MENSCHEN UND GESELLSCHAFT

Menschen stehen an erster Stelle

Eine Frau und Kinder in Indien
Wir möchten unseren Teil beitragen, um den Menschen und Gemeinschaften, mit denen wir durch unsere Tätigkeiten verbunden sind, ein besseres Leben zu ermöglichen. Ob für unsere Mitarbeiter, Lieferanten oder die Kinder und Familien, die in einigen der ärmsten Regionen der Welt leben, – wir versuchen bei allen, was wir tun, uns immer für Gleichheit, Diversity und die Achtung der Menschenrechte einzusetzen.

Hier kannst du den IKEA Nachhaltigkeitsbericht 2016 (PDF) herunterladen
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Menschenrechte
Gleichberechtigung? Erst, wenn alle gleichgestellt sind.
Menschenrechte gelten für alle. Jeden Tag. Deswegen gilt unsere Vision „ein besserer Alltag für die vielen Menschen” gleichermassen für Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und ihre Gemeinden vor Ort. Und das nicht nur, wenn wir gerade im Scheinwerferlicht stehen, sondern alle Tage. Unsere Mitarbeiter können faire Behandlung und gleiche Möglichkeiten ungeachtet von Herkunft, Religion, Geschlecht, körperlichen Fähigkeiten, sexueller Orientierung oder Alter erwarten. Weil gleiche Möglichkeiten unsere besten Eigenschaften hervorbringen, egal ob Mann oder Frau. Und diese gleichen Möglichkeiten muss es täglich geben. Nicht nur dann, wenn es gerade passt.
Respekt für Menschenrechte, basierend auf den UN-Leitprinzipien für Unternehmen und Menschenrechte, ist essenzieller Teil dessen, was wir tun, und natürlich auch Teil unseres Verhaltenskodex: dem IWAY-Standard.
Drei IKEA Mitarbeiter in einem Interieur bestehend aus zwei orangefarbenen Schreibtischen mit Stühlen, einer weissen Kommode und offenen Wandregalen.
Wir setzen uns für eine verantwortungsvolle Anwerbung von Wanderarbeitern ein.
Weltweit gibt es 200 Millionen Migranten aus allen Erdteilen, wovon mehr als 100 Millionen arbeiten. Manche verlassen ihr Zuhause und haben Glück. Sie finden bessere Arbeit und verbessern ihre Lebensqualität. Doch für viele endet die Hoffnung auf bessere Arbeit mit Schulden durch hohe Vermittlingshonorare und – im schlimmsten Fall – mit Zwangsarbeit. Wir bei IKEA haben eindeutige Standards für die Anwerbung und Anstellung von Arbeitern in unserem Verhaltenskodex IWAY festgelegt. Unter keinen Umständen dulden wir Zwangsarbeit oder Menschenhandel. Ausserdem erwarten wir von unseren Lieferanten, dass sie ihre Arbeiter fair behandeln, transparente Anstellungsverträge schliessen und gute Arbeits- und Lebensbedingungen bieten.
Wir setzen uns für eine verantwortungsvolle Anwerbung von Wanderarbeitern ein.
Gemeinsam wollen wir etwas verändern
In vielen Ländern sind die Einstellungsroutinen komplex und viele verschiedene Organisationen sind daran beteiligt. Daher ist es auch für uns wichtig, mit anderen zusammenzuarbeiten. IKEA hat sich mit vier anderen Grossunternehmen zusammengetan (HP, Hewlett Packard Enterprise, Coca-Cola und Unilever), um die Einstellungsroutinen für Wanderarbeiter zu verbessern. Die Leadership Group for Responsible Recruitment setzt sich für das „Der-Arbeitgeber-zahlt-Prinzip“ ein. Hierbei übernimmt der Arbeitgeber die Einstellungskosten, nicht der Arbeiter.

In vielen Ländern sind die Einstellungsroutinen komplex, an denen verschiedene Organisationen beteiligt sind. Um unsere Lieferanten bei diesem Thema zu unterstützen, arbeiten wir mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) zusammen. In Südostasien konnten wir bereits gemeinsam den Bewerbungsweg der Arbeiter von den Lieferanten bis in ihre Heimatländer zurückverfolgen. Mit diesen Erkenntnissen werden wir eine ethisch verantwortungsvolle Anwerbung von Wanderarbeitern fördern und auf eine langfristige Veränderung hinarbeiten.
Hier erfährst du mehr über die Internationale Organisation für Migration
Ein indisches Mädchen in der Schule
Wir glauben an den Schutz von Kindern
Wir tun unser Möglichstes, im besten Interesse von Kindern zu handeln, ob nun beim Entwurf unserer Produkte oder bei den Schritten, die wir in der Bekämpfung von Kinderarbeit unternehmen.
Unser Engagement für Kinder geht tief
Bei unseren Produkten und Einrichtungshäusern versuchen wir immer aus der Perspektive eines Kindes zu denken. Wir wollen, dass unsere Produkte ihre Entwicklung fördern und unsere Einrichtungshäuser zu Spielplätzen werden, in denen sie sich zu Hause fühlen können. Gemeinsam mit Experten für Kindesentwicklung arbeiten wir daran, die Bedürfnisse von Kindern in ihren unterschiedlichen Entwicklungsphasen kennen zu lernen und zu verstehen.
Unmissverständliches Verbot von Kinderarbeit
Wir glauben, dass Kinder ein Recht auf Schutz vor Ausbeutung, Missbrauch und Vernachlässigung haben. Deswegen ist Kinderarbeit für IKEA inakzeptabel und wir arbeiten aktiv an ihrer Bekämpfung. Unser Verhaltenskodex zu Kinderarbeit, der im Jahr 2000 eingeführt wurde, ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit Save the Children und der Hilfestellung durch die International Labor Organization (ILO) und UNICEF.
Langfristige Lösungen
Die Bekämpfung und Beendung von Kinderarbeit ist eine grosse Herausforderung, die nur überwunden werden kann, indem die darunterliegenden Ursachen ganzheitlich angegangen werden. Daher unterstützt die IKEA Foundation die Kinderrechtsprogramme von UNICEF und Save the Children in 25.000 Dörfern einer Reihe von Bundesstaaten in Indien und Pakistan. Bis 2017 werden wir so insgesamt 15 Millionen Kinder erreichen.
Auf der Website der IKEA Foundation findest du mehr darüber hinaus.
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LIEFERANTEN
Stärkere Beziehungen aufbauen
Wir wollen, dass jeder bei den Produkten, die wir verkaufen, ein gutes Gefühl hat. Deswegen investieren wir intensiv in die Beziehungen zu unseren Lieferanten und auch in die Beziehungen, die über unsere eigenen hinausgehen. Ca. 600.000 Menschen arbeiten weltweit für Unternehmen, die IKEA direkt beliefert. Und wir wollen sichergehen, dass sie fair behandelt werden.
Deswegen gibt es seit dem Jahr 2000 IWAY, unseren Verhaltenskodex für Lieferanten. Unsere Lieferanten sind dafür verantwortlich, IWAY an ihre Zulieferer zu kommunizieren. Wir unterstützen sie dabei. Alle Lieferanten für Einrichtungsgegenstände müssen die IWAY Anforderungen erfüllen, ansonsten laufen ihre Verträge aus.
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Was ist der IWAY Standard?
Der IKEA Verhaltenskodex für die Lieferanten, der IWAY Standard, spielt eine wichtige Rolle für positive Veränderungen. In ihm sind die Mindestanforderungen in Bezug auf Umweltschutz, gesellschaftliche Auswirkungen und Arbeitsbedingungen festgelegt.
Die Lieferanten werden regelmäßig überprüft, dass sie den IWAY Standard einhalten. Ca. 80 IKEA Prüfer sowie Kontrolleure unabhängiger Drittparteien führen angekündigte und unangekündigte Besuche bei den Lieferanten und ihren Zulieferern durch.
Zwei Männer stehen in einer Holzfabrik am Fliessband.
Zu den Anforderungen des IWAY Standards gehören:
- Keine Kinderarbeit
- Keine Zwangsarbeit
- Keine Diskriminierung
- Vereinigungsfreiheit
- Zahlung von Mindestlöhnen und Überstundenvergütung
- Ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld, Verhinderung von Luft-, Boden- und Wasserverschmutzung und Senkung des Energieverbrauchs.

Den IWAY Standard als PDF herunterladen
Partnerschaften mit Sozialunternehmen
Sozialunternehmen verbessern den Alltag der Menschen in den Dorfgemeinschaften, in denen sie tätig sind. Mithilfe des Handels stellen sie sich den sozialen und ökologischen Herausforderungen, indem sie z. B. Wälder wiederaufforsten, die Armut bekämpfen und Frauen bestärken. Darum sind wir so stolz auf die langfristigen Partnerschaften mit Sozialunternehmen in der ganzen Welt.
Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern können wir voneinander lernen, unsere Erfahrungen in der Geschäftswelt vermitteln und unsere Ideen über Design austauschen. Ausserdem erlaubt uns diese enge Partnerschaft, z. B. die Produktion mit der Erntesaison in Einklang zu bringen, damit die Kunsthandwerker, die die Kollektionen herstellen, ihre Arbeit an die familiären und kommunalen Verpflichtungen anpassen können.
Durch die Zusammenarbeit mit Sozialunternehmen können wir über die Inspiration und die Fähigkeiten qualifizierter Kunsthandwerker verfügen, die noch mit traditionellen Handwerksmethoden arbeiten. Die Produkte, die wir mitentwickeln, werden alle in limitierter Stückzahl von Hand hergestellt und in ausgewählten IKEA Einrichtungshäusern verkauft. Der Gewinn geht an die Sozialunternehmen.
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Nicht einfach nur ein Teppich
Der flach gewebte TÅNUM Teppich ist ein tolles Beispiel dafür, wie wir unsere zwei Leidenschaften (Abfall zu reduzieren und einen besseren Alltag zu schaffen) miteinander kombinieren konnten. TÅNUM wird aus Resten unserer Stoff- und Bettdeckenherstellung gefertigt. So ist nicht nur jeder Teppich ein absolutes Einzelstück, sondern setzt auch eine mehr als 150 Jahre alte Einrichtungstradition aus Schweden fort.
Die Idee für das Design stammt von Erik Bertell, einem finnischen Designstudenten, der dem Teppich einen modernen Anstrich verpassen wollte. Dieses Ziel wurde eindeutig übertroffen: Die Herstellung von TÅNUM verwandelt nicht nur Abfälle in eine Ressource, sondern versorgt auch erfahrene Kunsthandwerkerinnen in Bangladesch mit einem stabilen Einkommen. Schau das Video an, um noch mehr über TÅNUM Teppich zu erfahren.
In der Dorfgemeinschaft durchgeführte Weiterbildung zum Anbau von Better Cotton
Zusammenarbeit mit dem WWF, um das Leben der Baumwollanbauer zu verbessern
IKEA und WWF arbeiten seit über einem Jahrzehnt erfolgreich an der Bekämpfung von Problemen im Baumwollanbau. Dank dieser Bemühungen haben ca. 110.000 Bauern in Indien, Pakistan, China und der Türkei mit nachhaltigerem Baumwollanbau begonnen. Durch geringeren Einsatz chemischer Dünger und natürlichere Alternativen zu chemischen Pestiziden können kleine Farmen bei gleich bleibender Erntequalität ihre Kosten senken. Das eingesparte Geld kann zum Beispiel zur Investition in ein Tropfbewässerungssystem oder zur Ausbildung ihrer Kinder verwendet werden.

Hier erfährst du mehr über unsere Partnerschaft bei Baumwolle (PDF)

Unser Nachhaltigkeitsbericht 2016 (PDF) zum Herunterladen (PDF)
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Sozialunternehmer
Frauenförderung bringt uns alle voran
Bei IKEA ist die Arbeit an einer inklusiven, gleichberechtigten Gesellschaft sehr wichtig. Und mit diesem Ansinnen sind wir nicht allein. Um in dieser Richtung voranzukommen, braucht es Aktionen, die Ergebnisse zeigen.
Im Rahmen der Sozialunternehmen arbeitet IKEA mit geschäftstüchtigen Frauen in ländlichen Gegenden zusammen, die zuvor wenig oder gar keinen Zugang zu bezahlter, nachhaltiger Arbeit hatten. Mithilfe langfristiger Partnerschaften mit Sozialunternehmern geben wir Frauen und diskriminierten Minderheiten eine Chance zur Unabhängigkeit und einer besseren Zukunft.
Durch die Möglichkeit, ein Einkommen zu erwirtschaften, eröffnen sich neue Möglichkeiten auf dem Weg zu einer Wirtschaft, die der Initiative als Ganzem noch mehr Energie und Antrieb gibt.
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Handwerk, das Leben verändert
Durch gemeinsam mit Sozialunternehmern entwickelte Kunsthandwerkskollektionen ermöglichen wir Frauen und Minderheiten in ländlichen Gegenden, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Und für uns ist es die Möglichkeit, mit hochqualifizierten Kunsthandwerkern handgefertigte Produkte herzustellen, die wir unseren Kunden in ausgewählten IKEA Einrichtungshäusern anbieten.
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KRYDDAD – Gesellschaftlicher Wandel durch Handarbeit
Die handgearbeitet KRYDDAD Kollektion ist die fünfte limitierte Kollektion, die von IKEA Designerin Sarah Fager gemeinsam mit Kunsthandwerkerinnen der Sozialunternehmen Rangsutra und Industree Producer Transform entwickelt wurde.
KRYDDAD wird ab März 2017 in ausgewählten Ländern erhältlich sein: in Österreich, Schweden und in der Schweiz.
Wir sind stolzer Partner einiger Sozialunternehmen in Indien, die Frauen aus ländlichen Regionen beschäftigen und ihnen somit ein regelmässiges Einkommen ermöglichen.
Die limitierte KRYDDAD Kollektion
Aufbau von Partnerschaften mit Sozialunternehmern
Sozialunternehmer sind eine wirtschaftliche Kraft, die sich beinahe überall entdecken lässt. In unseren Videos zeigen wir zwei Beispiele, wie IKEA sich lokal mit Unternehmern zusammengetan hat, um ein nachhaltiges Einkommen für Kunsthandwerker zu ermöglichen.
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Diese Frauen sind eine Inspiration für uns. Hier erfährst du mehr über die Geschichte eines Sozialunternehmens und einer Kunsthandwerkerin in Indien.
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IKEA FOUNDATION
Die Möglichkeiten für Kinder verbessern
Die Umstände spielen keine Rolle: Jedes Kind verdient ein Zuhause, einen gesunden Start ins Leben, eine hochwertige Ausbildung und ein nachhaltiges Familieneinkommen. Die IKEA Foundation unterstützt schon seit langem Programme namhafter Organisationen wie z. B. von UNICEF und der Clinton Health Access Initiative, um Kindern und Jugendlichen zu helfen, die in den ärmsten Gebieten der Welt aufwachsen. Denn nur so können sie für sich selbst und ihre Familien eine bessere Zukunft schaffen. Die derzeit geförderten Programme kommen bis Ende 2015 ca. 100 Millionen Kindern zugute.
Auf der Website der IKEA Foundation erfährst du mehr darüber.
Ein Flüchtlingslager
Die IKEA Foundation spendet jedes Jahr mehr als 100 Millionen an Kinderhilfsorganisationen durch Mittel, die aus den Gewinnen des IKEA Konzerns finanziert werden.
So hilft die IKEA Foundation Kindern.
Ein junges Mädchen in der Schule
Frauen und Mädchen fördern
Indem wir Frauen durch Bildung, Fachausbildung, verbesserte Gesundheitsversorgung oder durch Kredite für die Gründung kleiner Unternehmen fördern, können wir die Gesundheit, das Bildungsniveau und die Zukunftsmöglichkeiten für Kinder verbessern. Die IKEA Foundation unterstützt Programme finanziell, die zur Förderung und Bildung von Frauen beitragen und ihnen eine bessere Chance geben, sich selbst und ihre Familien zu versorgen.
Auf der Website der IKEA Foundation findest du mehr über ihre Förderprogramme heraus.
Ein afrikanischer Junge steht vor einer Unterkunft in einem Flüchtlingslager.
Ein besseres Leben für Flüchtlingskinder
Jedes Jahr werden Millionen Kinder gezwungen, aufgrund von Naturkatastrophen und kriegerischen Konflikten zu fliehen. Die IKEA Foundation unterstützt das UN-Flüchtlingswerk mit 76 Millionen €, um Flüchtlingsfamilien in Äthiopien, im Sudan und in Bangladesch Schutz, Fürsorge und Bildungsmöglichkeiten zu bieten. Auf der IKEA Foundation Website erfährst du mehr darüber, wie sie sichere Unterkünfte für Flüchtlingsfamilien entwickeln.
Kleine Kinder, die nicht zur Schule gehen, sind am meisten in Gefahr.
Kinderarbeit verhindern
Seit dem Jahr 2000 haben wir 80 Millionen Euro an UNICEF und Save the Children gespendet, um die Ursachen für Kinderarbeit in Indien und Pakistan zu bekämpfen. Durch unsere Programme konnten wir bereits 12 Millionen Kindern dabei helfen, bessere Schulen zu besuchen, und sie davor bewahren, arbeiten zu müssen. Wir werden unsere Unterstützung ausweiten, um noch viele Millionen Kinder mehr zu erreichen.
Auf der Website der IKEA Foundation findest du weitere Informationen darüber, was sie für die Vermeidung von Kinderarbeit unternimmt.
Ein Kind, das im Schoss seiner Mutter sitzt, während eine Ärztin sein Herz abhört
Soforthilfe
Alle Kinder haben das Recht zu spielen und zu lernen. Doch wenn ihr Leben durch Naturkatastrophen oder kriegerische Konflikte aus den Fugen gerät, verlieren sie oft die Möglichkeit, einfach ein Kind zu sein. Darum bietet die IKEA Foundation finanzielle Unterstützung und spendet IKEA Produkte für Soforthilfemassnahmen an Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen, UNICEF, Save the Children und das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR).
Auf der Website der IKEA Foundation erfährst du mehr über Soforthilfeprogramme.
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DIE KAMPAGNEN
Spielen ist ein Grundbedürfnis
Viele Menschen wissen nicht, dass das Spielen ein Grundbedürfnis, eine Notwendigkeit ist. Jedes Kind hat ein Recht darauf ‒ so ist es auch in den Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes festgehalten. Die IKEA Foundation ist mit einigen der bekanntesten Nichtregierungsorganisationen in diesem Bereich eine Partnerschaft eingegangen: Handicap International, Room to Read, Save the Children, Special Olympics, UNICEF und War Child. Die Partnerprogramme, die durch die Kampagne finanziell unterstützt werden, haben als Schwerpunkt das Schaffen sicherer Orte für gefährdete Kinder, um spielen und unbeschadet aufwachsen zu können.

Lies mehr dazu auf IKEAfoundation.org
IKEA Let’s Play for Change
Let’s Play for Change
Die neue IKEA Kampagne für einen guten Zweck „Let's Play for Change“ konzentriert sich auf das Recht der Kinder, zu spielen und sich frei zu entwickeln. Von November bis Dezember 2016 engagierten sich IKEA Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen in der Kampagne, sodass insgesamt 12,6 Millionen IKEA Kinderprodukte verkauft wurden. Aufgrund dieses tollen Engagements spendete die IKEA Foundation 21,5 Millionen € an sechs Partner, die Tausenden von Kindern in einigen der ärmsten Regionen der Welt helfen, ihr Recht zu spielen auszuleben. Gleichzeitig fördern sie ihre Entwicklung, Bildung, gleichberechtigte Teilhabe und den Sport. Zu dieser Spende gehört ein zusätzlicher Beitrag für 2017, damit die Projekte beste Chancen auf Erfolg haben.
Ein Kind krabbelt durch Ringe, die mit roten und grünen Schleifen geschmückt sind.
IKEA stellt Kinder an erste Stelle
IKEA hat zum Ziel, das führende Unternehmen dabei zu sein, die Rechte der Kinder zu wahren und zu unterstützen, indem wir bei allem, was wir tun, immer im besten Interesse des Kindes handeln. Wir setzen uns für die Rechte der Kinder ein und sorgen für Veränderungen zum Besseren, wo immer wir können. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Prinzipien in unsere Arbeitsweisen zu integrieren. Die Unterstützung für Kinderrechte wird in allen unseren wichtigsten Grundsätzen und Strategien klar erkennbar sein.
Weitere Informationen darüber, wie der IKEA Konzern in Bezug auf Kinderrechte arbeitet, kannst du in unserem Nachhaltigkeitsbericht des IKEA Konzerns 2016 nachlesen.
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Das Iwitness-Global-Citizens-Programm
Dieses Programm bietet IKEA Mitarbeitern die Möglichkeit, aus erster Hand zu erfahren, wie das Geld, das durch IKEA Kampagnen für einen guten Zweck zusammengekommen ist, zu einem besseren Leben für Kinder in den ärmsten Regionen der Welt beiträgt. Mithilfe dieses Programms besuchen Mitarbeiter verschiedene Projekte der Partner der IKEA Foundation und tauschen sich über ihre Erfahrungen mithilfe des Global Citizen Blogs aus.
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FLÜCHTLINGE
Flüchtlinge unterstützen
Seit Januar 2015 sind mehr als eine Million Flüchtlinge nach Europa gekommen, um für sich und ihre Kinder in Europa ein besseres Leben zu schaffen. Die Kampagne für einen guten Zweck „Ein Licht für eine bessere Zukunft“ gehört zu den vielen Unternehmungen von IKEA und der IKEA Foundation, um das Leben von Flüchtlingen zu verbessern. Für jedes in den IKEA Einrichtungshäusern verkaufte LED-Produkt spendete die IKEA Foundation 1 € an den UNHCR, die Flüchtlingsorganisation der Vereinten Nationen. Durch diese Kampagne allein kamen 30,8 Millionen Euro Spenden zusammen. Damit konnten Flüchtlingsfamilien in Flüchtlingslagern in Asien, Afrika und dem Mittleren Osten mit Licht und erneuerbarer Energie versorgt und Bildungsmöglichkeiten organisiert werden. Auch in den kommenden Jahren wird der UNHCR damit die Programme zu erneuerbaren Energien und Bildung weiterbetreiben können.
Die Flüchtlingskrise ist noch längst nicht überstanden. Daher unterstützt IKEA weiterhin lokale Organisationen, um Flüchtlinge mit dem Nötigsten zu versorgen und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Viele IKEA Arbeiter stellen Zeit und Ressourcen zur Verfügung, helfen Flüchtlingen beim Aufbau ihres Lebens im neuen Lebensumfeld. Und in einigen Ländern haben wir sogar langfristige Programme begonnen, deren Ziel es ist, Flüchtlinge in Lohn und Brot zu stellen.
Zu mehr Informationen über die IKEA Foundation
Bild zweier Jungen, die bei Sonnenuntergang durch ein Flüchtlingscamp laufen. ©UNHCR/Warrick Page
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