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Das IKEA von Morgen: Was wir unter Innovation & Co-Creation verstehen

Innovation & Co-Creation Managerin Annabell Rasch verrät im Interview, wie IKEA wichtige Impulse erhält.

(27.06.2022) Bei IKEA sind wir davon überzeugt, dass wir die besten Ideen gemeinsam haben. Daher lieben wir nicht nur Teamarbeit, sondern fragen auch regelmäßig Kund*innen und IKEA Fans nach ihrer Meinung und ihren Ideen – du kannst auch noch 15 Tage bei unserer aktuellen Challenge auf Xeem teilnehmen. Wir haben bei unserer Innovation & Co-Creation Managerin Annabell Rasch nachgefragt, wie frische Ideen von außen und das Feedback von Kund*innen dabei helfen, IKEA noch besser zu machen.

„Erneuern und Verbessern" als Teil der IKEA Kultur

Hej Annabell, erzähl uns doch erst einmal ein bisschen von dir und deiner Rolle. Was versteht IKEA unter Innovation und Co-Creation?

Gleich vorneweg: IKEA war schon immer innovativ. Nicht umsonst hat unser Gründer Ingvar Kamprad die Werte „Erneuern und Verbessern“ in unserer Kultur verankert. Indem wir uns ständig weiterentwickeln und Neues ausprobieren, bleiben wir relevant für die vielen Menschen.

In meiner Rolle bin ich dafür verantwortlich, Innovation und Co-Creation bei IKEA Deutschland zu fördern. Du fragst dich jetzt sicher, was das konkret bedeutet. Eigentlich ist es ganz einfach: Wir sind als Individuen klug, gemeinsam sind wir aber noch klüger. Co-Creation, also das gemeinsame Entwickeln und Kreieren, hilft uns, Ideen, Beobachtungen und Erfahrungen auszutauschen. Zusammen mit Expert*innen, Kolleg*innen oder auch Kund*innen entwickeln wir neue Konzepte, Produkte und Lösungen für IKEA. Co-Creation ist also eine Form der gemeinsamen Innovation: Wir teilen miteinander Ideen und machen diese durch den Austausch besser, anstatt sie für uns zu behalten.

Social Media als Impulsgeber in der Entwicklung

Mit neuen digitalen Kanälen hat IKEA heutzutage immer mehr Möglichkeiten, mit Kund*innen in den Austausch zu gehen. Wie können Social-Media-Nutzer*innen dabei unterstützen, IKEA Produkte noch besser zu machen? 

Schon heute folgen IKEA über eine Million Menschen auf Instagram. Viele von ihnen wollen mitreden und uns aktiv Feedback geben. Diese Bereitschaft und enorme Reichweite helfen uns zum Beispiel auch als Impulsgeber in der Produktentwicklung. Durch konkrete Fragestellungen und kurze Umfragen in Instagram-Stories holen wir uns regelmäßig Meinungen und Wünsche unserer Kundinnen und Kunden ein – um Produkte zu verbessern oder zu entscheiden, ob es sich lohnt, eine Produktidee weiterzuverfolgen. 

Um es noch etwas greifbarer zu machen: Hast du ein konkretes Beispiel für eine Umfrage auf Instagram?

Auf dem Weg zu einem zirkulären IKEA arbeiten wir auch an einer neuen, umweltfreundlichen Lösung für unsere Daunen- und Federfüllungen von Kissen und Bettdecken. Doch welche alternativen Füllungen können sich unsere Kund*innen vorstellen? Finden sie recyceltes Polyester oder pflanzenbasierte Rohstoffe wie Mais ansprechend? Wir haben sie einfach danach gefragt! Hierfür haben wir eine kurze Umfrage spielerisch als Instagram-Story aufbereitet – und schnell ein erstes Stimmungsbild unserer Community erhalten.

Neben Instagram nutzen wir weitere Kanäle, um die vielen Menschen nach ihren Ideen zu befragen. So arbeiten wir zum Beispiel mit Xeem zusammen, einer Online-Plattform, die Unternehmen und junge Erwachsene zusammenbringt und Innovation fördert.

Das IKEA von morgen mitentwickeln – die Xeem Challenge

Und wie genau funktioniert das, Annabell?

Manchmal ist es schwierig, auf neue Ideen zu kommen, wenn wir uns nur in unserer eigenen internen Blase bewegen. Xeem hilft uns dabei, Menschen außerhalb von IKEA an unseren Entwicklungsprozessen zu beteiligen. Hierfür schreiben wir mit Xeem konkrete Problemstellungen und praktische Fragen als sogenannte „Challenges“ aus. Interessierte kreative Köpfe, darunter viele junge Menschen und Studierende, finden sich anschließend als Team zusammen und arbeiten gemeinsam an einer Lösung für das Problem. Das nennen wir „Open Innovation“, wir öffnen unseren Innovationsprozess nach außen.

Und zu welchen Fragestellungen holt sich IKEA aktuell kreative Vorschläge und innovative Ideen bei der Xeem-Community ein?

Eine aktuelle Challenge beschäftigt sich mit IKEA als Arbeitgeber. Als Arbeitgeber möchten wir für viele unterschiedliche Menschen attraktiv sein. Aber wie fallen wir auf? Und welche Medien und Kanäle sollten wir nutzen, um Mitarbeiter*innen zu finden, die gut zu IKEA passen?

Eine zweite Challenge dreht sich um das IKEA Einrichtungshaus von morgen und die Frage, wie wir unsere bestehenden Einrichtungshäuser noch besser machen können. Die drei besten Teams können IKEA Gutscheine gewinnen. Schau doch mal rein – wir sind gespannt auf die Ideen und Impulse der Teilnehmenden!

Danke, Annabell, für den spannenden Einblick, wie Ideen von außen dabei helfen, Lösungen für alltägliche Herausforderungen zu finden.

Wusstest du, dass wir durch namhafte Kooperationen aus den unterschiedlichsten Bereichen frische Impulse setzen, wenn es um die Einrichtung geht? Zum Beispiel arbeiten wir aktuell mit der Swedish House Mafia zusammen!

IKEA war schon immer innovativ und will diesen Aspekt weiter voran treiben. Plattformen wie Xeem helfen uns, aus unserer internen Blase zu kommen und die Entwicklungsprozesse voran zu treiben.

Über die Autorin: Louisa Klink

Bei IKEA kümmere ich mich um die Kommunikation rund um „the new IKEA“ und damit um alles, was mit unserer Expansion in Innenstädte, neuen Touchpoints und spannenden Digitallösungen zu tun hat. Weil ich immer auf der Suche nach Sonnenschein bin, nennt man mich auch liebevoll den „Wetterfrosch“. Wenn ich nicht gerade draußen rumspringe oder bei einem guten Wein mit Freunden zusammensitze, entspanne ich unglaublich gerne auf meinem gemütlichen NOCKEBY Sofa. Damit lässt sich auch ein verregneter Sonntag ganz gut ertragen. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir einen Zeitumkehrer wünschen, um an mehreren Orten gleichzeitig zu sein und ein zweites Mal in besonders schöne Erlebnisse einzutauchen. 


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