Sicherheitsanforderungen
IKEA Spielzeug erfüllt weltweit die folgenden Sicherheitsanforderungen für Spielzeug:
- Europäische Norm für die Sicherheit von Spielzeug EN-71 (Märkte mit CE-Label)
- USA Code of Federal Regulation 16, ASTM F963 und
- Pennsylvania Bestimmungen für Stofftiere
- Kanada Bestimmungen zu gefährlichen Produkten (Spielzeug) Australischer und neuseeländischer Standard AS/NZS ISO 8124
- China GB 6675
- Deutsche Richtlinien bezüglich Speichel- und Schweißechtheit
Wie wird IKEA Spielzeug getestet?
IKEA Spielzeug ist hauptsächlich für Kinder bis 7 Jahre gedacht. Im Folgenden werden nur einige der Anforderungen beschrieben, die IKEA während der Tests berücksichtigt:
- Spielzeug für Kinder unter 3 Jahre darf nicht aus Kleinteilen bestehen, an denen Kinder ersticken können.
- Da Kinder Spielzeug in den Mund stecken können, darf es keine giftigen Stoffe beinhalten, die einen bestimmten Schadstoffgehalt überschreiten.
- Spielzeug muss schwer entflammbar sein.
- Spielzeug darf keine scharfen Kanten oder Stellen haben, an denen sich ein Kind verletzen könnte.
- Verfügt Spielzeug über große bewegliche Teile, muss sichergestellt sein, dass Kinder sich nicht die Finger klemmen oder an irgendeiner Stelle stecken bleiben können.
- Wenn ein Kind in ein Spielzeug einsteigen kann, z. B. in ein Zelt, muss eine ausreichende Luftzufuhr gegeben sein, damit das Kind ruhig atmen kann.
IKEA und die europäische Chemikalienverordnung REACH
IKEA möchte den Einsatz von Chemikalien und Substanzen, die für Mensch und Umwelt schädlich sein können, möglichst ganz vermeiden. Daher begrüßt IKEA die neue europäische Verordnung REACH zu Chemikalien und Substanzen, die mit dem IKEA Vorsorgeprinzip zu Chemikalien im Einklang steht. Alle IKEA Produkte für alle Märkte weltweit müssen die Chemikalienbeschränkungen der REACH-Verordnung erfüllen.
- Alle IKEA Produkte für alle Märkte weltweit müssen mit den Chemikalienbeschränkungen der REACH-Verordnung übereinstimmen.
- IKEA Produkte müssen für Gesundheit und Umwelt unbedenklich sein. Grundsätzlich möchten wir auf Chemikalien und Substanzen, die für Mensch und Umwelt schädlich sein können, ganz verzichten.
- Die europäischen REACH-Anforderungen entsprechen dem Vorsorgegrundsatz von IKEA zu Chemikalien.
- IKEA arbeitet kontinuierlich an Ersatzstoffen zu fragwürdigen Chemikalien und versucht diese Chemikalien nach und nach auszutauschen. Hier einige Beispiele:
Seit 1991 hat IKEA ein freiwilliges Verbot von PVC (mit Ausnahme von Kabeln) beschlossen.
Der Einsatz von bromierten Flammschutzmitteln in Möbeln ist seit 2000 verboten und
seit 1993 dürfen Farben und Lacke kein Formaldehyd enthalten. - Unseres Wissens nach gibt es kein IKEA Produkt, das besonders besorgniserregende Chemikalien nach der von der ECHA veröffentlichten Kandidatenliste vom 28.10.2008 enhält. Ausnahmen sind Phthalate im PVC einiger Stromkabel. Mögliche Alternativmaterialien für Kabel wurden entwickelt und werden nach Auswertung der Sicherheitsaspekte eingeführt.
- Der IKEA Vorsorgegrundsatz zum Umgang mit Chemikalien geht über die REACH-Anforderungen hinaus: So gilt z.B. die in REACH genannte Anforderung von höchstens 0,1% von besonders besorgniserregenden Chemikalien für homogene Materialien, und nicht für den gesamten Artikel; d. h. IKEA geht einen Schritt weiter als die REACH-Anforderungen.
- Wenn möglich, wendet IKEA die strengsten Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltanforderungen, die auf einem bestimmten Verkaufsmarkt gelten, auch auf alle anderen Märkte an.
In unserer unternehmensinternen Auflistung „Chemical Compounds and Substances“ sind die Beschränkungen für die in unseren Produkten eingesetzten Chemikalien festgelegt. Gemeinsam mit anderen Material- und Produktspezifikationen und -anforderungen bildet diese Auflistung einen verbindlichen Vertrag zwischen unseren Lieferanten und IKEA. Um die Einhaltung der Anforderungen zu kontrollieren, lassen wir durch unabhängige Dritte Stichproben durchführen. - IKEA ist sich der Verpflichtung bewusst, über einen Gehalt von mehr als 0,1% besonders besorgniserregender Substanzen in einem Produkt zu informieren. Sollten solche Produkte identifiziert werden, wird IKEA nicht nur, wie in der Verordnung gefordert, den Namen der Chemikalie nennen, sondern auch den Grund für das Vorhandensein der Substanz im Produkt erklären.
