Angela, Chefin des Einrichtungshauses in Shanghai, war im November 1996 die erste chinesische Staatsbürgerin, die von IKEA angestellt wurde. „Zu dieser Zeit war IKEA noch sehr neu in China und niemand hatte von diesem Unternehmen gehört“, sagt sie. „Ich wurde als Assistentin des Abteilungsleiters für Lampen im ersten Einrichtungshaus in Shanghai eingestellt und sofort zur Schulung nach Großbritannien geschickt.“ Sechs Monate Ausbildung im Einrichtungshaus Thurrock in Großbritannien brachten Angela die unterschiedlichen Aspekte des Verkaufs nahe. Und sie lernte die IKEA Kultur aus erster Hand kennen.
Angela kehrte 1997 nach Shanghai zurück und als das Einrichtungshaus öffnete, war sie schon zur Abteilungsleiterin der Lampenabteilung befördert worden. „Ich hatte das Gefühl, dass ich noch mehr erreichen könnte“, erinnert sie sich, „und nach drei Jahren war ich zur Leiterin der Abteilungen Essen & Kochen und Heimorganisation befördert worden.“
Obwohl sie in dieser Position sehr erfolgreich war, freute sich Angela sehr darüber, als sie im Jahr 2000 in IKEAs Chinazentrale in Peking berufen wurde. „Diese Veränderung eröffnete mir die Möglichkeit, die erste Verkaufschefin für Gesamtchina zu werden. Das war eine sehr interessante und lohnende Zeit. Ich habe in diesen Jahren sehr viel gelernt sowohl fachlich als auch persönlich.”
Als das zweite Einrichtungshaus in Shanghai eröffnete, war für Angela die Zeit gekommen, in ihre Heimatstadt zurückzukehren und Möbelausstellungsmanagerin im größten IKEA Einrichtungshaus Chinas zu werden. Zwei Jahre später ist Angela nun Einrichtungshauschefin dieses sehr erfolgreichen Hauses. Dank der Freiheit, die IKEA ihr bietet, blüht sie auf und arbeitet hart daran, Möglichkeiten zu ergreifen, wie sie sich ergeben und dann wenn sie sich ergeben. Welche Fähigkeiten braucht sie für ihre derzeitige Funktion? „Eines der wichtigsten Dinge ist die Fähigkeit, Prioritäten zu setzen. Und man muss wissen, wie man Menschen führt. Du musst dir ihre Wünsche und Probleme anhören und ihre Bedürfnisse, Stärken und Potenziale erkennen.”
Angela meint, dass ein gutes Arbeitsumfeld ein Schlüssel zum Erfolg ist. „Wichtig ist, eine offene Atmosphäre im Einrichtungshaus zu schaffen, so dass die Menschen kooperativ und vertrauensvoll miteinander arbeiten können. Bei IKEA glauben wir, dass eine angenehme und positive Arbeitsatmosphäre die Produktivität verbessert“, fügt sie hinzu.
In den vergangenen 9 Jahren ist IKEA China von Jahr zu Jahr gewachsen. Allein im vorigen Jahr ist der Umsatz im Einrichtungshaus Shanghai um 28% gestiegent. Und noch einmal kommt Angela zu Wort: „Ich liebe die ständige Herausforderung, für IKEA zu arbeiten und bin unglaublich stolz, ein Teil des Teams zu sein.”