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So reagiert IKEA auf das Coronavirus – gemeinsam stärker

Wir bei IKEA werden durch eine einfache, aber kraftvolle Vision angetrieben: den vielen Menschen einen besseren Alltag schaffen. Diese ist für immer ein fester Bestandteil unseres Geschäfts, egal, wie die Zeiten sind. Und jetzt leitet sie uns noch mehr an, um durch diese aussergewöhnliche Situation zu steuern, in der wir uns alle während der Coronavirus-Pandemie befinden. Hier erfährst du mehr darüber, was wir unternehmen.

Das IKEA Symbol für die Kommunikation in Zeiten des sich ausbreitenden Coronavirus. Es besteht aus drei verschiedenen Sprechblasen, die über ein gelbes Herz gelegt sind.
Das IKEA Symbol für die Kommunikation in Zeiten des sich ausbreitenden Coronavirus. Es besteht aus drei verschiedenen Sprechblasen, die über ein gelbes Herz gelegt sind.

Der IKEA Geist von Gemeinschaft und Zusammenhalt

In den 1970er-Jahren schrieb unser Gründer Ingvar Kamprad die Werte fest, die uns allen als IKEA Mitarbeitern bis heute gemeinsam sind. In Zeiten wie diesen lässt uns unser Sinn für Gemeinschaft und Zusammenhalt noch näher zusammenrücken und er treibt uns zu Massnahmen an, um uns gegenseitig, die Kommunen und Gemeinschaften, in denen wir tätig sind, und unsere Kunden in der ganzen Welt zu unterstützen.


IKEA nach dem Coronavirus

Wir bei IKEA sind optimistisch, daher reden wir nicht über die Krise, in der wir uns gerade befinden. Doch die Massnahmen, zu denen sie uns inspirierte, werden uns in die Zukunft führen. Denn Ingvar sagte immer, dass eine Krise das Beste in uns zutage fördert. Wir alle werden uns auch weiterhin an diese neue, ständig ändernde Realität anpassen.

So wie du denken wir bei IKEA darüber nach, was wirklich wichtig ist und wie unser Leben nach der Krise aussehen wird. Wir fragen uns, wie die Situation danach besser sein kann und was wir unternehmen können, um dies für die vielen Menschen zu ermöglichen. Da wir eine zielorientierte Marke sind, fragen wir uns, wie wir mehr gegen den Klimawandel und für einer gleichere Gesellschaft tun können.

Eine Krise fördert das Beste in uns zutage.

Ingvar Kamprad, der IKEA Gründer

Eine IKEA Mitarbeiterin in einem gelben Hemd steht hinter einem Schalter mit einem Laptop und ist bereit, den Kunden zu helfen.

Was tut IKEA für seine Mitarbeiter?

Wir stehen den vielen Menschen bei, denn wir selbst sind schon viele: Das Herz unseres Unternehmens sind unsere 166.000 Mitarbeiter. Daher ist ihr Wohlbefinden und ihre Sicherheit das Wichtigste für uns in dieser Krise.

Darum stellen wir den Lebensunterhalt von so vielen Mitarbeitern und so lange wie möglich sicher. Dies ist unser wichtigstes Anliegen. Es ist der Hauptgrund, aus dem wir einige unserer Bereiche sicher geöffnet liessen mithilfe des Online-Shops sowie Click & Collect. Deshalb bekam jedes Land, in dem wir tätig sind, ein unterstützendes Rahmenwerk, um Einkommensstabilität, zusätzliche Elternzeit, flexible Arbeitsvereinbarungen und Kompetenzentwicklung zu ermöglichen, damit Menschen wachsen und sich weiterentwickeln können.

Ein paar Kinder spielen Cricket, hinter ihnen geht die Sonne unter.

So unterstützt IKEA Kommunen und Gemeinschaften

Wir haben es immer als ein Privileg angesehen, ein Teil im Zuhause, Leben und in den Gemeinschaften der vielen Menschen zu sein. Während dieser Krise ist ein Drittel der Weltbevölkerung gezwungen, zu Hause zu bleiben. Es ist uns eine Ehre, dort bei ihnen zu sein. Nicht nur durch Ideen, wie sie einfacher arbeiten oder ihr Zuhause besser organisieren können, sondern auch durch Massnahmen.

Damit meinen wir, dass wir bequemere vorübergehende Behausungen für die Menschen in unseren Gemeinschaften geschaffen haben, die am meisten gefährdet sind, und dass wir Quarantänezentren eingerichtet haben, um Menschen sicher zu isolieren. Darüber hinaus spendeten wir Möbel und medizinische Ausrüstungen für Krankenhäuser. Ausserdem stellen wir in den Kommunen Lebensmittel, Möbel, Spielzeug und Hilfe für Risikogruppen zur Verfügung.

Zwei Frauen mit Orchideen und Tulpen in Töpfen im Arm stehen neben einem IKEA Lieferwagen. Sie sehen fröhlich aus.

#gemeinsamhelfen #togetherwithkindness

Gemeinschaft und Zusammenhalt veranlasste die Mitarbeiter der Einrichtungshäuser in aller Welt dazu, eine Bewegung in Gang zu setzen, in kleinem, mittlerem und grossem Umfang in ihren lokalen Gemeinschaften zu helfen, um im Angesicht der Coronavirus-Pandemie für Hoffnung zu sorgen.

Das umfasst Spenden der Pflanzen aus den schliessenden Einrichtungshäusern an Pflegeheime vor Ort bis hin zur Einrichtung von Wohnungen für Arbeiter in vorderster Front, die zwischen ihren Schichten nicht nach Hause können. Die Bewegung „Gemeinsam helfen“ hat uns gezeigt, dass Einrichtungsprodukte, obwohl sie nicht direkt Leben retten, viel bewirken, weil sie für Komfort und Entspannung sorgen und dazu beitragen, einen Rückzugsort zu schaffen.

Eine einzelne Windkraftanlage steht in einem Feld. Die Sonne scheint im Hintergrund durch graue Wolken.

IKEA und die „green alliance“

Der Coronavirus hat uns noch mehr bestärkt, unseren Verpflichtungen dem Pariser Abkommen und unserem Ziel gegenüber, bis 2030 vollständig zirkulär tätig zu sein, nachzukommen. Darum haben wir uns mit 180 politischen Entscheidungsträgern, Nichtregierungsorganisationen, Think Tanks, Gewerkschaften und Unternehmensleitern zusammengetan. Gemeinsam haben wir uns auf eine klare Zusage geeinigt: Dass wir uns bei der Erholung vom Ausbruch des Coronavirus verstärkt darauf konzentrieren werden, eine nachhaltige Welt zu schaffen.  

Gemeinsam wird sich diese „grüne Erholungsallianz“ damit befassen, die sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen aus dieser Krise direkt anzugehen. Wir werden zusammenarbeiten, unser Wissen und unsere Sachkenntnisse austauschen, damit wir schneller auf eine grüne Wirtschaft hinarbeiten können, die dynamisch, stabil und klimaneutral ist. Und wir werden optimistisch vorgehen und den EU-Führungskräften folgen und alles tun, was in unserer Macht steht.

Ein Junge sitzt mit verschränkten Beinen auf einem Sofa. Er malt in einem Buch, das auf einem Beistelltisch vor ihm liegt.

So unterstützt IKEA seine Kunden

Wir wissen, dass die Menschen sich darauf verlassen, dass wir ihnen erschwingliche Möbel von guter Qualität bieten, die ihre Zuhause und ihr Leben besser machen. Da sich während der Krise so viele Menschen zu Hause befunden haben, musste das Zuhause so gut wie möglich sein – und noch mehr.

Da wir viele unserer Einrichtungshäuser schliessen mussten, verlangte dies nach grösserer Kreativität von unserer Seite. Um unser Online-Angebot zu verbessern, haben wir manche Einrichtungshäuser auf sichere Weise in Fulfillment Center umgewandelt. Ausserdem entwickelten wir neue Services wie „Click & Collect“-Stationen zum Durchfahren und kontaktlose Lieferungen. Ausserdem haben wir die Ausweitung unserer IKEA App auf weitere Länder beschleunigt. In den geöffneten Einrichtungshäusern sind unsere Kunden und Mitarbeiter stets durch verstärkte Hygienemassnahmen und natürlich durch Abstandhalten geschützt.

Zwei Fabrikarbeiter in hellblaue Hemden überprüfen Stapel mit Kartons. Sie tragen Handschuhe.

So arbeitet IKEA mit seinen Lieferanten zusammen

Viele kleine und mittelgrosse Unternehmen müssen während dieser Zeiten sehr kämpfen. Für die Lieferanten von uns, die besonders wichtig und gefährdet sind oder die Räumlichkeiten in unseren Einkaufszentren gemietet haben, bieten wir proaktive Unterstützung durch Massnahmen wie Liquiditätserleichterungen und Mieterlasse oder Urlaubstage.

Ein Mann steht zwischen Bäumen in einem Wald. Der Boden ist mit Moos bedeckt. Er blickt nach oben.

Setzt sich IKEA nach wir vor für Nachhaltigkeit ein?

Als Marke mit einer grossen Aufgabe ist uns bei IKEA schon lange klar, dass das Vermächtnis, das wir hinterlassen möchten, darin besteht, dazu beizutragen, dass mehr der vielen Menschen auf erschwingliche Weise ein besseres Leben zu Hause führen können mit positiven Auswirkungen auf die Menschen und den Planeten. Als Optimisten glauben wir daran, dass dies möglich ist – und dass es erstrebenswert ist, ein gutes Unternehmen zu sein.

Doch diese Überzeugungen reichen nicht aus. Wir sind ein aktives Unternehmen. Daher konzentrieren wir uns jetzt wie vor dem Ausbruch des Coronavirus darauf, uns den Herausforderungen dieser Welt zu stellen – wie Klimawandel, nicht nachhaltiger Konsum und Ungleichheit –, indem wir unseren Schwerpunkt darauf legen, gesundheitlich unbedenklich und nachhaltig leben zu können, zirkulär und klimaneutral tätig zu sein und sich fair und einbeziehend zu verhalten. Dies wird sich auch jetzt nicht ändern.

Gemeinsam sind wir stärker

Wir haben den Menschen ein Versprechen gegeben, ihnen zur Seite zu sehen. Dies haben wir während dieser Zeit getan und werden es auch weiterhin tun. Denn gemeinsam sind wir stärker.

Nur indem wir uns ständig fragen, wie wir das, was wir heute tun, morgen besser machen können, kommen wir weiter.

Ingvar Kamprad, der IKEA Gründer