LÖVBACKEN Beistelltisch, mittelbraun, 77x39 cm

59.99

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Rückkehr eines Klassikers
Hätte Gillis Lundgren einen LKW besessen, wäre das IKEA, das wir heute kennen, vielleicht ein ganz anderes! Ein zu kleines Auto und ein etwas zu großer Tisch inspirierten ihn, das flache Paket zu entwickeln und sorgten dafür, dass IKEA sich schon bald von allen anderen Möbelherstellern abhob.
So vieles, was man mit IKEA verbindet, entsprang diesem Moment – vom flachen Paket über das Selbstaufbau-Konzept bis hin zum niedrigen Preis, der sich daraus ergibt. Und der etwas zu große Tisch? Der heißt heute LÖVBACKEN und ist fast identisch mit dem Originaltisch aus den 50er-Jahren.

Eine Idee wird geboren

Wenn wir in das Jahr 1955 zurückschauen, sehen wir Gillis, Marketingleiter des damals neu gegründeten IKEA, der gerade aus einer Möbelwerkstatt im ländlichen Schweden kommt. In seinen Händen hält er einen Prototyp von LÖVET, einem schönen Beistelltisch in der Form eines Blattes, den er mit in die Hauptniederlassung nehmen will. Wir können uns vorstellen, wie er zu seinem Auto geht, den Kofferraum öffnet und den Tisch umdreht, um ihn leichter verstauen zu können. Leider klappt es aber nicht. Vielleicht versucht er es als nächstes auf der Beifahrerseite, wo er den Tisch mit den Füßen voran unterzubringen versucht. Er dreht und wendet ihn, aber nichts funktioniert. Beim Anblick der Tischbeine kommt ihm eine Idee: Warum nicht einfach die Beine abnehmen und später wieder dranmontieren? Der Rest ist bekanntlich Geschichte. Mit dem eher zufälligen Gedanken, dass es für die Kunden viel einfacher und erschwinglicher wäre, ihre Möbel in einem flachen Paket verpackt nach Hause zu transportieren und selbst aufzubauen, war das IKEA Konzept geboren.

Rückkehr einer Legende

Zeitsprung ins Jahr 2013: Produktentwickler Glen Bengtsson sitzt mit IKEA Gründer Ingvar Kamprad im schwedischen Städtchen Älmhult zusammen. Neben der Planung neuer Produkte hat Ingvar heute eine besondere Bitte: „Er wollte, dass wir in unserer prall gefüllten Schatzkiste nach guten alten Produkten suchen, die man wieder zurückbringen könnte“, sagt Glen. „Über die Jahre hinweg hatten wir gemerkt, dass viele sich für unsere Designklassiker interessieren, und wir fanden, dass es an der Zeit war, einige davon wieder aufleben zu lassen.“ Zusammen mit der Familie Kamprad entschied man sich für ein „Remake“ mehrerer klassischer Möbel aus den 50ern und 60ern, darunter das beliebteste Stück überhaupt – der LÖVET Beistelltisch. Der einzige Haken war, dass niemand mehr die alten Pläne besaß. „Wir mussten ins IKEA Museum gehen und uns eins der Ausstellungsstücke leihen, damit wir die Form abzeichnen, den Tisch wiegen und die Beine zur Vorbereitung der Produktion fotokopieren konnten“, erzählt Glen.

Ein entscheidender Unterschied

Das Ziel des Produktionsprozesses war, eine möglichst originalgetreue Kopie des ursprünglichen Tisches zu erstellen – mit einem wichtigen Unterschied: „Wir verwenden für die Tischplatte kein Jacaranda-Holz mehr“, sagt Glen. „Der Baum zählt heute zu den bedrohten Arten, deshalb verwenden wir lieber nachhaltigere Alternativen und schneiden sie so zu, dass sie genauso aussehen wie das Original. Wenn man beide Exemplare nebeneinander hält, erkennt man fast keinen Unterschied.“ Die neue Version wurde LÖVBACKEN getauft und in die IKEA Familie aufgenommen. Natürlich wird der Tisch im flachen Paket verkauft, mit abmontierten Tischbeinen für den Zusammenbau zu Hause. Genauso wie das Original vor vielen, vielen Jahren.

LÖVBACKEN Beistelltisch, mittelbraun, 77x39 cm

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