IKEA und WWF: Partnerschaft für Umwelt und Klima


Der WWF, die weltweit tätige Naturschutzorganisation, ist eine der größten und erfahrensten Naturschutzorganisationen der Welt mit einem globalen Netzwerk in mehr als 100 Ländern. Die Mission des WWF ist es, die Schädigung der natürlichen Ressourcen der Erde zu stoppen und eine Zukunft zu schaffen, in der Menschen im Einklang mit der Natur leben. Erreicht werden soll das durch die Bewahrung der Artenvielfalt, einen nachhaltigen Einsatz von natürlichen Ressourcen und die Reduzierung von Umweltverschmutzung und Verschwendung.
Seit dem Jahr 2000 arbeiten die IKEA Gruppe und der WWF zusammen, um verantwortungsvolle Forstwirtschaft zu fördern. Umweltgerechter Baumwollanbau und eine Reduktion von CO²-Emissionen sind weitere Gebiete der Zusammenarbeit.
In Österreich arbeiten IKEA und der WWF in der WWF CLIMATE GROUP zusammen. Seit dem Jahr 2007 gibt es diese Plattform. IKEA hat sich im Rahmen der WWF CLIMATE GROUP einiges vorgenommen.
Klimawandelprojekte

Klimawandelprojekte


Auch international arbeiten der IKEA Konzern und die Naturschutzorganisation WWF in Projekten zusammen, um die Kohlendioxidemissionen zu reduzieren, die durch Tätigkeiten von IKEA entstehen. Damit sollen ihre Auswirkungen auf den Klimawandel reduziert werden.
 
Die Projekte umfassen zwei Hauptbereiche:
  • Die Energieeffizienz und den Einsatz von erneuerbarer Energie bei IKEA Lieferanten verbessern.
  • Nachhaltige Transportmöglichkeiten für den Personenverkehr zu entwickeln.

In Österreich arbeitet IKEA in einer mehrjährigen Partnerschaft mit dem hiesigen WWF zusammen. Im Rahmen der Mitgliedschaft in der WWF CLIMATE GROUP hat sich IKEA zu strengen Zielen verpflichtet - und schon in der ersten Dreijahresperiode viel erreicht:
  • Ziel 1: minus 15 % CO² Emissionen binnen drei Jahren: De facto konnten die CO² Emissionen von knapp 9.700 auf 1.770 t gesenkt werden.
  • Ziel 2: In den ersten drei Jahren konnte der Anteil öffentlich anreisender Kunden von 6 auf 10 % gesteigert werden - u.a. durch Investments in neue lokale Busverbindungen, verlängerte Intervalle, digitale Fahrplananzeigen und nicht zuletzt den Betrieb einer eigenen Buslinie sowie umweltfreundlicher Leihtransporter mit Erdgasbetrieb.
  • Ziel 3: Der Anteil erneuerbarer Energieformen konnte u.a. durch den kompletten Umstieg auf 100 % Ökostrom, durch Geothermie (Klagenfurt), Photovoltaik (Wels Lager) und durch Fernwärme aus Biomasse und Abluft (Salzburg) auf 77 % gesteigert werden.
  • Ziel 4: Umstellung der Firmenflotte auf umweltfreundliche Kfz: alle neuen Firmenautos müssen einen CO² Ausstoß von unter 120 g CO²/km haben. An einigen Standorten gibt es für die Mitarbeiter darüber hinaus Poolfahrräder.
Besserer Baumwollanbau

Besserer Baumwollanbau


IKEA hat gemeinsam mit dem WWF Projekte in Pakistan und Indien für die Einführung umweltgerechter und gesunder Anbaumethoden von Baumwolle gestartet. In beiden Ländern werden die Projekte für drei Jahre laufen.
 
Die Projekte arbeiten mit lokalen Baumwollbauern in Landwirtschaftsschulen, sogenannten „Farmer Field Schools“, zusammen. Ziel ist es, dass 2.000 Bauern in Pakistan während dieses dreijährigen Zeitraums die Landwirtschaftsschule durchlaufen. Im Projekt in Indien werden 500 Bauern geschult. In Pakistan begann das Projekt 2005 und in Indien 2006.
Forstwirtschaftsprojekte

Forstwirtschaftsprojekte


Die Forstwirtschaftsprojekte haben sich zum Ziel gesetzt, illegales Fällen von Holz zu bekämpfen, verantwortungsvolle Forstwirtschaft und Zertifizierung sowie neuartige Führungsinstrumente zu entwickeln und zu fördern. Beispiele für Projekte aus den Jahren 2005-2008:
  • Förderung von verantwortungsvollem Holzhandel und Einführung der Forest Stewardship Council (FSC)-Zertifizierung in China.
  • Ermittlung von besonders schützenswerten Wäldern und Förderung der FSC-Zertifizierung in Rumänien und Bulgarien.
  • Unterstützung des legalen grenzüberschreitenden Holzhandels zwischen Russland und China.
  • Förderung der Einhaltung rechtlicher Standards und verantwortungsvoller Praktiken in der Forstwirtschaft in Russland.
  • Zertifizierung einer Akazienplantage nach FSC-Standards in Vietnam.
  • Förderung nachhaltiger Produktion und Beschaffung von Rattan in Laos und Kambodscha.

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