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Jordan River Foundation Partnerschaft

In Jordanien arbeiten Frauen aus Jordanien und syrische Flüchtlingsfrauen gemeinsam mit der Jordan River Foundation und IKEA an handgearbeiteten Textilien.

Eine Frau hält ein blaues Kissen mit einem Augendesign in den Händen. Eine Nahaufnahme eines Augendesigns mit Bommeln.
Eine Frau hält ein blaues Kissen mit einem Augendesign in den Händen. Eine Nahaufnahme eines Augendesigns mit Bommeln.
Nahaufnahme eines schwarz-weiß gemusterten Teppichs und einer Frau, die an einem Webstuhl arbeitet.

Gemeinsam arbeiten

Die Jordan River Foundation (JRF) unter dem Vorsitz von Königen Rania ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich auf die Stärkung von Dorfgemeinschaften konzentriert. Verbunden durch eine neue, langfristige Partnerschaft arbeiten JRF und IKEA daran, die Herausforderung der Integration anzunehmen und mithilfe traditionellen Kunsthandwerks Frauen aus den Dörfern vor Ort und Flüchtlinge zusammenzubringen. Die erste Belegschaft bestand aus 50 jordanischen Frauen und 47 Syrerinnen. Ziel war es, bis Ende 2020 200-400 neue Arbeitsstellen zu schaffen. Und diese sind bitter notwendig, denn seit Beginn der Krise im Jahr 2011 haben sich beinahe 700.000 Syrer in Jordanien als Flüchtlinge gemeldet. In einem Land also, in dem die Arbeitslosigkeit bereits vorher sehr hoch war. Im Bild zu sehen: Tahani Al Khatib, Handwerkerin und Amneh Al Gawanmeh, Beduinenweberin im Webzentrum Bani Hamida.

Nahaufnahme eines Kakteendesigns und rosafarbenen Bommeln. Eine Frau hält ein Kissen mit Kakteendesign und rosafarbenen Bommeln.

Frauen stärken

JRF verfolgt bei der sozioökonomischen Entwicklung einen ganzheitlichen Ansatz. Den Frauen stand daher ein Programm zur Verfügung, das Fähigkeiten sowohl im Bereich Lebensführung, als auch Handwerk bot. „Auf dieser Reise geht es um eine Verbesserung des Selbstvertrauens. Die Frauen sollen lernen, an sich zu glauben, und gleichzeitig ein neues Handwerk erlernen“, sagt Vaishali Misra, IKEA Business Leader für Sozialunternehmen. „Der Eintritt in die Arbeitswelt ist eine Herausforderung. Aber wenn wir den Frauen helfen können, das Haus zu verlassen und sich dem Arbeitsmarkt zu stellen, ist das der Punkt, an dem Verständnis für unterschiedliche Kulturen und Integration beginnt.“ Auf dem Bild zu sehen: Abeer Almnajed, Kunsthandwerkerin.

Eine Frau hält ein schwarz-weißes Kissen in der Hand. Außerdem ist ein weißes Sitzkissen zu sehen.

Wandel schaffen

Die erste Kollektion – TILLTALANDE – umfasst handverzierte Kissenbezüge, flach gewebte Sitzkissen und Teppiche. Sie gingen im Dezember 2017 in Jordanien in den Verkauf und waren innerhalb einer Woche vergriffen. Die Handwerkerinnen, die beim Verkaufsstart dabei waren, freuten sich unglaublich, ihre Produkte im Einrichtungshaus zu sehen, zu hören, wie sehr sie den Kunden gefielen, und Königin Rania zu begegnen. „Finanzielle Unabhängigkeit gibt Frauen die Entscheidungsmacht. Das ist unglaublich wichtig bei gesellschaftlichen Veränderungen“, sagt Vaishali. „Wir helfen, Vorbilder in ihren Gemeinschaften zu schaffen. Ihre Meinungen sind uns wichtig.“ Zu sehen: Amira Abu-Hassan, Kunsthandwerkerin. 

Paulin Machado hält ein Kissen mit einem Kakteenmuster in der Hand.

Inspiration

Angeregt durch Gespräche und Workshops mit Handwerkerinnen entwickelte IKEA Designerin Paulin Machado Designs mit bedeutungsträchtigen Symbolen wie z. B. blühenden Kakteen oder dekorierten Augen. „Die Kollektion ist inspiriert von Beduinen und von Geschichten, die von Generation zu Generation von Müttern an ihre Töchter weitergegeben werden“, sagt Paulin. Die kleinen Bommel am Produkt erinnern an traditionelle Dekorationen, die Beduinenfrauen an ihrer Kleidung tragen. Die Teppiche werden in traditionell jordanischen Mustern gefertigt. Im folgenden Video kannst du mehr darüber herausfinden.

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