubieten. Die neue Kollektion hat also einen Unisex-Look, aber keine Unisex-Passform, denn es ist das erklärte Ziel, dass die Firmenkleidung alle Mitarbeiter*innen durch Tragekomfort, gute Passform und Funktionalität darin unterstützt, ihre Aufgaben optimal wahrzunehmen.   

Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit im Blick 

Und was passiert, wenn die Bekleidung bei aller Strapazierfähigkeit das natürliche Ende ihres Lebenszyklus erreicht hat? Auch daran wurde bereits bei der Konzeption der Kollektion „Me and IKEA“ gedacht: Alle Artikel bestehen aus recycelten oder recyclingfähigen Materialien. Trotzdem sind sie widerstandfähig, farbecht, formstabil, pflegeleicht, atmungsaktiv, hautfreundlich und regulieren die Körperwärme optimal. Das ist wichtig, da die Arbeit im Einzelhandel durchaus körperlich anstrengend und schweißtreibend sein kann. Wo immer möglich, kamen Naturfasern wie Lyocell (auch bekannt als Tencel) und Baumwolle, sowie nachhaltig gewonnene Materialien wie recyceltes Polyester zum Einsatz. Um die Recyclingfähigkeit der Kleidungsstücke zu gewährleisten, wurde unter anderem darauf geachtet, höchstens drei verschiedene Materialien pro Artikel zu verwenden. Bereits in der Produktion wird auf umweltschonende Anbau- und Herstellungsmethoden, geringen Wasser- und Energieverbrauch, reduzierten Einsatz von Färbemitteln und Herstellungsweisen geachtet, die die Langlebigkeit steigern. 

Und was passiert mit unserer alten Mitarbeiterbekleidung?

In einer Initiative, die im doppelten Wortsinn wertvoll ist, hat IKEA entschieden, unsere liebgewonnene, aber nun ausgediente Bekleidung nicht zu vernichten, sondern der Verwertung zuzuführen. IKEA Einheiten aus Deutschland und anderen Ländern in der EU nehmen an dieser Initiative teil und sind aufgerufen, ihre gereinigte Mitarbeiterbekleidung der letzten Generation fürs Recycling zu sammeln. Bis sich der Kreis schließt und unsere Kunden einen kleinen Teil der IKEA Unternehmensgeschichte im neuen Gewand nachhaltiger Produkte bei uns kaufen können, wird jedoch noch einige Zeit vergehen. Ziel der Initiative ist die Entwicklung von Produkten mit einem wirklichen Mehrwert für unsere Kunden und die Umwelt. Aus diesem Grund lassen sich die Kolleg*innen bei der Produktenwicklung von IKEA of Sweden die nötige Zeit, um Produkte zu entwickeln, die gleichermaßen durch Qualität, Funktionalität, Design, Preis und eben ihren nachhaltigen Charakter unsere Kunden begeistern.  Gudrun Kaltenbach sagt abschließend: „Unsere Bekleidung ist ein wichtiger Teil unserer Identität; seit Jahren begleitet sie uns während unseres Arbeitstages hautnah. Wir hoffen, dass unsere Kundinnen und Kunden genau so begeistert von der Idee sind wie wir, dieses kleine Stück IKEA Unternehmensgeschichte in eine greifbares Beispiel für unser gelebtes Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft zu verwandeln. Alle können so einen kleinen Anteil daran haben, dass diese Initiative zum Erfolg für uns und die Umwelt wird.“

Nicht nur die Mitarbeiter-Bekleidung verändert sich, sondern auch bei den Produktverpackungen steht ein Wandel bevor! Hier erfahrt ihr wie die Suche nach innovativen Verpackungslösungen läuft.

Die neue Kollektion „Me and IKEA“ soll die Mitarbeiter*innen optimal in ihrem Arbeitsalltag unterstützen.

Über den Autor: Marc Christian Willcox

In der Hauptsache unterstütze ich bei IKEA Deutschland die Bereiche People & Culture und Customer Fulfilment darin, ihren internen und externen Kommunikationsbedarf bestmöglich umzusetzen. Daneben unterstütze ich die interne Kommunikation und die Pressestelle von IKEA Deutschland. Meine große Leidenschaft ist gute Architektur. Bauernhäuser, historische Prachtbauten oder zeitgenössische Architektur - gut designte und funktionale Gebäude jeder Art faszinieren mich und sind die Ankerpunkte, um die herum jeder Urlaub geplant wird. Mein liebstes IKEA Produkt ist der Korbsessel STOCKHOLM 2017. Unglaublich bequem und durch sein geringes Gewicht flexibel, wandert er bei mir zwischen Leseecke, Balkon und Wohnzimmer hin und her – je nachdem, wo er gerade gebraucht wird. Hätte ich einen Wunsch frei, wäre es tatsächlich dauerhafter, weltweiter Frieden, so abgedroschen das klingen mag.