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Sleep Therapy Special: Interview Series with Dr. Maren Cordi

To learn more about sleep, its pitfalls and improvement techniques, Chief of Sleep visited The Clinic for Sleep Medicine in Bad Zurzach that specializes in anything sleep-related. Sleep psychologist Dr. Maren Cordi is an in-house therapist practicing therapeutic hypnosis. She welcomed me in Bad Zurzach.

For this four-part interview series, we’ll start off with a segment on sleep therapy followed by a hypnosis and relaxation special and round it off with some hands-on advice.
In the two additional videos you will get a glimpse of the sleep lab and cockpit.

I’ve already incorporated some habits and practices into my daily routine, such as the evening ritual, and am thrilled to share my insights and perhaps inspire some improvements you can make at home.

***Scroll all the way down for the German Version.***

Dr. Maren Cordi

Sleep Therapy Special
Interview with Dr. Maren Cordi from The Clinic for Sleep Medicine in Bad Zurzach.

In the first part of this interview series, Dr. Maren Cordi explains how sleep therapy generally operates.

CoS: What does the registration procedure look like at your clinic?

MC: We get many referrals from general practitioners and ENT specialists whose patients suffer from sleeping disorders and/or respiratory problems during sleep.
After assessing and evaluating the general sleeping situation in a first consultation, we propose a diagnostic procedure that aims to determine the causes of sleep deprivation. Depending on the severity of the case, we offer either ambulatory treatment in one of our walk-in clinics or inpatient care.

What is mainly discussed in a consultation?

That depends on the individual causes of the sleep disorder. Essentially, patients consult us with the desire to sleep better, so we address sleep per se to begin with. Then factors that could otherwise disturb sleep are taken into account, such as depressed states or anxiety. In the latter cases, the sleep disorder is rather a symptom and the focus of the consultation shifts to the cause.

What about the concern to establish a more positive attitude towards sleep?

That is a crucial factor. If the thought of going to bed already gives you chills in the early evening you will probably end up in a vicious cycle. A lot of people tell us how they used to love to sleep but that the mere thought of it stresses them out now. Therapy can certainly help here.

Any advice on how to break out of the typical “I-can’t-sleep-panic-spiral”?

If you lie awake in bed puzzling about how late it might have already gotten and that you only have so many hours left to sleep, it is indeed recommended to get up again.
Engaging in a relaxing activity while avoiding bright light, you’ll most likely get sleepy again.
For staying in bed may cause such an unpleasant feeling that you won't get any sleep at all.
The approach to get up again might seem counterintuitive at first, but it’s a reasonable scheme to fall asleep better.

Outside view of The Clinic for Sleep Medicine in Bad Zurzach

Interviewserie mit Dr. Maren Cordi - Schlaftherapie Spezial

Um mehr über Schlaf, seine Tücken und mögliche Techniken ihn zu verbessern zu erfahren, hat Chief of Sleep der Klinik für Schlafmedizin in Bad Zurzach einen Besuch abgestattet. Das KSM ist eine Spezialklinik, die sich mit allem rund um den Schlaf befasst.
Eine der Therapeutinnen ist Dr. Maren Cordi. Sie ist auf Schlaf spezialisierte Psychologin. Zusätzlich arbeitet sie mit therapeutischer Hypnose. Sie hat mich in Bad Zurzach empfangen.

Für euch haben wir hier eine vierteilige Interviewserie und zwei Videos zusammengestellt. Los geht’s mit dem Beitrag zur Schlaftherapie, dann folgt ein Hypnose-Special, Entspannungs-Special und zum Schluss gibt es ein paar Praktische Tipps. In den Videos zeigen wir euch wie ein Schlaflabor und das dazugehörige Cockpit aussehen.

Ich habe schon einige Tipps und Tricks in meinen Alltag integriert, wie z.B. das Abendritual, und ich freue mich nun, das neugewonnene Wissen mit euch zu teilen und so vielleicht auch euch ein bisschen Inspiration für Zuhause mitzugeben.

Der erste Teil dieser Interviewserie mit Dr. Maren Cordi gibt uns einen Einblick darüber, wie der Schlaf in der Therapie behandelt wird.

CoS: Wie verläuft das Anmeldeverfahren für die Klinik?

MC: Wir bekommen viele Überweisungen von anderen Ärzten. Das sind Hausärzte, bei deren Patienten der Schlaf zum Thema wird oder auch Hals-Nasen-Ohren Ärzte, wenn es um Atemaussetzer geht. Wir beginnen jeweils mit einem Erstgespräch, in dem es darum geht die Schlafsituation abzufragen. Nach diesem Gespräch empfehlen wir ein diagnostisches Vorgehen, was dazu dient die Ursachen der schlechten Schlafqualität herauszufinden. Je nachdem folgt dann eine ambulante Behandlung* in einem unserer Ambulatorien** oder, wenn sich herausstellt, dass es schwerwiegendere Probleme gibt, haben wir auch ein stationäres Angebot.

Worüber redet man in der Sprechstunde?

Das hängt davon ab, was der Grund der Schlafstörung genau ist. In erster Linie kommen die Patienten zu uns mit dem Anliegen besser zu schlafen. Also geht es in erster Linie um den Schlaf. Es müssen jedoch auch andere Faktoren betrachtet werden, die den Schlaf sonst noch stören könnte. Das kann beispielsweise eine depressive Verstimmung oder eine Angststörung sein. In diesen Fällen ist die Schlafstörung eher ein Symptom und der Fokus der Sprechstunde verschiebt sich auf die Ursache.

Man arbeitet ja auch an der Einstellung zum Schlaf, diese wieder positiver zu machen...

Ja, das ist ein wichtiger Punkt. Es kann ein Teufelskreis entstehen, wenn man am Abend bereits Horror davor bekommt, ins Bett zu gehen. Viele Leute sagen auch: „Ich habe früher so gerne geschlafen und jetzt stresst mich schon allein das Thema.“ Da kann eine Therapie sicher helfen.

Gibt es konkrete Tipps, um aus dem typischen Ich-kann-nicht-schlafen-Panikstrudel wieder herauszukommen?

Wenn man schon im Bett liegt und sich immer mehr in dem Gedanken „Oh, jetzt ist es schon so spät und ich hab‘ jetzt nur noch so wenige Stunden zu schlafen“ verliert, dann wird tatsächlich empfohlen nochmals aufzustehen. Wenn man dann etwas Entspannendes ohne allzu helle Lichtquelle macht, hat man die Chance nochmals wirklich müde zu werden. Bleibt man jedoch liegen, verursacht das manchmal ein solch ungutes Gefühlt, dass man gar nicht mehr zu Schlaf kommt. Der Ansatz, nochmals aufzustehen, wirkt vielleicht erst mal kontraintuitiv, ist aber ein wirklich guter Tipp, um besser einschlafen zu können.

*ambulante Behandlung: nicht stationär, nicht ortsgebunden
**Ambulatorien: Einrichtung zur ambulanten Behandlung