Zur Hauptseite wechseln

Skandinavischer Wohnstil: Besuch bei Anikó & Robert

Als Anikó und Robert ihre erste Wohnung kauften, war sie sehr altmodisch und düster. „Es war echt furchtbar“, geben beide zu. „Nichts passte davon wirklich zu uns. Also änderten wir das“.

„Wir beide lieben skandinavische Schlichtheit. Also machten wir das Beste aus der offenen Gestaltung und strichen alles vom Holzboden aufwärts weiß“.

Ein kleiner Raum wirkt mit weißen Wänden und Böden größer.
Ein kleiner Raum wirkt mit weißen Wänden und Böden größer.
Ein Foto von Anikó und Robert.

Die Wahrheiten über Anikós und Roberts Zuhause

WIR LEBEN IN … einer 70 m² großen Wohnung in der historischen Altstadt von Budapest. Neben unseren Wohnräumen hat sich Anikó auch ihr Studio eingerichtet und arbeitet hier ständig an ihren Ideen für den Einrichtungsblog, den sie und ihre Freundin betreiben.

EIN KOMPLETT WEISSES ZUHAUSE … ist eine ideale, leere Leinwand. Durch das Umstellen von Accessoires, Bildern und Möbeln kannst du ständig die Stimmung des Wohnbereichs ändern.

SKANDINAVISCHER STIL … ist in Ungarn eher unüblich, aber wir lieben ihn nun mal! Nach dem Muff der kommunistischen Wohnungen, in denen wir groß geworden sind, ist die Klarheit des skandinavischen Wohnstils wie eine frische Brise.

Anikó und Robert lieben ihren offen gestalteten Wohn- und Essbereich.
Wir lieben unseren Esstisch, aber wir müssen nicht jeden Abend dort essen. Wir essen auch ziemlich oft einfach auf dem Sofa.

Anikó, Einrichtungsbloggerin, Ungarn

Neue Küche, neues Herzstück

„Eine der besten Veränderungen, die wir durchgeführt haben, war die neue Küche von IKEA“, sagt Robert. „Wir haben sie absichtlich so geplant, dass sie gemütlich und einfach wirkt. Aufbewahrung und Arbeitsfläche wollten wir bewusst nur an einer Wand und wir bevorzugten geschlossene Schränke. Hier verbringe ich einfach meine meiste Zeit, entweder beim Kochen oder beim Fotografieren für den Blog“, sagt Anikó weiter. „Den Esstisch haben wir mit IKEA Beinen versehen und dann unterschiedliche Stühle drumherum gestellt. Wir mögen es kunterbunt.“

Ein einfaches Arrangement an der Wand.

Kunst über der Spüle? Ja, warum denn nicht?

„Bilder sind mir wichtig“, sagt Anikó. „Mit einem neuen Bild ändert sich ruck, zuck die Stimmung eines Raumes. Ich mische gern Bildelemente mit Text und verwende zum Aufhängen liebend gern Kleiderbügel. Mit ihnen ist ein neues Arrangement ein Kinderspiel.“

In einfarbigem Ambiente setzen bunte Leuchtenschirme schöne Akzente.
Wir lieben bunte Farben und Retrodrucke – sie machen unser Zuhause zu einem fröhlichen Ort.

Anikó

Mischung aus modernen und alten Möbeln.

Eine Begegnung von Alt und Neu

„Ich baue gerne auf IKEA Designs auf und gestalte so meine eigene Lösung“, erzählt Anikó. „Ich finde es toll, dass ich mir damit meinen eigenen Stil schaffen kann und meine Fundstücke vom Flohmarkt sich so gut mit IKEA Möbeln in Szene setzen lassen. Ich mag, was die Wärme alter Holzmöbel mit der weißen Grundeinrichtung macht. Natürlich ändere ich auch mal was, wenn mir etwas nicht mehr gefällt. Dann kann ich das Möbelstück ja abschleifen und neu streichen.“

Ein kleiner Schlafbereich wird mit extra viel Kissen besonders kuschelig.

Unser kuscheliges Schlafzimmer

„Unser Schlafbereich im Zwischengeschoss ist klein und sehr funktionell. Es gibt keinerlei Platz, links und rechts vom Bett etwas aufzustellen“, sagt Anikó. „Aber wir mögen es schlicht. Wir schlafen beide sehr gern. Unser perfektes Wochenende beginnt nach einem lange ausgeschlafenen Morgen. Robert schläft noch ein bisschen, während ich Fotos in der Wohnung mache. Danach schauen wir gemeinsam fern, gehen auf einen Flohmarkt oder machen einen Spaziergang in unserem wunderbaren Viertel.“

Grundriss von Anikós und Roberts Wohnung.

Unsere Open-Plan städtischen Nest

"Wir Tausende von Wohnungen durchsucht, bevor wir dieses hier gefunden", sagt Robert. "Das Layout eines typischen ungarischen Wohnung werden viele Räume für die erweiterte Familie müssen zusammen leben. Aber wir wussten, dass wir nicht wollen, dass; es war ein Raum nur für uns. Wir mögen halten die Türen durch den Schreibtisch offen, so haben wir einen Blick von der Küche bis zum anderen Ende der Wohnung. Es macht uns fühlen sich verbunden, auch wenn wir in verschiedenen Räumen sind.“

Von

Fotografie: Dan Duchars
Styling: Sam Grigg