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So wird dein Tisch schön

Alltägliche Essen müssen ganz sicher nicht formvollendete Events sein, aber manchmal möchten wir es so perfekt wir möglich. Und genau das sind die Momente, in denen einfache aber förmliche Gedecke angesagt sind. Wir haben dir die wichtigsten Eckpunkte zusammengestellt, vom Tischthema bis zur individuellen Gestaltung.

Blick von oben auf eine förmlich gedeckte Tafel in Weiß- und Blautönen.
Blick von oben auf eine förmlich gedeckte Tafel in Weiß- und Blautönen.

1. FOLGENDE ELEMENTE BRAUCHST DU FÜR 6 PERSONEN:

6 Schneidebretter

6 Teller, Salat- und Brotteller

6 Sätze Ess- und Dessertbesteck

6 Wassergläser

6 Weingläser

Eine Tischdecke oder Meterware für eine Tischdecke und einen Läufer in der Mitte

Alte Bücher

Blumen

Kerzen

2. DER ERSTE SCHRITT: EIN TISCHTHEMA und ein Farbschema. Wir haben uns hier für das Treffen eines Buchclubs entschieden. Aber eigentlich ist egal, welches Thema du aussuchst, solange es zu deiner Persönlichkeit, deinem Stil oder der Jahreszeit passt oder einen Bezug zum Anlass hat. Beim Buchclub kannst du zum Beispiel zu ein paar alten Büchern greifen, z. B. in Weiß- und Blautönen.

3. DIE GRUNDLAGE FÜR DEINEN TISCH sind die passenden Textilien. Die Tischdecke schont den Tisch, während du mit Läufern, den individuellen Bereich des jeweiligen Gastes definieren kannst. Verwende für die erste Schicht gesäumte Meterware, die knapp über dem Boden endet. Als Nächstes kommt eine Tischdecke in Standardgröße darüber und zum Abschluss passend genähte Läufer in Akzentfarben als Kontrast.

4. TELLER SIND DAS WICHTIGSTE beim Decken des Tisches. Die Grundlage bildet den Anfang (wir haben uns als einen schönen Kontrast für Schneidebretter aus Holz entschieden), danach baust du dich über den Essteller, Salatteller, Suppenschüssel und Brotteller sowie das Besteck für Essen und Dessert nach oben und außen. Wenn du die Serviette mit einer Buchseite umwickelst und sie so als Platzkarte dient, wird es schön individuell und es passt gut zum Anlass.

5. LASS DICH NICHT VON WEINGLÄSERN AUS DEM KONZEPT BRINGEN. Wir finden, du solltest die Dinge genießen, die du magst. Vergiss also Vorschriften wie Weißwein für Fisch und Rotwein zu Fleisch. Du machst die Regeln! Jeder Gast bekommt ein Glas fürs Wasser, für Weißwein und Rotwein. Und wenn jemand etwas davon nicht mag oder möchte, entfernst du das Glas einfach.

6. DER LETZTE SCHLIFF. In der Mitte des Tisches kannst du Gegenstände aus deinem Zuhause verwenden oder auch Dinge, die du draußen in der Natur gesammelt hast. Wichtig ist nur, dass du nicht zu hoch stapelst. Du willst ja schließlich noch die Gäste auf der anderen Tischseite sehen können. Für eine ausgewogene Gestaltung der Komposition arrangierst du die Gegenstände in Gruppen mit ungerader Stückzahl. Und damit dein Essen auch so schmeckt, wie es schmecken soll, ist es besser, auf Duftkerzen oder stark duftende Blumen zu verzichten.

Wir finden es klasse, wie kreativ unsere Kunden unsere Produkte einsetzen. Der Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt! Beachte jedoch, dass die IKEA Garantie und das Rückgaberecht für IKEA Produkte erlöschen, wenn diese so verändert wurden, dass sie nicht mehr wiederverkauft oder für ihren ursprünglichen Verwendungszweck genutzt werden können.

Von

Inneneinrichterin: Rita Mestre
Fotografie: Daniel Hertzell
Text: Vanessa Algotsson