Mike verließ seinen anstrengenden Schichtjob in einer örtlichen Fabrik, als er über eine IKEA Jobmesse in Toronto stolperte. „Ich hatte gehört, dass man einen BANG Becher gratis bekäme, wenn man sich an diesem Tag dort bewerben würde”, verrät er uns. „Das war die beste Entscheidung meines Lebens!” Mike wurde auf der Stelle zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und fühlte sofort eine Art Verbindung zu dem Unternehmen. „Sie interessierten sich mehr dafür, was ich im Leben erreichen wollte, als dafür, was ich bisher getan hatte. Das war genau richtig für mich”, sagt er heute.
Mike begann bei IKEA in der Regalabteilung als ,max 19’. Das ist ein Begriff für die Mitarbeiter, die maximal 19 Stunden pro Woche arbeiten. Und er fühlte sich sofort motiviert. „Nachdem ich drei Jahre in einer Fabrik gearbeitet hatte, fand ich mich plötzlich an einem Arbeitsplatz wieder, wo die Leute sich das anhörten, was ich zu sagen hatte. Sie schätzten mein Urteil, egal welche Position sie bei IKEA einnahmen. Ich empfand das als sehr motivierend”, erinnert er sich. Nach fünf Monaten wurde Mike Verkaufskoordinator für Sofas und Regale und begann, die Arbeitsethik von IKEA wirklich zu schätzen.
„Der offene Fluss von Ideen, die Wertschätzung der einzelnen Meinungen und die Anerkennung derjenigen, die wirklich hart arbeiten sind die Dinge, die ich an IKEA wirklich schätze“, erklärt uns Mike. Sechs Monate später wurde Mike erneut befördert. Diesmal zum stellvertretenden Verkaufsleiter. Und heute, nach weiteren drei Jahren, arbeitet er als Store Marketing & Activity Manager. „Ich arbeite in meiner derzeitigen Position erst seit 3 Wochen“, erklärt er uns. „In meiner neuen Aufgabe bin ich verantwortlich für Instore-Zusatzverkäufe, Aktivitäten, interne Werbung und dafür, neue kommerzielle Möglichkeiten im Verkaufsraum zu finden.“
Für Mike heißt dieser Job nicht nur, möglichst viel zu verkaufen. Es ist ihm ein Anliegen, Menschen dabei zu helfen, sich ein angenehmes Zuhause zu schaffen. „Jeden Tag verändern wir das Leben der Menschen im Gebiet in und um Toronto. IKEA versucht, das Zuhause zu einem schöneren Ort zu machen, und ich finde es sehr aufregend, ein Teil davon zu sein”, sagt er.
Als wir ihn danach fragen, wie er seine weitere Karriere sieht, lacht Mike. „Wenn du mich das vor vier Wochen gefragt hättest, hätte ich dir gesagt: Verkaufsleiter. Da ich das jetzt aber erreicht habe, muss ich meine Ziele wohl neu überdenken.“ Einen Moment kehrt Stille ein, während er seine Möglichkeiten abwägt. „Vor vier Jahren kannte ich mich nur mit den Schraubenschlüsseln und Schraubenziehern bei meiner Arbeit in der Fabrik aus. Ich hätte niemals gedacht, dass ich jemals so eine Position einnehmen würde, wie ich sie jetzt habe. Ich weiß, dass es sehr viele Möglichkeiten für mich bei IKEA gibt.“