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Für jede SUNNAN Leuchte, die IKEA Kunden kaufen, erhalten UNICEF und Save the Children von der IKEA Foundation eine gratis, damit ein Kind auch nach Sonnenuntergang lesen, schreiben und malen kann. Kinder in Entwicklungsländern, vor allem Mädchen, haben oft Probleme in der Schule, da sie nur nach Einbruch der Dunkelheit ihre Hausaufgaben erledigen können, wenn die übrige Hausarbeit getan ist. Bisher wurden mehr als 500.000 Leuchten verkauft.
IKEA Kunden helfen, die Ausbildung von Millionen Kindern in Afrika, Asien und Zentral- und Osteuropa über die jährliche Stofftieraktion hinaus zu verbessern. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit wird 1 € für jedes Stofftier, das bei IKEA verkauft wird, an Save the Children und UNICEF Projekte auf der ganzen Welt gespendet.
Schulbildung für Kinder aus Minderheiten in Vietnam
Die IKEA Foundation unterstützt UNICEF dabei, die Unterrichtsqualität für Kinder aus ethnischen Minderheiten in Vietnam zu verbessern.
Kinder aus ethnischen Minderheiten in Vietnam werden gewöhnlich in Vietnamesisch unterrichtet, obwohl nur wenige die Sprache sprechen – und dies durch Lehrer, die die einheimischen Sprachen nicht verstehen. Das UNICEF Projekt ist bestrebt, für eine sichere, kinderfreundliche Umgebung zu sorgen. Außerdem soll in den Klassen auch in den einheimischen Sprachen unterrichtet werden.
Das Projekt sorgt für Wasserversorgung und saubere sanitäre Anlagen, Klassenzimmer und Spielplätze sowie Lehrmittel und Bücher.
Ca. 120.000 Schüler und 3.000 jugendliche Schulabgänger profitieren von diesem Projekt.
Die Bildungsqualität hat sich in Albanien seit dem Übergang zur Marktwirtschaft deutlich verschlechtert. Aufgrund begrenzter öffentlicher Mittel und knapper Familienkassen wächst eine ganze Generation von Kindern ohne Bücher auf, und ohne zum Lesen ermutigt zu werden. Daher überrascht das Ergebnis einer UNESCO-Studie nicht, dass mehr als die Hälfte aller 15-jährigen Schüler nicht einmal einfachste Leseübungen bewältigen konnten.
„Albanien liest“ ist eine Initiative der albanischen Regierung, Kinder und Jugendliche zum Lesen zu ermuntern. Die Initiative wurde 2006 ins Leben gerufen. UNICEF unterstützt das Projekt über die Einnahmen aus der jährlichen Stofftierkampagne.
Insgesamt erhalten 850 Schulen Bausteine für eine Bücherei, 150 Bücher, Regale und ein Handbuch über Büchereiverwaltung. Bereits 190 Schulen haben eigene Bibliotheken eingerichtet. Auch Leseecken werden geschaffen, um Kinder zum Lesen zu animieren. Eltern und Verwandte sowie Freunde werden ebenfalls in den Prozess mit einbezogen. Auch sie sollen von den Vorteilen des Lesens überzeugt werden.
„Erst lernst du lesen, dann liest du, um zu lernen", sagt Carrie Auer, UNICEF-Vertreterin in Albanien. Das sind die wirklich wichtigen Schritte, um sicherzustellen, dass eine Lernkultur unter Kindern und in der Gesellschaft entsteht.
Pakistan: Schutz von Kindern vor Ausbeutung und Misshandlung
Zubair Hussain, 12, ist ein Schüler des Bildungs- und Beratungszentrums Nr. 7 in Shadara in der Region um Lahore in Pakistan. Er ist eines von vielen Kindern, die aufgrund der Armut der Eltern dazu gezwungen sind, zu betteln, zu stehlen oder sich zu prostituieren. „Mein Vater ist ein Bettler. Er nahm mich immer mit auf die Straße zum Betteln. Ich musste den ganzen Tag in abgetragenen Lumpen barfuß herumlaufen, damit die Menschen Mitleid hatten und uns etwas Geld gaben. Seit ich ins Bildungszentrum gehe, trage ich eine Schuluniform und eine Krawatte. Wenn ich bettelnde Kinder auf den Straßen sehe, tun sie mir leid - aber gleichzeitg bin ich froh, dass es mir nicht mehr so geht. In die Schule zu gehen ist besser als seine Zeit auf der Straße zu vergeuden", sagt Zubair.
Fast 4.000 Kinder sind in den 13 Bildungs- und Beratungszentren in Lahore registriert. Dank der Unterstützung durch die IKEA Foundation ist UNICEF in der Lage, diesen Zentren Lehrmittel, Schuluniformen, Bücher, Möbel, Gehälter von Lehrern und technische Unterstützung zur Verfügung zu stellen.
Das Bildungs- und Beratungszentrum Nr. 7 umfasst mehrere Stufen, von Spielgruppen bis zur 8. Klasse, und es gibt keine Altersbeschränkung. Teenager, die weder lesen noch schreiben können, beginnen mit den Grundlagen. Junge Frauen erhalten Unterricht im Sticken, Schneiden und Stopfen.
Seit vier Jahren leitet die Organisation Vite-n-Hope dieses Projekt in Lahore. Die Zentren kümmern sich speziell um Kinder, die von Ausbeutung oder sexuellen Übergriffen betroffen oder bedroht sind. Kinder werden nicht aufgrund ihres familiären Hintergrunds oder ihrer Vergangenheit beurteilt.
„Dank IKEA und Vite-n-Hope haben Tausende von Kindern wie Zubair, die Opfer von Ausbeutung und Misshandlung waren, nun Schutz in einem Bildungs- und Beratungszentrum gefunden“, so Shamshad Qureshi, Spezialist für Kinderschutz bei UNICEF.
Im russischen Vyborg dürfen Kinder mit Behinderungen nicht zur Schule gehen. Da sie spezielle Hilfe und Unterstützung benötigen, die Lehrer ohne Zusatzausbildung nicht leisten können, werden sie nicht so gefördert wie nötig. Die IKEA Foundation unterstützt ein Projekt von Save the Children, das sich für das Recht auf qualifizierte Schulbildung von Kindern mit Behinderung einsetzt.
Als Teil dieses Projekts werden den Lehrkräften beim Unterricht persönliche Assistenten zur Seite gestellt. Lehrer und sonstiges Schulpersonal werden geschult, auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Behinderung einzugehen, um sie fördern und unterrichten zu können.
Das Projekt soll in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für Kinder mit Behinderung und deren Situation schaffen und sie so in ihr Umfeld integrieren. Damit kann Diskriminierung reduziert werden.
Sichere und gute Schulen in der vom Krieg zerrütteten Elfenbeinküste
Dank der Erlöse aus der jährliche Stofftieraktion erhalten 250.000 Kinder in der vom Krieg zerrütteten Elfenbeinküste eine qualitative Grundbildung in einer sicheren Umgebung.
Hier sorgt Save the Children für den Aufbau von Schulen, die Verteilung von Schulpaketen, die Durchführung von Schulungen für Lehrer und Kinder zum Thema Kinderrechte sowie die Einrichtung von Schulvereinen für Kinder. Mit einer guten Schulbildung sind Kinder der Elfenbeinküste besser auf die Zukunft vorbereitet und können so ihre Gesellschaft aktiv umgestalten.
Inès lebt in Abeongourou im östlichen Teil der Elfenbeinküste. Sie freut sich über die Bauarbeiten in ihrer Schule: Bisher wurden alle Gebäude der Schule wieder aufgebaut, das Dach ist gerichtet und die Klassenräume haben neue Möbel.
„Dieses Jahr haben wir neue Toiletten bekommen. Bis zur Ankunft von Save the Children war die Schule nicht wirklich schön – jetzt aber schon", sagt Inès.
Worüber Inès auch froh ist: dass die Lehrer die Schüler nicht mehr schlagen. Voriges Jahr erwischte ein Lehrer einen Buben dabei, wie er Inès Notizbuch und Mittagessensgeld stahl, daraufhin schlug er den Jungen. Als Inès das sah, fühlte sie sich schlecht, obwohl der Bub ihr Buch gestohlen hatte. Jetzt ist alles anders. Save the Children arbeitet mit Lehrern zusammen, um Alternativen zu körperlichen Züchtigungen und anderen erniedrigenden Bestrafung zu finden.
„Wenn Schüler sich im Unterricht schlecht benehmen oder sich unterhalten, fordern die Lehrer sie nur auf, damit aufzuhören. Aber sie schlagen uns nicht“, sagt Inès.
Als Teil der Initiative arbeitet Save the Children mit Eltern zusammen, um anderen Eltern die Wichtigkeit von Bildung näherzubringen und welche Rolle sie in der Erziehung ihrer Kinder spielen können. Auf diese Weise lernen Eltern, ihre Kinder auch selbst zum Lernen und zu schulischen Erfolgen zu ermutigen.