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Das Leben zu Hause unter die Lupe genommen: Neuster IKEA Life at Home Report ist da!

Wie wichtig ist das eigene Zuhause in der heutigen Zeit? Der neue Life at Home Report für 2022 gibt einen Einblick.

(10.01.2023) Ich gehe sicher nicht zu weit, wenn ich das zurückliegende Jahr nicht nur als ein herausforderndes, sondern auch als ein weiteres unglaubliches Jahr voller unvorhersehbarer Entwicklungen bezeichne. Damit einhergehen viele Sorgen und Ängste, denn die Inflation und steigende Lebenshaltungskosten lassen auch den Druck auf Menschen und Haushalte weiter wachsen. Dieses Spotlight wirft nun auch der neuste Life at Home Report von IKEA auf das vergangene Jahr: Weltweit sorgen sich die Menschen am meisten um die wirtschaftliche Lage (66 Prozent) und ihre finanzielle Situation (61 Prozent), gefolgt von den Sorgen um die Auswirkungen des Klimawandels (56 Prozent). Hierzulande übersteigt die Sorge um den Klimawandel (56 Prozent) die Sorge um die persönlichen Finanzen (49 Prozent) sogar. Und mehr noch: Rund ein Fünftel (21 Prozent) der Befragten des Life at Home Reports 2022 sorgen sich um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes.

Was es mit dem Life at Home Report auf sich hat

Seit vielen Jahren nimmt IKEA mit dem Life at Home Report genau unter die Lupe, was die Menschen im jeweiligen Jahr in ihrem Zuhause bewegt, was ihre Bedürfnisse und Wünsche hinsichtlich der eigenen vier Wände sind und auch, was ihnen Sorgen bereitet. Für den diesjährigen Report wurden mehr als 37.000 Menschen in 37 Ländern der Welt, darunter auch Deutschland, befragt. Neben dem hochinteressanten Stimmungsbild, das der Report jedes Jahr liefert, zeigt er uns bei IKEA aber auch, dass wir konkret dazu beitragen können, um das Zuhause der Menschen zu dem Ort zu machen, der ihnen am meisten Wohlbefinden schenkt. In diesem Jahr richtet der Report den Fokus besonders darauf, wie wir das Zuhause, in dem wir leben, zu unserem Zuhause machen, das uns und unsere Persönlichkeit widergespiegelt. 

Mein Zuhause, mein Safe Space

In Zeiten großer Unsicherheit wenden wir uns wieder mehr unserem Zuhause als Ort des Komforts und der Sicherheit zu. Etwa vier von zehn Personen haben im Vergleich zum letzten Jahr ein positiveres Bild von ihrem Zuhause, obwohl sie sich Sorgen um die Wirtschaft, ihre Finanzen und die Auswirkungen des Klimawandels machen. Nur etwa eine von zehn Personen gab an, dass er oder sie dem eigenen Zuhause gegenüber negativer eingestellt ist. Die positivere Wahrnehmung des Zuhauses im vergangenen Jahr unterstreicht auch der Fun Fact, dass rund 18 Prozent der Deutschen angeben, dass sie schon einmal vorgegeben haben, Pläne zu haben, weil sie eigentlich lieber zu Hause bleiben wollten.

Home, sweet Home 

Seit vielen Jahren untersucht der Life at Home Report, was das Gefühl von Zuhause ausmacht. Es zeigt sich, dass unabhängig davon, wo und wie wir leben, alles auf die gleichen wesentlichen Grundzutaten hinausläuft: Sicherheit und Komfort, das Gefühl von Zugehörigkeit und ein gesundes Maß an Privatsphäre. Aber die Bedürfnisse ändern sich und der neuste Report hat zwei weitere „Must-haves“ für das Gefühl von Zuhause aufgedeckt. Seit die Pandemie unser Leben aus den Angeln gehoben hat, erwarten wir von unserem Zuhause noch mehr: Freude und Erfolg wurden zu neuen Bedürfnissen, die unser Zuhause erfüllen soll. Wir fühlen uns wohl, wenn unser Zuhause uns den Raum bietet, Aktivitäten nachzugehen, die uns wichtig sind, Gespräche zu führen und unsere Leidenschaften zu verfolgen.

Neun von zehn Befragten sagen, dass es wichtig ist, sich zu Hause wohlzufühlen, aber nur fünf von zehn erreichen das auch. Unter den Hausbesitzer*innen sind es immerhin acht von zehn. Im Vergleich zu allen anderen Altersgruppen geben ältere Menschen am ehesten an, dass sie selbst bestimmen können, wie ihr Zuhause organisiert ist und aussieht. Für die jüngsten und ältesten Altersgruppen ist Freude das Wichtigste zu Hause (88 Prozent). Die Älteren erreichen das zu Hause am besten. Wie bereits erwähnt, sehen viele von uns ihr Zuhause also positiver als im vorangegangenen Jahr, sind aber auch realistisch: Wir wissen, dass es nicht immer perfekt ist. Wenn wir uns aber unser ideales Zuhause vorstellen, stellen wir uns einen Ort vor, der unserem Bedürfnis nach Erfüllung und Freude gerecht wird. 

Das eigene Zuhause sollte ein sicherer Ort sein, der Geborgenheit vermittelt.
Spiegelt dein Interior-Stil deine eigene Persönlichkeit wider?

Ein Zuhause ganz wie du selbst

Wir fühlen uns in unserem Zuhause wohler, wenn es unsere Persönlichkeit widerspiegelt. Die Ergebnisse des Reports zeigen, dass die Deutschen die eigenen vier Wände zweimal häufiger positiv empfinden, wenn sie das Gefühl haben, dass dieser Fakt eintritt. Fast schon alarmierend klingt daher, dass nur 55 Prozent der Befragten in der Bundesrepublik auch das Gefühl haben, dass ihr Zuhause wirklich zeigt, wer sie sind. Unter den jungen Menschen sind es sogar nur 43 Prozent. Wir sind uns sicher einig, dass das nicht der Idealzustand sein kann und mehr Menschen ein Zuhause haben sollten, mit dem sie sich wirklich verbunden fühlen. Ob wir uns optimal repräsentiert fühlen, wird durch die Dinge geprägt, die wir besitzen, wie wir den Platz nutzen, der uns zur Verfügung steht, und mit wem wir die eigenen vier Wände teilen. Für die Befragten in Deutschland zählt Folgendes besonders, wenn es darum geht, ein Zuhause zu schaffen, das ihr Selbst widerspiegelt:

  • 37% sagen, es ist genügend Platz für ihre Bedürfnisse und Interessen
  • 35% sagen, es sind Dinge, die sie selbst gekauft haben
  • 31% sagen, es sind Erinnerungsstücke
  • 30% sagen, es sind Dinge, die sie selbst gemacht haben

Und da kommt Interior Design ins Spiel! Denn die Antworten der Befragten zeigen, dass alles, was es braucht, um ein Zuhause zu schaffen, das der eigenen Persönlichkeit entspricht, mithilfe von Interior Design zu erreichen ist. Dazu habe ich drei schnelle Fragen an Sietske Gerla, Interior Design Managerin bei IKEA, die uns kurzerhand auf die Sprünge helfen kann und erste Anstöße gibt, wie wir unserem Zuhause eine persönlichere und individuellere Note verpassen:

Was heißt es, mit Interior Design Persönlichkeit in das Zuhause zu bringen?

Es geht darum, durch einen roten Faden deinen eigenen Stil für dein Zuhause zu entwickeln. Für mich ist Interior Design etwas, womit wir Platz für die Dinge schaffen, die wir lieben und die uns glücklich machen. Wenn unser Zuhause unsere Persönlichkeit widerspiegelt, sind wir glücklicher, weil wir das Gefühl haben, dass wir die Dinge tun können, die uns wichtig sind. 

Wie finde ich diesen roten Faden und meinen eigenen Stil?

Wenn du nicht weißt, welcher Interior-Design-Stil zu dir passt, dann hilft folgendes: Suche ein paar Dinge zusammen, die dir viel bedeuten und schau dir an, ob sie etwas verbindet. Vielleicht ist es eine bestimmte Farbpalette oder sie sind alle mit der Natur verbunden. Dann frage dich: Ist das etwas, was mich schon immer angesprochen hat oder gefällt es mir nur, weil es trendy ist? 

Hast du noch einen ultimativen Tipp parat?

Bei Interior Design empfehle ich, langfristig zu denken, und nicht nur auf das zu setzen, was gerade im Trend ist. Das drückt die eigene Persönlichkeit besser aus und ist kostenbewusster. Es gibt außerdem ein paar einfache und preiswerte Tricks, mit denen wir unsere Einrichtung an die verschiedenen Jahreszeiten und Feste anpassen können. Meterware von Stoffen zu kaufen bietet zum Beispiel viele kreative Möglichkeiten, das Zuhause zu verändern!

Sietske Gerla ist Interior Design Managerin bei IKEA.

Sorgenbringer und Stressfaktoren

Dass ein gesundes Maß an Privatsphäre uns im Zuhause wichtig ist, scheint ein absolut logisches Bedürfnis. Dass nur 30 Prozent der Deutschen zustimmen, dass ihr Zuhause allen Bewohner*innen Privatsphäre bietet, scheint dann eher unzureichend. Und dann wären da ja auch noch andere Dinge und Umstände, die im Zuhause für Frust sorgen. Am meisten ärgern uns hier die Erledigung der Haushaltspflichten, keinen Platz für die eigenen Sachen zu haben und ein unordentliches oder unsauberes Zuhause. 

Wie schwer der bereits angesprochene Kostendruck aktuell wiegt, zeigt, dass jede*r Zehnte sogar davon ausgeht, dass sich die steigenden Ausgaben auf wichtige Lebensereignisse wie die Heirat des Partners oder der Partnerin und die Familienplanung auswirken werden. Zwei von fünf Befragten geben zudem an, dass sie Hobbies und Aktivitäten außerhalb des Zuhauses einschränken werden, wenn ihre finanziellen Möglichkeiten geringer werden. Das gibt besonders zu denken, da eine von fünf Personen angibt, sich im vergangenen Jahr zu Hause einsam gefühlt zu haben. Unter den Alleinerziehenden geben das sogar mehr als eine von vier Personen an. Nach zwei Jahren, die wir pandemiebedingt zeitweise in Lockdowns verbracht haben, spüren viele Menschen jetzt auch die Notwendigkeit, vermehrt zu Hause zu bleiben, weniger auszugehen, weniger zu unternehmen – und damit eben auch weniger Kosten zu produzieren. Das hat zur Folge, dass unser Zuhause jetzt noch mehr leisten muss als jemals zuvor. Und der Report zeigt: Das tut es!

Nichts ist nirgendwo unmöglich

Viele Menschen nutzen ihr Zuhause multifunktionaler als bisher. Arbeiten, Entspannen, Spielen, Sport und noch vieles mehr findet überall im Zuhause statt. Die Ergebnisse des diesjährigen Reports zeigen, dass acht Prozent der Befragten weltweit in den letzten zwölf Monaten teilweise im Badezimmer gearbeitet haben. 22 Prozent geben an, im Bett gegessen zu haben. Zudem gibt eine von vier Personen zu, im letzten Jahr zu Hause woanders als im eigenen Bett geschlafen zu haben. 

Das reicht dir noch nicht und du willst mehr wissen? Weitere spannende Einblicke und Aufschlüsse gibt der volle IKEA Life at Home Report 2022, den du hier findest. Du möchtest noch mehr über die spannenden Erkenntnisse der vergangenen Jahre erfahren? 2021 haben wir den Fokus auf die mentale Gesundheit gelegt.

Arbeit, Entspannung und Sport: Das Zuhause wird so multifunktional wie noch nie genutzt.

Über die Autorin: Kim Steuerwald 

Ich kümmere mich bei IKEA um das Thema Public Relations. Dahinter verbirgt sich zum einen die Kommunikation rund um IKEA als Unternehmen, zum anderen aber auch die Kommunikation rund um Produkte und Kollektionen. Mein persönliches Lieblingsprodukt von IKEA ist der STRANDMON Sessel. Ich habe da ein ganz besonderes Exemplar ergattert, nämlich einen aus petrolfarbenem Samt, der vor einigen Jahren Teil der GRATULERA Kollektion zum 75-jährigen Bestehen von IKEA war. Mittlerweile sind wir schon dreimal gemeinsam umgezogen – jetzt reicht es uns aber erstmal. Hätte ich aber jetzt und sofort einen Wunsch frei, würde ich meine Tasche packen und auf Weltreise gehen – Endstation unbekannt.


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