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Damit sich alle zu Hause fühlen

Wir alle brauchen einen Ort, an dem wir uns willkommen und akzeptiert fühlen und an dem wir unverstellt wir selbst sein können. Nur die Hälfte der Menschen mit LGBTIQ+ Hintergrund kann das jedoch von sich behaupten, und das gilt auch für ihre Familien. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass sich alle zu Hause fühlen können.

LGBTIQ+ Familie mit drei Elternteilen und fünf Kindern sitzt zu Hause auf ihrem Sofa. An der Wand hängt ein Schriftzug mit den Worten "Home Pride Home" in Regenbogenfarben.

LGBTIQ+ Menschen unterstützen beginnt zu Hause

Diesen International Tag gegen Homophobie, Transphobie, Biphobie und Interphobie (IDAHOBITA) haben wir mit Unterstützung des Stonewall’s Global Diversity Champions Programms eine Liste von Dingen zusammengestellt, mit denen du sicherstellst, dass dein Zuhause ein sicherer Ort für LGBTIQ+ Personen ist, an dem sie sich willkommen fühlen und unverstellt sie selbst sein können.

Ein*e Verbündete*r für LGBTIQ+ Personen

Es gibt eine Menge spezifischer Ausdrücke, die in der LGBTIQ+ Community Verwendung finden und die du vielleicht nicht kennst. Nimm dir die Zeit für eine inklusive Sprache und informiere dich über die Probleme, mit denen sich Personen aus der LGBTIQ+ Community konfrontiert sehen. Wenn dann jemand mit dir über Identität, Orientierung, Probleme oder einen anderen verbundenen Themenkreis sprechen möchte, kannst du das sofort und ohne Anstrengung tun.

Stell offene Fragen

Du hast das Gefühl, dass ein Mensch, der dir nahe steht, über seine sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität oder ein anderes Thema sprechen möchte, sich aber schwertut? Dann stell zum Auftakt eine freundliche offene Frage wie „Wie war es heute in der Schule/auf der Arbeit?". Solche Fragen lassen sich gut als Einstieg in ein größeres Thema nutzen.

Verletzende/beleidigende Sprache thematisieren

Wenn du ein Wort wie "schwul" oder "lesbisch" als Beleidigung oder als Ersatz für andere beleidigende Worte hörst, hör nicht einfach weg. Weise stattdessen freundlich darauf hin, dass du das nicht wünschst und bitte die Person, das Gesagte neu zu formulieren.

Positive Reaktion auf LGBTIQ+ Personen in den Medien

Nimm das Erscheinen eines LGBTIQ+ Charakters im Fernsehen, in einem Buch oder online zum Anlass, mit Menschen in deinem Haushalt darüber zu sprechen, dass du LGBTIQ+  Personen akzeptierst und sie in ihren Belangen unterstützt.

Sei geduldig

Es mag sich eher kontraproduktiv anfühlen, aber es ist am Besten, bei einem Gespräch den betroffenen Menschen den ersten Schritt machen zu lassen. Wenn du sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität ansprichst, wenn die Person noch gar nicht bereit dazu ist, kann es dazu führen, dass sie das Gespräch nicht sucht. Schaff stattdessen ein warmes, sicheres Umfeld, in dem  man sich frei äußern kann. Der richtige Moment wird schon kommen.

Die richtigen Pronomen

Die Pronomen "er" und "sie" zu verwenden kann bei Menschen, deren Geschlechtsidentität vom binären Mann/Frau abweicht, dazu führen, dass sie sich nicht gesehen oder respektiert fühlen. Im Deutschen gibt es kein seit jeher etabliertes geschlechtsneutrales Pronomen wie "they/them" im Englischen. Wenn du das Gefühl hast, dass dein Gegenüber offen dafür ist,  kannst du die betroffene Person auch nach den bevorzugten Pronomen fragen.

Achte auch auf dich selbst

Für eine Person dazusein, die negative Gefühle zu sich selbst oder ihrer Umwelt hat, kann Kraft kosten. Achte darauf, dass auch du Menschen hast, die dich unterstützen können.

Home Pride Home

Wir haben die Phrase "Home Sweet Home" in ein Symbol der Inklusion und Akzeptanz verwandelt. Finde es in den Instagram Stories oder GIPHY, Mach ein Selfie, wenn du zu Hause anrufst und verwende den Hashtag #HomePrideHome, um den Post als LGBTIQ+ freundlich zu markieren.

Video: Home Pride Home Stick-Animation, bei der sich die Bestickung von Blau in Regenbogenfarben wandelt.

Wir kommen voran bei IKEA

Wir nutzen unsere Größe und unseren Einfluss, um uns auch außerhalb von IKEA für LGBTIQ+ Rechte einzusetzen. Gemeinsam mit anderen Unternehmen, der Zivilgesellschaft, unseren Mitarbeiter*innen und Kund*innen wollen wir bei Gesetzgebung, Bildung und Bewusstsein zu einer treibenden Kraft werden, die LGBTIQ+ Stereotypen entgegentritt.

  • Unser weltweiter LGBTIQ+ Inklusionsplan stellt sicher, dass unternehmensweit ein Arbeitsplatz und eine Umgebung geschaffen werden, die Menschen aller sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten willkommen heißt.
  • Vor kurzem haben wir unser weltweites Transgender Inclusion Toolkit für leitende Positionen auf den Weg gebracht. Es enthält Richtlinien für einen trans-inklusiven Arbeitsplatz und trans-inklusive Teams.
  • Wir bieten unseren Mitarbeiter*innen Schulungen zu Inklusion, unbewusster Voreingenommenheit und LGBTIQ+ Themen an, um Verbündete weiter zu unterstützen.
  • IKEA ist Mitglied der Workplace Pride Foundation und des Stonewall’s Global Diversity Champions Programms. Beide Initiativen legen ihren Schwerpunkt auf LGBTIQ+ Inklusion am Arbeitsplatz.
  • Wir haben die UN Verhaltensstandards zum Umgang mit Diskriminierung von LGBTIQ+ Menschen am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft mit geschaffen und unterstützen sie.
  • Wir sind aktive Partner in Open for Business, einem Unternehmenszusammenschluss zur Förderung der Inklusion von Menschen mit LGBTIQ+ Hintergrund. Ziel ist es, gegen den weltweit zu beobachtenden Backlash gegen diese Personengruppe in vielen Teilen der Welt vorzugehen.
  • Unser Engagement im Unternehmen, das ethnische und nationale Vielfalt auf allen Leitungsebenen fördert, wird bis 2024 30 Länder umfassen.