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Schlaf tut dir gut

Ob ausgewogene Ernährung oder sportliche Betätigung: Um fit und gesund zu bleiben, unternehmen wir heute so einiges. Doch bekommt auch unser Schlaf die nötige Aufmerksamkeit? Dabei tut Schlafen so gut. Eine gute Nachtruhe nährt unseren Körper und unseren Geist. Fehlt sie ganz oder teilweise, kann das auf Dauer Gesundheit und Wohlbefinden negativ beeinflussen. Ein Drittel der Schweizer Bevölkerung leidet unter Schlafstörungen. Die Wahrscheinlichkeit ist also gar nicht mal so gering, dass man selbst genau zu diesen Menschen zählt, die nachts Schafe zählen, statt zu schlafen. Aber keine Sorge, es gibt einiges, was man unternehmen kann, um die eigene Schlafqualität zu verbessern. Eins nur vorweg: Schlaf ist individuell, ein Pauschalrezept für guten und gesunden Schlaf gibt es also nicht. Doch wir setzen alles daran, dass du das Maximum aus deinem Schlaf herausholen kannst – und guter Schlaf kein Luxus ist. Unser Ziel: Der bestmögliche Schlaf für die vielen Menschen in der Schweiz.
Tipps für gesunden Schlaf
..Infos zum Thema SchlafenTipps gegen SchlafstörungenBesser schlafen ohne Rückenschmerzen mit der optimalen Matratze

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das Thema «Schlafen»

Licht steuert unseren Schlaf-Wach-Rhythmus. Doch anders als vor 100 Jahren leben wir heute in einer Welt, die 24/7 Action bietet. Ständige Verfügbarkeit, Smartphones und Reizüberflutung rund um die Uhr. Zum Schlafen nehmen wir uns kaum Zeit. Dabei wäre es so wichtig, dass wir uns einfach mal bewusst die Zeit für einen gesunden Schlaf nehmen. Denn was gibt es Schöneres, als morgens fit und munter aus den Federn zu hüpfen?
Schlafen ist ein Grundbedürfnis



Gehörst du zu den Menschen, die Schlafen als selbstverständlich erachten? Allein wärst du mit dieser Annahme sicherlich nicht. Dabei ist das Schlafen nicht nur ein Teil unseres täglichen Lebens, sondern vielmehr lebenswichtig. Obwohl bis heute noch nicht alle Details zur genauen Funktion des Schlafens bekannt sind, so ist zumindest eins sicher: Genügend Schlaf ist unverzichtbar für die Entwicklung und Gesundheit des Menschen. Nicht ohne Grund zählt Schlafen damit auch zu unseren Grundbedürfnissen – ebenso wie Atmen, Essen, Trinken. Im Tiefschlaf schüttet der Körper vermehrt Wachstumshormone aus. Wenn du ruhst, repariert er Zellen und bildet neue. Der Organismus schaltet einen Gang zurück, dafür laufen die Verarbeitungsmechanismen im Gehirn auf Hochtouren. Erlebtes wird gespeichert und verarbeitet. Wer auf Dauer zu wenig, schlecht oder unruhig schläft, fühlt sich in der Regel nicht mehr gut und ist nicht mehr zu 100 Prozent leistungsfähig.

Wie viel Schlaf brauchst du?



Im Durchschnitt schläft der Mensch täglich zwischen 7 und 8 Stunden – das entspricht etwa 4 Monaten im Jahr oder hochgerechnet etwa einem Drittel unseres Lebens. Schlafbedürfnis und Schlafdauer sind von Mensch zu Mensch verschieden und stark vom Alter abhängig. Säuglinge beispielsweise verschlafen den Grossteil eines Tages – und dies, wie viele Eltern nur zu gut wissen, oftmals nicht an einem Stück. Die Schlafdauer 6 Monate alter Babys beträgt etwa 14 Stunden und sinkt dann durchschnittlich auf 8 Stunden bei Erwachsenen ab. Ebenso ändert sich unser Schlafmuster im Laufe des Lebens. Heute schlafen Herr und Frau Schweizer unter der Woche im Schnitt 7,5 Stunden – damit sind wir täglich rund 38 Minuten länger wach als noch vor 30 Jahren.

Was nachts mit dir passiert



Schlaf ist nicht gleich Schlaf – und erst recht kein gleichförmiger Zustand. Vielmehr ändert sich der Schlaf im Laufe einer Nacht mehrmals. Mal schläfst du leichter, mal tiefer. Der Grund dafür sind verschiedene Schlafphasen, die sich aufgrund verschiedener Aktivitäten im Gehirn, in den Muskeln und den Augenbewegungen voneinander unterscheiden. Grob differenziert man zwischen REM-Schlaf (Rapid-Eye-Movement) und Non-REM-Schlaf, der sich wiederum in drei Schlafstadien unterteilen lässt: Einschlafen, leichter Schlaf und Tiefschlaf. Mehrmals in der Nacht löst sich der REM-Schlaf mit dem Non-REM-Schlaf ab. Pro Nacht durchlaufen wir 3 bis 5 solcher Zyklen. Gesunde Menschen haben ihren Tiefschlaf, unabhängig von der Uhrzeit, immer am Anfang einer Nacht.

Was guter Schlaf wert ist



Kurzfristige Schlafprobleme steckt dein Körper leicht weg. Tatsächlich sind leichte Ein- und Durchschlafstörungen relativ weit verbreitet: Knapp ein Viertel der Bevölkerung leidet aus unterschiedlichen Gründen an Schlafstörungen. Auf Dauer jedoch kann Schlafmangel das Immunsystem schwächen und so beispielsweise die Entstehung von Diabetes, Krebs, Herzkrankheiten, Depressionen oder Übergewicht fördern. Auch die Leistungsfähigkeit kann durch häufigen schlechten Schlaf beeinflusst werden. Der aus Schlafstörungen resultierende Schaden kostet die Wirtschaft jährlich Milliarden. Zu Recht kann man da also behaupten: Schlaf-Zeit ist Geld.
25

Prozent der Bevölkerung tun nachts kein Auge zu
und leiden unter Einschlafproblemen,
Durchschlafstörungen oder Schlafmangel.
4

Monate im Jahr verschlafen wir – hochgerechnet
also etwa ein Drittel unseres Lebens.

Wie verbesserst du
deinen Schlaf?

Ob du Langschläfer oder Frühaufsteher bist, liegt letztendlich in den Genen. Sie lassen sich nicht einfach umprogrammieren. Auf die Qualität deines Schlafes jedoch kannst du Einfluss nehmen. Gerade bei Ein- oder Durchschlafproblemen können ein paar einfache Rituale und Methoden sehr hilfreich sein. Das Beste daran: Sie sind ganz unkompliziert in deinen Alltag zu integrieren und umzusetzen – ganz egal, ob du eine Eule oder eine Lerche bist.
Schlafhygiene



Hat dein Schlafzimmer die ideale Raumtemperatur? Zählst du statt Schäfchen vorbeifahrende Züge oder Autos? Und wie sieht es mit frischer Luft aus? Schlafhygiene, also äussere Gegebenheiten und Verhaltensmuster, kann einen gesunden Schlaf fördern. Dazu zählen eine ausgewogene Ernährung, ein regelmässiger Schlaf-Wach-Rhythmus, ausreichend Bewegung und Entspannung. Aber auch Lärm-, Licht- und Raumverhältnisse entscheiden mit, ob du besser schläfst.

Rituale zur Entspannung



Grundsätzlich gilt, dass man dann schlafen gehen sollte, wenn man müde ist. Keine Frage, erzwingen kann man da nichts. Ein paar simple Routinen helfen dir aber, am Abend besser loszulassen und einzuschlafen. Solche Einschlafhilfen können Entspannungsübungen sein, ein Buch lesen, etwas Feines kochen, Musik hören oder ganz einfach ein Glas Milch trinken. Indem du als Vorbereitung auf deinen Schlaf eine Gewohnheit entwickelst, lernt dein Körper, diese mit dem Einschlafen zu verbinden. Zudem wirkt ein Workout während des Tages Wunder, baut Stress ab, macht müde – und schüttet sogar noch Glückshormone aus.

Raum für gute Nächte



Dein Schlafzimmer ist dein Zufluchtsort. Hier tankst du auf und kannst im Idealfall ruhig schlummern. Die beste Basis für eine erholsame Nacht ist daher eine angenehme und harmonische Schlafumgebung. Dein Schlafzimmer sollte ruhig, dunkel und gut durchlüftet sein. Im Idealfall hat dein Schlafzimmer eine Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad.

Kein Platz für Störfaktoren



Wäre da nicht die Laterne vor dem Fenster. Oder die laute Musik des Nachbarn. Oder deine bessere Hälfte, die im Bett noch Serien gucken will. Für eine gute Schlafhygiene lohnt es sich, störende Faktoren möglichst zu reduzieren. Das bedeutet allerdings nicht, dass du deinen Partner oder deine Partnerin gleich von der Bettkante schubsen sollst. Ein Gehörschutz für die Nacht macht schon mal einen guten Anfang. Und Rollos oder Vorhänge dunkeln den Raum ab, sodass du wunderbar einschlafen kannst.

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Deine «innere Uhr» als Taktgeber



Je länger wir wach sind, desto müder werden wir. Dieser sogenannte Schlafdruck baut sich über den Tag auf und über die Nacht wieder ab. Es gibt jedoch noch einen anderen Faktor, der deine Müdigkeit und dein Schlafverhalten beeinflusst: deine «innere Uhr». Diese steuert vor allem über das Licht deinen Schlaf-Wach-Rhythmus. Licht hemmt das Schlafhormon Melatonin, das über Nacht vom Körper ausgeschüttet wird, um unseren Schlaf zu fördern. Für eine gesunde Schlafhygiene lohnt es sich daher, auf die «innere Uhr» zu achten. So kann helles Kunstlicht kurz vor dem Schlafengehen sowie während du schläfst den Schlafrhythmus durcheinanderbringen. Ohne deine Serie am Abend kannst du aber nicht einschlafen? Dann reduziere die Display-Helligkeit deines Smartphones, Tablets oder Laptops auf den niedrigsten Wert. Noch besser aber ist, wenn du deinen Geräten über Nacht auch mal eine Mütze Schlaf gönnst.

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Ernährung und Genussmittel



Alkohol und Kaffee sollten insbesondere bei Schlafproblemen nur massvoll genossen werden. Koffein regt Körper und Kreislauf an und kann damit zu Einschlafschwierigkeiten oder Schlaflosigkeit führen. Alkohol macht uns zwar müde und lässt uns leichter einschlafen; zu einem besseren Schlaf führt er allerdings nicht: Alkohol, vor allem in höheren Dosen, kann sich negativ auf unsere Schlafqualität auswirken. Und Nikotin? Das wiederum macht wach und hindert dich am Einschlafen. Besser eine Tasse Kamillentee – diese wärmt von innen, entspannt den Geist und signalisiert deinem Körper: Jetzt ist Schlafenszeit!
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Die passende Matratze finden

Datest du noch, oder hast du sie schon gefunden? Zwar hilft die perfekte Matratze nicht gegen schlechte Träume. Gegen den Albtraum «Rückenprobleme» jedoch schon. Denn: Wenig ist so wichtig für einen gesunden Schlaf wie die richtige Matratze. Was «richtig» bedeutet? Das ist ganz individuell. Damit es am Morgen aber kein böses Erwachen gibt, geben wir dir einen Überblick, auf was du bei deiner neuen Matratze achten solltest.
Wie schläfst du?



Bei Matratzen ist vor allem der Härtegrad entscheidend. Richtig ausgewählt schont er die Wirbelsäule und kann Rückenschmerzen vorbeugen. Schwerere Personen brauchen eine etwas härtere Matratze, weil sie sonst zu tief einsinken. Umgekehrt eignen sich weiche Matratzen eher für Fliegengewichte. Rückenschläfer brauchen eine Matratze, die Nacken und Wirbelsäule stützt. Seitenschläfer eine, die ihre Wirbelsäule in einer neutralen, entlastenden Position hält. Bauchschläfer wiederum schlafen auf Matratzen, die überall stützen, am seligsten. Menschen mit Rückenproblemen oder Rückenschmerzen empfehlen wir unbedingt mehrmaliges Probe liegen.

Federkern oder Latex



Gemacht für alle, die es nachts sehr heiss haben oder frieren. Wer in der Nacht viel schwitzt, schläft mit einer Taschenfederkernmatratze oder (Bonell-)Federkernmatratze wie auf Wolken. Der Grund: Sie sorgt für eine optimale Luftzirkulation und damit für ein wohliges Schlafklima. Zudem eignen sich Federkernmatratzen für alle, die sich nachts viel bewegen. Latexmatratzen hingegen passen sich deinem Körper ergonomisch an und speichern Wärme besser. Frierst du in der Nacht also häufig, könnte diese Matratze die richtige für dich sein. Auch für Allergiker/innen sind Latexmatratzen ein Traum – es sei denn natürlich, du hast eine Latexallergie. Hausstaubmilben haben bei Latex keine Chance, das Material ist wasserabweisend und dadurch besonders hygienisch und langlebig.

Schaumstoff



Teilst du dir das Bett mit jemanden, sorgt eine Schaumstoffmatratze dafür, dass deine Bewegungen die oder den anderen nicht oder nur abgeschwächt erreichen. Auf der Memoryschaummatratze liegst du ergonomisch perfekt. Sie eignet sich besonders für all jene, die sich im Schlaf kaum oder gar nicht bewegen. Kaltschaummatratzen wiederum sind perfekt für Menschen mit Rückenproblemen. Sie sind ultraleicht und daher ideal zu transportieren oder zu wenden.

Boxspring



Schlafen wie im Hotel. Boxspring-Matratzen simulieren, wie der Name schon sagt, das bequeme Boxspringbett, wie du es von erstklassigen Hotels kennst. Der Clou dabei: Zwei Matratzen liegen übereinander. Das Resultat ist ein Schlaf, als würdest du schweben. Hast du beispielsweise Probleme, morgens aufzustehen? Dann könnte die Boxspring-Matratze dein perfekter Partner sein. Du interessierst dich für ein Boxspringbett?

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90 Tage Probe kuscheln



Du hast die Richtige gefunden? Fantastisch. Dein Körper braucht nun etwa 4 bis 6 Wochen, um sich an deine neue Matratze zu gewöhnen. Wir sind uns sicher, du wirst sie lieben. Für den Fall, dass du sie dann doch nicht ins Herz schliessen konntest: Bei uns hast du 90 Tage Zeit, um deine Matratze gegen eine andere austauschen. Danach hast du 25 Jahre Garantie.


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.Erholsamer Schlaf durch die richtigen TextilienTipps für besseres Schlafklima und die richtige MatratzenpflegeMythen rund ums Thema Schlaf

Erholsamer Schlaf
dank Textilien

Liebst du es auch, abends in die frisch bezogenen, kuscheligen Federn zu hüpfen? Dafür brauchst du natürlich erst mal ein tolles Bett und die richtige Matratze. Doch auch eine gute Bettwäsche, die richtige Decke und weiche Kissen haben einen Einfluss darauf, wie du schläfst. Unsere Tipps zum Einschlafen sind der Stoff, aus dem Träume gemacht sind.
Textilien für himmlischen Schlaf



Du frierst nachts? Kein Wunder, zumal jede Nacht 80 % deiner Körperwärme durch die Bettdecke abwandern. Synthetische Fasern oder Flanell-Bettwäsche helfen, Wärme zu speichern. Bettwäsche oder Bettdecken mit Materialien wie Lyocell sind sehr atmungsaktiv und leiten die Feuchtigkeit weg vom Körper. Sie eignen sich daher besonders für alle, die nachts schwitzen. Leinen ist besonders langlebig, fusselt nicht so stark und nimmt Feuchtigkeit ebenfalls gut auf. Polycotton – eine Mischung aus Baumwolle und Polyester – ist der pflegeleichte Allrounder. Er knittert weniger als Baumwolle, sorgt aber mindestens für genauso viel Schlafkomfort.

So schlafen selbst Allergiker/innen erholsam



Für empfindliche Haut oder Allergiker/innen ist Bettwäsche aus Kunstfaser optimal. Sie lässt sich häufig waschen, sodass sich Staubmilben nur schwer einnisten können. Dennoch: Decke, Kissen und Bettwäsche solltest du einmal pro Tag lüften, um besser zu schlafen.

Gebettet wie im Hotel



Ein Bett ohne Decke ist kein Bett. Im Idealfall hast du für jede Temperatur die passende Decke. Eine dünne für warme Sommernächte, eine dicke für den kalten Winter – oder ganz smart eine Vierjahreszeitendecke, die bei jeder Temperatur punktet und dich das ganze Jahr über gut schlafen lässt. Oder nimm einfach mehrere Decken – das erhöht den Kuschelfaktor.
Bei den Kissen gilt: Wer seinen Nacken in Schieflage bringt, kann am nächsten Morgen unter Schmerzen oder Verspannungen leiden. Kissen sollten deinen Kopf und Nacken während des Schlafens daher immer bequem stützen. Das sorgt ausserdem für eine gute Atmung und kann sogar lästiges Schnarchen mindern.

Nachhaltige Baumwolle



Seit 2015 stammt die gesamte Baumwolle für unsere Produkte aus nachhaltigeren Quellen. Das bedeutet, dass die Baumwolle recycelt ist oder dass für ihren Anbau weniger Wasser und Pestizide zum Einsatz kamen als bei herkömmlich produzierter Baumwolle. Wir konnten dazu beitragen, dass mehr als 100’000 Baumwollbauern ihre Anbaumethoden verbessern und so ihr Einkommen erhöhen konnten – ohne Extrakosten für dich.
"Ein Power-Nap sollte
die 20-Minuten-Grenze
nicht übersteigen, da du sonst
in den Tiefschlaf fällst und
danach nur schwer wieder
in Schwung kommst"

Gut schlafen mit der richtigen Pflege und Reinigung

Wann hast du das letzte Mal dein Bettwäsche-Set gewechselt? Schlaf kann man nicht erzwingen, seinen Schlaf optimieren aber schon. Mit ein bisschen Pflege und Reinigung schläfst du ganz rein ein.
Schlafklima



Das Schlafzimmer sollte, mehr als jeder andere Raum in deiner Wohnung, regelmässig gelüftet werden. Morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Zubettgehen 10 bis 15 Minuten Frischluft wirken Wunder. Achte zudem darauf, dass du auch Matratze, Bettdecke, Kissen sowie Bettwäsche regelmässig lüftest und frisch hältst.

Richtig lüften



Im Winter solltest du die Bettdecke morgens nach dem Aufstehen gut schütteln, dann den Raum stosslüften und anschliessend erst die Heizung aufdrehen. Ist der Raum warm, Heizung aus und nochmals stosslüften. Dadurch wird die nasse Luft gegen kalte trockene Luft ausgetauscht. Das schafft ein gutes Klima im Schlafzimmer und verhindert, dass sich Feuchtigkeit in der Matratze ablagert. Im Sommer am besten morgens lüften, wenn die Luft noch kühler ist.

Matratzenpflege



Auf Matratze und Textilien sammeln sich mit der Zeit Staub, Schweiss und Milben an. Eine Matratze sollte daher zwischendurch mal mit einer weichen Bürste gründlich gereinigt werden. Durch Drehen und Wenden wird die Abnutzung der Matratze zudem auf mehr Fläche verteilt. Wie oft du sie wenden solltest, hängt von der Art der Matratze und deinem Schlafverhalten ab. Im Idealfall wendest du deine Matratze ein- bis zweimal im Jahr. So beugst du Liegekuhlen vor und hilfst, Feuchtigkeit abzubauen. Wann du eine Matratze austauschen musst, hängt von deren Qualität und Pflege ab.
Wichtige Regel: Sobald du dich nicht mehr wohlfühlst oder spürst, dass deine Matratze sich negativ auf deinen Schlaf auswirkt, ist es Zeit für eine neue Matratze.

Matratzenschutz



Matratzenschoner und Matratzenauflagen sind die Lebensversicherung deiner Matratze. Ein Matratzenschoner schützt sie vor Staub, Flecken und Abnutzung, lässt sich ganz einfach lüften und bis 60 °C waschen. Die Matratzenauflage erhöht den Schlafkomfort und verlängert die Lebensdauer deiner Matratze. Zudem lässt sie sich ganz leicht lüften.

Erholung für Kuscheliges



Textilien, Bettdecken, Kissen, Bettwäsche und Bezüge solltest du regelmässig waschen. Erst bei 60 °C wirst du Milben effektiv los. Besonders wichtig, wenn du Allergiker/in bist.

Wusstest du, ...?
5 Schlafmythen

Am gesündesten ist der Schlaf vor Mitternacht – das glauben zumindest viele. Über den Schlaf ranken sich so einige Mythen. Aber stimmen sie auch? Wir haben für dich nachgeforscht und sagen dir, was dran ist.
Von Eulen und Lerchen



Es gibt Frühaufsteher und Morgenmuffel – Erstere wurden von Schlafforschern «Lerchen», Letztere «Eulen» getauft. In der Wissenschaft war man lange der Auffassung, dass man jeden Menschen einem dieser beiden Schlaftypen zuordnen könnte. Fakt ist: Rund die Hälfte der Menschen sind weder eindeutig Eule noch Lerche. Vielleicht liegt dein Schlaf-Wach-Rhythmus irgendwo zwischen dem Morgenmuffel und dem Frühaufsteher. Oder du bist mal das eine, mal das andere.

Nackt schläft es sich besser



Liebst du es auch, an heissen Sommerabenden nackt zu schlafen? Verständlich. Doch Mediziner empfehlen zumindest eine leichte Schlafbekleidung. Wichtig ist, dass sie dich während des Schlafens nicht einengt und den Körper vor dem Auskühlen schützt.

Im Schlaf bist du unproduktiv



Jeden Abend gehen wir zu Bett und wachen am nächsten Morgen auf, ohne dass wir uns – bis auf ein paar Träume – an die letzten Stunden erinnern können. Viele von uns nehmen Schlaf deshalb als passiven Zustand wahr. Doch klar ist: Schlaf ist ein höchst aktiver, vom Gehirn gesteuerter Vorgang. Übrigens verbrauchen wir im Schlaf fast so viel Energie wie im Wachzustand.

Der Schlaf vor Mitternacht ist der erholsamste



Das ist so nicht ganz richtig. Es spielt weniger eine Rolle, wann du schläfst, als welchen Schlafrhythmus du hast und wie tief du schläfst. Generell kann man sagen, dass der erste Teil der Nacht der wichtigere und erholsamere ist – und der findet unabhängig davon statt, ob man vor oder nach Mitternacht ins Bett geht.

Apps zum Wecken und Träumen



Ob Schlafphasen, Traumtagebuch oder Schlafverhalten: Zahlreiche Apps versprechen, deinen Schlaf zu messen und damit die Qualität deines Schlafes sowie das morgendliche Aufwachen positiv zu beeinflussen. Sie behaupten, einen gesunden Schlaf zu fördern. Die Ergebnisse solltest du allerdings mit Vorsicht geniessen. Viele Schlaf-Apps versprechen nämlich mehr, als sie halten können. Besser, du und dein Smartphone schalten nachts gemeinsam ab – im Flugmodus.


Lust, dein Schlafzimmer neu einzurichten?
Lass dich hier inspirieren:

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Erfahrene Ergotherapeuten geben Tipps rund um die Ergonomie des Schlafplatzes und zeigen dir in der Matratzenabteilung, wie du ganz einfach deine Schlafgewohnheiten verbessern kannst.

Vom 20.1. bis 24.2.2018, jeweils samstags von 10.00 bis 11.00 Uhr, 13.00 bis 14.00 und 15.00 bis 16.00 Uhr.

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