Die rasante wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Vietnam setzt mehr und mehr Menschen, besonders junge Mädchen, Gefahren wie ungewollte Schwangerschaften, Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten oder HIV/AIDS aus. UNICEF arbeitet mit 142 weiterführenden Schulen und 70 lokalen Gesundheitsberatungen zusammen, um 45.000 junge Menschen in lebenspraktischen Fähigkeiten zu unterrichten. Mädchen stehen besonders im Blickpunkt, weil sie derzeit nur einen eingeschränkten Zugang zu Bildung haben.
Drogenmissbrauch, HIV/AIDS und sexuelle Aufklärung gehören zu den dringensten Problemen, der sich Gesellschaften weltweit stellen müssen. In Vietnam konnte die Bildung nicht mit der rasanten wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Schritt halten. Diese setzt mehr und mehr Menschen, besonders junge Mädchen, Gefahren wie ungewollte Schwangerschaften, Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten oder HIV/AIDS aus.
UNICEF arbeitet mit 142 weiterführenden Schulen und 70 lokalen Gesundheitsberatungen zusammen, um 45.000 jungen Menschen zwischen 10 und 19 Jahren in lebenspraktischen Fähigkeiten zu unterrichten. Unabhängig davon, ob sie zur Schule gehen oder nicht.
Das beinhaltet die Ausbildung von 350 Lehrern und Freiwilligen. Sie sollen Initiativen für die Entwicklung und Beteiligung von jungen Heranwachsenden entwickeln. Aktivitäten und Diskussionsgruppen sollen den Teenagern die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen und sich mit den Dingen auseinanderzusetzen, die sie betreffen.
Teil des Programms ist es auch, die Aufmerksamkeit auf das Rollenverhältnis und die Ausbildungsmöglichkeiten von Frauen zu lenken. Das Verhältnis der Geschlechter untereinader soll so auch in den Schulalltag einfließen.
Zwar wendet sich das Programm an alle jungen Menschen, aber Mädchen stehen besonders im Blickpunkt, weil sie derzeit nur einen eingeschränkten Zugang zu Bildung haben. Eine landesweite Untersuchung zeigte, dass Mädchen aus ethnischen Minderheiten keinen Zugang zu lebensnotwendigem Wissen haben. Gerade sie leben jedoch in ungesunden Verhältnissen und sind schlecht ausgebildet. |