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Wohnung für den Verkauf herrichten

Seine vier Wände zu verkaufen, hat seine Tücken, ganz zu schweigen vom Stress, der damit verbunden ist. Daher holten wir uns Emma Parkinson zur Hilfe, denn sie ist Expertin darin, Häuser in Szene zu setzen. Hier ihre einfachen Tipps, mit denen du dein Zuhause etwas persönlicher und für potenzielle Käufer interessanter herrichten kannst (und wir versprechen, es werden auf keinen Fall Kekse dafür gebacken).

Aufnahme eines Wohnzimmers in neutralen Farben, darin sind ein graues Sofa, graue Sessel, gerahmte Bilder & Regale zu sehen.
Aufnahme eines Wohnzimmers in neutralen Farben, darin sind ein graues Sofa, graue Sessel, gerahmte Bilder & Regale zu sehen.

1. DIE KÜCHE Um es vorauszunehmen: Lebensmittel und Geräte sollten nicht zu sehen sein. Dann putzt du den ganzen Raum einmal gut durch (auch im Kühlschrank und in den Schränken). Sobald die Arbeitsfläche frei ist, gruppierst du die Lieblingsküchenutensilien auf einem Tablett zusammen (das wirkt dekorativ und zugleich aufgeräumter). Dann noch einen schönen Blumenstrauß hinzu, fertig ist eine schön duftende, ausstaffierte Küche.

2. DAS WOHNZIMMER Beim Herrichten eines Hauses für den Verkauf geht es in erster Linie darum, dass potenzielle Käufer sich ihr Leben in deinen vier Wänden vorstellen können. Persönliche Fotos sind daher eher kontraproduktiv. Arbeite mit einer einfachen Farbpalette. Ein paar neue Textilien für maximale Wirkung, weg mit Fernbedienungen und Unordnung, und zu guter Letzt sollten alle Lampen funktionstüchtig sein.

3. DIE LESEECKE Mithilfe zusammengruppierter Bücher und Dekorationen in einem einheitlichen Farbschema entsteht ein stilvolles Ambiente (Dinge, die zu sehr aus dem Rahmen fallen, räumst du besser einfach weg). Auch bei deinen Zimmerpflanzen lohnt sich ein zweiter Blick. Sind sie noch gesund und schön? Wenn nicht, tausche sie besser gegen ein paar frische Exemplare aus. Grünpflanzen sorgen für jede Menge individuellen Charakter.

4. DAS HAUPTSCHLAFZIMMER Wir alle lieben schön eingerichtete Hotelzimmer. Lass dich von ihnen inspirieren und lege viele flauschige Kissen auf dein Bett. Eine Decke für das gesamte Bett wirkt übrigend um ein Vielfaches kuscheliger, als zwei einzelne.

5. DAS KINDERZIMMER Hier ist Verspieltheit genau richtig. Farbenfrohes Ambiente darf also bleiben. Und auch wenn das Zimmer aufgeräumt sein sollte, achte darauf, dass es seinen jugendlichen Charme nicht einbüßt.

6. DAS BADEZIMMER Hier zählt vielleicht mehr als in irgendeinem anderen Raum porentiefe Sauberkeit. Sobald du alles geschrubbt hast, hängst du ein paar neue Handtücher auf, eine schöne Seife kommt in die Seifenschale und etwas Grün kann auch hier nicht schaden.

7. DER AUSSENBEREICH Wenn du das Glück hast, Fläche im Freien dein eigen zu nennen, richte sie schön her. Das heißt, Pflanzen, Textilien und Beleuchtung bekommen eine Frischzellenkur. Falls der Balkon etwas in die Jahre gekommen sein sollte, kannst du ja einen großen, wetterfesten Teppich auslegen.

8. DER EINGANGSBEREICH Dieser hat die Eigenschaft, Unordnung magisch anzuziehen. Also weg mit all den Jacken! Zwei bis drei sind mehr als ausreichend, dann kommen noch ein paar Lieblingsschuhe und ein paar Dekorationen hinzu. Mehr sollte sich hier nicht befinden.

EMMAS BESTE TIPPS:
• Entferne alle persönlichen Fotos. Käufer müssen sich ihr Leben in deinen vier Wänden vorstellen können.
• Unordnung beseitigen und aufräumen.
• Einrichtung in einer einfachen Farbpalette halten.
• Dekogegenstände wirken in Gruppen aufgeräumter.
• Jede Menge flauschige Bettwäsche fürs Schlafzimmer
• Kinderzimmer aufräumen, aber Verspieltheit muss spürbar sein.
• Innen- und Außenbereich in jedem Fall mit frischen, gesunden Grünpflanzen beleben.

Wir finden es klasse, wie kreativ unsere Kunden unsere Produkte einsetzen. Der Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt! Beachte jedoch, dass die IKEA Garantie und das Rückgaberecht für IKEA Produkte erlöschen, wenn diese so verändert wurden, dass sie nicht mehr wiederverkauft oder für ihren ursprünglichen Verwendungszweck genutzt werden können.

Von
Inneneinrichterin: Emma Parkinson
Fotografie: Andrea Papini
Text: Vanessa Algotsson