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DIY-Idee für den Herbst: wunderschönes Kerzen-Upcycling

Die verzierten Kerzen verschönern nicht nur dein Zuhause, sie eignen sich auch als nettes Mitbringsel.

(25.10.2021) Der Herbst ist da und mit ihm viele tolle Aktivitäten, die wir nun wieder machen können. Nüsse sammeln, Kürbissuppe kochen, Apfelkuchen backen und endlich wieder mehr Zeit für viele DIYs. Unsere herbstliche Bucket List platzt förmlich vor lauter Ideen und Aktivitäten. Heute habe ich noch einen weiteren DIY-Punkt für deine Liste: Kerzen selbst verzieren. Passend zur Jahreszeit zeige ich dir, wie du es dir mit selbst dekorierten Kerzen so richtig gemütlich machst und dabei auch noch Reste ausgebrannter Teelichter upcyceln kannst.

Alles, was du für dein DIY-Projekt brauchst, sind weiße Stabkerzen, alte Teelichter, Küchenkrepp, Backpapier, alte Pinsel und ein Stövchen oder einen Tassenwärmer.

Neben den Teelicht-Resten brauchst du Stabkerzen, einen alten Pinsel, Backpapier, um deine Tischplatte zu schützen, etwas Küchenkrepp und z.B. ein Stövchen, um das Wachs zu schmelzen und während deines Bastelprojekts flüssig zu halten. Ich habe dazu einen Tassenwärmer mit USB-Anschluss verwendet, was ebenfalls einwandfrei funktioniert hat – immerhin geht’s beim Basteln ja ums Kreativsein.

In drei Schritten zur Lieblingsdeko

Schritt 1: Weiße Stabkerzen eignen sich für die Verzierung besonders gut, weil sie mit allen anderen Farben gut harmonieren. Für meine Kerzen habe ich Wachsreste in verschiedenen Farben gesammelt und sie im ersten Schritt direkt im Teelicht eingeschmolzen. Ist das Wachs einmal flüssig, kann es auch direkt losgehen.

Schritt 2: Mit dem Pinsel nimmst du eine kleine Menge Wachs auf und tupfst es in unregelmäßigen Abständen auf die weiße Stabkerze. Halte den Pinsel dabei am besten senkrecht zur Stabkerze, so kann der Wachstropfen am besten vom Pinsel herunterlaufen und der Tupfen wird dadurch ganz rund. Da es nur eine sehr kleine Wachsmenge ist, wird sie sehr schnell fest und du kannst die Kerze immer ein kleines Stück drehen, um immer mehr freie Stellen mit den Tupfen zu bedecken.

Tipp: Wische mit dem Küchenpapier zwischendurch immer mal wieder deinen Pinsel ab, so entfernst du überschüssiges Wachs vom Pinsel und erhältst sauberere Tupfen.

Schritt 3: Wenn deine Kerze ausreichend mit den Tupfen bedeckt ist, lass sie einige Minuten auf dem Backpapier liegen, um sicherzugehen, dass die Tröpfchen vollständig ausgekühlt sind. Anschließend kannst du die Kerze in deinen Lieblingskerzenständer stellen und gemütliche Herbstabende genießen.

Es muss nicht perfekt sein

Tipp: Sollten die Tröpfchen mal verlaufen oder nicht ganz rund werden, kannst du diese nach ein paar Sekunden, wenn das Wachs etwas anzieht, einfach mit dem Fingernagel entfernen und auf dieselbe Stelle einen neuen Tropfen setzen. Doch eigentlich muss es auch gar nicht perfekt sein, denn schließlich ist es Handarbeit und kleine Unebenheiten machen den Charme solcher Stücke aus.

Bei der Farbgestaltung habe ich mich von drei Themen inspirieren lassen: Die grün-orangenen Pünktchen erinnern an das Herbstlaub, das gerade einer Farbexplosion gleicht. Die Variante in rosa-rot ist ein Vorbote der Festzeit und an die weihnachtlichen Zuckerstangen angelehnt. Die dritte Ausführung in beige ist etwas schlichter und orientiert sich am Wohntrend Scandi-Boho – die natürlichen Farben stechen zwar nicht so heraus, schaffen auf dem weißen Hintergrund der Stabkerze dennoch eine interessante Struktur und passen besonders gut zu einer minimalistisch gehaltenen Einrichtung in gedeckten Tönen.

Nicht nur Teelichter kann man gut upcyceln, auch andere Produkten können wiederverwendet, getauscht oder weitergegeben werden.

Die Farbwahl ist von herbstlichem Laub inspiriert.

    Über die Autorin: Luna Kilian

    Für IKEA bin ich als externe Autorin immer auf der Suche nach interessanten Persönlichkeiten, Tipps für guten Schlaf und Dingen, die das Leben schöner machen.

    Und letztere, die mir besonders viel Freude bereiten, finden bei mir zu Hause ihren Platz im VITTSJÖ Regal. Dort tummeln sich neben meinen Lieblingsbüchern witzige und kuriose Gegenstände. Darunter der Gipsabdruck meiner Zähne unter einer Glasglocke, unsere Hausbar oder mein getrockneter Brautstrauß. Neben dem Horten von Skurrilitäten gilt meine Leidenschaft dem Zirkus. Schon als Kind bin ich in die Manege abgehauen und wurde immer wieder während einer Vorstellung von genervten Artisten meiner Mutter übergeben. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir eine Superkraft wünschen, mit der ich die Zeit anhalten kann – davon haben wir so wenig…