ENERGIE UND RESSOURCEN

Wir sorgen für positive Veränderungen

Eine Nahaufnahme von jemandem, der Baumwolle pflückt
IKEA macht schon lange aus weniger mehr, denn dieses Vorgehen ist Teil unseres Erbes. So schaffen wir aus Abfällen Ressourcen, beziehen Lebensmittel und Materialien auf verantwortliche Weise und schützen natürliche Ressourcen. Und weil wir ausserdem energieunabhängig sein wollen, vollziehen wir den Wandel hin zu erneuerbarer Energie.
ENERGIE & RESSOURCEN: KLIMA & ENERGIE | HOLZ | BAUMWOLLE | WASSER | WERTVOLL, KEIN ABFALL | LEBENSMITTEL
KLIMA & ENERGIE
Um etwas zu verändern, brauchen wir jeden
Wir müssen Lösungen für eine der grössten Herausforderungen der Menschheit finden. Darin können wir uns alle engagieren, damit unsere Kinder und ihre Kinder eine sichere, glückliche Zukunft auf der Erde haben.
Hier ein kurzer Überblick über den Klimawandel. Ausserdem erfährst du, was wir alle tun können, um Massnahmen dagegen zu ergreifen.
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Was geschieht gerade
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Was soll getan werden
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Wer macht es
Wir investieren in erneuerbare Energie
Es ist rasches Handeln erforderlich, um den Kimawandel zu bekämpfen. Darum hat sich der IKEA Konzern dazu verpflichtet, bis 2020 genauso viel erneuerbare Energie zu produzieren, wie er durch seine Tätigkeiten verbraucht.
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Hast du gewusst, dass der IKEA Konzern bis 2020 genauso viel eneuerbare Energie produzieren wird, wie er durch seine Tätigkeiten verbraucht?
2,1 Milliarden € für die Investition in Wind- und Solarenergie

Der IKEA Konzern hat seit 2009 2,1 Milliarden € in erneuerbare Energien investiert und hat sich verpflichtet weitere 600 Millionen € dafür bereitzustellen.
Wir sind davon überzeugt, dass erneuerbare Energie der Kraftstoff der Zukunft ist.

Um den Klimawandel zu bekämpfen, wollen wir in unseren Tätigkeiten ernergieunabhängig werden. Eines unserer Ziele ist, bis 2020 so viel erneuerbare Energie zu produzieren, wie wir durch unsere Tätigkeiten verbrauchen. Wir haben bereits 700.000 Solarzellen auf unseren Einrichtungshäusern und Gebäuden installiert und wir möchten unseren Kunden die gleichen Möglichkeiten für ihr Zuhause bieten.
Wir wissen, dass unsere Kunden zu Hause nachhaltiger leben möchten und ihre Stromkosten reduzieren und saubere Energie erzeugen wollen.
Nun wollen wir unser Solarzellenangebot für den privaten Haushalt in den nächsten Jahren auch über Grossbritannien, die Niederlande und die Schweiz hinaus anbieten.
Hast du gewusst, dass Solarzellen die Stromkosten um bis zu 50% reduzieren können?
Wir setzen voll auf LED.
Hast du gewusst, dass LEDs bis zu 85% weniger Energie verbrauchen als herkömmliche Glühlampen und bis zu 20 Jahre lang halten?
Hast du gewusst,
dass LEDs
bis zu 85% weniger Energie
verbrauchen als herkömmliche Glühlampen und bis zu 20 Jahre lang halten?
Holz
Echte Holzliebhaber
Wir lieben Holz, weil es robust, erneuerbar und recycelbar ist. Als einen der grössten Holznutzer im Einzelhandel sehen wir uns immer nach neuen Möglichkeiten um, Holz mit Umsicht zu nutzen. In unserem Film erfährst du mehr über unsere Arbeit, diese wertvolle Ressource zu schützen und zu bewahren.
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So erreichen wir unsere Ziele: Forest Positive
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Steve Howard, Chief Sustainability Officer des IKEA Konzerns spricht über das Ziel, bis 2020 einen positiven Unterschied für die Menschen und den Planeten zu machen.
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Hier siehst du, wie unser Forstspezialist Egle Petrylaite mit unseren Lieferanten zusammenarbeitet, um sicherzustellen, dass das Holz nachhaltig gewonnen wird.
Vier Menschen gehen im Wald die IWAY-Qualitäts-Checkliste durch
Klare Standards für verantwortungsbewusste Forstwirtschaft
Unser IWAY-Forstwirtschaftsstandard legt klare Anforderungen für das Holz in IKEA Produkten fest. Das umfasst auch ein Verbot von Holz, das illegal in Wäldern geschlagen wurde, die Teil eines gesellschaftlichen Konflikts sind, oder in Wäldern mit hohem Naturschutzwert. Alle Lieferanten müssen den Standard einhalten, bevor sie mit der Belieferung beginnen dürfen. Wir verbessern unsere Beziehung zu den Lieferanten, indem wir Zertifizierungskontrollen durchführen, um die Einhaltung der Vorgaben zu überprüfen.

Unser IWAY-Forstwirtschaftsstandard zum Herunterladen (PDF)
Eine Landkarte, die anzeigt, wo IKEA in Europa und Asien dazu beigetragen hat, die Forstwirtschaft zu verbessern.
Gemeinsam mit dem WWF sorgen wir für die Zertifizierung von Wäldern
Wir arbeiten mit dem WWF und anderen zusammen, um illegale Abholzung zu bekämpfen und einen verantwortungsvollen Handel mit Holz zu fördern. IKEA und der WWF arbeiten seit 2002 gemeinsam daran, glaubhafte Forstzertifikationen zu unterstützen und intakte natürliche Waldbestände bzw. geschützte Wälder zu kartieren und zu schützen, um die biologischen und sozialen Werte des Waldes zu bewahren. Bislang haben wir zur Verbesserung des Forstmanagements in Europa und Asien sowie zur Steigerung FSC-zertifizierter Forstbereiche von rund 35 Millionen Hektar (ca. die Grösse Deutschlands) in den Ländern beigetragen, in denen wir gemeinsam aktiv sind. Auf der Website des WWF erfährst du mehr über unsere Partnerschaft
Fehler korrigieren
Vor ein paar Jahren fanden wir Fasern tropischer Harthölzer in unseren Papierprodukten. Das entspricht nicht unseren Standards. Nach einer umfassenden Untersuchung verbesserten wir unsere internen Abläufe, um sicherzustellen, dass dies nicht noch einmal passiert.
Den Einsatz von illegal gefälltem Nussbaumholz vermeiden
Unsere Forstwirtschaftsexperten entdeckten vor fünf Jahren, dass in China Nussbaumholz illegal geschlagen wurde. Also nutzten wir dieses Holz nicht mehr für unsere Produkte. Daher wird die MOLGER Badezimmerserie jetzt aus Birkenholz aus zertifizierten Wäldern hergestellt.
Hier erfährst du mehr, wie wir in Bezug auf Forstwirtschaft arbeiten
Neben den Lieferanten, die unseren IWAY-Forstwirtschaftsstandard erfüllen, haben wir im GJ15 das Volumen von Hölzern aus nachhaltiger bewirtschafteten Quellen ‒ recyceltes Holz und Hölzer aus Wäldern, die vom FSC zertifiziert wurden ‒auf 50% gesteigert. Bis 2020 wollen wir 100% erreichen.
Auf der Website des FSC® erfährst du mehr darüber
Den IWAY-Forstwirtschaftsstandard und den Standard des Forest Stewardship Council® zum Herunterladen (PDF) Die Nachhaltigkeitsstrategie, People & Planet Positive, zum Herunterladen (PDF)
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BAUMWOLLE
Wir setzen voll auf Baumwolle aus nachhaltigeren Quellen
Seit 1. September 2015 stammt die gesamte Baumwolle für IKEA Produkte aus nachhaltigeren Quellen. Das heisst, dass die Baumwolle recycelt ist oder für ihren Anbau weniger Wasser und Pestizide zum Einsatz kamen, während aber gleichzeitig die Gewinne für die Farmer stiegen.
Wir sind stolz auf die Fortschritte, die wir gemacht haben, doch unsere Bemühungen, die Baumwollindustrie grundlegend zum Besseren zu verändern, sind noch nicht zu Ende. Durch Projekte in unseren Lieferländern, versuchen wir, die Gewinne für die Baumwollbauern weiterhin zu verbessern und die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Indem wir unsere Erfahrungen an andere Baumwollproduzenten vermitteln, wollen wir den gesamten Baumwollmarkt langfristig verändern.
Baumwollbauer, der in einem Baumwollfeld steht und auf seinem Kopf gepflückte Baumwolle in einem grossen Behälter trägt
Ein Baby, das in ein Babybadetuch mit Kapuze in Weiss/Beige eingewickelt ist und bei seiner Mutter auf dem Schoss sitzt
Darum ist nachhaltiger produzierte Baumwolle wichtig
Baumwolle gehört zu unseren wichtigsten Rohmaterialien. Sie ist in vielen IKEA Produkten enthalten, von Sofas bis Kissen über Bettwäsche hin zu Matratzen. Obwohl wir unheimlich gerne mit Baumwolle arbeiten, war uns nie wohl dabei, dass herkömmlich produzierte Baumwolle oft schädlich für die Umwelt und die Menschen ist, die sie anbauen.
Wenn Baumwolle herkömmlich produziert wird, werden dafür große Mengen an Pestiziden und Wasser benötigt. Dies führt oft zu beträchtlichen Gesundheitsrisiken für die Bauern, zu Bodenerosion und Wasserarmut. Dazu kommen noch höhere Kosten. Und da Baumwolle überwiegend auf kleinen Farmen in Entwicklungsländern produziert wird, haben viele Bauern Schwierigkeiten, Gewinne zu erzielen.
Daher beschlossen wir, diese Herausforderung anzunehmen, und uns dafür einzusetzen, den Baumwollanbau zu verbessern.
Massnahmen, die die Baumwollindustrie verändern
Vor über 10 Jahren begann IKEA, Schritte einzuleiten, um den Baumwollanbau zu verändern. Neben dem WWF und anderen Organisationen halfen wir mit dabei, die Better Cotton Initiative (BCI) ins Leben zu rufen. Ziel ist, die globale Baumwollproduktion besser für die Menschen, die Region und den Industriesektor zu machen, indem nachhaltig produzierte Baumwolle in Zukunft zu einer gängigen Ware wird.
Seit 2005 arbeiten wir mit dem WWF zusammen, damit der Baumwollanbau nachhaltiger wird. Anfangs arbeiteten wir mit 500 Bauern in Pakistan. Sie zögerten, was die Änderung ihrer Anbautechnik betraf. Doch bereits nach einem Jahr waren die Ergebnisse so erheblich besser, dass sie andere Bauern anregten, bei unseren Projekten in Indien und Pakistan mitzumachen.
Durch praktische Übungen und Schulungen konnten wir gemeinsam mit unseren Partnern ca. 110.000 Bauern helfen, nachhaltigere Anbaumethoden kennenzulernen. Durch die Initiative konnten die Bauern ihre Kosten senken, ihren Gewinn erhöhen und die Arbeitsbedingungen verbessern. So haben sie und ihre Familien nun eine bessere Lebensqualität, was dazu führte, dass ihre Kinder nun zur Schule gehen können.
Baumwollbauern, die in einem Baumwollfeld knien und die Erde begutachten
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Erfahre mehr über die IKEA und WWF Baumwolle Projekte
Für einen nachhaltigen Einfluss
Wir sind stolz, dass wir unser 100% Ziel erreicht haben, jedoch bleiben wir hier nicht stehen. IKEA hat sich dazu verpflichtet eine positive Veränderung zur Baumwolle Industrie beizutragen. Aktuell kommen 72% unserer Baumwollversorgung von Better Cotton und 20% ist wieder verwertbare Baumwolle. Unsere Vision ist, dass mehr nachhaltige Baumwolle ein Material für viele wird – leistbar und erreichbar für viele Menschen über unsere Arbeit hinweg.
Baumwolle aus nachhaltigeren Quellen
Baumwolle aus nachhaltigeren Quellen
Recycelte Baumwolle macht 20% der gesamten Baumwollmenge aus, die wir für IKEA Produkte verwenden. Die verbleibenden 80% stammen aus folgenden Quellen:
Better Cotton: 72%
Towards better cotton*: 23%
Baumwolle aus anderen nachhaltigeren Quellen, wie z. B. das US-amerikanische E3-Programm: 5%
*„Towards better Cotton“ ist ein Standard, der von IKEA entwickelt wurde und für den die gleichen Prinzipien und Kriterien wie für den Better-Cotton-Standard gelten. Im Unterschied dazu werden diese aber von der Baumwolle noch nicht ganz erfüllt.
Erfahre mehr über unsere Partnerschaften zum Baumwollanbau
Seit dem 1. September 2015 stammt alle Baumwolle, die wir für IKEA Produkte verwenden, aus nachhaltigeren Quellen. Das bedeutet, dass die Baumwolle mit weniger Wasser, Pflanzenschutz- und Düngemitteln angebaut wurde – das bei gleichzeitiger Erhöhung der Gewinnspanne für die Bauern.
Berichte & Downloads
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Sauberes, frisches Wasser fliesst über Hände
WASSER
Respektvoller Umgang mit Wasser
Wasser ist unerlässlich für das Leben – aber sauberes und frisches Wasser ist in manchen Regionen der Erde ein Luxusgut. Deswegen ist Wasser, wenn es um Menge und Qualität geht, ein wichtiges Thema für uns und unsere Lieferanten. Durch unsere Arbeit mit anderen tragen wir zu einem verbesserten Wassermanagement in Gebieten mit Wassermangel bei, in denen wir tätig sind. Hierbei konzentrieren wir uns auf Wasserverbrauch und Wasserqualität.
Gemeinsam in Indien Wasser und Strom sparen
Für manche Fabriken in Südindien gibt es nur eine Möglichkeit, ausreichend Wasser zu bekommen: indem es 50 km weit mit Lastwagen transportiert wird. Veraltete Maschinen und verunreinigtes Wasser sorgen darüber hinaus oft dafür, dass der Energie- und Wasserverbrauch der Produktion noch höher ausfällt. Jansons, ein Textillieferant aus Erode in Südindien liess sich durch die „IKEA People & Planet Positive“-Strategie inspirieren und startete ein Partnerschaftsprojekt, um das Problem anzugehen. Zu den ergriffenen Massnahmen gehörten ein System, um Abwasser für Druckprozesse zu recyceln, ein neues Färbeverfahren, das weniger Wasser verbraucht, und sicherzustellen, dass die Motoren nur dann laufen, wenn es nötig ist.

„Unser Verarbeitungsbetrieb befindet sich in einer Region mit Wasser- und Strommangel ‒ ein Albtraum für uns“, sagte Herr Thirukumar, Geschäftsführer von Jansons Industries. „Durch die Unterstützung von IKEA sahen wir, was das Projekt bewirkte. Dies motivierte uns, nach weiteren Möglichkeiten zu suchen. Durch den Einsatz unserer Mitarbeiter konnten wir bis jetzt über 285 MWh an Strom und 69 Millionen Liter Wasser sparen.“
Wasseraufbereitungsanlage bei einer Fabrik eines IKEA Lieferanten in Bangladesch
Wasser
Weiterdenken: Wasser sparen für die Zukunft
Mehr als 23 Millionen Menschen in Bangladesch haben kein sauberes Trinkwasser.

„Ich möchte nicht, dass meine Kinder und Enkel Teil dieser Statistik sind. Ich möchte sicherstellen, dass mein Unternehmen nicht zu den Firmen gehört, die zukünftigen Generationen nur Probleme hinterlassen“, sagt Shah S. Alam, Geschäftsführer von Unilliance, einem IKEA Textillieferanten mit Sitz in Bangladesch. Er spielte eine wichtige Rolle bei den Wasserprojekten, die IKEA beim Unternehmen initiierte. Inzwischen veranlasst er, dass Unilliance an noch ehrgeizigeren Projekten teilnimmt, um Wasser zu sparen.
„Als wir unsere Zusammenarbeit mit IKEA begannen, besassen wir bereits eine Abwasseraufbereitungsanlage, um Schadstoffe aus unserem Abwasser zu entfernen, bevor es in die Natur abgelassen wird. Doch IKEA schlug vor, dass wir uns Möglichkeiten überlegten, wie wir dieses Abwasser reduzieren und wiederverwenden könnten.

„So nutzen wir nun z. B. nach ein paar einfachen Änderungen unser Abwasser dazu, um unsere Maschinen zu kühlen. Dadurch sparen wir ca. 100 m3 Wasser jeden Tag – genug, um damit 15 olympische Schwimmbecken im Jahr zu füllen!“

„In 5 bis 10 Jahren werden sich die Gesetze in Bangladesch ändern – dann wird jeder sein Abwasser wiederverwerten. Durch die Zusammenarbeit mit IKEA sind wir anderen einen Schritt voraus und auch unsere Kunden bemerken den Unterschied“, sagt er.
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Mundgeblasene Vasen auf einer Fensterbank, hergestellt aus geschmolzenen Glasresten.
WERTVOLL, KEIN ABFALL
Alles ist ein Kreislauf
Wir bei IKEA suchen stets nach neuen Möglichkeiten, aus weniger mehr zu machen. Aber um in einer Welt der knapper werdenden Ressourcen unseren Kunden weiterhin helfen zu können, sich einen besseren Alltag zu Hause zu schaffen, müssen wir noch etwas mehr tun: Wir müssen alles überdenken, angefangen bei den verwendeten Materialien, über die Art, wie wir Energie in unseren Einrichtungshäusern nutzen bis hin zur Verlängerung der Lebensdauer unserer Produkte durch einen Kreislauf von Reparatur, Wiederverwendung und Recycling.
In der gesamten Wertschöpfungskette konzentrieren wir uns daher auf die effiziente Nutzung erneuerbarer und recycelter Ressourcen und auf die Schaffung von Werten, die nicht zu Abfall werden. Und wenn unsere Produkte dann bei dir zu Hause sind, möchten wir dich unterstützen, ihre Lebensdauer zu verlängern oder ihnen eine zweite Chance zu geben, falls du sie nicht mehr länger brauchst.
Drei Couchtische aus Eschenfurnier mit Beinen aus massiver Birke. Einer von ihnen ist kleiner als der andere und dadurch passen sie untereinander.
Arrangement farbenfroher Kästen in verschiedenen Grössen, hergestellt aus recyceltem Papier
Von Anfang an alles richtig machen
Um unsere Welt nachhaltiger zu machen, müssen wir irgendwo anfangen. Indem wir den zweiten Lebensabschnitt unserer Produkte bereits beim Design bedenken, haben wir in dem, was folgt, schon einen kleinen Vorsprung. Mehr aus weniger zu machen, das bedeutet auch, erneuerbare, recycelte und nachhaltig bezogene Materialien zu nutzen. Unsere Produkte müssen so lange halten, wie sie gebraucht werden, müssen pflegeleicht sein, reparierbar, wiederverwendbar, erneut montierbar und recycelbar. Je besser wir dies hinbekommen, desto besser für unsere Kunden und für unsere Erde.
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Altes Material, neue Küche. Nenn uns ruhig knausrig, aber wir werfen einfach nicht gern Sachen weg. In Abfall sehen wir das, was er eigentlich ist – eine Ressource, nach deren Verwendungszweck stets gesucht werden sollte,
um mehr recycelte Materialien in Produkten verwendbar zu machen. Aus dieser Denkweise entstand KUNGSBACKA Küchenfront, die sich durch ihr wunderbares Design auszeichnet und auf der deine Hände kaum Spuren hinterlassen. Darüber hinaus ist sie unsere erste Küchenfront, die zu 100% aus recyceltem FSC(R)-zertifiziertem Holz und PET-Flaschen hergestellt ist.
Jedes Jahr werden weltweit ca. 100 Milliarden PET-Wasserflaschen verwendet. 30% davon werden recycelt. Indem wir ihnen als Beschichtung für unsere Küchenfronten einen neuen Zweck verschaffen, zeigen wir nicht nur, dass Recycling richtig ist, sondern auch wunderbare, neue Produkte hervorbringen kann.
Nahaufnahme ineinander- und übereinandergestapelter weisser Kunststoffboxen aus recyceltem PET.
Nicht einfach nur eine Box. Für den einen ist es Abfall, für den anderen ein Schatz:
Für uns ist die praktische KUGGIS Box mit Deckel aus recycelten PET-Flaschen
so ein Juwel. Sie ist flexibel, sieht gut aus, lässt sich recyceln und wird dir beim Aufbewahren tolle Dienste leisten. Wieder und wieder und wieder.
blauer Hintergrund
Wusstest du schon,
dass 100% unserer Kunststoffprodukte bis August 2020 erneuerbar und/oder recycelt sein werden, was etwa 40% unseres gesamten Kunststoffverbrauchs ausmacht.
Arrangement verschiedener Abfallbehälter in unterschiedlichen Grössen und Formen zum Recyceln von Papier, Flaschen, Batterien usw.
blauer Hintergrund
Wusstest du schon,
dass 90% des aus unserem Betriebs stammenden Abfalls bis 2020 recycelt oder wiedergewonnen werden wird?
Ausserdem werden 80% des Abfalls aus unseren Einrichtungshäusern und Distributionszentren recycelt werden.
Richtung: Null Abfall
Der IKEA Konzern hat beschlossen, bis 2020 Abfall in unserem Betrieb abzuschaffen und energieunabhängig zu werden. Sicher, das sind grosse Ziele. Aber gemeinsam mit unseren Lieferanten, Partnern und Kunden ist dieses Ziel erreichbar.
IKEA of Sweden arbeitet zusammen mit seinen Lieferanten und Partnern ausserdem in der gesamten Lieferkette daran, unsere Produkte so effizient wie möglich herzustellen und zu transportieren. Dazu gehört auch, Abfall in unserer Wertschöpfungskette zu minimieren und den vorhandenen in eine Ressource zu verwandeln, aus der neue Produkte entstehen können.
Mehr zu unseren Investitionen in erneuerbare Energien findest du hier
orangefarbener Hintergrund
Wusstest du schon,
dass 2016 89% des Abfalls aus unserem Betrieb recycelt oder der Energiegewinnung zugeführt wurden?
Zwei mundgeblasene Vasen auf einer Fensterbank, hergestellt aus geschmolzenen Glasresten.
Zerbrochenes Glas: Eine Schönheit. Das Glas für die Herstellung der IKEA PS 2017 Vasen hat bereits einiges hinter sich. Nachdem es in seinem ersten Leben aufgrund von Blasen im Material oder anderen Defekten aussortiert worden war,
wurde der Glasbruch erneut eingeschmolzen und dann von erfahrenen Handwerkern zu mundgeblasenen, in grosser Stückzahl produzierten Hinguckern gemacht. Doch der einzigartige Charakter des Glasbruchs bleibt erhalten und
verleiht jeder Vase eine einzigartige Mischung aus Farben und Mustern. Indem wir das Glas wiederverwenden statt es als Abfall zu entsorgen, sparen wir wertvolle und obendrein begrenzt vorhandene Ressourcen ein
und schaffen zusätzlich ein Produkt mit Charakter.
Ein Hocker mit einem Stapel aus Flickenteppichen, die aus Stoffresten aus der Bettwäscheproduktion hergestellt wurden.
Schritt für Schritt. TÅNUM wird von Hand gefertigt. Jeder Teppich hat somit seinen ganz eigenen Charme und wir verwenden ausserdem recycelte Baumwolle aus unserem Betrieb zur Herstellung. Mehr als 90% des Materials stammt aus Stoffresten aus der Bettwäscheproduktion. So trägt jeder Schritt, den du auf TÅNUM Teppich tust, zu einer besseren Umweltbilanz bei.
Eine Person sortiert recycelte Textilien.
Eine zweite Chance für deine Sachen
IKEA wünscht sich, dass unsere Kunden so lange wie möglich Gefallen an unseren Produkte finden. Und wenn das einmal nicht mehr so ist, finden wir neue Einsatzmöglichkeiten für sie. Wir suchen in unserem gesamten Einrichtungshausnetzwerk ständig nach cleveren und umweltfreundlicheren Möglichkeiten, die Nutzungsdauer unserer Produkte zu verlängern. So bieten wir z. B. unseren Kunden in Belgien fünf Möglichkeiten, ihren Möbeln eine zweite Chance zu geben: Indem wir alte IKEA Möbel im Einrichtungshaus verkaufen, sie reparieren oder wieder zusammensetzen, alte Möbel durch unseren Transportservice zurückbringen und an soziale Einrichtungen spenden.
Auf weltweiter Ebene bieten wir allen Kunden Ersatzteile an. Die meisten Märkte verfügen ausserdem über Matratzenrücknahmeprogramme, bei denen du deine alte Matratze im Einrichtungshaus abgeben kannst, wenn du eine neue kaufst. Viele Möglichkeiten also, deine Möbel neu zu nutzen oder sie uns zur Wiederverwertung zu überlassen.
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Für ein gutes Gefühl im Bauch
Wir wollen Lebensmittel anbieten, die lecker, nachhaltig und von ausgewogenem Nährwert sind. Daher gibt es nun eine Vielzahl nachhaltig produzierter und biologisch angebauter Lebensmittel in unseren IKEA Restaurants und Schwedenshops. Bei der Auswahl unserer Zutaten ist uns sehr wichtig, dass sie unter Umwelt- und sozialen Gesichtspunkten verantwortungsvoll bezogen wurden. Ausserdem nehmen wir Produkte ins Sortiment auf, die eine gesündere Wahl darstellen. Zu unseren Lebensmitteln gehört aber auch, dass wir daran arbeiten, die Menge von Lebensmittelabfällen aus unseren Einrichtungshäusern zu minimieren.
Schwarzweissfoto eines Mannes, der auf einem Fischerboot steht. Im Hintergrund ist ein Berg zu sehen.
Verantwortungsvoll bezogene Meeresfrüchte
Gesunder, wohlschmeckender Fisch = gesündere, zufriedene Kunden. So einfach ist das. Daher hat sich IKEA mit weltweit anerkannten Umweltexperten an der Erarbeitung von Standards zur verantwortungsvollen Lachszucht beteiligt, die besser für Fisch und Umwelt sind. Der von IKEA bezogene Lachs stammt aus vom Aquaculture Stewardship Council (ASC) zertifizierten Aufzuchten.
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Verantwortungsvoller Bezug von Lebensmitteln hilft, Bestände zu bewahren
Heute sind 90% der Fischbestände unserer Welt ausgeschöpft oder sogar überfischt. Durch verantwortungsvollen Bezug können wir sicherstellen, das die Bestände nicht noch kleiner werden.
Kaviarersatz aus Seetang
Kaviarersatz ist ein umweltfreundliches Produkt. Er wird aus Seetang hergestellt, der in den Weltmeeren wächst. Das Tolle daran: Seetang ist eine nachhaltige Pflanze. Sie wächst teilweise bis zu 50 cm pro Tag. Unser Kaviarersatz aus Seetang ist eine tolle und obendrein vegane Alternative zu Kaviar, die nicht zur Dezimierung von Fischbeständen beiträgt, weil keine Fischeier zur Herstellung genutzt werden.
Nahaufnahme eines kleinen Glases mit rotem Kaviarersatz.
Meeresfrüchte aus gesicherten Beständen
Alle wild gefangenen Fische und Garnelen, die bei IKEA verkauft oder serviert werden, stammen aus Fischereien, die unabhängig entsprechend des Marine-Stewardship-Council-Standards zertifiziert wurden. Beim Verzehr von MSC-zertifizierten Meeresfrüchten kannst du dir sicher sein, dass du nachhaltige Fischerei unterstützt, die die Fischbestände auch für künftige Generationen bewahren hilft.
Finde hier heraus, wie gut die SJÖRAPPORT Serie wirklich schmeckt
Blick von oben auf eine Mischung aus Garnelen und Fisch auf Eis
Jacqueline Macalister, verantwortlich für Gesundheit und Nachhaltigkeit bei IKEA Food.
„Der UTZ-Standard ist unsere Basis. Darüber hinaus wollten wir aber auch, dass unser Kaffee biologisch angebaut wird ohne den Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden.”
Nahaufnahme von einer Person, die Kaffeekirschen von einer Pflanze pflücken.
Eine Kaffeepflanze muss zunächst 3 Jahre wachsen. Erst dann können ihre Kaffeekirschen geerntet werden.
Für ein gutes Gefühl im Bauch
Wir wollen Lebensmittel anbieten, die lecker, nachhaltig und von ausgewogenem Nährwert sind. Daher gibt es nun eine Vielzahl nachhaltig produzierter und biologisch angebauter Lebensmittel in unseren IKEA Restaurants und Schwedenshops. Bei der Auswahl unserer Zutaten ist uns sehr wichtig, dass sie unter Umwelt- und sozialen Gesichtspunkten verantwortungsvoll bezogen wurden. Ausserdem nehmen wir Produkte ins Sortiment auf, die eine gesündere Wahl darstellen. Zu unseren Lebensmitteln gehört aber auch, dass wir daran arbeiten, die Menge von Lebensmittelabfällen aus unseren Einrichtungshäusern zu minimieren.
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Du magst unseren Kaffee? Jetzt kannst du auch die Bauern hinter den Bohnen kennenlernen
Du bekommst tollen Kaffee. Und die Bauern ein Einkommen, von dem sie leben können
Bereits seit 2008 ist der Kaffee, der bei IKEA serviert und verkauft wird, UTZ-zertifiziert. Doch die Zertifizierung, Sicherstellung nachhaltiger Anbaustandards, faire Arbeitsbedingungen und Rückverfolgbarkeit bis zur Plantage waren nur der erste Schritt zu besserem Kaffee und wirklich nachhaltigen und leckeren Kaffeebohnen. Inzwischen sind unsere Kaffeebohnen auch von Bio-Qualität. – Jacqueline Macalister, verantwortlich für Gesundheit und Nachhaltigkeit bei IKEA Food. „Das bedeutet gesündere Erde und weniger Auswirkungen auf unser Klima. Ausserdem verdienen die Bauern mehr am Bio-Anbau. Das ist eine Win-Win-Situation: Sie verbessern ihr Einkommen und die Natur profitiert davon.”
Hol dir eine Tasse Kaffee aus der PÅTÅR Serie
Nahaufnahme eines Sacks mit Kaffeebohnen.
Bio und UTZ – eine prima Kombination
Alle Kaffeesorten, die wir im IKEA Schwedenshop, IKEA Bistro und in den IKEA Restaurants ausschenken und verkaufen, tragen das EU-Biosiegel und sind UTZ-zertifiziert. Die wohlschmeckenden Bohnen erfüllen strenge, unabhängige Anforderungen, um nachhaltige Anbaustandards und faire Arbeitsbedingungen für die Arbeiter sicherzustellen. Wenn du möchtest, kannst du die Herkunft deines Kaffees, den du kaufst, zurückverfolgen auf utz.org/ikea.
Kaffeebohnen auf einem grauen Teller, zusammen mit grünen Blättern
Schokolade mit gutem Gewissen geniessen
Der Kakao in unseren IKEA Schokoladen erfüllt strenge, unabhängige Anforderungen zur Gewährleistung nachhaltiger Anbaupraktiken und fairer Arbeitsbedingungen. Achte im Schwedenshop auf die Kennzeichnung UTZ Certified. Mehr über die Herkunft des Kakaos in deinen UTZ-zertifizierten Schokoladen erfährst du unter utzcertified.org/ikea.
Kakaofrüchte und -bohnen auf einem schwarzen Teller mit grünen Blättern
Eine Portion Gemüse, verpackt in einem köstlichen Bällchen
Hinter der Entwicklung der Gemüsebällchen steckt die Idee, dass IKEA als verantwortungsvolles Unternehmen wollte, dass unser Lebensmittelsortiment mehr nachhaltiger produzierte Produkte enthält. Unsere Gemüsebällchen stecken voll frischer Zutaten wie Kichererbsen, grünen Erbsen, Paprika, Mais und Grünkohl. Du isst somit eine eiweiss- und nährstoffreiche Mahlzeit, die ganz nebenbei deine Umweltbilanz verbessert. Also eine äusserst leckere Alternative zu unseren beliebten Fleischbällchen.
Mach dein Leben gemüsiger! Und gesünder!
Gebratene Gemüsebällchen in einer gusseisernen Pfanne.
Wir haben ein paar tolle Bio-Produkte für dich ausgesucht
Im Schwedenshop findest du überall immer wieder Bio-Ware, sei es in Form von Preiselbeerkonfitüre, Kaffee oder Keksen. Zusätzlich dazu bieten wir immer mindestens eine Bio-Mahlzeit im Restaurant an, sowie ein Bio-Kindermenü.
Rote Preiselbeeren in einer schwarzen Schüssel mit PreiselbeerstrauchzweigenEine braune Papiertüte, gefüllt mit Lebensmittelabfällen
Der Weg in Richtung Null Abfall
Wir sind bei IKEA der Meinung, dass Lebensmittel nicht weggeworfen werden sollten. Daher haben wir uns ein sehr grosses Ziel gesetzt: Bis Enge August 2020 wollen wir Lebensmittelabfälle bei IKEA halbieren. Zusätzlich wollen wir 90% unserer Lebensmittelabfälle recyceln oder zur Ressourcengewinnung in Form von Kompost oder Biogas nutzen.
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Die Förderung von Mädchen und Frauen hilft ganzheitliche Lösungen in der Bekämpfung von Armut und Kinderarbeit zu schaffen.
IKEA HILFSPROJEKTE
Menschen an erster Stelle
Wir helfen dabei, für die Menschen auf der ganzen Welt einen besseren Alltag zu schaffen.
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