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Ein Mobilheim einrichten und die Welt ist dein Zuhause

Stell dir vor, du könntest dein Zuhause immer einpacken und mitnehmen, wo auch immer es dich hinzieht. Diese Familie tauschte ihr Leben in einer Vorortwohnung für ein Leben auf der Straße ein. Ihre nächste Nachbarin ist jetzt Mutter Natur.

Gartenmöbel vor einem Wohnmobil, dekoriert mit Leuchten, ein Mann steht in der Tür
Gartenmöbel vor einem Wohnmobil, dekoriert mit Leuchten, ein Mann steht in der Tür

Weniger ist mehr

Sich zu verkleinern bedeutet zu hinterfragen, welche Möbel wirklich wichtig sind. ‚Wir waren sehr froh, bei unserem Umzug Unordnung ein für allemal hinter uns zu lassen. Mit mehr Platz kommt die Möglichkeit, Räume einfach mit Unsinn zu füllen’, sagt Karlton. ‚Worauf wir aber auf keinen Fall verzichten wollten, war unser FRIHETEN Sofa: Das bedeutete, dass wir es unseren Bedürfnissen anpassen mussten. Selbst die integrierte Aufbewahrung haben wir so verändert, dass unsere Fotosachen hier hineinpassen.’

Bei jedem Stop ein neues Zuhause

Ein- und Auszupacken ist etwas Unausweichliches, wenn man unterwegs lebt. Auch wenn Minimalismus seine Nachteile hat (das letzte, was du willst, ist, dass Dinge beim Fahren durch den Wohnraum fliegen), bedeutet das nicht, dass du alles fest im Boden verschrauben musst. ‚An jedem unserer Aufenthaltsorte machen wir irgendetwas anders. Ich liebe es, meine Pflanzen nach draußen zu tragen und mir wieder ein neues Zuhause zu schaffen. Das ist weniger eine Aufgabe als eine Möglichkeit, umzudekorieren’, sagt Toni.

Unser Ruhepol

Wir alle brauchen einen Ort, an dem wir uns der Dinge besinnen, die wichtig sind. Besonders, wenn wir in beengten Verhältnissen wohnen. Toni wählt hierfür am liebsten das Badezimmer, wo sie sich Wellness gönnt, oder das Schlafzimmer. Obwohl es kaum Bodenfläche gibt, schenkt die Aufbewahrung unter dem Bett ein Gefühl von Ruhe: ‚Unser Schlafzimmer ist sehr ruhig und einfach gehalten’, sagt Toni.

Nimm dein Leben mit ins Freie

Bei all der Fläche, die die Familie in ihren vier Wänden eingebüßt hat, haben sie ein Vielfaches mit ihrem Garten im Freien gewonnen. Da Mahlzeiten rund um die Arbeitsplatte eher beengt sind, kocht und isst die Familie so oft wie möglich im Freien. Ihre Möbel für den Außenbereich lassen sich zusammenklappen und in einem Fach unter dem Wohnmobil verstauen. ‚Sobald das Wohnmobil steht, öffnen wir die Fenster. Die Luft ist überall anders’, sagt Karlton.

Wir gehen unseren eigenen Weg

‚Meine Horrorvorstellung ist, es zu bequem zu haben und im Leben zu stagnieren. Derselbe Arbeitsweg, dieselben Nachbarn, jeden Tag. Das sind einfach nicht wir. Es hat etwas Magisches, dein Zuhause zusammenzupacken, loszufahren und an einem anderen Ort aufzuwachen’, schwärmt Karlton, der ein Kind reisender Eltern ist. ‚Die Hälfte des Jahres verbringen wir in Florida und arbeiten, den Rest reisen wir nonstop, das ist quasi unser Urlaub. Unsere erste Reise führte uns durch 19 Bundesstaaten und wir fuhren 4.000 Meilen’, erinnert sich Toni.

Selbstgemachte Träume

Karlton und Toni entkernten die Einrichtung (‚dunkle Teppiche, gemusterte Polster und komische Tapeten‛) ihres 28-m²-Wohnmobils in nur zwei Monaten und richteten es neu ein. Nun bietet es einen Wohnbereich, eine Küche und einen Arbeitsbereich vorne, sowie Davids Hochbett über dem Sofa. Bad und Elternschlafzimmer befinden sich hinten. ‚Wir haben beinahe alles von Hand gebaut – das bedeutet uns viel’, sagt Toni.

Wir finden es klasse, wie kreativ unsere Kunden unsere Produkte einsetzen. Der Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt! Beachte jedoch, dass die IKEA Garantie und das Rückgaberecht für IKEA Produkte erlöschen, wenn diese so verändert wurden, dass sie nicht mehr wiederverkauft oder für ihren ursprünglichen Verwendungszweck genutzt werden können.

Von
Inneneinrichtung: Martin Bourne
Fotografie: Benjamin Edwards
Toni und Karlton kannst du folgen @this_little_adventure