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IKEA Indien: Chancengleichheit für alle

Dieses Frühjahr öffnet das erste IKEA Einrichtungshaus in Indien seine Türen. Und neben einem neuen Kundenerlebnis bietet IKEA auch neue Arbeitsweisen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Schwerpunkt auf Gleichberechtigung.

Große Körbe mit bunten Blumen
Große Körbe mit bunten Blumen
Ein Foto von Anna-Carin Månsson.

Wo gleich auch wirklich gleich bedeutet

„Hier steckt unglaublich viel Energie drin dank der vielen fähigen, ambitionierten Menschen, die für sich einen besseren Alltag schaffen wollen“, so Anna-Carin Månsson, Human Resources Managerin von IKEA Indien. „IKEA ist ein weltweit tätiger Konzern, dem es daran liegt, die lokale Kultur in seinen Betrieb zu integrieren, ohne dabei aber die Identität von IKEA aufzugeben. Dabei gehören die Menschen, deren Werte sich mit denen von IKEA decken, zu unseren stärksten Hilfsmitteln. Den Betrieb in Indien bauen wir auf drei Säulen auf. Eine von ihnen ist Vielfalt und Inklusion. Und dies ist auch der Grund, warum wir uns vor vier Jahren das Ziel gesetzt haben, ein Verhältnis von 50/50 Männer und Frauen in allen Unternehmensfunktionen umzusetzen. Mit dem Ergebnis, dass wir heute bereits bei 53% Frauen liegen! Das Aufregende daran ist, dass wir gezeigt haben, dass es möglich ist. Und wenn das in Indien klappt, klappt es auch auf anderen Märkten. Also setzen wir unsere Arbeit fort und stellen sicher, dass alle bei uns verstehen, dass gleich bei uns wirklich auch gleich bedeutet.“

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Unser Ziel war 50/50 – ein gleichmäßiges Verhältnis von Männer und Frauen bei IKEA Indien. Aus einem anfänglichen Bewerbungsverhältnis von 20/80 ist inzwischen ein Anteil von 53% Frauen geworden.
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Anna-Carin Månsson, Human Resources Managerin bei IKEA Indien

Ein Foto von Preet Dhupar

Der Wert von Veränderung

Das Service Office für IKEA Indien befindet sich im 10. Stock eines Glashochhauses in Bengaluru. „Eine sehr dynamische Umgebung“, sagt Chief Finance Officer Preet Dhupar. „Und ein wunderbarer Ort für Frauen, um zu arbeiten. Ich habe mich selbst oft gefragt, warum das so ist. Es ist kein regulärer Job von 9 bis 17 Uhr und du reist eine Menge – aber IKEA zeigt Respekt für dich als Individuum. Und das ist etwas, was das Unternehmen in Indien propagieren kann. Unsere Gesellschaft hier ist sehr hierarchisch ansgeordnet und IKEA ist das nicht. Dieser Unterschied bringt ein großes Freiheitsgefühl mit sich. Und mit der Fortentwicklung von Frauenrechten und verbesserter Bildung für Frauen ist Indien jetzt einfach bereit für ein Unternehmen wie IKEA.“

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Sechs Monate Elternzeit für alle. „‚Für diesen Markt ist das einzigartig. IKEA Mütter und Väter bekommen alle eine Elternzeit von sechs Monaten.
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Anna-Carin Månsson, Human Resources Managerin für IKEA Indien

Ein Foto von Neha Jindal und Åsa Kajrup.

Im Zentrum

Neha Jindal und Åsa Kajrup richten das IKEA FAMILY Loyalitätsprogramm ein. „Das System wird frisch und sehr digital sein und bietet seinen Mitgliedern tolle Dinge“, erklärt IKEA FAMILY Managerin Neha. „Dieses Programm wird die Lücke schließen und ein emotionales Verhältnis zwischen den Menschen und IKEA aufbauen“, sagt Deputy Marketing Managerin Åsa. Was also würde für IKEA in Indien ein Erfolg darstellen? „Als IKEA nach Indien kam, beschlossen wir, auf die Stärken und Berührungspunkte aufzubauen, die Indien und IKEA gemeinsam haben“, sagt Åsa. „Wir teilen unsere Liebe für das Zuhause. Wir teilen die Vorliebe für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Und Indien ist ein junges Land, angetrieben von jungen Menschen. IKEA ist zwar schon länger da, aber doch jung geblieben. Trotzdem hatte meine Kollegin Neha noch nie von IKEA gehört. Die Bekanntheit lag quasi bei null! Daher wäre es für mich ein Erfolg, wenn wir IKEA in den Köpfen und Herzen der Inder etablieren könnten. Und wenn unser Team in Indien zu einer umfassenderen Entwicklung von IKEA beitragen würde.“

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50% der Bevölkerung Indiens sind unter 26 Jahre alt. Viel vom Streben nach Wandel geht also auf das Konto junger Menschen.
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Neha Jindal, IKEA FAMILY Managerin

Ein Foto von Nirmala Singh, Mia Olssen Tunér und Mia Lundström.

Vordenkerinnen

„Wir alle befinden uns auf einer Reise in ein Abenteuer“, erklärt Mia Lundström. Genauso wie ihre Kollegin Mia Olssen Tunér ist sie mehr als 6.000 km gereist, um das Startteam für IKEA Indien als Creative Director für den Bereich Life at Home zu verstärken. „In vielerlei Hinsicht beginnen wir hier mit einer leeren Leinwand“, sagt Lundström. „Warum uns also durch traditionelle Arbeitsweisen beschränken?“ Nirmala Singh ist Projektleiterin für Life at Home und lebt seit 14 Jahren in Indien. „Ich zitiere oft ein Sprichwort: In Indien ist alles wahr. Und das Gegenteil davon auch … Es ist schwer, auf der Welt ein Land mit ähnlich großen Extremen zu finden. Du findest hier die Reichsten der Reichen und die Ärmsten der Armen. Und alles, von bitterarm bis steinreich kannst du hier an einem Tag erleben. Das macht demütig. Ich fühle mich geehrt, hier zu sein. Indien ist ein wunderbares Land!“ Lundström ist geradezu versessen darauf, diese Gegensätze in ihrer Arbeit zu nutzen. „Indien ist der einzige IKEA Markt mit einem Creative Director für Life at Home. Und das mit gutem Grund. Wir wollen sicher gehen, dass wir einen Plan erstellen, der der Art und Weise entspricht, wie Menschen in Indien wirklich leben und der Möglichkeiten zeigt, wie IKEA dazu beitragen kann. Für mich ist es eine sehr starke Triebfeder, morgens aufzuwachen und zu sagen: „Ich arbeite, um den Alltag von Menschen besser zu machen”.“

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Wir leben in Zeiten, die neue Arbeitsweisen notwendig machen. Hier arbeitet eine starke, clevere und kreative Gruppe von Frauen am Bereich Life at Home – und das macht mich sehr froh.
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Mia Lundström, Creative Director, Life At Home, Indien