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IKEA Ratgeber

Kochfelder & Backofen

In diesem Ratgeber erfährst du alles rund ums Thema Kochfeld und Backofen. Mit IKEA kannst du garen, grillen und braten, was das Zeug hält. Welche Kochfeld-Arten gibt es? Welche Backofen-Funktionen? Und wie kriegst du selbst den schmutzigsten Backofen wieder sauber? In diesem Ratgeber geben wir dir die Antworten auf diese Fragen. Viel Spass beim Lesen!

Freistehende Herde oder Einbaubacköfen und –kochfelder

Freistehende Herde bestehen aus Kochfeldern und Backofen. Heutzutage werden jedoch überwiegend separat erhältliche Einbaubacköfen und Einbaukochfelder eingesetzt. Damit bist du flexibel in der Wahl deines Kochfeldes und Backofens und kannst sie individuell kombinieren. Deswegen haben wir uns auf die zweite diese Variante auch spezialisiert: Baust du Backofen oder Kochfeld genau dort ein, wo du sie haben willst, erspart dir das im Alltag oft viel Mühe. Kein Bücken zum Backofen, keine zu kleinen oder zu wenig Kochfelder – alles ist genauso, wie es sein soll. Mal ganz abgesehen von den Möglichkeiten, die Einbaubackofen und -kochfelder dir in Sachen Design bieten. Küchen wie aus einem Guss, komfortabel und funktionell? Klingt gut, findest du nicht auch? Im Folgenden wollen wir dir zuerst die Kochfelder vorstellen, die es gibt. Inklusive Vor- und Nachteilen. Danach geht es weiter mit den Backöfen. Viel Spass beim Lesen und beim Zusammenstellen deiner neuen Küche!

Das Glaskeramikkochfeld

Glaskeramikkochfelder werden mittels elektrischer Energie erhitzt. Da dies meist eine Zeit lang dauert, besitzen die Kochfelder nicht die beste Öko-Bilanz. Es geht viel Energie verloren, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Ausserdem besteht hier durch heisse Platten Verbrennungsgefahr. Der Anschaffungspreis ist dafür gering, die Kochfelder sind sehr leicht zu reinigen und meist gewähren sie dir viele Zusatzfunktionen, die Komfort und Funktionalität erhöhen. Nicht zu vergessen: Die optimal einstellbaren Temperaturen erleichtern das Warmhalten von Speisen ungemein. Tipp: Setzt du auf Öko-Strom, kannst du die Bilanz deiner Glaskeramikkochfelder verbessern.

Das Induktionskochfeld

Die Zukunft gehört dem Induktionskochfeld. Induktion bedeutet, dass Hitze durch ein magnetisches Feld direkt in speziellen ferromagnetischen Töpfen und Pfannen erzeugt wird. Die Induktionskochfelder selber bleiben kalt. Das erhöht nicht nur die Sicherheit in der Küche. Auch der Energieverbrauch von Induktionskochfeldern ist am niedrigsten, da Energie tatsächlich nur zielgerichtet für die Erhitzung der Töpfe und Pfannen verbraucht wird. Ausserdem ist die Temperaturentwicklung enorm. Hitze wird schnell und punktgenau erzeugt und lässt sich optimal regulieren.

Die Nachteile eines Induktionskochfelds?
Vor allem die Anschaffungskosten. Induktionskochfelder an sich sind etwas teurer, vor allem aber musst du dich mit neuen Töpfen und Pfannen ausrüsten. Sind diese nämlich nicht magnetisch, bleiben sie kalt. Falls du dir mal ein Bild von Induktionskochfelder machen willst oder es mal schnell gehen muss, kannst du auch erst mal eine Induktionsplatte ausprobieren. Diese ist transportabel und preiswert.


Die verschiedenen Backofen-Heizarten

Neben dem Kochfeld ist der Backofen der zweite wichtige Bestandteil deiner Küche. Hier entstehen die leckersten Kuchen und die saftigsten Braten. Und damit das auch wirklich klappt, solltest du ein Auge auf die verschiedenen Heizarten haben. Nicht jede Heizart eignet sich nämlich für jedes Backofengericht.

Oberhitze / Unterhitze

Der Backofen mit Ober-/Unterhitze ist ein Alleskönner. Ob du nur Ober- oder Unterseite oder beide Seiten erhitzt, ist oft dir überlassen. Da diese Hitzeart lange nicht so intensiv heizt wie Heissluft, gelingen Speisen, die eine gewisse Feuchtigkeit oder Saftigkeit besitzen sollen hiermit besser. Ober- und Unterhitze ist beispielsweise perfekt für Kuchen, Gratin oder Braten. Nachteile dieser Heizart hingegen: Du kannst effektiv nur auf einer Ebene des Backofens arbeiten, da sich die Hitze mit einem weiteren Blech ansonsten relativ ungleichmässig verteilt. Ausserdem musst du bei Ober- und Unterhitze oft vorheizen – was sich negativ auf die Energiebilanz

Heissluft

Im Heissluftofen wird bereits heisse Luft in den Innenraum geleitet. Das bedeutet die einheitlichste Temperaturverteilung überhaupt – und damit gleichmässige Ergebnisse. Heissluftherde erlauben dir darum auch das beste Backen und Braten auf allen Ebenen des Ofens – ideal, wenn du gleichzeitig mehrere Gänge zubereiten willst. Zudem vermischen sich die Aromen bei Heissluft nicht, sodass du auch Speisen mit unterschiedlichen Gerüchen gleichzeitig backen kannst.

Grillfunktion

Ein Backofen mit Grillfunktion zaubert im Handumdrehen leckere Krusten. An der Decke ist meist eine Heizwendel angebracht, die enorme Temperaturen erzeugen kann und so Grillgut schnell und knusprig bräunt.

Dampfgarer

Willst du deinen Backofen auf die wahrscheinlich schonendste Art einsetzen? Dann solltest du darauf achten, dass er eine Dampfgarfunktion besitzt. Bei niedrigen Temperaturen wird hier mit Wasserdampf das Beste aus Fisch und Gemüse gemacht, aber auch zum sanften Auftauen und Regenerieren von Speisen ist diese Funktion bestens geeignet. Zudem bleiben beim reinen Dampfgaren mehr Geschmack und Nährstoffe erhalten; indem du Dampf und Umluft kombinierst, bleibt das Gericht innen feucht und weich und bekommt aussen eine knusprige, braune Kruste.


Noch mehr Funktionen, die einen guten Backofen auszeichnen

Brot- und Pizzafunktion

Herrliche Pizza und knuspriges Brot? Mit dieser Funktion kriegt Leckeres einen goldbraunen Glanz und die Pizza den krossen Boden, der sie so unvergesslich macht.

Spezielle Backfunktion für Kekse und Pasteten

Funktion einstellen und staunend dabei zusehen, wie Kekse und Pasteten oben wunderbar feucht bleiben.

Warmhaltefunktion

Das nennen wir mal einen cleveren Ofen: Speisen lassen sich dank dieser Funktion warmhalten, ohne dass sie verkochen oder anbrennen.

Schnelle Vorheizfunktion

Wie der Name schon sagt: Wenn es schnell gehen muss, ist diese Funktion ein Segen. Der Backofen wird schnell heiss, das Essen schnell fertig und alle schneller satt.

Auftaufunktion

Auftauen ist ein Energiefresser und dauert meist ewig. Mit dieser Funktion geht’s schnell und schonend.

Thermometer

Mit einem Kerntemperatursensor oder Fleischthermometer gelingt dir selbst anspruchsvollstes Gar- und Backgut immer. Ob saftiger Braten oder raffinierte Pastete: So erreichst du die Idealtemperatur.

Teleskopschienen

Für mehr Komfort sorgen auch sanft gleitende Teleskopschienen. Kein Rütteln, kein Verschütten, kein Verbrennen, weil irgendwo etwas nicht so will, wie du es willst.

Touch-Control-Bedienfeld

Ist der Backofen dann zu, erleichtert dir ein cleveres Touchdisplay die Arbeit ungemein. Alles auf einen Blick unter Kontrolle, leicht sauber zu halten, intuitiv und schick. So soll das sein.


Tipps zur Backofen-Reinigung

Geht es um die Backofen-Reinigung, gilt zuerst diese wichtigste aller Regeln: Reinige deinen Backofen regelmässig. Haben sich erst mal hartnäckige Krusten und anderer Schmutz im Backofen festgesetzt, wird die Backofen-Reinigung schnell zur Qual. Darum: Regelmässig den Backofen reinigen, bevor es zu schlimm ist. Dafür kannst du handelsübliche Backofenreiniger wie Backofenspray oder andere Hausmittel verwenden. Detaillierte Tipps zur Backofen-Reinigung erhältst du jetzt.

Die Pyrolysereinigung

Ein selbstreinigender Backofen klingt für dich nach Science-Fiction? Mittels Pyrolysereinigung können Backöfen mit Selbstreinigung sich eigenständig von Schmutz befreien. Dazu erzeugen sie immense Temperaturen von über 500 Grad (Der Backofen wird dabei blockiert und kann während der ganzen Reinigung nicht geöffnet werden). Sämtliche organischen Stoffe zerfallen und übrig bleibt nichts als Asche, die du dann ganz einfach entfernen kannst. Die Vorteile: kaum oder kein lästiges Schrubben mehr, keine üblen Gerüche, Verzicht auf chemische Reiniger. Die Nachteile: der Energieverbrauch und die Dauer. Eine Selbstreinigung mit Pyrolyse kann schon mal bis zu drei Stunden dauern. Und sehr versteckter, sehr hartnäckiger Schmutz übersteht leider auch diese Reinigung. Deshalb lautet das Zauberwort auch hier: regelmässig reinigen.

Backofen-Reinigung mit Hausmitteln

Du willst auf die energieintensive Pyrolyse verzichten und hast Lust auf Alternativen zum herkömmlichen Backofenreiniger? Dann kannst du zur Backofen-Reinigung auch einige bewährte Hausmittel einsetzen: Krusten und Flecken anfeuchten und dann grosszügig Salz darüberstreuen. Dann erhitzt du den Backofen auf etwa 50 Grad und lässt ihn solange arbeiten, bis das Salz braun wird. Danach den Backofen abkühlen lassen, das Salz herausfegen und den Ofen auswischen. Noch ein guter Tipp: Presse ein paar Zitronen aus und gebe den Saft und die Schalen in eine mit Wasser gefüllte ofenfeste Form. Die Form stellst du dann in den Backofen. Anschliessend erhitzt du den Backofen auf etwa 200 Grad und siehst zu, wie Wasserdampf und Zitronensäure Fett und Krusten lösen.

Backofen abkühlen lassen, feucht wischen. Im Notfall wiederholen. Der Alleskönner Backpulver darf ebenfalls nicht fehlen. Stelle eine Paste aus Backpulver und Wasser her und trage sie grosszügig auf Flecken und Krusten auf. Lasse alles eine Zeit lang einwirken und wische dann alles feucht ab. Ebenfalls ein absoluter Klassiker: Essig. Vor allem alle losen Teile, Bleche und Gitter kannst du gut in Essigreiniger einweichen und danach sauberwischen oder -bürsten. Und noch ein letzter Tipp zu Backofengittern (geht auch mit Grillgittern): Sind sie nur leicht verschmutzt, kannst du sie über Nacht ins Gras legen. Die Feuchtigkeit löst bis zum nächsten Morgen die Verschmutzungen, die du dann nur noch abspülen musst – und dein Gitter glänzt wieder wie neu.

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