Weiter zum Inhalt

Modern, jugendlich, minimalistisch: Räume, die ineinander übergehen

Diese zwei kreativen Freelancer haben sich diese Wohnung vorgenommen und sie komplett renoviert. Entdecke, was sie sich ausgedacht haben.

Ein minimalistischer Wohnbereich in Schwarz, Weiß und Grau
Ein minimalistischer Wohnbereich in Schwarz, Weiß und Grau

Mach Platz für mehr Leben! Wenn Platz knapp ist, sollten Möbel bestenfalls mehrere Funktionen erfüllen. Also trennten sich Stéphanie und Patricia von ihrem 3er-Sofa zugunsten eines L-förmigen FRIHETEN Bettsofas. „Dadurch bekamen wir zusätzliche Aufbewahrung und die Möglichkeit, das Gäste einfach mal über Nacht bleiben“, weiß Stéphanie. Ihre Satztische sind Couchtisch und niedriger Essplatz in einem.

Küchentransformation Als Stéphanie und Patricia einzogen, war die Wohnung in Blau und Gelb eingerichtet, was ihrem Stil nicht entsprach. Also veränderten sie die Farbpalette im Wohnzimmer zu Neutralfarben und verwendeten diese auch in der Küche, um ein einheitliches Ambiente zu schaffen. „Die Zimmer sind durch eine Trennwand unterteilt, aber nur auf halber Höhe. Das Gefühl von Verbundenheit bleibt daher sehr deutlich erhalten“, sagt Patricia.

Wo Kreativität zu Hause ist Lass dich in deinem Zuhause zu kreativen Projekten inspirieren. „Unser gemeinsamer Arbeitsplatz steckt voller farbenfroher Inspirationen. Wichtig war uns, dass diese Energie auf dieses Zimmer beschränkt bleibt und wir in den anderen Räumen eher Ruhe spüren. Arbeit und Freizeit müssen für uns hier besonders im Gleichgewicht sein“, sagt Patricia.

Einfach luftig leben Dein Raum wirkt viel aufgeräumter und klarer, wenn nichts herumsteht. „Unser Umzug bedeutete für uns ein Umdenken. Das einfache Farbschema und eine geringe Zahl von Möbeln ermunterten uns, uns von Unnötigem zu trennen“, sagt Stéphanie.

Wie seid ihr hier gelandet?

„Für uns sind alle guten Dinge vier! Wir hatten bislang immer gemietet und als wir diese Wohnung hier fanden, passte plötzlich einfach alles. Ein interessanter Zufall ist, dass wir in allen vier Wohnungen bislang im vierten Stock gewohnt haben. Daher auch die Wandgestaltung!“

Lief die Renovierung für euch wie geplant?

„Unser Zuhause fühlt sich jetzt wirklich nach uns an. Wir sind beide sehr hartnäckig, auch in Sachen Dekoration. Durch unsere kreativen Jobs hatten wir beide sehr bestimmte Vorstellungen, die Kompromisse nicht gerade erleichterten. Aber der moderne Look, der am Ende herauskam, ist einfach erfrischend.“

Wie oft arbeitet ihr von zu Hause aus?

„Unsere Woche ist aufgeteilt zwischen Tagen in Agenturen und Tagen zu Hause. Für uns ist es wichtig, unser Arbeitsleben und unsere Beziehung getrennt zu halten. Daher versuchen wir, dass jeweils immer nur eine von uns an einem Tag zu Hause ist.“

Wie würdet ihr eure Persönlichkeiten beschreiben?

„Beinahe komplett gegensätzlich. Ich bin sehr ruhig, während Patricia ein sehr lebendiger Mensch ist“, sagt Stéphanie (links). „Die Leute sagen, sie hören sie meistens, bevor sie sie sehen … Trotzdem macht es Spaß, die Rollen manchmal zu tauschen!“

Ein Grundriss von Stéphanies und Patricias Wohnung

Räume verbinden In Stéphanies und Patricias Wohnung gehen die Haupträume funktionell ineinander über. „Miteinander verbundene Räume sind etwas sehr Typisches für Pariser Wohnungen. Man nennt dieses Konzept „pièces en enfilade” und das lässt sich grob als „ Raumreihenfolge” übersetzen“, sagt Stéphanie.

Wir finden es klasse, wie kreativ unsere Kunden unsere Produkte einsetzen. Der Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt! Beachte jedoch, dass die IKEA Garantie und das Rückgaberecht für IKEA Produkte erlöschen, wenn diese so verändert wurden, dass sie nicht mehr wiederverkauft oder für ihren ursprünglichen Verwendungszweck genutzt werden können.

Inneneinrichterin: Abigail Edwards
Fotografie: Nato Welton
Artwork für das Foto im Büro: Dante Waner und Le Diamantaire
Artwork im Schlafzimmer: Mcbess