Zu Hauptinhalt springen

Buntes Gemüse in Salzlake

Lecker und ganz einfach selbst gemacht! Dieses Ferment kann aus frischem Gemüse angesetzt werden oder auch aus Gemüseresten – so ist es auch gleichzeitig eine richtig tolle Methode, Gemüse mit „Zero Waste“ haltbar zu machen:

Gemüse auf einem Holztisch für die Fermentation. Im Hintergrund stehen Blumen in einer Vase.
Gemüse auf einem Holztisch für die Fermentation. Im Hintergrund stehen Blumen in einer Vase.

Portionen: 4 | Zubereitungsdauer: 10 Min.

Zutaten:

 

1 Glas mit 1,8 L Fassungsvermögen

4 bunte Karotten

2 bunte Beete, geringelt und gelb

1 Pastinake

1 Wurzelpetersilie

Etwas Kürbis

4 kleine Cocktailtomaten

1/2 kleiner Spitzkohl + 1 großes Spitzkohlblatt

2 Zehen Knoblauch

1 Chili

Gewürze: Lorbeer, Pfefferkörner, Kümmel

Salz: 2-prozentige Salzlake – 20 g auf 1 L Wasser

Und so gehts:

 

  1. Das Glas inkl. Gummidichtung gründlich säubern und beiseitestellen.
  2. Gemüse waschen, Endstücke abschneiden.
  3. Knoblauch mit dem Messerrücken leicht andrücken.
  4. Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden.
  5. Tomaten mit einem Zahnstocher anstechen.
  6. Gewürze vorbereiten.
  7. 2-prozentige Salzlake zubereiten und beiseitestellen (nur kaltes Wasser verwenden).
  8. Das Gemüse sowie Gewürze schichtweise ins Glas füllen. Das Glas sollte 3/4 voll sein.
  9. Die Salzlake darüber gießen, bis das Gemüse komplett bedeckt ist.
  10. Ein großes Kohlblatt nach innen falten und als Gewicht auf das Gemüse legen.
  11. Eventuell Lake darüber geben und den Deckel schließen.
  12. Das Glas auf einen Teller stellen und 5 bis 6 Tage bei Zimmertemperatur „an-fermentieren“ lassen.
  13. Danach 2 bis 3 Wochen im Keller oder an einem kalten Ort weiter gären lassen.

 

Das Gemüse ist ungeöffnet bis zu zwei Jahre an einem kalten Ort haltbar. Geöffnet gehört das Gemüseglas im Kühlschrank aufbewahrt.

Das fermentierte Gemüse schmeckt sehr lecker als:

  • säuerliche Einlage in einer warmen Suppe
  • gesunde, probiotische Zutat in einer Buddha Bowl
  • Snack neben selbstgemachtem Hummus oder im Salat

 

Der Saft schmeckt köstlich und kann pur oder mit dem Gemüse püriert wie eine Art Gazpacho genossen, als Starterkultur zur Herstellung veganer Käse-Alternativen aus Nüssen oder zum „an-gären“ von Teigen verwendet werden.

Und wusstet ihr schon, dass man mithilfe der Fermentation auch seinen eigenen Apfelessig herstellen kann?