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6 Tipps für frische Kräuter in der Küche

Kreativfieber zeigen uns, was man mit Küchenkräutern alles anfangen kann (Quelle: kreativfieber)

(14.11.2016) Jedes Mal wenn ich in meine Küche komme, werde ich ganz fröhlich. Der Grund: Dort begrüßen mich jetzt seit mehreren Wochen frische Küchenkräuter. Und das ist für mich ein ganz persönlicher Erfolg, denn bis vor einiger Zeit konnte ich mein Basilikum nur wenige Tage am Leben halten. Wir haben passend zum Thema 6 kluge Tipps gesammelt, mit denen ihr eure Küche in ein Gewächshaus verwandeln könnt und eure Kräuter länger frisch halten könnt. Mit frischen Kräutern macht außerdem nicht nur das Kochen mehr Spaß, wir haben auch ein paar simple kleine Geschenkideen mit Kräutern für euch. So können eure Freunde von eurem grünen Daumen gleich mitprofitieren.

6 Tipps für Kräuter und Gemüse in der Küche

Tipp 1: Gemüse und Kräuter nachwachsen lassen

Manche Gemüse- oder Kräutersorten können ein zweites Leben erlangen, wenn ihr den Strunk aufbewahrt und nicht sofort wegwerft.

Frühlingszwiebeln wachsen zum Beispiel ruckzuck nach, wenn ihr den Wurzelstrunk in kleine Stecklingvasen mit Wasser stellt. So könnt ihr sie zweimal benutzen.

Aus Avocadokernen könnt ihr mit etwas Geduld einen hübschen Avocadobaum züchten.

Achtet bei den Avocados darauf, dass sie vom Wasser benetzt werden, jedoch nicht komplett eingetaucht sind. Mit etwas Glück seht ihr nach ein paar Wochen eine kleine Wurzel. Bis der Baum auch wirklich Avocados trägt, müsst ihr euch allerdings mindestens 15 Jahre lang gedulden.

Kräuter wie Basilikum können auch aus Stecklingen weitergezüchtet werden.

Schneidet dafür einen Ableger knapp unter dem Blattansatz ab und stellt ihn in die mit Wasser gefüllte Stecklingvase. Nach einigen Tagen werden sich Wurzeln bilden. Wenn die Wurzeln 3 bis 4 Zentimeter lang sind, können sie in nährstoffreiche Erde umgepflanzt werden.

Tipp 2: Einfache Bewässerung für ein längeres Leben von Basilikum und Co.

Frische Kräuter aus dem Supermarkt halten sich oft nie länger als ein paar Tage. Vor allem Basilikum ist berüchtigt für sein schnelles Ableben. Das kommt dadurch, dass die Pflanzen aus dem Supermarkt durch hohe Temperaturschwankungen, wenig Platz im Topf, Wassermangel und schlechte Lichtverhältnisse sehr gestresst sind. Mit dem Selbstbewässerungstopf könnt ihr euren Pflanzen jedoch eine zweite Chance geben.

Der erste Schritt ist das sofortige Umtopfen der Supermarktpflanzen in den neuen Topf, den ihr zuvor mit nährstoffreicher Erde versehen solltet. Füllt dann Wasser in das dafür vorgesehene Loch in der Mitte des Topfes. Der Terracottatopf saugt sich langsam mit dem Wasser voll und gibt die Feuchtigkeit gleichmäßig an die Erde ab. Auf diese Weise gebt ihr den Kräutern weder zu viel noch zu wenig Wasser und so sind sie auch bei längerer Abwesenheit versorgt.

Tipp 3: Robustere Kräuter selbst anpflanzen

Die Kräuter werden robuster, wenn ihr sie selbst züchtet und nicht aus dem Supermarkt kauft. Kräutersamen könnt ihr einpflanzen und selbst darauf achten, dass jede Pflanze genug Platz hat, um zu wachsen und zu gedeihen.

Und wenn ihr dann so viele Kräuter gezüchtet habt, dass ihr sie gar nicht mehr alle selbst essen könnt (oder ihr einfach die Gartenkräuter vor dem Gefriertod retten möchtet) dann haben wir noch ein paar schöne Ideen für den Kräuterüberschuss für euch!

Tipp 4: Kräuter-Ölmischung einfrieren

Kräuter halten sich lang und bleiben geschmacksintensiv, wenn ihr sie in frischem Zustand zusammen mit Öl einfriert. Dazu hackt ihr sie einfach klein, gebt sie in Eiswürfelbehälter und gießt die Form mit Öl auf. Die kleinen gefrorenen Ölkräutermischungen sind in dieser Form auch einfach zu portionieren. Zum Einfrieren eignen sich vor allem Thymian, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch und Oregano. Basilikum solltet ihr allerdings besser nicht einfrieren und lieber frisch oder getrocknet verwenden.

Tipp 5: Gewürzsalze mit Kräuterresten verwerten

Eure Kräuter aus der eigenen Küche können auch schöne Mitbringsel werden. Hängt die Kräuter zum Trocknen auf, mischt sie anschließend mit etwas Salz und füllt sie in ein Gläschen ab. Hängt kleine Schilder mit dem Namen des Kräutersalzes an die Gläschen und schon ist das kleine Geschenk fertig.

Tipp 6: Kräuteröl in Flaschen verschenken

Kräuter lassen sich auch schön in Flaschen als Öl verschenken und auch der eigene Salat schmeckt einfach besser mit guten aromatischen Ölen. Gießt dafür einfach etwas kaltgepresstes Olivenöl in eine hübsche Flasche und steckt einen Kräuterzweig hinein, wie zum Beispiel Rosmarin oder Thymian. Etikettiert oder beschreibt die Flasche mit einem schönen Stift, bevor ihr sie verschenkt oder ins eigene Küchenregal stellt.

Ihr seid voll im Garten-Fieber? Hier findet ihr wertvolle Tipps vom NABU für einen gesunden und umweltfreundlichen Garten!


Über die Autorinnen: Jutta und Maike

Wir sind Jutta und Maike und gemeinsam haben wir das Kreativfieber im Blut. Schon über ein Jahrzehnt kennen wir uns; haben zusammen unzählige Wände gestrichen, gebastelt, Küchenschlachten veranstaltet, Baumärkte unsicher gemacht, kiloweise Sekundenkleber verbraucht und Ideen getauscht! Seit Januar 2012 basteln, backen und bloggen wir auf Kreativfieber.de und schreiben wir auch Kreativbücher!